DECT-Netz (schnurlos)

DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications und bezeichnet ein drahtloses Telefon-System. Geräte dafür werden oft auch als "Schnurlos-Telefone" oder einfach als "Cordless" bezeichnet, nicht zu verwechseln mit den Mobiltelefonen nach dem GSM-Standard, den sog. "Handies".

Auf dem Campus am Oberen Eselsberg und an weiteren Universitätsstandorten steht den Mitgliedern der Universität ein drahtloses Telefonnetz nach dem DECT-Standard zur Verfügung. Dieses Netzwerk ist mit dem vollständigen Leistungsspektrum unserer drahtgebundenen Telefonanlage ausgestattet und mit dieser über Querverbindung gekoppelt. Darüber hinaus wurde das universitäre DECT-Netz als autarkes System eingerichtet, d.h. während der meisten denkbaren Ausfällen der zentralen Telefonanlagen funktioniert das DECT-Netz weiterhin und ist damit als Redundanz zum drahtgebundenen System verwendbar. Nutzer können dabei über die DECT-Telefone wie gewohnt nach Außen oder untereinander telefonieren und auch externe Anrufe auf die Nebenstellen-Rufnummern der DECT-Telefone werden weiterhin durchgestellt.

DECT für Mitarbeiter

Mitarbeiter beantragen ein DECT-Telefon über die Kostenstelle ihrer Abteilung mit dem TK-Auftragsformular "Auftrag neuer Telefonanschluss". Der Preis, der von uns für das schnurlose Telefon in Rechnung gestellt wird, ist der Preisliste auf unserer Übersichtsseite zu den Endgeräten zu entnehmen.

DECT für Studierende

Für Studierende der Universität bieten wir den innovativen Dienst StudiDECT an. Jeder Studierende hat damit die Möglichkeit, ein privates DECT-Telefon im DECT-Netz der Universität registrieren zu lassen. Das Telefon erhält dabei eine Rufnummer nach dem Schema 0731.50-17xxx zugewiesen. Damit sind ankommende Anrufe über das Festnetz und über Voice-over-IP (SIP/ENUM) möglich. Abgehende Anrufe sind innerhalb der Universität, zu anderen studentischen DECT-Telefonen, zu 0800er-Rufnummern und zu ENUM-fähigen VoIP-Anschlüssen freigeschaltet. Damit lässt sich StudiDECT hervorragend mit bestehenden SIP-Telefonanschlüssen kombinieren. Alle Verbindungen darüber hinaus, also Gespräche, die der Universität Kosten verursachen würden, sind nicht möglich. Die einzige technische Bedingung für die Nutzung dieses Diensts ist das Vorhandensein eines GAP-fähigen DECT-Telefons.

Registrierung für StudiDECT

  • Für die Registrierung Ihres Telefons müssen Sie persönlich bei uns vorbeikommen. Bitte vereinbaren Sie dazu telefonisch über die interne Rufnummer 15000 einen Termin (werktags zwischen 09:00 und 15:00 Uhr).
  • Lesen Sie in der Anleitung für Ihr DECT-Telefon nach, wie man eine weitere Basisstation einrichtet bzw. wie das Registrieren bei speziell Ihrem Gerät funktioniert.
  • Kommen Sie mit Ihrem Telefon (wichtig: Akku aufgeladen) an einem der Termine zu uns.
  • Legen Sie Ihren gültigen Studierendenausweis vor.
  • Das Telefon wird von uns in der TK-Anlage eingerichtet. Gleichzeitig sind an Ihrem Telefon die zuvor in der Betriebsanleitung von Ihnen nachgelesenen Einstellungen vorzunehmen, damit es mit unseren Basisstationen zusammenarbeitet. Da es eine Vielzahl von DECT-Modellen mit jeweils eigener Bedienlogik gibt, können wir für die Gerätebedienung leider keinen Support bieten.

Hinweise und Tipps zu StudiDECT

  • Für die Nutzung dieses Dienstes wird kein Entgelt erhoben. Dies bedeutet gleichzeitig, dass es keine Betriebsgarantien dafür gibt.
  • Es wurden bisher Telefone von Siemens (Gigaset & Co.), Philips, Alcatel sowie einige No-Name-Geräte erfolgreich eingebucht.
  • Zur Weiterleitung heimischer Telefonanrufe über VoIP ist z.B. eine Fritz!Box 7170 optimal geeignet. Linux-Profis sparen sich die Kosten dafür und verwenden stattdessen Asterisk.

FAQs zum DECT-Netz

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Meine Abteilung möchte 10 Telefone erwerben. Dabei sollten die Rufnummern direkt hintereinander liegen. Ist dies möglich?

Ja, wenn noch genügend vorkonfigurierte Telefone verfügbar sind, können Ihnen Geräte mit 'benachbarten' Rufnummern zugeteilt werden. Darüber hinaus sind keine Wunschrufnummern möglich. Des weiteren lassen sich auch nicht nachträglich Geräte im selben Nummernblock nachkaufen, da die Rufnummern fortlaufend vergeben werden.

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Kann ich meine Anrufe vom Festnetz-Apparat im Büro auf das Mobilteil weiterleiten?

Ja, siehe hierzu die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBedienungsanleitung Ihres Telefons.

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Ist das DECT-Netz auch von Klinikums-Mitarbeitern nutzbar?

Ja, das DECT-Netz ist an allen Einrichtungen der Universität, der Klinik und der Hoschschule (früher FH) verfügbar.

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Ich bin Student. Kann ich auch ein DECT-Telefon beim kiz kaufen?

Nein, die DECT-Telefone werden ausschließlich an Abteilungen der Universität , der Klinik und der Hochschule ausgegeben. Sie können aber ein privates DECT-Telefon zur Benutzung an der TK-Anlage der Universität registrieren lassen (s. StudiDECT).

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Kann das DECT-Telefon meiner Abteilung auch außerhalb des eigenen Festpunkts verwendet werden?

Ja, Das funktioniert seit dem Netzumbau im Sommer 2006 an allen Einrichtungen der Universität, der Klinik und der Hoschschule (früher FH).

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Ist das DECT-Netz roaming-fähig?

Ja, Sie können sich innerhalb des Versorgungsbereichs von Festpunkt zu Festpunkt bewegen, ohne dass die Verbindung abbricht. Das Schnurlos-Telefon bucht sich stets bei dem am jeweiligen Ort am besten empfangbaren Sender ein.

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Wie gut ist die Funkversorgung in meinem Büro?

Kurz gesagt: Je näher sich das Büro an der Festpunktmitte (Treppenhaus) befindet, desto besser ist die Funkversorgung. Auf den Fluren ist fast überall eine gute Netzverbindung gewährleistet.

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Ich möchte den Ort XY ebenfalls funkversorgt haben. Was muß ich tun?

Setzen Sie sich dazu bitte mit uns in Verbindung. Das dazu notwendige Formular finden Sie auf unserer Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterÜbersichtsseite mit allen Formularen.

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Ist das Netz SMS-fähig?

Nein, derzeit noch nicht. Das Netz ist zwar für SMS zum automatisierten Versand von beispielsweise Störungsmeldungen von Rechneranlagen oder vom Brandmeldesystem an bestimmbare Gruppen von DECT-Teilnehmern vorbereitet, dieser Dienst ist aber noch nicht verfügbar. Eine Möglichkeit zum SMS-Versand zwischen den Endgeräten bzw. nach extern ist nicht vorgesehen.

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Ist das Netz datenfähig?

Im Prinzip ja, allerdings gestatten wir im DECT-Netz Datenanwendungen nur in begründeten Ausnahmefällen. Für Datenanwendungen ist das bestehende Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterWLAN-Netz auf dem Campus meistens die bessere Wahl.

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Wieso wird nicht einfach das WLAN-Netz zum Telefonieren verwendet?

Genau dies hatten wir ursprünglich vorgesehen, aber es stellten sich im Testbetrieb im Wesentlichen vier Hauptprobleme heraus, welche Voice-over-IP über WLAN für unsere Zwecke mittelfristig nicht sinnvoll erscheinen lassen:

  • WLAN-Telefone sind mit mehr als 700 Euro pro Gerät noch viel zu teuer, als dass deren Einsatz in grösserem Maßstab wirtschaftlich vertretbar wäre.
  • Durch das praktisch ständige Senden eines WLAN-Endgeräts ist der Stromverbrauch solcher Telefone sehr hoch und dadurch die Standby-Zeit für einen ernsthaften Betrieb zu gering. Wir erreichten in einem Test zwei bis drei Stunden Standby-Zeit. Werden Telefonate geführt, verringert sich dieser Wert noch weiter.
  • Das WLAN-Netz ist bei weitem nicht flächendeckend an der Uni verfügbar. Ein flächendeckender Ausbau ist mit dieser Technologie wegen der geringeren Zellgrössen auch deutlich aufwändiger als mit DECT.
  • Hacker-Attacken im WLAN-Netz würden auch die Telefonie beeinflussen. Außerdem gibt es derzeit noch keinen brauchbaren Industriestandard für Verschlüsselung bei Voice-over-IP, d.h. Telefonate über WLAN wären praktisch von jedem Nutzer abhörbar.

Helpdesk

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Telefon +49 (0)731/50-30000
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