Technische Hochschule Darmstadt
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt
Telefon (06151) 16-01
Evang. Fachhochschule
Zweifalltorweg 12
64293 Darmstadt
Telefon (06151) 879820
Fachhochschule Darmstadt
Haardtring 100
64295 Darmstadt
Telefon (06151) 16-8043/8049
Gegründet wurde die Technische Hochschule Darmstadt im 19. Jahrhundert. Sie erhielt ihren Namen durch eine Verfügung des Großherzogs von Hessen-Darmstadt. Das breite natur- und technikwissenschaftliche Lehrangebot wird ergänzt durch gesellschaftswissenschaftliche Fächer. Es gibt 14 natur- und technikwissenschaftliche Fachbereiche: Mathematik, Physik, Mechanik, Chemie, Biologie, Geowissenschaften und Geographie, Vermessungswesen, Architektur, Maschinenbau, Elektrische Energietechnik, Elektrische Nachrichtentechnik, Regelungs- und Datentechnik, Informatik, Materialwissenschaft. Weiterhin gibt es an der TH Darmstadt die drei Fachbereiche für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften sowie für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Sportwissenschaften. Studentenzahl: rund 16000.
Die Fachhochschule Darmstadt wurde 1971 neu gegründet. Fachbereiche und Studiengänge sind u.a. Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau und Sozialpädagogik. Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften bietet ein fachübergreifendes Lehrangebot. Studentenzahl: ca. 9000.
Die Evang. Fachhochschule Darmstadt ist eine Einrichtung der Evang. Kirche in Hessen und Nassau. Sie besteht seit 1971 und ist eine Folgeeinrichtung der Evang. Höheren Fachschulen für Sozialarbeit bzw. für Sozial- und Religionspädagogik. Die Evang. Fachhochschule ist staatlich anerkannt und hat ca. 1000 Studierende. An den vier Fachbereichen werden u.a. Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Kirchliche Gemeindepraxis und im Aufbaustudium Sozialtherapie gelehrt.
Mit dem Ziel, älteren Menschen in Darmstadt, im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in der Region Südhessen Gelegenheit zu geben, am wissenschaftlichen Leben teilzunehmen, vereinbarten die Stadt Darmstadt, die Technische Hochschule Darmstadt, die Fachhochschule Darmstadt und die Evangelische Fachhochschule Darmstadt im Jahr 1985 die Einrichtung eines gemeinsamen Studienprogrammes für Senioren. Das Studienprogramm für Senioren besteht aus Lehrveranstaltungen der drei beteiligten Hochschulen. Zum einen werden Veranstaltungen, die für ältere Menschen besonders geeignet oder von besonderem Interesse sind, von den Hochschulen ausgewiesen. Zum anderen besteht für die Senioren die Möglichkeit, an den normalen Studienprogrammen zu partizipieren, sofern diese nicht in Studiengängen angesiedelt sind, die Zulassungsbeschränkungen unterliegen. Eine Rücksprache mit dem jeweiligen Dozenten ist notwendig. Das Studienprogramm für Senioren ist breit gefächert. An der Fachhochschule Darmstadt ist es möglich, Kurse in Informatik, Kunststofftechnik oder Maschinenbau zu belegen. Auch im Fach Sozialpädagogik werden mit Seminaren wie "Wohnen im Alter" Lehrveranstaltungen angeboten, die von besonderem Interesse für ältere Menschen sind. Dies gilt ebenso für das Studienfeld Sozial- und Kulturwissenschaften (z.B. Seminar "Literatur und Phantasie"). Die Evangelische Fachhochschule bietet Vorlesungen, Seminare und übungen in den verschiedenen Fachgebieten angefangen von Theologie, Anthropologie, Ethik, über gesellschafts-, erziehungs- und verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen der Theologie bis zu den institutionellen und rechtlichen Aspekten an.
Lehrveranstaltungen in der Theorie und Methodik der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Religionspädagogik ermöglichen eine Vertiefung in diesen Bereichen. Seminare befassen sich z.B. mit der Thematik "Christlicher Glaube in einer multikulturellen Gesellschaft" oder "Ethik der Arbeit". An der Technischen Hochschule besteht ein breites Spektrum von Lehrangeboten für Senioren. Eine kleine Auswahl von Vorlesungen und Seminaren macht die Themenvielfalt, mit der sich die älteren Studierenden befassen können, deutlich: Vorlesung "Einführung in das Recht", Vorlesung "Deutschland im Mittelalter", Vorlesung "Einführung in die Psychologie", Vorlesungen zur Baugeschichte, Seminar "Grundzüge der Pädagogik Goethes", Seminar "Gesundheitsvorsorge". Den älteren Studierenden wird der Einstieg ins Studium erleichtert durch eine spezielle Einführungsveranstaltung jeweils zu Beginn des Semesters. Zeit und Raum dieser Semesterveranstaltung werden immer im Faltblatt der Technischen Hochschule Darmstadt "Studium für alle" und im Studienprogramm für Senioren mitgeteilt. Darüber hinaus werden den Teilnehmern des Seniorenprogramms Studienberatungen durch die Hochschule und durch erfahrene Seniorenstudenten angeboten. Das Studienangebot für Senioren in Darmstadt nehmen fast 100 ältere Studierende an. Der Altersdurchschnitt der Seniorenstudenten liegt bei 64 Jahren; von den älteren Studierenden sind fast 50% Frauen.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Es bestehen keine besonderen Eingangsvoraussetzungen zum Seniorenstudium an den drei Hochschulen in Darmstadt. Wer sich für das Seniorenstudium in Darmstadt interessiert, muß sich mit einem Gasthörerschein bei der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt einschreiben, auch wenn er Veranstaltungen aus dem Lehrprogramm der beiden anderen Hochschulen belegen möchte. Gasthörerscheine können aus der Broschüre "Studienprogramm für Senioren" herausgetrennt werden. Die gewünschten Veranstaltungen müssen in den Gast-hörerschein eingetragen werden. Der ausgefüllte Gasthörerschein muß dann in doppelter Ausfertigung an die Evang. Fachhochschule geschickt werden. Daraufhin erhalten Sie - nach Eingang der Überweisung - den Gasthörerstatus, und der Gasthörerschein wird Ihnen dann übersandt.
Die Gasthörergebühr beträgt 100,- DM je Semester. Für Inhaber des Seniorenausweises jedoch übernimmt die Stadt Darmstadt oder der Landkreis Darmstadt-Dieburg die Gasthörergebühr. Durch die Gasthörergebühr sind die Senioren versichert und können an stattfindenden Exkursionen teilnehmen.
a) Personal- und Studienplanverzeichnis der Technischen Hochschule Darmstadt
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
b) Broschüre "Studienprogramm für Senioren"
Die Broschüre wird herausgegeben und finanziert von der Stadt Darmstadt. Sie ist erhältlich bei den beteiligten Hochschulen, beim Sozialamt der Stadt Darmstadt und im Rathaus. Die Broschüre enthält einen Lageplan der Fachhochschule Darmstadt sowie zwei Gasthörerscheine und informiert über Anschriften, wichtige Hochschultermine und ausgewählte Lehrveranstaltungen.
c) Faltblatt der Technischen Hochschule Darmstadt
"Studium für alle".
Erhältlich im Sekretariat für Studentenangelegenheiten, Technische Hochschule Darmstadt, Karolinenplatz 5
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Evang. Fachhochschule Darmstadt
Frau Renate Hafezi
Zweifalltorweg 12
1. OG, Raum 6
64293 Darmstadt
Telefon: (06151) 879820
b) Technische Hochschule Darmstadt
Universität des Landes Hessen
Sekretariat für Studentenangelegenheiten
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt
Telefon: (06151) 16-2224
Fax: (06151) 16-5489
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag 9.30 bis 12 Uhr,
Mittwoch 13.30 bis 15 Uhr, Freitag 8.30 bis 11.00 Uhr
Zentrale Studienberatung
Hochschulstraße 1
64289 Darmstadt
Telefon: (06151) 16-3568
Sprechzeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 10 bis 12 Uhr,
Mittwoch 14 bis 16 Uhr, Donnerstag 17 bis 18 Uhr
c) Fachhochschule Darmstadt
Studienberatung
Haardtring 100, Gebäude A, Zimmer 103
64295 Darmstadt
Telefon:(06151) 16-8047
d) Sozialamt Darmstadt
Frau Herbst
Groß-Gerauer Weg 1
64295 Darmstadt
Telefon: (06151) 13-3276
Universität Dortmund
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Telefon: (0231) 755-1
Die Universität Dortmund wurde durch Beschluß des nordrhein-westfälischen Landtages 1962 gegründet und 1969 mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Wirtschafts- und Planungswissenschaften eröffnet. Durch die Integration der Pädagogischen Hochschule Ruhr 1980 wurde das Fächerspektrum der Universität Dortmund durch ein breites Angebot in den Sozial- und Geisteswissenschaften erweitert. An der Universität Dortmund gibt es 16 Fachbereiche und zwar für Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Statistik, Chemietechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Raumplanung, Bauwesen sowie für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Biologie, Sondererziehung und Rehabilitation, Gesellschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie, Sprach- und Literaturwissenschaften, Journalistik und Geschichte, Musik, Kunst, Textilgestaltung, Sport und Geographie. Die Studentenzahl beträgt ca. 25000.
Seit 1980 besteht an der Universität Dortmund ein Studienangebot für ältere Erwachsene. Dieses wurde zunächst als Modellversuch der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung begonnen und dann als "Weiterbildendes Studium für Senioren" fortgeführt. Das Angebot richtet sich an Erwachsene ab dem 50. Lebensjahr, die aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind bzw. durch das Heranwachsen der Kinder sich nicht mehr so ausgiebig familiären Verpflichtungen widmen müssen. Das Studium hat zum Ziel, die Teilnehmer für eine nachberufliche Tätigkeit zu qualifizieren. Diese kann z.B. in ein soziales (meist ehrenamtliches) Engagement in Selbsthilfegruppen, Stadtteilprojekten, Umwelt-, Gesundheits- und Dritte-Welt-Initiativen münden. Das Studium stellt eine Reihe von Anforderungen: Die Studiendauer beträgt zweieinhalb Jahre und umfaßt ein Orientierungssemester und vier Studiensemester. Es wird ein kontinuierliches Engagement der älteren Studierenden mit zwölf Semesterwochenstunden erwartet. Im Verlauf des Weiterbildenden Studiums für Senioren besuchen die Teilnehmer überwiegend zusammen mit den jungen Studierenden die Lehrveranstaltungen der Hochschule. Schwerpunktmäßig werden vor allem die Fächer Soziale Gerontologie und Geragogik, Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Philosophie und Theologie belegt. Zusätzlich können auch die Veranstaltungen anderer Studienrichtungen gewählt werden. Regelmäßige Zusammenkünfte mit der Studiengruppe komplettieren das Angebot. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem zweiten und dritten Studiensemester soll ein Informationspraktikum in einem selbstgewählten Betätigungsfeld abgeleistet werden und ein Praktikumsbericht darüber verfaßt werden. Nach dem vierten Studiensemester ist eine Abschlußarbeit anzufertigen. Die Teilnahme am Weiterbildenden Studium für Senioren und der erfolgreiche Studienabschluß werden durch ein Zertifikat bescheinigt. Von diesem Studienangebot für Senioren machen aktuell ca. 200 ältere Erwachsene Gebrauch.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Außer dem Erreichen einer bestimmten Altersgrenze (über 50 Lebensjahre) bestehen keine Zulassungsvoraussetzungen. Studienberechtigt sind auch Erwachsene ohne Abitur. Das Weiterbildende Studium für Senioren kann nur im Wintersemester begonnen werden. Es werden jeweils 60 Studienplätze vergeben; Bewerbungsschluß ist in der Regel Mitte August. Die älteren Erwachsenen sind als Gasthörer an der Universität Dortmund eingeschrieben.
Die Gebühren für die Teilnahme am Weiterbildenden Studium für Senioren betragen 125,- DM je Semester. Eine Ermäßigung ist im Einzelfall möglich. Seit 1993 können Absolventen des Weiterbildenden Studiums für Senioren an einem Kontaktstudium teilnehmen. Die Gebühren dafür betragen 85,- DM pro Semester.
a) Personal- und Veranstaltungsverzeichnis der
Universität Dortmund
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
b) Broschüre "Verzeichnis ausgewählter
Veranstaltungen
für StudienteilnehmerInnen am ,Weiterbildenden Studium für
SeniorenÔ"
Diese Broschüre informiert über Veranstaltungen, die von der Arbeitsgruppe "Studienplanung" der studierenden Senioren ausgewählt wurden, um den Teilnehmern am Weiterbildenden Studium für Senioren die Orientierung zu erleichtern. Das Verzeichnis führt schwerpunktmäßig Veranstaltungen der Fächer Soziologie, Soziale Gerontologie, Psychologie, Erziehungwissenschaften sowie Philosophie, Hauswirtschaft, Politik, Evangelische und Katholische Theologie auf.
Es enthält weiterhin eine Auflistung wichtiger Hochschultermine, ein Verzeichnis wichtiger Abkürzungen für Lehrveranstaltungsankündigungen und einen Raumschlüssel, der die Orientierung im Gebäude Emil-Figge-Straße 50 erleichtern soll. Auch wird über die örtliche Plazierung der "Schwarzen Bretter" der am Seniorenstudium beteiligten Fachgebiete informiert.
Die Broschüre wird jedem Teilnehmer des Weiterbildenden Studiums für Senioren kostenlos zugeschickt.
c) Faltblatt der Universität Dortmund
"Weiterbildendes Studium für Senioren"
Dieses informiert über Ziele und Studienanforderungen des Weiterbildenden Studiums und ist erhältlich über das Sekretariat Weiterbildendes Studium für Senioren.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Zentralstelle für Weiterbildung und Kontaktstudium
Projektbereich Weiterbildendes Studium für Senioren
Prof. Dr. Ludger Veelken
Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.238
44227 Dortmund
Telefon: (0231) 755-2824
Fax: (0231) 755-2982
Dr. Eva Gösken und Dr. Matthias Pfaff
Telefon: (0231) 755-4178
Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.239
Sprechzeiten: Dienstag, Donnerstag 9 bis 10 Uhr
b) Arbeitsgruppe beratender SeniorInnen
Telefon: (0231) 755-4128
Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.244
Sprechzeiten:
Dienstag, Donnerstag 9.45 bis 12.15 Uhr
c) Sekretariat Weiterbildendes Studium für Senioren
Universität Dortmund, FB 14
Frau Inge Weiß
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Telefon (0231) 755-2823
Fax (0231) 755-5283
Technische Universität Dresden
Mommsenstraße 13
01069 Dresden
Telefon: (0351) 463-0
Die Technische Universität Dresden gehört zu den ältesten Technischen Hochschulen in Deutschland. Sie wurde im Jahre 1828 als Technische Bildungsanstalt gegründet. Seit dem Jahre 1991 wurde das traditionell mehr natur- und technikwissenschaftliche Profil durch die Neugründung der Juristischen und der Philosophischen Fakultät, der Fakultäten Erziehungswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften erweitert. Nach der Integration der Pädagogischen Hochschule und von Teilen der Hochschule für Verkehrswesen als Fakultät Verkehrswissenschaften im Jahre 1992 und der Integration der Medizinischen Akademie als Universitätsklinikum und Medzinische Fakultät fand der Ausbau der TU Dresden seinen vorläufigen Abschluß. Darüber hinaus gibt es an der TU Dresden die Fakultäten für Naturwissenschaften und Mathematik, Mathematik, Physik, Chemie und Lebensmittelchemie, Human-und Biowissenschaften, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Architektur, Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften. Gegenwärtig studieren an der Technischen Universität Dresden mehr als 22000 Studenten und Studentinnen.
In Dresden konnten wissenschaftlich interessierte Senioren bereits in der Vergangenheit Bildungsangebote der Universität sowie der ehemals eigenständigen Medizinischen Akademie nutzen. Dieses wandte sich mit einem Vorlesungszyklus, der sich über ein ganzes Studienjahr erstreckte und im wesentlichen medizinische Themen betraf, an die Interessierten. Die Traditionen dieser bis heute fortgeführten "Akademie für ältere Bürger", der "Medizinhistorischen Nachmittage" sowie der vielen Dresdnern noch gut in Erinnerung gebliebenen "Dresdner Sonntagsuniversität" werden in der zum Wintersemester 1994/95 gegründeten "Dresdner Bürger-Universität" weitergeführt. Die TU Dresden verfolgt mit dem Veranstaltungsangebot der Bürger-Universität das Anliegen, den wechselseitigen Austausch zwischen Stadt und Universität zu vertiefen und zu bereichern. Die Bürger-Universität ist gleichzeitig auch der Beitrag der Hochschule zu der ebenfalls seit dem Wintersemester 1994/95 bestehenden "Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst", einem speziellen Bildungsangebot der TU Dresden, der Kunsthochschulen und der Dresdner Museen für ältere Bürger. Bereits im ersten Semester ihres Bestehens zählte die Seniorenakademie mehr als 550 eingeschriebene Hörer.
Die "Dresdner Seniorenakademie" ist selbst nicht institutionalisiert und fungiert als freier Zusammenschluß der Technischen Universität, der Künstlerischen Hochschulen und Museen in Dresden. Ein Beirat der beteiligten Einrichtungen erfüllt koordinierende Funktionen. Die Vielfalt des Studienangebotes ergibt sich nicht nur aus den Möglichkeiten, die jede Einrichtung für sich genommen bieten kann. Querverbindungen zwischen den Wissensgebieten können von den Hörern selbst gesucht und zusammengestellt werden. Die "Dresdner Bürger-Universität" bietet Vortragsreihen, Arbeits- und Gesprächskreise sowie Vorlesungen. Die Vortragsreihen befassen sich z.B. mit Themen wie "Gesellschaft und Umwelt", "Stadt und Verkehr", "Europa - Standort Deutschland", "Alter" oder "Struktur und Wandel der Familie". Arbeits- und Gesprächskreise befassen sich z.B. mit aktuellen Grundproblemen der Bildungs- und Wissenschaftspolitik. Die Vorlesungen sind ausgewählte Veranstaltungen des regulären Lehrangebots der TU Dresden, die nach Auffassung der Fakultäten auch für ein breiteres Publikum von Interesse sind und keine spezifischen Vorkenntnisse erfordern. Die Themen der Vorlesungen umfassen das breite Spektrum der an der Universität vertretenen Fachgebiete, z.B. der Natur-, Technik- und Umweltwissenschaften. Ebenso findet der Hörer Vorlesungen zu Fragen der Geschichte, der Philosophe, der Religion, der Kunst sowie aus dem Bereich der Kultur- und Landesstudien bis zur Informatik und den Geowissenschaften. Neben den Vorträgen und Vorlesungen der Bürger-Universität bietet die "Dresdner Seniorenakademie" Akademiekolloquien mit Fachleuten über interessante Themen aus Wissenschaft und Kunst an; weiterhin Gesprächskreise, z.B. "Aktuelles und Umstrittenes aus Wissenschaft und Technik", "Schreibwerkstatt". Der 1995 gegründete Förderverein erweitert durch eigene, von Senioren für Senioren organisierte Veranstaltungen die Studiermöglichkeiten. Das Angebot umfaßt darüber hinaus Führungen in Museen und Ausstellungen, Besuche von Konzert- und Theateraufführungen. Eine Eröffnungsveranstaltung der Seniorenakademie findet jeweils zu Beginn des Winter- bzw. Sommersemesters statt.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Es müssen keine Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden. Jeder an wissenschaftlicher und kultureller Bildung Interessierte kann die Seniorenakademie und die Bürger-Universität besuchen. Veraussetzung sind weder ein bestimmtes Alter noch die Hochschulreife oder ein Hochschulabschluß. Für die Einschreibung als Hörer ist es erforderlich, den "Antrag auf Ausstellung einer Gasthörerkarte" auszufüllen. Dieser Antrag ist eingeheftet in den Informationsbroschüren der Bürger-Universität bzw. Seniorenakademie. Der ausgefüllte Antrag kann im Büro der Seniorenakademie bzw. im Studieninfo-Zentrum der TU Dresden abgegeben werden; dort kann auch die Gasthörergebühr einbezahlt werden. Daraufhin erfolgt die Ausstellung des Gasthörerausweises. Die Anmeldung zur Bürger-Universität kann auch postalisch erfolgen; dazu müssen der "Antrag auf Ausstellung einer Gasthörerkarte" sowie der quittierte Beleg über die Einzahlung der Teilnehmergebühr (Konto 85001522 bei LZB Dresden, BLZ 85000000, Verwendungszweck Bürger-Universität) per Post an die Technische Universität geschickt werden.
Die Gasthörergebühr beträgt z.Zt. 15,- DM je Semester.
a) Personen- und Vorlesungsverzeichnis der TU Dresden
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
b) Broschüre "Dresdner Bürger-Universität"
Diese Broschüre informiert über das Veranstaltungsangebot der Bürger-Universität. Themen, Ort und Zeit der Vortragsreihen, Vorlesungen, Arbeits- und Gesprächskreise werden konkret mitgeteilt. Die einzelnen Veranstaltungen sind inhaltlich in kommentierter Form beschrieben. In die Broschüre eingeheftet ist ein Antrag auf Ausstellung einer Gasthörerkarte. Ein Lageplan der Veranstaltungsorte ergänzt die Information. Die Broschüre ist beim Studieninfo-Zentrum der TU Dresden erhältlich.
c) Broschüre "Dresdner Seniorenakademie
Wissenschaft
und Kunst"
Die Broschüre informiert über die Bildungsangebote der Seniorenakademie als auch der Bürger-Universität. Inhalt, Zeit und Ort der jeweiligen Veranstaltungen werden genannt. Eingeheftet ist ein Antrag auf Ausstellung einer Gasthörerkarte. Die Informationsbroschüre ist kostenlos im Büro der Seniorenakademie erhältlich.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Technische Universität Dresden
Dezernat Akademische Angelegenheiten
Frau Dr. E. Schümichen
Mommsenstraße 13 (Toepler-Bau, Zimmer 224)
01062 Dresden
Telefon: (0351) 463-5492
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
b) Technische Universität Dresden
Studieninfo-Zentrum
Rektoratsgebäude (Rondell)
Mommsenstraße 13/Ecke Dülferstraße
01062 Dresden
Telefon: (0351) 463-6017/6063
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 9 bis 15 Uhr,
Freitag 9 bis 12 Uhr
c) Büro der Seniorenakademie
Frau Zschiedrich
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1, Zimmer E 4
01069 Dresden
Telefon: (0351) 490-6470
Fax: (0351) 490-6471 und (0351) 484-6599
Sprechzeiten:
Dienstag, Donnerstag, Freitag 8 bis 12 Uhr
Freitag 13 bis 15 Uhr
d) Verein der Freunde und Förderer der Dresdner
Seniorenakademie
Vorstandsvorsitzender:
Herr Geiger
c/o Büro der Seniorenakademie
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Schloßplatz 4
91054 Erlangen
Telefon: (09131) 85-1
Die Friedrich-Alexander-Universität ist die zweitgrößte Universität Bayerns. Sie wurde 1743 gegründet. Das Lehrangebot spannt sich von der humanistischen Tradition bis zu der modernen Technik. Neben der Theologischen, der Juristischen und der Medizinischen Fakultät gibt es an der FAU zwei Philosophische Fakultäten (für Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften, für Sprach- und Literaturwissenschaften) und drei Naturwissenschaftliche (für Mathematik und Physik, für Biologie und Chemie, für Geowissenschaften). Eine Technische Fakultät, eine Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät sowie eine Erziehungswissenschaftliche Fakultät runden das Fächerspektrum ab. In der Philosophischen Fakultät I können z.B. die Fächer Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Politische Wissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Archäologie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft studiert werden. Die Philosophische Fakultät II beherbergt eine Vielzahl von Sprachwissenschaften. Die Studentenzahl liegt bei ca. 24000.
Ältere Erwachsene können als Gasthörer an regulären Lehrveranstaltungen der FAU teilnehmen. Es können alle Lehrveranstaltungen belegt werden, die im Vorlesungsverzeichnis mit "Seniorenstudium" gekennzeichnet sind. Das breite Spektrum von natur-, sozial- und geisteswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen der elf Fakultäten sowie des Sportzentrums (z.B. Erwachsenen- und Seniorensport) und des Sprachenzentrums wird ersichtlich durch das "Merkblatt Studienmöglichkeiten" und das Vorlesungsverzeichnis der Hochschule. Über dieses Angebot hinaus werden eine Einführungsveranstaltung und ein Semesterabschlußtreffen für Interessenten bzw. Teilnehmer am Seniorenstudium angeboten. Für Senioren, die sich zum erstenmal einschreiben, empfiehlt sich die Teilnahme am "Beratungsnachmittag für Senioren", der zu Beginn des jeweiligen Semesters stattfindet. Ein Semesterabschlußtreffen dient dem Austausch von Erfahrungen der Teilnehmer am Seniorenstudium und der Vorbereitung des nächsten Semesters. Die Studienberatung für Senioren erfolgt durch das "Informations- und Beratungszentrum für Studiengestaltung" (IBZ) und durch eine Gruppe von "Seniorenberatern"; letztere sind erfahrene SeniorenstudentInnen, die sich bereit erklärt haben, Interessenten und Teilnehmern am Seniorenstudium Hilfestellungen zu geben. Am Seniorenstudium der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nahmen im Wintersemester 1996/97 75 Personen im Alter von 56 Jahren und älter teil.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Als Zulassungsvoraussetzung bestehen ein mittlerer Schulabschluß und eine Berufsausbildung bzw. -tätigkeit. Ein Abitur ist nicht erforderlich. Notwendig ist die Einschreibung als Gasthörer für das Seniorenstudium. Es bestehen bindende Termine für die Immatrikulation. Termine und wichtige Hinweise für die Einschreibung können dem "Hinweisblatt für Studienanfänger und Hochschulwechsler" entnommen werden. Zur Einschreibung müssen Personalausweis, Paßbild, Zeugnis der mittleren Reife bzw. der Hochschulreife (im Orginal) mitgebracht werden.
Die Gasthörergebühr beträgt pro Semester 100,-DM, bei fünf bis acht Semesterwochenstunden (SWS) 160,- DM und bei mehr als acht SWS 200,- DM.
a) Vorlesungsverzeichnis der Universität Erlangen-Nürnberg
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
b) Informationsblatt "Seniorenstudium"
Erhältlich beim Informations- und Beratungszentrum für Studiengestaltung der FAU. Informiert wird über Kontaktadressen erfahrener Seniorenstudenten, die Neuanfängern für Beratung und Information zur Verfügung stehen.
c) "Hinweisblatt für Studienanfänger und Hochschulwechsler"
Dieses informiert über wichtige Hochschultermine und die für eine Immatrikulation notwendigen Unterlagen. Es ist erhältlich in der Studentenkanzlei und im Informations- und Beratungszentrum für Studiengestaltung (IBZ).
d) "Merkblatt Studienmöglichkeiten"
Dieses ermöglicht eine erste, rasche Orientierung über das Studienangebot der FAU und ist erhältlich im Informations- und Beratungszentrum für Studiengestaltung (IBZ)
e) Broschüre "Wege zum Studium"
Die Broschüre liefert Erläuterungen des Studienangebots, der Zulassungsverfahren, der Immatrikulation. Sie kann angefordert werden beim IBZ mit einem DIN A4-Rückumschlag, der mit 3,- DM frankiert ist.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Friedrich-Alexander-Universität
Informations- und Beratungszentrum für Studiengestaltung (IBZ)
Fran E.-M. Wolff, Frau A. van Eldik
Schloßplatz 3, Zimmer 0.021
91054 Erlangen
Telefon: (09131) 85-3976/4802/4803
Sprechzeiten:
Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr
sowie während der Vorlesungszeiten Dienstag und
Donnerstag 14 bis 16 Uhr
b) "SeniorenberaterInnen"
Einige erfahrene Seniorenstudenten stehen den Neuanfängern beratend zur Seite. Namen und Telefonnummern können dem Informationsblatt "Seniorenstudium" entnommen werden.
c) Friedrich-Alexander-Universität
Studentenkanzlei
Postfach 3520
91023 Erlangen
Gebäude: Halbmondstr. 6, Erdgeschoß, Zimmer 0.034
Telefon: (09131) 85-4077/78/42
Sprechzeiten: Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr
Bildungswissenschaftliche Hochschule Flensburg - Universität
Mürwiker Straße 77
24943 Flensburg
Telefon: (0461) 3130-0
Im Jahre 1946 wurde in Flensburg die Pädagogische Hochschule gegründet. Diese erhielt 1976 den Status einer wissenschaftlichen Hochschule und 1973 das Promotionsrecht. 1994 wurde die Pädagogische Hochschule Flensburg umbenannt in Bildungswissenschaftliche Hochschule Flensburg - Universität. Die Hochschule hat eine erziehungswissenschaftliche Schwerpunktsetzung. So gibt es u.a. Institute für Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik, Philosophie, Psychologie, Soziologie. Eine Vielzahl von weiteren Instituten und Seminaren weist eine fachdidaktische Orientierung auf wie z.B. die Fachgebiete Biologie, Physik, Geographie, Technik, Textillehre, Sport, Musik, Bildende Kunst, Geschichte. Darüber hinaus beherbergt die Hochschule eine Reihe interdisziplinärer Einrichtungen wie die Forschungsstelle für Frauenfragen, die Forschungsstelle für regionale Landeskunde, das Institut für Angepaßte Technik und Pädagogik in der Entwicklungszusammenarbeit oder das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte. Die Studentenzahl liegt bei ca. 1950.
Seit dem Sommersemester 1994 besteht an der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg - Universität ein "Studium für ältere Erwachsene". Es wurde geplant für ältere Erwachsene und Senioren aus Flensburg und dem Landesteil Schleswig; willkommen sind auch ältere Erwachsene aus Dänemark. Interessierte können Lehrveranstaltungen aus den verschiedenen Fachgebieten besuchen. In einem Studienführer sind all jene Vorlesungen, Seminare und Übungen zusammengestellt, die durch ihre Thematik auf ein besonderes Interesse bei älteren Erwachsenen stoßen könnten und deshalb von den Hochschuldozenten ausgewählt und empfohlen wurden. Spezielle Lehr-, Informations- und Beratungsveranstaltungen für ältere Erwachsene bestehen nicht. Die Lehrveranstaltungen werden gemeinsam mit jüngeren Studierenden besucht. Angeboten werden z.B. Vorlesungen zur "Entwicklungspsychologie", "Einführung in Grundfragen der Pädagogischen Soziologie", "Biologie des Menschen", "Jahrhundertwende. Deutsche Literatur zwischen 1890 und 1914", "Märchen als Brücke zwischen Kulturen", "Deutsche Geschichte 1945-1972" oder "Musikgeschichte". Seminare, an denen ältere Erwachsene teilnehmen können, befassen sich z.B. mit folgenden Themen: "Konsum und Umwelt", "Der Deutsche Widerstand gegen Hitler" oder "Wer ist Gott? Nachdenken über die Gottesfrage in Theologie, Philosophie und Psychologie". Wenn ältere Studierende Fragen zum Studium haben, können sie sich an Beratungsdozenten wenden.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Das "Studium für ältere Erwachsene" setzt kein Abitur voraus; erwünscht ist das Zeugnis der mittleren Reife. Jede Person, die in der Lage ist, den Lehrveranstaltungen mit Verständnis zu folgen, kann als Gasthörer zugelassen werden. In zulassungsbeschränkten Studiengängen und Lehrveranstaltungen ist eine Teilnahme als Gasthörer in der Regel nicht bzw. nur in Ausnahmefällen nach vorheriger Absprache mit dem verantwortlichen Dozenten möglich. Die Einschreibung erfolgt im Studentensekretariat; dort sind auch die entsprechenden Unterlagen erhältlich.
Das "Studium für ältere Erwachsene" an der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg ist gebührenfrei.
a) Broschüre "Studium für ältere Erwachsene"
Eine kleine Informationsbroschüre wird in jedem Semester vom Rektorat herausgegeben. Enthalten sind Informationen über Zulassungsvorschriften für Gasthörer und über das Zulassungsverfahren sowie ein Lageplan der Hochschule zur besseren Orientierung in den Gebäuden der Mürwiker Straße 77. Verzeichnet sind alle Lehrveranstaltungen, die für das Studium älterer Erwachsener in dem jeweiligen Semester von den Hochschuldozenten empfohlen werden. Alle Veranstaltungen werden durch Kommentierungen inhaltlich weiter präzisiert. Erhältlich ist die Broschüre beim Studentensekretariat der Hochschule sowie bei Buchhandlungen, Tagungsstätten und Sozialorganisationen in Flensburg.
b) Vorlesungsverzeichnis der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg - Universität
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Beratungsdozent für ältere Studierende
Prof. Dr. Peter Wulf
Mürwiker Straße 77, Raum H 44
Telefon (0461) 3130-100
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
b) Bildungswissenschaftliche Hochschule Flensburg
-
Universität
Studentensekretariat
Herr Lohse
Mürwiker Straße 77
Hauptgebäude, Erdgeschoß, Raum H 49
24943 Flensburg
Telefon (0461) 3130-107
Universität des 3. Lebensalters
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Senkenberganlage 13-17
Postfach 111932
60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 798-23084
Die Frankfurter Universität wurde 1914 gegründet. Die Gründung geht im wesentlichen auf das Engagement des Frankfurter Oberbürgermeisters Franz Adickes zurück, der mit anderen zusammen kulturelle und wissenschaftliche Stiftungen förderte, die als Grundstock für die spätere Universität dienen sollten. Im Jahre 1914 genehmigte Kaiser Wilhelm II die Eröffnung der "Stiftungsuniversität". 1932 erhielt sie zum 100. Todestag Goethes den heutigen Namen. Die Universität ist mit 21 Fach- bereichen mit mehr als 100 Instituten die größte Universität in Hessen. Fachbereiche bestehen für Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Erziehungswissenschaften, Psychologie, Evangelische Theologie und Katholische Theologie, Philosophie, Geschichtswissenschaften, Klassische Philologie und Kunstwissenschaften, Neuere Philologien, Ost- und außereuropäische Sprach- und Kulturwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie, Biochemie, Pharmazie und Lebensmittelchemie, Biologie, Geowissenschaften, Geographie, Humanmedizin, Informatik, Sportwissenschaften und Arbeitslehre. Damit besteht ein breites Lehrangebot auf den Gebieten der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Humanmedizin. Studentenzahl: 38000.
In Frankfurt besteht seit 1982 ein Seniorenstudium. Damals wurde die "Universität des 3. Lebensalters" gegründet. Die Bezeichnung "Universität des 3. Lebensalters" (U3L) hat sie übernommen von der "Université du Troisième Age" in Toulouse, wo bereits 1973 das erste Seniorenstudium in Europa angeboten wurde. Die U3L in Frankfurt ist ein eingetragener Verein, der insofern an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angesiedelt ist, als diese durch Räume, Büros, Bibliotheken, Unterrichtsmittel und durch ausgewählte Lehrveranstaltungen aus dem regulären Studienangebot die U3L unterstützt. Die Frankfurter U3L wendet sich vornehmlich an Personen, die aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind oder sich im übergang in die nachberufliche Lebensphase befinden. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, älteren Menschen zu ermöglichen,
- über Fragen des Alters und des Alterns unter wissenschaftlicher Leitung zu diskutieren,
- ältere Menschen mit neuen Resultaten aus der Wissenschaft vertraut zu machen,
- älteren Menschen die Möglichkeit der Erweiterung ihrer allgemeinen Bildung zu geben,
- ältere Menschen an Forschungen auf dem Gebiet der Sozialen Gerontologie zu beteiligen,
- im akademischen Rahmen einen Ort der Begegnung der Generationen zu bieten.
Das Veranstaltungsprogramm der "Universität des 3. Lebensalters" umfaßt die "Gerontologischen Tage" jeweils zu Beginn des Wintersemesters sowie eine Vortragsreihe im Stil einer Ringvorlesung (z.B. über "Das Betreuungsgesetz und seine Umsetzung in der Praxis"). Die weiteren Veranstaltungen der U3L während des Semesters sind Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen, Lehrveranstaltungen zur Sozialen Gerontologie und zu verwandten Gebieten. Für diese Veranstaltungen werden Lehrbeauftrage verschiedener Provenienz exklusiv für die U3L gewonnen. Beispielsweise befassen sich Einführungskurse mit einer "Einführung in wissenschaftliches Denken", mit der "Bedeutung des Universität des 3. Lebensalters und ihre(r) Wirkung auf die dritte Lebensphase", mit "Problemen der Kunstwissenschaft" oder mit dem "Umgang mit Literatur".
Die Kurse zur Sozialen Gerontologie fokussieren ein breites Spektrum altersrelevanter Themen und Fragestellungen. Weiterhin gibt es Arbeitsgruppen von Studierenden z.B. über "Die Lebenssituation des älteren Menschen", "Theater in Frankfurt", "Die demographische Entwicklung als Herausforderung". Ein Workshop "Kreatives Schreiben", der sich über mehrere Semester erstreckt, sowie Führungen durch die Stadt- und Universitätsbibliothek, Beratungsangebote durch ältere Seniorenstudenten komplettieren das Angebot der U3L.
Darüber hinaus besteht für Studenten der U3L die Möglichkeit, ausgewählte und von den Fachbereichen empfohlene Veranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu besuchen. Das Angebot der "Universität des 3. Lebensalters" nehmen im Wintersemester rund 1700 ältere Menschen in Anspruch; davon sind ca. zwei Drittel weiblich.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Es bestehen keine formalen Zulassungsbedingungen bezüglich des Schulabschlusses und des Alters. An der "Universität des 3. Lebensalters" an der Johann Wolfgang Goethe-Universität können alle älteren Interessierten also auch ohne Abitur studieren. Für Erstsemester ist eine Anmeldung als Hörer bei der Universität des 3. Lebensalters erforderlich. Eine "Anmeldung als Hörer/Hörerin der Universität des 3. Lebensalters" kann dem Veranstaltungsverzeichnis der U3L entnommen werden; weitere Anmeldeformulare sind im Sekretariat der U3L erhältlich.
Die Belegung von Lehrveranstaltungen erfolgt dadurch, daß die Angebote der U3L und ausgewählte Angebote der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf dem "Belegbogen" angekreuzt bzw. benannt werden. Den ausgefüllten Belegbogen geben Sie bitte im Sekretariat der U3L ab. Für bestimmte Veranstaltungen der U3L kann sogar eine Voranmeldung im Sekretariat notwendig sein. Ein Belegbogen für das jeweilige Semester kann dem Veranstaltungsverzeichnis der U3L entnommen werden; der ausgefüllte Bogen ist im Sekretariat der U3L abzugeben.
Studenten der U3L müssen einen Hörerbeitrag in Höhe von 100,- DM pro Semester sowie einen Versicherungsbeitrag für eine Unfall-/Haftpflichtversicherung in Höhe von 2,- DM entrichten. Der Kostenbeitrag für die "Gerontologischen Tage" wird jährlich neu festgelegt und liegt etwa zwischen 20,- DM bis 30,- DM. Die Johann Wolfgang Goethe-Universität verzichtet bei Studenten der U3L auf die Erhebung von Gasthörergebühren.
a) Vorlesungs- und Personenverzeichnis der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
b) Veranstaltungsverzeichnis der Universität
des
3. Lebensalters
Dieses wird herausgegeben von der "Universität des 3. Lebensalters" in Frankfurt und erscheint jeweils sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn im Winter- und Sommersemester. Es ist erhältlich in vielen Frankfurter Buchhandlungen. Das Veranstaltungsverzeichnis enthält eine Veranstaltungsübersicht, (teilweise detaillierte) Informationen über Lehrveranstaltungen, Informationen über wichtige Hochschultermine, Adressen, einen Lageplan der Universität sowie einen Belegbogen der U3L als auch ein Anmeldeformular der U3L.
c) "Gelbes Brett"
Dieser Aushang der Universität des 3. Lebensalters informiert aktuell über Veranstaltungsangebote, Änderungen usw. Das "gelbe Brett" befindet sich im Gebäude Robert-Mayer-Straße 5 ("Turm"), 3. Stock, gegenüber von Raum 330.
d) Aushangkästen der Fachbereiche
Diese befinden sich im "Lichthof", Parterre des Hörsaalgebäudes, Eingang Gräfstraße und im Foyer der Neuen Mensa, Bockenheimer Landstraße 133.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe Universität
Frau Silvia Dabo-Cruz
Robert-Mayer-Straße 5
60325 Frankfurt
Telefon: (069) 798-23084/23085
Fax: (069) 798-28975
Sekretariat/Geschäftszimmer
im "Turm", Robert-Mayer-Straße, 3. Stock, Raum 330
Frau Elisabeth Wagner und Frau Susanne Heimans
Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag 9.30 bis 12 Uhr,
Montag 13.30 bis 15.30 Uhr
b) Beratungsgruppe älterer Studierender
Die zusätzliche Beratung durch ältere Studierende findet regelmäßig statt. Die Termine der Beratungsstunden wer- den durch Veranstaltungsverzeichnis und Gelbes Brett mitgeteilt. Auch können für eine individuelle Beratung persönlich oder telefonisch (069/798-23084) Termine vereinbart werden.
c) Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Neue Mensa, Bockenheimer Landstraße 133
Erdgeschoß, Zimmer 3
Telefon:(069) 798-23938/23450
Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9.30 bis 11.30 Uhr, Mittwoch 15 bis 17 Uhr
Bei der Studienberatung ist ein "Studienführer" erhältlich mit Informationen über die Organisation der JWG-Universität und Adressen aller Fachbereiche, Institute und Einrichtungen.
Technische Universität Bergakademie Freiberg
Akademiestraße 6
09596 Freiberg
Telefon: (03731) 39-0
Die Technische Universität Bergakademie Freiberg wurde 1765 gegründet; sie ist die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Wie das Fächerspektrum zeigt, hat die Hochschule ein technik- und umweltwissenschaftliches Profil. Die Hochschule organisiert sich in sechs Fakultäten und zwar für Chemie/Physik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik/Energietechnik, Geowissenschaften/Geotechnik/Bergbau, Mathematik/Informatik, Werkstoffwissenschaft/Werkstofftechnologie sowie Wirtschaftswissenschaften mit dem Institut für Wissenschafts- und Technikgeschichte. Vor einigen Jahren wurden das Interdisziplinäre Ökologische Zentrum sowie die drei neuen Studiengänge "Angewandte Naturwissenschaft", "Geoökologie" und "Umwelt-Engineering" gegründet. Mit ca. 2500 Studenten ist die Freiberger Universität eine sehr kleine Hochschule; das Universitätsleben der sächsischen Hochschule ist dadurch überschaubar; zwischen Studierenden und Professoren besteht die Möglichkeit zu engem Kontakt.
Seit dem Studienjahr 1992/93 wendet sich die Freiberger Universität mit Veranstaltungsangeboten an ältere Erwachsene aus der Region. Auf der Grundlage des regulären Lehrangebots werden den älteren Interessenten ausgewählte Verlesungen, Seminare und andere weiterbildende Veranstaltungen zum Besuch angeboten. Weiterhin werden den älteren Erwachsenen Veranstaltungen aus dem Angebot des Studium generale empfohlen. Die Lehrveranstaltungen erstrecken sich auf Themen zur Technik-, Wissenschafts- und Landesgeschichte, zur Politik, Ökonomie und Ökologie, zur Philosophie, Theologie und Ethik, zur Kunst- und Kulturwissenschaft sowie natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fragen. So können beispielsweise Vorlesungen mit Themenstellungen wie "Ökologie aktuell", "Sachsen und Freiberg", "Antike Philosophie" und "Grundlagen der Umwelttechnik" besucht werden. ältere Erwachsene können aber auch zusammen mit jüngeren Studierenden an übungen und Seminaren mit Themenstellungen wie "Rhetorik und Diskussionsverhalten", "Physik mit dem Computer", "Ingenieur- und Naturwissenschaften im Dienste des Umweltschutzes", " konomische überlegungen zur optimalen Geldanlage" teilnehmen. über dieses Lehrangebot hinaus ist vorgesehen, in Zusammenarbeit von Hochschule und dem Seniorenbeirat der Stadt Freiberg ergänzende Veranstaltungen anzubieten, die speziell auf die Belange und Wünsche von älteren Menschen in Freiberg zugeschnitten sind. Von den diversen Lehrangeboten machen aktuell ca. 50 Seniorenstudenten und -studentinnen in Freiberg Gebrauch.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Um am Seniorenstudium an der Freiberger Hochschule teilnehmen zu können, müssen keine speziellen formalen Voraussetzungen erfüllt werden; die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen ist also auch ohne Abitur oder eine andere Hochschulzugangsberechtigung möglich. Es ist lediglich notwendig, sich zu Beginn der Veranstaltungsreihen, Vorlesungen, Seminare als Gasthörer an der Hochschule einzuschreiben. Die Einschreibung kann sowohl im Studentensekretariat als auch zu Beginn der Veranstaltungen im Studium generale vorgenommen werden. Auf Wunsch von Studierenden kann bei regelmäßiger Teilnahme an den Veranstaltungen des Seniorenstudiums ein Zertifikat von der TU Bergakademie Freiberg ausgestellt werden.
Die Semestergebühr für die Gasthörerschaft der älteren Erwachsenen beträgt 20,- DM.
a) Broschüre "Studienführer für das Seniorenstudium"
Die Broschüre enthält allgemeine Informationen zum Seniorenstudium an der TU Bergakademie Freiberg. Es werden alle Lehrveranstaltungen aufgelistet, die den älteren Studierenden von der Hochschule empfohlen werden. Die Vorlesungen, Ringvorlesungen, Seminare, Kolloquien und sonstigen Lehrveranstaltungen werden jeweils mit Titel, Lehrperson, Termin und Ort der Lehrveranstaltung angegeben. Die Broschüre ist jeweils vor Semesterbeginn im Studentensekretariat der TU Bergakademie Freiberg kostenlos erhältlich.
b) Vorlesungs- und Personalverzeichnis der Technischen
Universität Bergakademie Freiberg
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) TU Bergakademie Freiberg
Studentensekretariat
Akademiestraße 6, Verwaltungsgebäude, Zimmer 18/19
09596 Freiberg
Telefon: (03731) 39-2573
Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag 9 bis
16 Uhr
Montag, Mittwoch 12.30 bis 14 Uhr
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau
Kunzenweg 21
79117 Freiburg
Telefon: (0761) 682-1
Die Pädagogische Hochschule Freiburg steht in einer langen Tradition der Lehrerausbildung, die bis ins Jahr 1773 zurückreicht. Die PH ging 1962 aus der konfessionell bestimmten Akademie für Lehrerbildung hervor und erhielt 1971 den Status einer wissenschaftlichen Hochschule. Die Pädagische Hochschule gliedert sich in drei Fachbereiche: FB1 Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik mit Grundschulpädagogik, Pädagogische Psychologie und Philosophie, FB 2 Deutsch mit Sprecherziehung, Englisch und Französisch, FB3 Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Politikwissenschaft, Soziologie, Geographie, Geschichte, Evangelische Theologie/Religionspädagogik, Katholische Theologie/Religionspädagogik, Hauswirtschaft/Textiles Werken, Kunst, Musik, Sport und Technik. In Freiburg ist außer der Pädagogischen Hochschule eine große Universität mit mehr als 27000 Studenten, die in 14 Fachbereichen studieren, beheimatet.
Die PH Freiburg wendet sich seit dem Sommersemester 1984 im Rahmen des Seniorenstudiums mit einer bewußt vielfältigen Angebotsstruktur an ältere Menschen in Freiburg und Umgebung, die sich nach einer beruflichen oder familiären Tätigkeit in Wissensgebieten der eigenen Wahl weiterbilden und sich neue Bereiche erschließen wollen. Das Seniorenstudium bietet die Möglichkeit, mit jungen Studierenden der PH zusammenzuarbeiten, Gedanken und Erfahrungen zur jeweiligen Thematik auszutauschen. Den älteren Erwachsenen stehen verschiedene Arten von Lehrveranstaltungen und Studienmöglichkeiten offen:
- die Ringvorlesung des Seniorenstudiums (mit Begleitseminar), in der ein Rahmenthema aus der Perspektive verschiedener Wissenschaftsdisziplinen dargestellt wird. Thematisch werden abwechselnd Zeiträume ("Die goldenen 20er"), Länder und gesellschaftliche Schlüsselfragen ("Machbarkeit und Verantwortung") aufgegriffen;
- reguläre Lehrveranstaltungen, die für das Seniorenstudium geöffnet sind und mit jüngeren Studenten besucht werden (z.B. Seminare und Vorlesungen zur Pädagogik, Psychologie, Philosophie, Geographie, Geschichte und anderen Fachgebieten, die an der PH Freiburg vertreten sind);
- Seminare und Kurse, die ausschließlich für Seniorenstudierende eingerichtet worden sind (z.B. die Seminare "Selbsterkenntnis: über die Grundlagen der menschlichen Identität", "Literatur nach 1945 oder: Gab es eine ÔStunde NullÕ?");
- das "Kontaktstudium für ältere Erwachsene", in dem sich Teilnehmer auf ein spezifisches Fach konzentrieren und Seminarscheine und zum Abschluß ein (nicht berufsqualifizierendes) Zertifikat der Hochschule erwerben;
- Angebote der "Frühjahrsstudien", d.h. sechs zweitägige Kompakt-Veranstaltungen mit Abschluß-Matinee, die in einem thematischen Zusammenhang stehen und während der vorlesungsfreien Zeit nach dem Wintersemester stattfinden.
Darüber hinaus können ältere Erwachsene an den studienbegleitenden Veranstaltungen des Instituts für Weiterbildung teilnehmen. Regelmäßig angeboten wird jeweils im Wintersemester ein vierstündiges Orientierungsseminar "Einführung in wissenschaftliches Arbeiten", darüber hinaus Begleitseminare wie "Studium als Lebensform im Alter" und "Senioren forschen". Seit 1992 besteht "EULE" - die Zeitungsgruppe des Seniorenstudiums, die eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift des Seniorenstudiums herausgibt; die Inhalte erstrecken sich von aktuellen Informationen zum Seniorenstudium über Berichte aus Seminaren und Arbeitskreisen bis zu schriftstellerischen Beiträgen zum jeweiligen Schwerpunktthema (z.B. "Orte", "Aufbrüche", "45 waren wir jung"). Der "Studien-Treff" bietet als Gesprächsforum für alle Seniorenstudenten an zwei Terminen im Semester Gelegenheit, gemeinsame Anliegen zu besprechen.
Zu Semesterbeginn wird eine Informationsveranstaltung durchgeführt, bei der sich alle Interessenten unverbindlich über die Möglichkeiten und Bedingungen des Seniorenstudiums informieren können. Während der Vorlesungszeit steht das Sekretariat des Seniorenstudiums und die Studienberatung den älteren Studierenden für Information und Beratung zur Verfügung. An eine Eröffnungsveranstaltung schließt sich zu Beginn eines jeden Semestes eine Führung über das Gelände der Pädagogischen Hochschule und durch die Bibliothek an. Einmal jährlich findet eine Vollversammlung statt. Alle zwei Jahre werden Seniorensprecher gewählt. Das Lehrangebot für Senioren an der PH Freiburg nehmen rund 400 ältere Erwachsene wahr; das sind ca. 10% aller Studierenden an der PH. Die älteren Studierenden sind zu ca. 70 Prozent Frauen.
Zulassungsvoraussetzungen und Einschreibung
Formale Zulassungsvoraussetzungen bestehen nicht. Abitur oder eine andere Hochschulzugangsberechtigung sind für die Aufnahme des Seniorenstudiums an der PH Freiburg keine Voraussetzung. Für die Teilnahme am Seniorenstudium der PH Freiburg ist eine Einschreibung erforderlich. In der ersten Semesterwoche besteht die Möglichkeit, angebotene Veranstaltungen zunächst unverbindlich zu besuchen. Danach muß man sich für deren Belegung entscheiden sowie den "Vordruck zur Einschreibung im Seniorenstudium" ausfüllen und im Sekretariat des Seniorenstudiums abgeben. Die Einschreibung für die Frühjahrsstudien läuft getrennt von der sonstigen Semestereinschreibung. Das ausgefüllte Einschreibeformular "Frühjahrsstudien" muß ebenfalls im Sekretariat des Seniorenstudiums abgegeben werden.
Die Studienentgelte sind gestaffelt. Die Teilnahme an der Ringvorlesung kostet 40,- DM, das Belegen einer Semesterveranstaltung 80,- DM. Für eine Gebühr von 120,- DM können beliebig viele Semesterveranstaltungen (einschließlich Ringvorlesung) besucht werden. Der Besuch der Frühjahrsstudien ist gesondert zu entgelten; der Besuch einer Veranstaltung kostet 60,- DM; das Entgelt pauschal für alle Veranstaltungen beträgt hier 90,- DM. In finanziellen Härtefällen kann ein formloser Antrag auf Ermäßigung oder Erlaß der Studienentgelte gestellt werden. Die Einnahmen fließen dem Seniorenstudium zu und finanzieren die speziellen Lehraufträge (Seniorenseminare).
a) Broschüre "Seniorenstudium -
Alt und Jung lernen
miteinander"
Diese Broschüre wird vom Institut für Weiterbildung der PH Freiburg jedes Semester herausgegeben und ist im Sekretariat des Seniorenstudiums zu bekommen.
Darin enthalten sind Informationen über
- das Seniorenstudium an der PH Freiburg;
- wichtige Hochschultermine;
- Teilnehmerentgelte;
- Ort und Zeit der Informationsveranstaltungen;
- ein Lageplan der PH Freiburg;
- ein Veranstaltungsverzeichnis mit teilweiser Kommentierung der Lehrveranstaltungen.
b) Faltblatt "Einschreibung zum Seniorenstudium"
Erhältlich im Sekretariat des Seniorenstudiums.
c) Faltblatt "Seniorenstudium - Frühjahrsstudien"
Erhältlich im Sekretariat des Seniorenstudiums.
d) "Anschlagtafel" des Seniorenstudiums
Standorte sind Kollegiengebäude II, vor Raum 010, Kollegiengebäude III, Durchgang zum Treppenhaus.
e) Vorlesungsverzeichnis der Pädagogischen
Hochschule
Freiburg
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
Ansprechpartner und Kontaktadressen
a) Pädagogische Hochschule Freiburg
Institut für Weiterbildung - Seniorenstudium
Herr Bernd Steinhoff
Kunzenweg 21
79117 Freiburg
Telefon: (0761) 682-244
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
b) Sekretariat des Seniorenstudiums
Frau I. Allgeier
Kollegiengebäude II, Raum 010
Kunzenweg 21
Telefon (0761) 682-244
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
8 bis 12 Uhr
c) "EULE" - Zeitungsgruppe des Seniorenstudiums
Termin und Raum der Treffen werden an den Informationstafeln
veröffentlicht.