Europa-Gedanke und Geschichte der Europäischen Einigung
Brigitte Trojahn
Die Europäische Einigung hat eine zivilisierte Gemeinschaft von Staaten zum Ziel. Ab 1950 gewann der Grundsatz mehr und mehr an Bedeutung, dass nach dem Krieg Sieger und Besiegte gemeinsam die Kontrolle in sicherheitsempfindlichen Bereichen ausüben sollten. Robert Schumann und Jean Monnet gelang es, Staaten durch Bildung von Gemeinschaften (Montan-Union, Euratom, Agrarunion usw.) zu verbünden, so dass Heinrich von Brentano einen Entwurf einer Verfassung für einen europäischen Bundesstaat vorlegen konnte, der jedoch 1954 wegen der Ablehnung Frankreichs gegen den Vertrag über die Europäische Verteidigungsgemeinschaft nicht realisiert werden konnte. Durch zähe Verhandlungen europaweit konnte durch Gründung des Gemeinsamen Europäischen Marktes 1958 am Einigungswillen festgehalten werden. Mit Einführung des europäischen Währungssystems wurde ein wichtiges stabilisierendes Element in der EWG geschaffen, im Maastrichter Vertrag die bisherigen Grundsätze und weitere Perspektiven der Europäischen Gemeinschaft festgeschrieben. Der Beitritt der mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union soll erfolgen.
Der Europäische Gedanke entstand nach den schlimmen Erfahrungen im zweiten Weltkrieg. In einer erneuerten europäischen Gesellschaft sollte es keine Unterdrückung von Minderheiten oder bewaffnete Konflikte mehr geben, sondern Gemeinsamkeiten der Europäer in Geschichte und Kultur sollten verstärkt ins Bewußtsein der Menschen gerufen werden.
Der Europäische Gedanke entstand nach den schlimmen Erfahrungen im zweiten Weltkrieg, in einer erneuerten europäischen Gesellschaft sollte es keine Unterdrückung von Minderheiten oder bewaffnete Konflikte mehr geben, sondern Gemeinsamkeiten der Europäer in Geschichte und Kultur sollten verstärkt ins Bewußtsein der Menschen gerufen werden.
http://www.bpb.de/info-franzis/html/body_i_213.html
Informationen über Herausforderungen an die grössere Union (z.B. Aufbauhilfe für die neuen
Länder), Abkommen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft u.a.http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/eu_politik/gasp/rueckblick_html
Hier werden die Anfänge der Europäischen Einigung aufgezeigt.http://www.auswaertiges-amt.de/4_europa/index.htm
Chronik der Europäischen Einigung von 1951 bis 1998, weitere nützliche Adressen.http://wiesbaden-online.de/on/98/04/22/topnews/euroweg.html
Von Monnet bis Delors: Hier wird Jacques Delors als Wegbereiter der Europäischen Einigung gewürdigt. Als Präsident der EU-Kommission ab 1985 belebte er mit zahlreichen Initiativen den erlahmten europäischen Einigungsprozeß.http://www.europarl.de/eu.htm
Hier ist u.a. eine Zeittafel der Europäischen Einigung zu finden.http://www.euinfo.de/euro/Folien/folie_1.htm
Etappen der Europäischen Einigung, der Euro und der Vertrag von Maastricht werden erläutert, ebenso Pläne für eine wirtschaftliche und politische Einigung Europas.http://www.cducsu.bundestag.de/texte/rsch1.htm
Vortrag Dr. Wolfgang Schäuble auf der Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 8.11.1996 in St. Augustin, in dem er Wege zur Europäischen Einigung aufzeigt.http://www.krss.hd.bw.schule.de/Europa/Index.htm
Der Weg zur Europäischen Einigung mit Stimmen und Plänen aus dem Widerstand, deutsch-französische Verständigung unter Schumann und Adenauer, Europarat, Montanunion.http://www.bundesregierung.de/sbv/europa_sbv.html
Hier wird dargelegt, dass die Einigung Europas, die 1951 mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl in Paris ihren Anfang genommen hat, kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte, sondern ein fortwährender Prozess ist.Stand: März 2001