Berufsausbildung im Einklang mit der Familie


Die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung wurde in § 8 Berufsbildungsgesetz (BBiG) sowie § 27b Handwerksordnung (hwO) verankert.

Insbesondere Mütter und Väter sowie Pflegende können bei Vorliegen eines berechtigten Interesses ihre Ausbildungszeit in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb individuell gestalten.

Auszubildende und Betrieb einigen sich unter Berücksichtigung der betrieblichen Abläufe und des Bedürfnisses der bzw. des Auszubildenden auf eine wöchentliche Ausbildungszeit zwischen 20 und 35 h / Woche. Dem gemeinsamen Antrag bei der zuständigen Stelle ist zu entsprechen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird.

Der Berufsschulunterricht und überbetriebliche Lehrgänge erfolgen in Vollzeit.

Eine solche Kürzung führt grundsätzlich nicht zu einer längeren Ausbildungsdauer.

 

Auszubildende haben Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Dies gilt natürlich auch für die Teilzeitberufsausbildung. Die Sicherung des Lebensunterhaltes ist die Grundlage für den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung. In der Broschüre "Ausbildung in Teilzeit - Finanzierungsmöglichkeiten des Lebensunterhaltes im Überblick" erhalten Sie wertvolle Informationen über individuelle Fördermöglichkeiten sowie Checklisten.

 

An der Universität Ulm informierten die Beauftragten für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Ulm sowie des Jobcenters Ulm am 11.03.2015 über das Ausbildungsmodell: Informationsveranstaltung an der Universität Ulm