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News des Career Service
Bafög & Co. – Ein kleiner Wegweiser durch den Dschungel Studienfinanzierung
Der Traumstudienplatz ist gefunden, die richtige Wohnung auch. Fragt sich nur noch, wer all das bezahlen soll? – Mit diesem Thema hat sich der « Campus Ratgeber » der « Zeit » auseinandergesetzt.
Im Folgenden finden Sie eine kleine Zusammenfassung dieses Artikelkomplexes zu Finanzierungsmöglichkeiten, ihre Vorteile und ihre Tücken.
Eine gute Möglichkeit, zumindest einen Teil des Geldes, das fürs Studium benötigt wird, zu beschaffen, ist sicherlich ein Nebenjob. Solange der Verdienst bei unter 385 Euro netto monatlich bleibt, ist das kein Problem, verdient man mehr, ist eine Mitversicherung bei den Eltern nicht mehr möglich. Eine Ausnahme stellen die Minijobs dar. Hier ist es möglich bis 450 Euro monatlich (durchschnittlich auf ein Jahr) zu verdienen ohne dabei die Verpflichtung zu haben, sich selbst versichern zu müssen. Wegen der Verdienstgrenzen vor Arbeitsantritt kurz bei der eigenen Krankenkasse anzufragen ist aber auf jeden Fall empfehlenswert. Ab einem Jahreseinkommen von 8130 Euro sind Steuern fällig.
Abgesehen vom Nebenjob gibt es aber auch Förderungen vom Staat. Die wohl bekannteste Förderung ist hierbei das sogenannte BAföG (=BundesAusblidungsFörderungsGesetz). Der bewilligte BAföG-Satz ist abhängig von verschiedenen Faktoren (u.a. eigener Verdienst – nicht mehr als 406,66 Euro durchschnittlich (pro Monat während des Bewilligungszeitraums); eigene Ersparnisse, Einkommen der Eltern, Situation der Geschwister oder Lebenspartner). Zusätzlich ist die Höhe der Abzüge vom BAföG-Bedarf auch abhängig von der Art der Einkünfte. Verheiratete und/oder Geförderte mit Kind erhalten einen höheren Beitrag. Vom bewilligten BAföG müssen nach Ende der Förderung 50 % getilgt werden, maximal jedoch 10.000 Euro. Wichtig hierbei ist, dass fünf Jahre nach der maximalen Förderdauer pro Quartal mindestens 315 Euro zurückgezahlt werden müssen, nach 20 Jahren muss die gesamte Summe spätestens getilgt sein. Einen kleinen Vorteil gibt es für all diejenigen, die außerhalb ihres Heimatlandes studieren: das Bafög erhöht sich auf bis zu 4600 Euro pro Jahr, außerdem ist keine Rückzahlung fällig.
Wer sich überlegt, ob sich die Arbeit mit dem BAföG-Antrag lohnt, kann sich mit relativ wenig Aufwand mal durch den BAföG-Rechner von Studis Online[http://www.bafoeg-rechner.de/Rechner/] klicken.
Eine weitere Möglichkeit die Kosten, die das Studium mit sich bringt zu decken, ist die Aufnahme eines Kredits. Hierbei gibt es beim Kreditinstitut für Wiederaufbau, kurz : KfW, einen speziellen Bildungskredit über maximal 300 Euro monatlich, für maximal zwei Jahre, sowie einen Studienkredit, dessen Summe sich bis auf 650 Euro monatlich für die Dauer von maximal 14 Semestern erstreckt. Vorteilhaft an diesen Krediten ist, dass sie unabhängig von Nebenjob und Ersparnissen sind, allerdings muss man sich darüber hinaus wissen, dass man nach dem Studium Schulden hat und diese vollständig, inklusive Zinsen, getilgt werden müssen.
Zu guter Letzt sind noch die Stipendien zu nennen und der Irrglaube zu beseitigen, dass man dafür nur Noten im sehr guten Bereich erbringen muss. Je nach Stipendium ist die Fördersumme unterschiedlich, zurückgezahlt werden muss natürlich nichts. Bei der Suche nach dem richtigen Stipendium kann euch eine übersichtliche Stipendiendatenbank (www.stipendienlotse.de) helfen.
Wichtige Links hierfür:
www.bafoeg-rechner.de/FAQ/anrechnung_einkommen.php
