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Das kiz von A bis Z.
Windows Internet Name Service (WINS)
Grundsätzliches
Der primäre Zweck des Windows Internet Name Service (WINS) besteht darin, die Anfragen von Windows-Systemen zu beantworten, die versuchen, einen Computer im Netzwerk über dessen NetBios-Namen zu finden. Der WINS-Server übermittelt dabei dem anfragenden PC die IP-Adresse des gewünschten Computers, damit dieser anschließend eine direkte Verbindung (z.B. zu einer Freigabe) herstellen kann. Um diese Funktionalität zu erzielen, müssen die WINS-Clients (also die am Netzwerk angeschlossenen PCs) ihre jeweiligen NetBios-Namen sowie ihre IP-Adressen dynamisch beim WINS-Server registrieren, der diese Einträge in einer Datenbank verwaltet. Neben den Computernamen werden in WINS auch die IP-Adressen der Domänencontroller von Windows-Domänen (NT/2000/2003) registriert. Die Adressregistrierungen müssen von den Clients in regelmäßigen Abständen erneuert werden, andernfalls gilt der PC als offline. WINS gibt also auch darüber Auskunft, ob ein Windows-System gerade aktiv ist oder nicht (ggf. allerdings mit einem größeren Zeitversatz).
Gegenüber dem im Internet gebräuchlichen Namensauflösungsdienst DNS (Domain Name Service) hat WINS verschiedene Nachteile, deren bedeutendster wohl der ist, dass er nur einen flachen Namensraum unterstützt. Dies hat zur Folge, dass die Namen von PCs und Windows-Domänen bzw. Workgroups eindeutig sein müssen, sofern alle denselben WINS-Server verwenden oder sich in demselben Subnetz befinden. Dies ist schon bei einer Einrichtung wie der Universität Ulm schwierig zu realisieren, für ein Netz im Maßstab des Internet ist es jedoch ein Ausschlusskriterium. WINS findet daher nur in überschaubaren Netzwerken, die unter einheitlicher Administration stehen, Verwendung und ist zudem auf Windows-Systeme beschränkt.
WINS an der Universität Ulm
Das kiz betreibt zwei WINS-Server, die gegenseitig ihre Daten replizieren und von allen Nutzern am Campusnetz verwendet werden können. Die Adressen dieser Server (s.
Adressen & Einstellungen) sind in den Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls auf den Windows-PCs einzutragen.
Wann brauchen Sie WINS? Sagen wir so: Sie brauchen WINS nicht, wenn Sie nicht auf Freigaben oder Drucker anderer Windows-Systeme zugreifen wollen oder wenn sich alle Server und PCs Ihrer Workgroup oder Windows-Domäne in demselben Subnetz befinden. In diesem Fall können die IP-Adressen der Rechner, auf die Sie zugreifen wollen, auch über Broadcasts ermittelt werden. Sobald sich Ihr System über mehrere Subnetze ausdehnt, benötigen Sie zwingend WINS, da Broadcasts von unseren Routern nicht weitergeleitet werden. Ebenso brauchen Sie kein WINS, wenn Sie Internetdienste wie WWW, E-Mail, FTP etc. nutzen wollen. Diese Dienste nutzen DNS als Namensauflösungsdienst.
Für über mehrere Subnetze verteilte (ältere) Windows-Domänen bis NT 4.0 benötigen Sie WINS jedoch für die Ermittlung der Domänencontroller und insbesondere des Primary Domain Controllers zum Zwecke der domänenweiten Authentifizierung. Außerdem ist WINS an der Generierung der sog. Browserliste (zu finden unter "Netzwerkumgebung/Gesamtes Netzwerk/Windows-Netzwerk") beteiligt. Diese stellt jedoch nur eine Art "Komfort-Feature" dar und wird für den Netzbetrieb nicht wirklich benötigt.
In einer reinen Windows 2000 Domäne mit Active Directory (also alle Clients auch mindestens mit Windows 2000 betrieben), ist WINS im Prinzip überflüssig und für alle wesentlichen Funktionen durch DNS ersetzt. Lediglich die Generierung einer domänenübergreifenden Browserliste setzt in jedem Fall WINS voraus. Wir empfehlen deshalb, die WINS-Server des kiz grundsätzlich immer einzutragen.
Wegen der oben genannten konzeptionellen Einschränkung des WINS müssen alle Windows-Rechner und -Domänen an der Universität Ulm eindeutige Namen tragen. Dies wird vom kiz bei der Beantragung einer IP-Adresse für einen Windows-Rechner überprüft.
Helpdesk
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