Fachinformatiker/in
Fachrichtung Anwendungsentwicklung / Systemintegration

Allgemeines

Ausbildungsbeginn: September
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen: Mittlere Reife / Fachhochschulreife / Abitur
Berufsschule: Robert-Bosch-Schule Ulm

Berufsbild

Fachinformatiker/in (FI) ist ein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf mit betrieblicher und schulischer Ausbildung, der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) bundesweit geregelt ist. Angeboten wird er in Industrie und Handel sowie im Öffentlichen Dienst.

Fachinformatiker/innen analysieren, planen und realisieren zum Beispiel kundenspezifische Hard- und Softwarelösungen; darüber hinaus beraten und schulen sie ihre Kunden, leisten Unterstützung bei Fragen und Problemen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik.

Am kiz werden die beiden möglichen Fachrichtungen ausgebildet:

Fachinformatiker/-innen für Anwendungsentwicklung konzentrieren sich auf Konzeption und Realisierung von Datenbanksystemen sowie von Softwarelösungen im kaufmännischen, technischen und im Multimedia-Bereich.

Fachinformatiker/-innen für Systemintegration spezialisieren sich auf Planung, Installation und Administration von Netzwerken, Client-Server-Systemen, Festnetzen und Funknetzen und Informations- und Kommunikations-Anlagen.

Voraussetzungen

Grundsätzlich wird keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung vorgeschrieben. Wer allerdings Berührungsängste mit dem Computer hat, sollte sich lieber ein anderes Berufsbild suchen.
Fachinformatiker/innen sollten Interesse an Technik und EDV haben. Weitere wichtige Fähigkeiten sind analysierendes und logisches Denken, Innovationsfreude, Freude an der Beratung und Schulung von Kunden, selbständiges Arbeiten und Arbeiten im Team, Bereitschaft zu ständiger Weiterbildung, gute Auffassungsgabe und ausdauernde Lernfähigkeit.

Vergütung

Die Vergütungen für die einzelnen Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst sind identisch. Die aktuelle Höhe der Ausbildungsvergütung lässt sich aus dem »Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (TVA-L BBiG) « entnehmen.

Perspektiven

Um den eigenen Kenntnisstand der rasanten technologischen Entwicklung und damit den betrieblichen Erfordernissen anzupassen, ist eine ständige berufliche Weiterbildung erforderlich. Die Notwendigkeit des Lernens wird mit dem Berufsabschluss also nicht beendet, sondern zieht sich durch das ganze Berufsleben hindurch. Fachinformatiker/-innen haben eine Vielzahl von Einsatz- und Spezialisierungsmöglichkeiten in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik anbieten oder anwenden. Mit zunehmender Qualifikation können Sie innerbetrieblich aufsteigen und Führungspositionen einnehmen, z.B. als Projektleiter/-in oder Gruppenleiter/-in.
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