Universität Gesamthochschule Paderborn
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
Telefon: (05251) 60-0
Die Universität Gesamthochschule Paderborn wurde 1972 gegründet. Außer in Paderborn hat die Hochschule Abteilungen in Höxter, Meschede und Soest. Die Universität gliedert sich in 17 Fachbereiche. Das Fächerspektrum ist breitgestreut: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wie Philosophie, Geschichte, Pädagogik, Psychologie, Sprachen, Literatur, Kunst, Musik, Gestaltung als auch Wirtschaftswissenschaften, Natur- und Ingenieurwissenschaften wie Physik, Umweltplanung, Landbau, Technischer Umweltschultz, Maschinen-, Elektro-, Nachrichtentechnik. Beheimatet ist in Paderborn ebenfalls die Theologische Fakultät, die bereits 1614 gegründet wurde, mit katholischem Priesterseminar. An der Universität/Gesamthochschule Paderborn studieren ca. 17200 Studenten.
Seit dem Wintersemester 1991/92 hat die Universität-Gesamthochschule Paderborn das "Studium für Ältere" eingerichtet. Personen im mittleren und höheren Erwachsenenalter können in der Regel alle Veranstaltungen aus dem allgemeinen Vorlesungsverzeichnis der Hochschule besuchen. Jedoch werden von der Dozenten bestimmte Vorlesungen und Seminare als besonders geeignet für ältere Studierende ausgewählt und empfohlen. Diese ausgewählten Veranstaltungen sind in der Broschüre "Studium für Ältere" verzeichnet und kommentiert. Nach Rücksprache mit dem jeweiligen Dozenten ist aber auch der Besuch der meisten anderen im allgemeinen Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Veranstaltungen der Fachbereiche 14 möglich
Teilnahmebeschränkungen für ältere Studierende bestehen jedoch z.B. bei praktischen Übungen in den künstlerischen Fächern oder bei Exkursionen (z.B. in Geographie). Was die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, den Umfang, die Dauer, die Struktur des Studiums angeht, sind die älteren Studierenden völlig frei in ihrer Entscheidung. Beispielsweise können im Fach Geschichte die Vorlesungen "Das archaische Griechenland", "Aufbruch in eine neue Zeit: Grundmerkmale des Spätmittelalters" oder das Seminar "Geschichte der Bundesrepublik" besucht werden. Das Fach Philosophie bietet Veranstaltungen zur "Philosophie der Antike" an. Lehrveranstaltungen im Fach Psychologie führen z.B. mit einer Vorlesung in das Gebiet der "Entwicklungspsychologie" ein oder befassen sich mit den Themen "Frauen im Alter" oder "Familienbeziehungen: Eltern und Kinder in der Entwicklung". Andere Vorlesungen an der Hochschule widmen sich z.B. im Fach Kunstgeschichte "Salvador Dali" oder im Fach Textilgestaltung der "Geschichte der Mode". Von der katholischen und evangelischen Theologie gemeinsam wird eine spezielles Studienprogramm "Ökomenische Theologie für ältere Studierende" angeboten; der klar strukturierte Studiengang kann wahlweise in vier oder sechs Semestern absolviert werden. Nach erfolgreicher Beendigung wird ein Zertifikat ausgestellt.
Neben einer "Einführungsveranstaltung in das Studium für Ältere" bietet die Universität-Gesamthochschule Paderborn ein Informationsgespräch für Studienanfänger und ein Abschlußgespräch am Semesterende an. Seniorenstudenten können jedoch die Informationsangebote, die für die jüngeren Studenten organisiert werden, in Anspruch nehmen. So ist eine Teilnahme an einer Einführung in die Benutzung der Universitätsbibliothek, die während der Vorlesungszeit veranstaltet wird, möglich. Das Seniorenstudium in Paderborn absolvieren derzeit ca. 150 ältere Erwachsene, etwas mehr als die Hälfte von diesen sind Frauen.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Für die Teilnahme am Seniorenstudium ist die Zulassung als Gasthörer erforderlich. Sie ist nicht an eine formale Hochschulzugangsberechtigung wie das Abitur gebunden. Die Einschreibung erfolgt durch das Studentensekretariat. Dort können die entsprechenden Antragsformulare telefonisch angefordert werden. Die Einschreibung kann persönlich oder schriftlich durch Rücksendung des ausgefüllten Antragsformulars vorgenommen werden. Auf Wunsch der Studierenden wird nach einer Studiendauer von vier oder mehr Semestern mit einer Belegung von 16 oder mehr Semesterwochenstunden eine Teilnahmezertifikat ausgestellt.
Die Gasthörergebühr für das Seniorenstudium beträgt 75, DM pro Semester.
a) Broschüre "Studium für Ältere Studienführer/
Veranstaltungsverzeichnis"
Diese Informationsbroschüre wird von der Universität herausgegeben. Die kleine Broschüre wird von den Hochschulbeauftragten für das Studium für Ältere redaktionell erstellt. Verzeichnet sind wichtige Hochschultermine, die Anschriften der Dekanatsbüros sowie alle von den Hochschuldozenten für ältere Studierende ausgewählten Lehrveranstaltungen in den vier Fachbereichen der Hochschule. Die Broschüre ist im Dezernat 2 (Planung und Entwicklung) sowie im Studentensekretariat der Universität erhältlich.
b) Kommentierte Vorlesungsverzeichnisse
Zum Selbstkostenpreis können über die Dekanatsbüros kommentierte Veranstaltungsverzeichnisse bestimmter Fächer erworben werden. Die Anschriften der Dekanatsbüros werden in der Broschüre "Studium für Ältere" genannt.
b) Personal- und Vorlesungsverzeichnis der Universität-Gesamthochschule Paderborn
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Universität-Gesamthochschule Paderborn
Hochschulbeauftragter für das Studium für Ältere
Prof. Dr. Christian Heichert
Warburger Straße 100, Raum H 6.126
33098 Paderborn
Telefon: (05251) 60-2938 sowie 56690
Sprechzeiten:
jeder 3. Freitag jedes Semestermonats 11 bis 12 Uhr
b) Dezernat 2 (Planung und Entwicklung)
Universität-Gesamthochschule Paderborn
Herr Ernst Mandel
Warburger Straße 100, Raum B 2.341
33098 Paderborn
Telefon: (05251) 60-2565
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag 7.30 bis 16 Uhr
Mittwoch, Freitag 7.30 bis 15.30 Uhr
c) Studentensekretariat der Universität-Gesamthochschule Paderborn
Warburger Straße 100, Gebäude B, Raum B 0.304
33098 Paderborn
Telefon: (05251) 60-2501/2502/2504/2547
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag 7.30 bis 16 Uhr,
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 7.30 bis 15.30 Uhr
Universität Potsdam
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Telefon: (0331) 977-0
Die Universität Potsdam wurde erst nach der deutschen Wiedervereinigung durch Verordnung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im Jahre 1991 gegründet. Die verschiedenen Universitätskomplexe sind vor allem am Schloßpark Sanssouci und in Babelsberg lokalisiert. Die Hochschule besteht aus fünf Fakultäten: Juri-stische Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Philosophische Fakultät 1 (u.a. mit den Fächern Kunstgeschichte und Philosophie), Philosophische Fakultät 2 (u.a. mit den Fächern Musik, Psychologie, Sport, Pädagogik), Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Die Hochschule ist sehr klein; die Zahl der Studierenden an der Univerversität liegt nur bei ca. 6600 Studenten und Studentinnen.
Die Universität Potsdam bietet älteren Erwachsenen und Senioren ein Bildungsangebot an. Mit dem "Seniorenstudium" verbindet sie das Ziel, Anregungen für nach- oder nebenberufliche Tätigkeitsfelder zu geben, neues Orientierungswissen zu vermitteln, Möglichkeiten der Begnung und Zusammenarbeit zwischen den Generationen zu schaffen und Kontakte zwischen älteren mit Bildungsinteressen zu unterstützen. Als Seniorengasthörer können ältere Erwachsene ausgewählte Lehrveranstaltungen aus dem regulären Lehrangebot der Hochschule besuchen. So ist es beispielsweise möglich, daß Senioren u.a. in die Vorlesungen "Die englische Literatur von der Renaissance bis zur Gegenwart", "Einführung in die Zellbiologie", "Grundlagen der Ökologie", "Landschaftsplanung", "Ästhethik des Films und der Filmanalyse", "Erbrecht und Nachlaßverfahren", "Kognitive Psychologie", "Wertewandel, Werterziehung, Wertphilosophie" oder "Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland" gehen. Auch stehen ihnen interdisziplinäre Lehrveranstaltungen wie die Vorlesung "Ausgewählte Fragen des Menschenrechtsschutzes" zur Auswahl. Darüber hinaus können ältere Erwachsene und Senioren an bungen und Seminaren wie z.B. "Frauen im Barock", "Potsdam im Mittelalter", "Die Geschichte der Juden in Berlin", "Gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen", "In 8 Sekunden um die Welt Eine Einführung ins Internet" teilnehmen. In sehr stark besuchten Lehrveranstaltungen Ð vor allem in zulassungsbeschränkten Studienfächern Ð können allerdings die Dozenten eine Teilnahme von Älteren ablehnen. Das (noch neue) Studienangebot für Senioren an der Universität Potsdam wird von älteren Erwachsenen mit wachsendem Interesse aufgenommen.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Ältere Erwachsene und Senioren können an der Universität Potsdam als Gasthörer zugelassen werden; der Nachweis des Abiturs oder einer anderen Hochschulzugangsberechtigung ist dafür nicht notwendig. Erforderlich ist lediglich eine formale Anmeldung im Dezernat 2 "Akademische und studentische Angelegenheiten" der Hochschule. Studierwillige Ältere müssen einen "Gasthörerantrag" ausfüllen und gleichzeitg die Gasthörergebühr entrichten. Als Gasthörer können sie dann an Lehrveranstaltungen im Umfang von sechs Semesterwochenstunden teilnehmen; dies sind z.B. drei zweistündige Vorlesungen oder Seminare.
Die Gasthörergebühr an der Universität Potsdam beträgt 60, DM pro Semester.
a) Broschüre "Studienführer für Senioren Universität
Potsdam"
Diese Informationsschrift wird vom "Weiterbildungszentrum" der Universität Potsdam zusammengestellt und vom Prorektorat für Lehre und Studium herausgegeben. Die Broschüre enthält praktische Hinweise zum Seniorenstudium an der Universität Potsdam und informiert über die Teilnahmevoraussetzungen sowie über die Semestertermine. Weiterhin werden alle Lehrveranstaltungen aufgeführt, die ältere Erwachsene und Senioren als Gasthörer besuchen können; teilweise werden die Vorlesungen und Seminare inhaltlich näher charakterisiert. Die Broschüre ist jeweils kurz vor Semesterbeginn in einigen Potsdamer Buchhandlungen sowie im Dezernat 2 "Akademische und studentische Angelegenheiten" der Universität Potsdam gegen Erstattung eines Unkostenbeitrags erhältlich.
b) Vorlesungs- und Personalverzeichnis der
Universität Potsdam
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Weiterbildungszentrum
Universität Potsdam
Frau Sabine Reinicke
Am Park 14, Universitätskomplex II
Haus 6, Zimmer 207
14482 Potsdam-Babelsberg
Telefon: (0331) 977-4660
Fax: (0331) 977-4401
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
b) Zentrale Studienberatung
Am Neuen Palais 10, Universitätskomplex I
Haus 8, Raum 02, 03, 04
14469 Potsdam
Telefon: (0331) 977-1715
Sprechzeiten:
Montag, Donnerstag 9 bis 11.30 Uhr, 13 bis 15 Uhr
Dienstag 9 bis 11.30 Uhr, 13 bis 17.30 Uhr
Freitag 9 bis 11.30 Uhr
c) Dezernat 2:
Akademische und studentische Angelegenheiten
Am Neuen Palais 10, Universitätskomplex I
Haus 8, Raum 010
14469 Potsdam
Telefon: (0331) 977-1607/1361
Sprechzeiten: Montag bis Freitag 7 bis 16 Uhr
Informationen zu organisatorischen Fragen und
Einschreibungsangelegenheiten
Universität Rostock
Universitätsplatz 1
18051 Rostock
Telefon: (0381) 498-0
Die Universität Rostock wurde im Jahre 1419 gegründet. Die Juristische Fakultät und Medizinische Fakultät nahmen damals als erste den Lehrbetrieb auf. Heute hat die Hochschule folgende Fakultäten: die Ingenieurwissenschaftliche, die Juristische, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche, die Medizinische, die Theologische, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche sowie die Philosophische Fakultät mit den Fachbereichen für Erziehungs- und Sportwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Kultur- und Altertumswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften und die Institute für Musikwissenschaften und für Philosophie. Es werden mehr als 40 Studiengänge angeboten. Die Anzahl der Studierenden liegt bei 8500.
Ein Seniorenstudium an der Universität Rostock ist im Aufbau begriffen. Seit dem Wintersemester 1994/95 bietet die Hochschule mit dem "Seniorenkolleg an der Universität Rostock", dessen Trägerschaft in den Händen der Weiterbildungsgesellschaft an der Universität Rostock e.V. liegt, ein Bildungsprogramm für ältere Erwachsene an. Ältere Erwachsene haben drei Möglichkeiten der Partizipation. Sie können am "Weiterbildungsprogramm" und am "Studium generale" als auch an "ausgewählten Studiengängen" teilnehmen. Das "Weiterbildungsprogramm" besteht aus einer Vortragsreihe, einem Computerkurs zur Textverarbeitung sowie einem Kurs "Englisch für Touristen". Die Vortragsreihe umfasst ca. ein Dutzend Veranstaltungen, die meist in Form einer Vorlesung abgehalten werden. Ein Themenschwerpunkt war z.B. "Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Zeit des Aufbruchs in eine moderne Welt" mit Vorträgen aus den Fächern Geschichte, Literatur, Niederdeutsch, Philosohie, Musik, Architektur sowie Technik. Die Vorträge im Rahmen des Weiterbildungsprogramms hatten z.B. den Titel "Architektur und Baugeschichte Mecklenburgs in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts" sowie "Vom Naturalismus zum Ästhetizismus Ð Deutsche Literatur im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts".
Weiterhin gibt es drei "Ausgewählte Studiengänge" für ältere Erwachsene. Diese bestehen aus Lehrveranstaltungen des regulären Veranstaltungsprogramms der Hochschule, werden also auch von jüngeren Studenten besucht. Die "Studiengänge" sind auf vier Semester mit wöchentlich zwei bis drei Stunden Lehrveranstaltung angelegt und tragen die Bezeichnung "Kunst und Kultur", "Natur und Umwelt" sowie "Kompetenzerweiterung für nachberufliche ehrenamtliche Tätigkeit". Die Bezeichnung "Studiengang" erscheint etwas irreführend, denn der Besuch von Vorlesungen und Seminaren ist freiwillig und die Möglichkeit, einen Studienabschluß durch Prüfungen und andere Studienleistungen zu erwerben, besteht nicht. Die Teilnehmer haben den Status eines Gasthörers. Kunst- und kulturinteressierte ältere Studenten können z.B. die Vorlesungen "Geschichte der deutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart", "Einführung in die Kulturgeschichte", "Psychologie und Philosopie der Moral" oder "Einführung in die Sozialphilosophie" sowie die Seminare "Niederdeutsche Mundart" oder "Technik Ð Eine Grundfrage der Philosophie (von Aristoteles bis Günther Anders)" besuchen.
Das Bildungsangebot für Senioren wird ergänzt durch eine Einführungsveranstaltung, bei der die Fakltutäten und ausgewählte Institute vorgestellt werden, einen Rundgang durch die Universitätsgebäude sowie ein 14tägiges Begleitseminar, in dem alle das Seniorenstudium betreffenden Fragen diskutiert werden können.
Das "Studium generale" besteht aus Vorlesungs- und Seminarreihen. Alle Fakultäten der Hochschule tragen dazu bei. Jüngere wie ältere Hörer können daran teilnehmen und dadurch wissenschaftlich Neues und allgemein Interessierendes über das eigene Fach hinaus kennenlernen. Allerdings ist der Fortbestand des Seniorenkollegs an der Universität Rostock derzeit trotz stetig steigender Resonanz bei den älteren Erwachsenen und Senioren aus finanziellen Gründen nicht gesichert.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Für die beschriebenen Studiermöglichkeiten für ältere Erwachsene an der Universität Rostock bestehen keine formellen Voraussetzungen. Jeder Interessierte kann auch ohne Abitur daran teilnehmen. Notwendig ist nur eine Anmeldung bei der Weiterbildungsgesellschaft an der Universität Rostock e.V..
Die Gasthörergebühren betragen z.Zt. 60, DM pro Semester.
a) Vorlesungsverzeichnis der Universität Rostock
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
b) Faltblatt "Bildungsprogamm für ältere Erwachsene
Seniorenkolleg an der Universität Rostock"
Das Faltblatt gibt stichwortartig Informationen zum Bildungsprogramm, Teilnahmevoraussetzungen und Beratungsangeboten. Es ist erhältlich bei der Weiterbildungsgesellschaft an der Universität Rostock.
c) Broschüre "Bildungsprogramm für ältere Erwachsene"
Das für jedes Semester herausgegebene "Bildungsprogramm" des Seniorenkollegs enthält neben wichtigen Informationen zum Studium eine bersicht über die Veranstaltungen und Kurse speziell für Senioren sowie die Lehrveranstaltungen im Studium generale der Universität. Die Informationsbroschüre ist kostenlos zu Beginn jedes Semesters beim Seniorenkolleg erhältlich.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
Weiterbildungsgesellschaft an der
Universität Rostock e.V.
Seniorenkolleg an der Universität Rostock
Albert-Einstein-Straße 29a
18059 Rostock
Telefon: (0381) 442651
Fax: (0381) 442651
Sprechzeiten: Donnerstag 10 bis 12 Uhr
Universität des Saarlandes
Im Stadtwald
66123 Saarbrücken
Telefon: (0681) 302-0
Die Universität des Saarlandes wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Zu dem seit 1946 bestehenden Medizinischen Institut in Homburg/Saar kamen 1948 weitere vier Fakultäten hinzu. 1978 wurde die Pädagogische Hochschule integriert. Als einzige Hochschule in Deutschland ist die Universität des Saarlandes berechtigt, in bestimmten Studiengängen französische Diplome zu verleihen. Die Universität gliedert sich in eine Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche, eine Medizinische, eine Philosophische, eine Technische und eine Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät mit insgesamt 16 Fachbereichen. Die Medizinische Fakultät mit den Fachbereichen für Theoretische und für Klinische Medizin mit zahlreichen Kliniken ist in Homburg ansässig. Der Campus der Universität in Saarbrücken liegt ausserhalb des Stadtzentrums. An der Universität des Saarlandes sind rund 21000 Studierende eingeschrieben.
Das Seniorenstudium an der Universität des Saarlandes ist eingebunden in das Lehrprogramm "Wissenschaftliche Weiterbildung". Dies stellt ein heterogenes und vielschichtiges Weiterbildungsangebot dar, an dem auch bildungsinteressierte Erwachsene im mittleren und höheren Lebensalter im Rahmen des Gasthörerstudiums, ihren Weiterbildungsinteressen nachgehen können. Der Teil des Weiterbildungsangebotes, für den die Senioren als besondere Zielgruppe gelten, besteht aus einer Vielzahl von Vorlesungen, Seminaren und Übungen. Die einzelnen Fachbereiche haben hierzu eine Reihe von Lehrveranstaltungen aus ihrem Lehrangebot für weiterbildungsinteressierte Erwachsene und Senioren ausgewählt. Daneben existieren auch Angebote, die sich speziell an Gasthörer-/Seniorenstudierende wenden. Dieses Studienangebot ist Ð neben den anderen Angeboten an wissenschaftlicher Weiterbildung an der Universität des Saarlandes Ð in dem "Studienführer Weiterbildung" zusammengestellt. Darin finden sich Vorlesungen zur Rechtswissenschaft, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft. Die Medizinische Fakultät ermöglicht den Besuch der Vorlesungen zur Anatomie, Radiologie, Medizinischen Soziologie oder Strahlenbiophysik.
Die Lehrveranstaltungen der Philosophischen Fakultät umfassen Vorlesungen und Seminare in den Studienfächern Philosophie, Evangelische Theologie, Katholische Theologie, Geschichte, Informationswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Sportwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Geographie, Biogeographie, Orientalistik, Klassische Philologie, Archäologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft sowie Kurse in verschiedenen modernen Sprachen.
Weiterhin besteht ein kleines für Seniorenstudenten geöffnetes Lehrangebot der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und der Technischen Fakultät. Veranstaltungen zum Hochschulsport können ebenfalls besucht werden. Speziell für Gasthörer-/Seniorenstudenten wird zu Beginn jedes Semesters eine allgemeine Informationsveranstaltung zu den Studienmöglichkeiten und -aufbau in Saarbrücken angeboten; im Anschluß an diese Veranstaltung findet eine Einführung in die Benutzung der Universitätsbibliothek statt.
Darüber hinaus werden die Einführungsveranstaltungen der einzelnen Fächer und Studiengänge empfohlen. In Zusammenarbeit mit anderen Weiterbildungsträgern wie der Europäischen Akademie Otzenhausen e.V., dem Institut dEtudes Francaises, den Volkshochschulen oder anderen universitären Einrichtungen wie der Kooperationsstelle Hochschule und Arbeitswelt bietet die Universität des Saarlandes interdisziplinäre Vorträge an, die auch von Seniorenstudenten besucht werden können. Über 300 ältere Erwachsene und Senioren nehmen pro Semester das Weiterbildungsangebot in Anspruch; etwa die Hälfte von ihnen sind Frauen. Darüber hinaus sind fast 100 ältere Erwachsene als ordentliche Studenten an der Universität des Saarlandes immatrikuliert.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Für die Einschreibung als Seniorenstudentin und -student sind der Antrag auf Immatrikulation als Gasthörer, der Gasthörerschein mit den ausgewählten Lehrveranstaltungen sowie der Einzahlungsbeleg für Gasthörergebühr nötig. Formale Zulassungsvoraussetzungen wie eine Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) bestehen für das Gasthörer-/Seniorenstudium nicht. Anmeldeformulare für das Seniorenstudium sind bei der Abteilung für studentische Angelegenheiten und im Studienzentrum Abteilung Weiterbildung erhältlich.
Die Gasthörergebühr beträgt z.Zt. 75, DM pro Semester. Hinzu kommt ein Versicherungsbeitrag von 2,40 DM.
a) Informationsbroschüre "Studienführer Weiterbildung"
Vom Zentrum für Studienberatung, Weiterbildung und Fernstudium (Studienzentrum) wird jedes Semester eine umfangreiche Informationsbroschüre zum Gasthörer- und Seniorenstudium zusammengestellt. Die ca. 130seitige Broschüre enthält nicht nur allgemeine Informationen zum Gasthörer- und Seniorenstudium sondern auch das komplette Veranstaltungsverzeichnis für das Gasthörer-/Seniorenstudium und alle an-deren universitären Weiterbildungsangebote (wie z.B. Fremsprachenangebote, Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit anderen Trägern). Darüber hinaus wird über wichtige Hochschultermine und Immatrikulationsfristen informiert. Enthalten ist ebenfalls ein Lageplan des Universitätscampus mit den einzelnen Gebäuden sowie ein Busfahrplan (mit den Buslinien 11, 12, 13, 19, 6350, 6370). Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr der "Arbeitseinheit Wissenschaftliche Weiterbildung" beim Zentrum für Studienberatung, Weiterbildung und Fernstudium (Studienzentrum) Abt. Weiterbildung bezogen werden.
b) Personal- und Vorlesungsverzeichnis der Universität
des Saarlandes
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
c) Schwarzes Brett
Für aktuelle Informationen zum Seniorenstudium hängt an der Außenwand des Gebäudes 1.2 des Studienzentrums ein "Schwarzes Brett". Dort hängt auch der (gelbe) "Veranstaltungskalender" der Universität des Saarlandes aus, der während der Vorlesungszeit wöchentlich erscheint.
d) Universitätszeitung "campus"
Die Universitätszeitung informiert über das aktuelle Geschehen an der Universität des Saarlandes. Sie erscheint mehrfach im Semester und liegt in den Universitätsgebäuden zum Mitnehmen aus.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Universität des Saarlandes
Zentrum für Studienberatung, Weiterbildung und
Fernstudium (Studienzentrum)
Arbeitseinheit Wissenschaftliche Weiterbildung
Herr Thomas Berrang M.A.
Campus Saarbrücken Gebäude 8, Raum 4.06
Postfach 151150
66041 Saarbrücken
Telefon: (0681) 302-3692/3513/2053
Fax: (0681) 302-3692
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag 8 bis 12 Uhr.
Montag, Mittwoch, Donnerstag 13 bis 16 Uhr,
Freitag 13 bis 15 Uhr
b) Abteilung für studentische Angelegenheiten
Gebäude 28, Zimmer 101
Telefon: (9681) 302-3011/2011
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag 8.30 bis 11.30,
Donnerstag 13.30 bis 15.00 Uhr
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Straße 200
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: (07171) 983-0
Die PH Schwäbisch Gmünd geht zurück auf ein katholisches Lehrseminar von 1825, das 1947 als Pädagogisches Institut wiedererrichtet wurde. Die Umwandlung zur Pädagogischen Hochschule erfolgte 1962. Seit 1971 hat die PH den Rang einer wissenschaftlichen Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Angehende Lehrerinnen und Lehrer werden ausgebildet in den Fächern Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik, Pädagogische Psychologie, Philosophie, Deutsch, Englisch, Sprecherziehung, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Theologie, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Geographie, Sport, Musik, Kunst, Technik, Hauswirtschaft oder Textiles Werken. Die Studentenzahl an der PH Schwäbisch Gmünd liegt bei ca. 1650 Studenten.
Der PH Schwäbisch Gmünd ist eine "Seniorenhochschule" angegliedert. Das Lehrangebot für ältere Erwachsene und Senioren besteht seit dem Wintersemester 1982/83. Das Programm der Seniorenhochschule besteht aus der Vortragsreihe, den Gruppenveranstaltungen, den Exkursionen und dem Seniorensport. Darüber hinaus kann jeder Teilnehmer an der Seniorenhochschule als Gasthörer die allgemeinen Veranstaltungen der PH belegen. Die interdisziplinären Vortragsreihen stehen jeweils unter einem bestimmten Rahmenthema. Damit sich möglichst viele Fächer der PH daran beteiligen können, wurden Themen gewählt wie "Das Zeitalter der Aufklärung in heutiger Sicht", "Deutsch-französische Kulturbeziehungen", "Die Romantik", "Die Französische Revolution nach zwei Jahrhunderten", "Mediterrane Kulturen", "Die zwanziger Jahre", "Ostasien" oder "Technik Chancen und Risiken". Die wöchentlichen Vorträge sind didaktisch besonders gut für die älteren Zuhörer vorbereitet und werden durch Skripte unterstützt, die auch Hinweise für das Weiterstudium enthalten können. Weiterhin bestehen für die Seniorenstudenten spezielle Gruppenveranstaltungen. Der Gesprächskreis "Erlesene Literatur" verfolgt das Ziel, Werke der modernen und älteren Literatur kennenzulernen und Ð von diesen angeregt Ð Erfahrungen des eigenen Lebens der Gesprächsteilnehmer untereinander auszutauschen.
Zu den zahlreichen Autoren, deren Bücher zum Gegenstand des gemeinsamen Gesprächs wurden gehörten z.B. Theodor Fontane (Der Stechlin), Martin Walser (Ein fliehendes Pferd), Franz Alt (Frieden ist möglich), Peter Härtling (Nachgetragene Liebe), Ernest Hemmingway (Der alte Mann und das Meer) oder Max Frisch (Homo faber). Der Arbeitskreis "Ethische Probleme der modernen Welt" ist gleichfalls stark auf das gemeinsame Gespräch ausgerichtet. Diese Veranstaltung steht in jedem Semester unter einem bestimmten Rahmenthema wie z.B. "Das werdende Leben", "Wege zum Frieden", "Grenzsituationen des eigenen Lebens", "Die Leistungsgesellschaft pro und kontra", "Was ist eigentlich Glück?", "Das Verhältnis von Leben und Tod". In diesem seminarähnlichen Arbeitskreis diskutieren jüngere und ältere Studierende gemeinsam über ethische Fragen und Probleme. Mehrtätige Exkursionen der Seniorenhochschule führten z.B. nach Istanbul, Inneranatolien, Syrien, Ägypten oder nach Island. Die kunst- und kulturgeschichtlichen Studienfahrten hatten Prag, Trier, Worms, Köln oder Aachen zum Ziel. In der Veranstaltung "Seniorensport" können ältere Erwachsene an Gymnastik und Spielen teilnehmen.
Für die Planung, Durchführung und kritische Begleitung der Studienangebote der Seniorenhochschule wurde von der PH Schwäbisch Gmünd ein Senatsausschuß eingesetzt. Dieser setzt sich aus gewählten Vertretern der Fakultäten und aus Senioren zusammen. Der Ausschuß legt z.B. für jedes Semester ein interdisziplinäres Rahmenthema für die Vortragsreihen fest.
Die Verwaltung der Seniorenhochschule ist in das Zentrum für Weiterbildung und Fernstudien (ZWF) integriert. An der "Seniorenhochschule" sind fast 400 ältere Erwachsene und Senioren aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung eingeschrieben; zwei Drittel von ihnen sind weiblich. Darüber hinaus nehmen ca. 100 ältere Erwachsene als normale Gasthörer am Vorlesungsprogramm der PH Schwäbisch Gmünd teil.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
An der "Seniorenhochschule" kann jeder teilnehmen, der die Eignung in seinem Beruf oder durch ein Hochschulstudium erworben hat; eine formale Hochschulzugangsberechtigung wie z.B. das Abitur ist nicht erforderlich. Die Einschreibung erfolgt im Sekretariat der Seniorenhochschule. Dort sind auch die dafür nötigen Unterlagen zu erhalten. Die Einschreibung als normaler Gasthörer erfolgt ebenfalls im Sekretariat der Seniorenhochschule.
Für die Teilnahme an der "Seniorenhochschule" wird eine Gebühr von 50,Ð DM pro Semester erhoben. Eine Gasthörergebühr wird nicht erhoben; jedoch wird zur Deckung der Unkosten um einen freiwilligen Beitrag von 50,Ð DM pro Semester gebeten.
a) Broschüre "Seniorenhochschule und Angebote
für Gasthörer"
Diese Informationsbroschüre wird vom Zentrum für Weiterbildung und Fernstudien (ZWF) erstellt und ist im Sekretariat der Seniorenhochschule erhältlich. Sie informiert über die organisatorischen Fragen des Seniorenstudiums und führt alle Themen der interdisziplinären Vortragsreihe auf. Weiterhin werden in kommentierter Form die Gruppenveranstaltungen der Seniorenhochschule beschrieben. Informiert wird auch über Exkursionen und Seniorensport. Enthalten ist in der Broschüre ein Lageplan der PH Schwäbisch Gmünd sowie eine Beschreibung des Lehrangebotes für Gasthörer.
b) Personen- und Vorlesungsverzeichnis der
PH Schwäbisch Gmünd
Erhältlich in der Pädagogischen Hochschule.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
Seniorenhochschule der PH Schwäbisch Gmünd
Zentrum für Weiterbildung und Fernstudien (ZWF)
Sekretariat und Beratung
Frau Schmidt
Oberbettringer Straße 200
PH-Hauptgebäude, Bauteil A, Zimmer A 024
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: (07171) 983-220
Fax: (07171) 983-212
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr
Universität - Gesamthochschule Siegen
Hölderlinstraße 3
57076 Siegen
Telefon: (0271) 740-1
Die Universität-Gesamthochschule Siegen wurde durch Beschluß der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Hochschule besteht seit 1972. Universität und Fachbereiche haben Vorläufer in der Fachhochschule Siegen-Gummersbach sowie der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Siegerland. Die Universität Ð Gesamthochschule Siegen besteht heute aus zwölf Fachbereichen, und zwar für So-zialwissenschaften/Philosophie/Theologie/Geschichte/Geographie, Erziehungswissenschaft/Psychologie/Sportwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften, Kunst- und Musikwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, Architektur/Städtebau, Bauingenieurwesen, Maschinentechnik sowie Elektrotechnik und Informatik. Die Anzahl der Studenten und Studentinnen liegt bei ca. 12300, die Anzahl der Hochschullehrer bei ca. 250.
Ein Bildungsangebot für ältere Erwachsene und Senioren wird an der Universität-Gesamthochschule Siegen im Rahmen der "Mittwochsakademie" gemacht. Diese ist eine Einrichtung der Universität-Gesamthochschule Siegen. Sie richtet sich an die Bürgerinnen und Bürger der Städte Siegen und Olpe sowie deren Umgebung mit dem Ziel, über Ergebnisse und Arbeitsweise von Wissenschaft und Forschung zu informieren. "Mittwochsakademie Seniorenstudium" offerieren ein sogenanntes Hauptangebot sowie ein Zusatzangebot. Das Hauptangebot besteht aus Veranstaltungen, die jeweils am Mittwoch an den Studienorten Siegen und Olpe stattfinden. Es handelt sich vor allem um Vorlesungen aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Musik, Theologie, Geschichte, Philosophie oder Theaterwissenschaft. So können ältere Erwachsene und Senioren beispielsweise an Vorlesungen teilnehmen über die Themenbereiche "Die Sinfonien Beethovens", "Geschichte des Schreibens und der Schrift", "Bauten im antiken Rom", "Geschichte der Philosophie" oder über "Aktuelle Theater- und Kinoproduktionen". Das Zusatzangebot der Mittwochsakademie besteht aus ausgewählten Lehrveranstaltungen aus dem regulären Lehrangebot der Hochschule. Diese Veranstaltungen können also auch von Älteren besucht werden; sie findet an unterschiedlichen Werktagen in den Räumen der Universität in Siegen statt. Im Rahmen des Zusatzangebotes können beispielsweise Vorlesungen mit folgenden Themen besucht werden: "Stadtgeschichte vom 18. zum 20 Jahrhundert", "Zur Frage nach der Wahrheit der Kunst (Kant, Aristoteles, Heidegger)", "Psychopathologie: Verhaltensstörungen bei Erwachsenen", "Einführung in die Erziehungswissenschaft", "Die Gleichnisse Jesu", "Einführung in die Theologiegeschichte der Antike und des Mittelalters".
Spezielle Einführungskurse in das Seniorenstudium werden in Siegen nicht veranstaltet; allerdings stehen mit den sogenannten "Betreuern" mittwochs in Siegen bzw. in Olpe für die älteren Studierinteressierten einige Personen zur Verfügung, die Auskünfte und Informationen über das Veranstaltungsangebot und Antworten auf organisatorische Fragen vor Ort geben können. Die Haupt- und Zusatzangebote der Siegener "Mittwochsakademie Ð Seniorenstudium" werden von zahlreichen älteren Bürgerinnen und Bürgern aus Siegen, Olpe und Umgebung genutzt.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Interessierte, die an "Mittwochsakademie Seniorenstudium" teilnehmen möchten, müssen keine formalen Zulassungsvoraussetzungen wie Abitur oder eine andere Hochschulzugangsberechtigung nachweisen. Es ist lediglich eine Anmeldung im Sekretariat der "Mittwochsakademie Ð Seniorenstudium" erwünscht.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 100, DM pro Semester. Es können Ermäßigungen und Befreiungen erteilt werden; diese können bei der Leitung der Mittwochsakademie/Seniorenstudium schriftlich beantragt werden. Der Teilnehmerbeitrag wird jeweils zu Semesterbeginn bei den Betreuerinnen und Betreuern im Medien- und Kulturhaus Lyz in Siegen bzw. im Alten Lyzeum in Olpe gegen Quittung persönlich eingezahlt.
a) Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis der Mittwochs-
akademie/des Seniorenstudiums
Diese Informationsschrift enthält Angaben zur Mittwochsakademie und zu den Veranstaltungen der Mittwochsakademie in Siegen und in Olpe. Weiterhin werden alle Veranstaltungen des Zusatzangebotes in der Universität angeführt, die von den älteren Erwachsenen und Senioren besucht werden können. Die meisten Veranstaltungen werden mit inhaltlicher Kommentierung näher beschrieben. Die Broschüre enthält zudem einen Bestellcoupon, mit dem das kommentierte Vorlesungsverzeichnis des folgenden Semesters gegen eine Gebühr (3, DM in Briefmarken beilegen) postalisch bestellt werden kann. Die Broschüre kann aber auch persönlich im Sekretariat der Mittwochsakademie abgeholt werden. Die Informationsschrift erscheint jeweils einen Monat vor Semesterbeginn.
b) Personal- und Vorlesungsverzeichnis der Universität
Gesamthochschule Siegen
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
c) Information im Internet
htttp://www.unisiegen.de > Seniorenstudium/
Mittwochsakademie
Ältere Computerfreaks können Informationen über das Se-niorenstudium/die Mittwochsakademie auch im Internet finden.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Mittwochsakademie Seniorenstudium (Sekretariat)
Universität-Gesamthochschule Siegen
Frau Schumacher
Adolf-Reichwein-Straße 2
57068 Siegen
Telefon: (0271) 740-4528
b) Mittwochsakademie - Seniorenstudium (Leitung)
Universität-Gesamthochschule Siegen
a) Prof. Dr. Ingo Broer
Fachbereich 1
Adolf-Reichwein-Straße 2
57068 Siegen
Telefon: (0271) 740-4521
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
b) Prof. Dr. Gerhard Hufnagel
Fachbereich 1
Telefon: (0271) 740-4508
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
c) Mittwochsakademie Seniorenstudium (Betreuer in Siegen)
Informations- und Betreuungsangebot
z.Zt. Frau Eicher, Herr Schindler
Medien- und Kulturhaus Lyz
Johann-Straße 18, Raum 206
57072 Siegen
Sprechzeiten: im Semester, mittwochs
d) Mittwochsakademie - Seniorenstudium (Betreuer in Olpe)
Informations- und Betreuungsangebot
z.Zt. Herr Gräff
Altes Lyzeum (neben dem Rathaus)
57462 Olpe
Sprechzeiten: im Semester, mittwochs
Universität Trier
Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: (0651) 201-0
Die Universität wurde im Jahre 1473 gegründet, jedoch 1798 nach Besetzung des linken Rheinufers durch die Franzosen wieder aufgelöst. Durch Beschluß der Landesregierung Rheinland-Pfalz wurde 1970 die Universität Trier-Kaiserlautern (wieder)gegründet. 1975 wurden beide Teiluniversitäten selbständig. Der Schwerpunkt der Universität Trier liegt auf den geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Die Universität gliedert sich in sechs Fachbereiche und umfasst die Diziplinen Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Klassische Archäologie, Ägyptologie, Kunstgeschichte, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Informatik, Rechtswissenschaften sowie Geographie und Geowissenschaften. In Trier ist außer der Universität noch die Theologische Fakultät Trier als private kirchliche wissenschaftliche Hochschule beheimatet. Mit ca. 11500 Studenten zählt die Universität Trier zu den kleineren Hochschulen in Deutschland.
Für interessierte ältere Erwachsene bietet die Universität Trier die Möglichkeit zu einem erweiterten Gasthörerstudium. Im Rahmen dieses "Seniorenstudiums" können die Teilnehmenden grundsätzlich an allen Veranstaltungsangeboten der Universität teilnehmen, sofern die Veranstaltungen keine Teilnehmerbeschränkung aufweisen oder als spezielle bungen für die (jüngeren) Studenten gekennzeichnet sind. Um den Seniorenstudenten die Auswahl zu erleichtern, wurden von den jeweiligen Fachbereichen einzelne Lehrveranstaltungen ausgewählt und als unverbindlicher Vorschlag im Programm des Seniorenstudiums aufgeführt. Aus diesem Angebot kann der ältere Gasthörer maximal sechs Semesterwochenstunden belegen. Über dieses Studienangebot hinaus werden von der Universität Trier spezielle Zusatzangebote für Ältere sowie allgemeine Vortragsreihen und Veranstaltungen angeboten. Die Zusatzangebote im Rahmen des Seniorenstudiums umfassen Informations- und Einführungsveranstaltungen sowie ein Studienbegleitseminar. Die "Informationsveranstaltung" findet jeweils zu Semesterbeginn statt und gibt allgemeine Informationen über die Möglichkeit eines Gasthörerstudiums an der Universität Trier.
Die "Einführungsveranstaltung", die ebenfalls zu Semesterbeginn durchgeführt wird, dient der Einführung in die Einrichtungen der Universität; es wird z.B. über die Benutzung der Bibliothek und die Möglichkeit der individuellen Benutzung des Sprachlabors informiert. Das "Studienbegleitseminar" ist eine während des Semesters regelmäßig stattfindende Veranstaltung für Seniorengasthörer. Die Teilnehmer können sich kontinuierlich über ihre Studienerfahrungen austauschen und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens erlernen. Exkursionen im Rahmen des Seniorenstudiums führen in die nähere Umgebung und über das Bundesland Rheinland-Pfalz hinaus. Jeweils zu Semesterende findet ein "Semesterabschlußtreffen" der älteren Studierenden statt. Ältere Studierende können darüber hinaus an den allgemeinen Vortragsreihen und Veranstaltungen der Universität Trier teilnehmen. Die Ringvorlesung behandelt ein Generalthema fächerübergreifend aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.
Informationen über die jeweiligen Themen und Termine der Ringvorlesung und anderer Vorträge finden sich im Informationskasten für Senioren sowie in einem Infoheft und dem Unijournal. Am Seniorenstudium nehmen fast 600 ältere Erwachsene aus Trier und Umgebung teil; etwas mehr als die Hälfte davon sind Frauen.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Die Aufnahme eines Seniorenstudiums (erweitertes Gasthörerstudium) ist nicht an eine formale Hochschulzugangsberechtigung gebunden; es kann also auch ohne Abitur studiert werden. Die Einschreibung erfolgt mit einem Gasthörerantrag und einem Gasthörerschein (zweifach aufüllen) beim Studentensekretariat der Universität Trier. Ein Gasthörerantrag und Gasthörerschein liegt der Informationsbroschüre "Seniorenstudium" bei. In den Gasthörerschein müssen jene Lehrveranstaltungen eingetragen werden, die Sie im jeweiligen Semester besuchen wollen. Die Veranstaltungen dürfen sechs Seme- sterwochenstunden nicht überschreiten. Sie können also z.B. drei zweistündige Vorlesungen und Seminare besuchen. Einführungsveranstaltungen und Studienbegleitseminare für die Senioren sowie Ringvorlesung, Einzelvorträge und Vortragsreihen müssen nicht in den Gasthörerschein eingetragen werden.
Die Universität Trier erhebt keine Gebühren für das Gasthörer- und Seniorenstudium.
a) Broschüre "Seniorenstudium"
Diese Broschüre enthält Informationen über
die Zulassung und Einschreibung als SeniorenstudentIn;
Erläuterungen zum Gasthörerantrag;
wichtige Hochschultermine;
die von den einzelnen Fächern für Senioren ausgesuchten Lehrangebote;
fächerübergreifende Vortragsreihen;
Zusatzangebote im Rahmen des Seniorenstudiums wie Informations- und Einführungsveranstaltungen sowie ein Studienbegleitseminar;
Lageplan der Universität Trier im Stadtteil Tarforst.
An Anlage liegt der Broschüre ein Gasthörerantrag und -schein bei. Die Broschüre ist erhältlich bei der Studienberatung für Senioren.
b) Personal- und Studienverzeichnis der Universität Trier
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
c) Unijournal
Dieses Informationsheft der Universität Trier liegt in allen Universitätsgebäuden aus und informiert aktuell über allgemein zugängliche Vorträge und Veranstaltungen.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Studienberatung für Senioren
Herr Frank-Peter Mansion
Universitätsring 15/Ludwig-Weinspach-Weg
Gebäude V, Zimmer 20b
54296 Trier
Telefon: (0651) 201-2808
Fax: (0651) 201-3914
Sprechzeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 10 bis 12 Uhr,
Donnerstag 14 bis 16 Uhr
b) Studentensekretariat der Universität Trier
Universitätsring 15/Ludwig-Weinspach-Weg
Gebäude V, Zimmer 22-25
54296 Trier
Telefon: (0651) 201-2793/2794/2796/2797
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag 10 bis 12 Uhr,
Donnerstag 13.30 bis 16 Uhr
c) Informationskasten für Senioren
Universitätsring 15/Ludwig-Weinspach-Weg
Gebäude V, rechts neben der Haupteingangstüre
Universität Ulm
Oberer Eselsberg
89069 Ulm
Telefon: (0731) 502-01
Die Universität Ulm wurde 1967 gegründet. Schwerpunkte waren zunächst die Fächer Humanmedizin, Physik, Mathematik, Chemie und Biologie. In den letzten Jahren kamen neue Fächer wie Wirtschaftsinformatik und Zahnmedizin hinzu. Neue Ausbaugebiete sind Elektrotechnik, Energietechnik, Informatik, Medizintechnik sowie Technologiefolgenabschätzung. Als Begleitstudium können Geisteswissenschaften und Philosophie belegt werden. Mit ca. 5500 Studenten hat Ulm nur eine sehr kleine Hochschule.
Seit dem Frühjahr 1992 gibt es an der Universität Ulm ein Weiterbildungsangebot für ältere Erwachsene und Senioren. Anstoß gab dazu eine Studie des Seminars für Pädagogik der Universität Ulm über Weiterbildungswünsche und -interessen von älteren Menschen. Ausgehend von dieser Untersuchung entwickelten Universitätsdozenten der Fachrichtung Pädagogik die Konzeption einer "universitären Weiterbildungskompaktwoche für Menschen im dritten Lebensalter". Das Weiterbildungsprogramm besteht aus Einführungsveranstaltungen, Arbeitskreisen, Projektgruppen und Jahreszeitakademien. Die Organisation der Studienangebote für Senioren liegt in den Händen des "Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung" (ZAWiW).
1. Veranstaltungen mit Einführungscharakter
Das ZAWiW bietet mehrere Lehrveranstaltungen an, die in Methoden des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens einführen. Diese Veranstaltungen sind in besonderer Weise für Seniorenstudentinnen und Studenten sowie andere Gasthörer geeignet, sich in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften einzuarbeiten.
2. Arbeitskreise und Projektgruppen "Forschendes Lernen"
Im ZAWiW bestehen verschiedene Arbeitskreise und Projektgruppen, die auf den Wünschen von Teilnehmenden basieren und von deren Interesse, das Wissen über bestimmte Themenbereiche vertiefen zu wollen, getragen werden. Zu diesem Zweck treffen sich die älteren Teilnehmenden in kleinen Gruppen unter fachkundiger Anleitung von Lehrenden der Universität Ulm. Die Arbeitskreise und Projektgruppen sind geprägt von einem hohen Engagement und der Eigenaktivität der Teilnehmenden, die sich in der selbständigen Bearbeitung von Themen in Form von Referaten, Literaturrecherchen usw. zeigt. Derzeit bestehen folgende Arbeitskreise und Projektgruppen: "Energie", "Wasser", "Botanik", "Geschichte", "Lebensqualität in Böfingen", "Europakontakte", "Senioren und Internet", "Forschungsgruppe Humangenetik", "Behandlungserwartung und Arzt-Patient-Beziehung".
3. Jahreszeitakademien
Ältere Interessierte können auch an den "Frühjahrs- und Herbstakademien" der Universität Ulm teilnehmen. Diese Lehrangebote finden jeweils im Frühjahr und im Herbst in Form einer Kompaktweiterbildungswoche statt. Meist sind es zwischen 500 und 630 ältere Erwachsene und Senioren, die das breite Spektrum der Lehrangebote wahrnehmen. Die Akademiewochen stehen jeweils unter einem Rahmenthema wie "Kommunikation: Neues, Unbekanntes, Fremdes Ð Wissenschaftlerinnen der Universität Ulm berichten über ihre Forschung", "Das Fremde in uns und um uns herum", "Risiken des Lebens", "Lebensweisen Lebensqualitäten", "Zukunftsentwicklungen Zukunftsverwicklungen". Das Gesamtthema der Frühjahrsakademie 1995 lautete "Aufbrüche Gesellschaftlicher Wandel und Wandel der Wissenschaft". Die Herbstakademie 1994 stand unter dem Gesamtthema "Rückwirkungen". In den Hauptreferaten wurden Standortbestimmungen, aktuelle Veränderungen und (Zukunfts-)Perspektiven in den Bereichen Mensch, Gesellschaft und Technik aufgezeigt. Themen dieser Vorlesungen waren z.B. "Der Mensch als Schöpfer und Geschöpf der Moderne?" oder "Die Forscherin, der Forscher im Dilemma mit der Natur: Inwieweit dürfen wir oder müssen wir sogar technische Entwicklungen umsetzen?". In mehr als 30 Arbeitsgruppen wurden dann Einzelaspekte aufgegriffen und vertiefend behandelt. Arbeitsgruppen befaßten sich z.B. mit Themen wie den folgenden: "Chancen und Risiken der Humangenetik", "Heilen durch das Gespräch: Zur Vielfalt und Wirkung psychotherapeutischer Verfahren", "Kreativität", "Konzentrative und Kommunikative Bewegung" oder "Gesundheit und Krankheit im Alter Lebensqualität bei ,bedingter Gesundheit". Weiterhin hatten die Teilnehmer der Jahreszeitakademien die Möglichkeit, verschiedene Einrichtungen an der Universität Ulm näher kennenzulernen: das Institut für Lasertechnologie in der Medzin, das Tumorzentrum, das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung.
Über die beschriebenen Lehrangebote hinaus können sich ältere Erwachsene und Senioren an der Universität Ulm Ð wie an allen wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland Ð als normaler Gasthörer einschreiben. Es besteht dann in der Regel die Möglichkeit, am regulären Lehrprogramm der Universität zu partizipieren. Auskunft über die Studienmöglichkeiten als Gasthörer gibt das Studentensekretariat der Universität Ulm.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Für die Teilnahme an den Frühjahrs- und Herbstakademien an der Universität Ulm ist eine verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich. Eine formale Hochschulzugangsberechtigung wie das Abitur wird nicht verlangt. Die Anmeldung für die Akademien erfolgt schriftlich beim Sekretariat des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung. Die Teilnahme an den einführenden Lehrveranstaltungen und/oder an den Arbeitskreisen und Projektgruppen erfordert die Einschreibung als Gasthörer beim Studentensekretariat der Universität Ulm. Auch für das normale Gasthörerstudium bestehen keine formalen Zulassungsvoraussetzungen; hier erfolgt die Einschreibung auch beim Studentensekretariat der Universität.
Die Gasthörergebühr beträgt derzeit 60, DM pro Semester. Die Teilnahme an den Frühjahrs- und Herbstakademien kostet derzeit jeweils 70, DM. In Einzelfällen ist nach Absprache eine Ermäßigung des Teilnahmebetrages möglich.
b) Internetseite
b) Programmhefte "Frühjahrsakademie" und
"Herbstakademie"
Diese Informationsbroschüren werden vom Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche
Weiterbildung der Universität Ulm herausgegeben und sind dort im Januar/Februar bzw. im
Juli/
August erhältlich. Es sind alle Vorlesungen, Arbeitsgruppen und
Besichtigungsmöglickeiten von Universitätseinrichtungen aufgeführt. Die Vorträge und
Arbeitsgruppen werden durch inhaltliche Kommentierungen näher charakterisiert. Weiterhin
finden sich in der Broschüre Hinweise zur Anmeldung und den Kosten. Abgedruckt sind ein
Lageplan der Universität am Oberen Eselsberg sowie der Fahrplan eines Buszubringers, der
vom Hauptbahnhof zu Uni fährt.
c) Kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis für Gasthörende, insbesondere für Seniorstudierende
Seit 1995 gibt des ZAWiW jeweils zu Semesterbeginn diese Informationsbroschüre heraus. Der erste Abschnitt dieser Broschüre enthält die wichtigsten Informationen über das Studium für Gasthörer und ältere Studierende. Der zweite Abschnitt vermittelt einen Überblick über sämtliche Veranstaltungen, die nach Auffassung der Universität besonders für die Weiterbildung in speziellen Wissensgebieten geeignet sind. Die weiteren Abschnitte bieten Veranstaltungsüberblicke und Hilfen zur räumlichen Orientierung in den verschiedenen Universitätsgebäuden. Die Broschüre ist beim ZAWiW erhältlich.
d) Personal- und Veranstaltungsverzeichnis der
Universität Ulm
Erhältlich im örtlichen Buchhandel. Dieses ist vor allem für ältere Erwachsene, die sich als normale Gasthörer an der Universität Ulm einschreiben wollen, von Bedeutung.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm
Wissenschaftliches Sekretariat/Geschäftsstelle des ZAWiW
Herr Erwin Hutterer, Frau Monika Bader-Scheck
Oberer Eselsberg
89069 Ulm
Telefon: (0731) 50-23193
Fax: (0731) 50-23197
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 10 bis 12 Uhr
b) Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung
Frau Akad. Dir. Carmen Stadelhofer
Geschäftsführerin des ZAWiW
Oberer Eselsberg, Robert-Koch-Straße 2
89069 Ulm
Telefon: (0731) 50-23193
Fax: (0731) 50-23197
Sprechzeiten: nach Absprache
c) Förderkreis des Zentrums für
Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung
Vorsitzende des Förderkreises
Herr Albert Hellendahl
Wallstrasse 7
89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731-76747
Fax: 0731-78792
d) Studentensekretariat der Universität Ulm
Oberer Eselsberg, Robert-Koch-Straße 2/1
Gebäude M 24, Raum 230
89069 Ulm
Telefon: (0731) 502-2067/2068/2069
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag 9 bis 11.30 Uhr
Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal
Gauss-Straße 20
42097 Wuppertal
Telefon: (0202) 439-1
Die Universität Wuppertal wurde 1972 gegründet. Sie entstand durch den Zusammenschluß der Abteilung Wuppertal der Pädagogischen Hochschule Rheinland und der Fachhochschu-le Wuppertal. Im Jahre 1983 erhielt sie den Namen Bergische Universität-Gesamthochschule Wuppertal (BUGH). Die Hochschule gliedert sich in 14 Fachbereiche: Gesellschaftswissenschaften (Geographie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaften), Geschichte/Philosophie/Theologie, Erziehungswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften, Design/Kunst- und Musikpädagogik/Druck, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie/Lebensmittelchemie/Biologie, Architekur/Innenarchitektur, Bautechnik, Maschinentechnik, Elektrotechnik und Sicherheitstechnik. An der BUGH Wuppertal studieren ca. 18000 Studenten.
Seit Wintersemester 1987/88 besteht das "Seniorenstudium" an der BUGH Wuppertal. Das Seniorenstudium wird organisiert vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, der seit Wintersemester 1994/95 im Zuge einer Novellierung der Studienordnungen durch die Fachbereiche Geschichte/Philosphie/Theologie und Erziehungswissenschaften dabei unterstützt wird. Das Seniorenstudium dient der Anleitung zur selbständigen Auseinandersetzung mit sozial- und geisteswissenschaftlichen Fragen. Um in systematischer Weise sozial- und geisteswissenschaftliche Kenntnisse erwerben zu können, hat das Seniorenstudium einen durchstrukturierten Aufbau: Das Studium dauert fünf Semester und kann jeweils zu Beginn des Wintersemesters aufgenommen werden. Das Orientierungssemester (1. Semester mit sechs bis acht Semesterwochenstunden) dient dem Erwerb elementarer wissenschaftlicher Arbeitsmethoden wie z.B. Bibliotheksbenutzung, Anfertigung schriftlicher Arbeiten, Einführung in die Grundlagen empirischer Sozialforschung. Für ältere Studienteilnehmer ohne abgeschlossenes Hochschulstudium ist das Orientierungssemester verbindlich. ber die Lehrveranstaltungen, die der Einführung in das Studium dienen, hinaus können die älteren Studierenden alle Vorlesungen der Fachbereiche Gesellschaftswissenschaften, Geschichte/Philosophie/Theologie sowie Erziehungswissenschaften besuchen.
Das Grundstudium erstreckt sich vom 2. bis 4. Semester mit jeweils 12 Semesterwochenstunden. Es besteht eine freie Fächerwahl aus dem Lehrangebot der drei genannten Fachbereiche. Belegt werden kann z.B. im Fachgebiet Soziologie das Seminar "Gerontologische Ansätze für eine Weiterbildung im Alter" oder das Seminar "Geschlecht als soziologischer Grundbegriff"; in Psychologie das Seminar "Selbstkonzeptforschung" oder im Fach Sozialpädagogik das Seminar "Die europäische Gefängnisreform im 19. Jahrhundert"; eine große Palette von Lehrveranstaltungen mit unterschiedlicher Thematik steht den älteren Studierenden zur Auswahl. Die Seniorenstudenten müssen in dieser Zeit auch Leistungsnachweise in Form einer Klausur, einer Hausarbeit oder eines Referates erbringen. Das 5. Semester mit 12 Semesterwochenstunden dient dem vertiefenden Studium der beiden Fächern, in denen im Grundstudium ein Leistungsnachweis erbracht wurde.
Besucht werden können jetzt auch vertiefende Lehrveranstaltungen wie z.B. die Vorlesungen und Seminare "Bildungs- soziologie", "Die Polizei als Instanz sozialer Kontrolle", "Forschungswerkstatt qualitative Interviews", "Grundfragen der Gesundheitsbildung als Erwachsenenbildung" oder "Platon. Dialog und Dialektik". Zu Semesterende ist eine Abschlußarbeit anzufertigen, in der ein Thema auf eine systematische Weise bearbeitet wird. Der erfolgreiche Abschluß des Seniorenstudiums wird durch ein Studienzertifikat bescheinigt. Ältere Erwachsene und Senioren können als besondere Gasthörer jedoch nicht nur am Seniorenstudium teilnehmen sondern sind auch berechtigt, alle übrigen Veranstaltungen des Gasthörerprogramms zu besuchen.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, vor Beginn der Lehrveranstaltungen mit dem jeweiligen Hochschullehrer Rücksprache zu nehmen. Die Termine der Sprechstunden können in den Fachbereichssekretariaten erfragt werden. Im Seniorenstudium der BUGH Wuppertal sind ca. 50 ältere Erwachsene eingeschrieben; ca. zwei Drittel von diesen sind Frauen.
Zulassungsvoraussetzungen
und Einschreibung
Das Seniorenstudium steht allen Personen, die sich in den Sozial- und Geisteswissenschaften weiterbilden wollen, offen. Formale Zulassungsvoraussetzungen wie ein Abitur werden nicht gefordert. Notwendig ist die Einschreibung als besonderer Gasthörer. Die Zulassung als Gasthörer erfolgt innerhalb bestimmter Einschreibungsfristen (Ende September bis Ende Oktober) beim Studentensekretariat.
Die allgemeine Gasthörergebühr beträgt an der BUGH Wuppertal 75, DM pro Semester. Für die Teilnahme am Seniorenstudium des Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften wird die besondere Gasthörergebühr von 85, DM pro Semester erhoben. Diese Gebühr berechtigt neben der Teilnahme am Seniorenstudium auch zum Besuch der übrigen Veranstaltungen des Gasthörerprogramms.
a) Faltblatt zum "Seniorenstudium im Fachbereich
Gesellschaftswissenschaften"
Dieses Faltblatt informiert kurz über Zielgruppe, Zweck und Organisation des Seniorenstudiums im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Es kann im Wissenschaftlichen Sekretariat des Seniorenstudiums angefordert werden.
b) Broschüre "Gasthörerprogramm und das Programm für das Seniorenstudium"
Die Informationsbroschüre wird im Auftrag des Rektorats der BUGH Wuppertal vom Dezernat 2 (Planung und Entwicklung) herausgegeben. Die Broschüre enthält zahlreiche Informationen: Beschrieben werden die Zulassungsvoraussetzungen zum Seniorenstudium, Studienaufbau und -programm. Weiterhin werden alle Lehrveranstaltungen des Gasthörer- bzw. Seniorenstudiums in meist kommentierter Form aufgeführt. Ein Personalverzeichnis mit Anschriften der Hochschuldozenten, die Anschriften und Telefonnummern der einzelnen Fachbereiche und ein Lageplan der BUHG Wuppertal vervollständigen die Broschüre. Die Informationsbroschüre ist jeweils zu Beginn des Semesters erhältlich im Studentensekretariat, im Informationszentrum der Stadt Wuppertal sowie im Buchhandel und den Stadtbibliotheken der bergischen Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid.
c) Personal- und Vorlesungsverzeichnis der
Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal
Erhältlich im örtlichen Buchhandel.
Ansprechpartner
und Kontaktadressen
a) Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal
Wissenschaftliches Sekretariat Seniorenstudium
im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Frau Dr. Felizitas Sagebiel
Gauss-Straße 20, Gebäude O, Ebene 11, Zimmer 18
42097 Wuppertal
Telefon: (0202) 439-2165
Fax: (0202) 439-2431
Sprechzeiten: Donnerstag 12 bis 14 Uhr
b) Beauftragter des Fachbereichs Gesellschaftswissen-
schaften für das Seniorenstudium
Prof. Dr. Klaus Türk
Gauss-Straße 20, Gebäude N, Ebene 11, Zimmer 08
42097 Wuppertal
Telefon: (0202) 439-2431
Sprechzeiten:
Mittwoch 10.30 bis 12 Uhr
c) Studentensekretariat der BUGH Wuppertal
Gauss-Straße 20, Gebäude O, Ebene 06
42097 Wuppertal
Telefon: (0202) 439-2183/2182
Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag 8.30 bis 12 Uhr,
Dienstag 14 bis 15 Uhr
d) Zentrale Studienberatungsstelle der BUGH Wuppertal
Max Horkheimer-Straße 15
42097 Wuppertal
Telefon: (0202) 439-2595/2596
Sprechzeiten:
Dienstag 10 bis 12 Uhr und 13 bis17 Uhr,
Donnerstag 10 bis 12 Uhr und 13 bis 15.30 Uhr