Drucken im Netz (SB)

Service-Kategorie: Medien

Das kiz stellt eine Vielzahl von Ausgabegeräte zur Verfügung, auf denen im Selbstbedienungsverfahren vom PC oder Notebook über das Festnetz, das WLAN und VPN sowie von den PC-Pools und Unix-Systemen ausgedruckt werden kann. Zur Verfügung stehen Laserdrucker in schwarz/weiß und Farbe sowie Großformat-Tintenstrahldrucker, die eine Ausgabe in Fotoqualität erlauben.

Mithilfe des Dienstes können Druckaufträge an ein zentrales Print-Spooler-System geschickt werden, das die Druckjobs organisiert und über geräte- bzw. ausgabespezifische Warteschlangen (Queues) an die jeweiligen Drucker weiterleitet.

Queues und ihre aktuelle Auslastung: Druckstatus

Leistungsmerkmale

  • Eingebundene Ausgabegeräte: In der Mehrzahl Mono-/Color-Laserdrucker in den PC-Pools der Studierenden sowie zentrale hochwertige Farblaser- und Großformatdrucker.
  • Grundsätzliches Zugangsprotokoll für die Clients der Nutzer ist  lpd/lpr (Berkeley Printing System)
  • Verifizierung der Druckberechtigung
    • durch den kiz-Account bei Systemen, die an das Identitätsmanagement (IDM) angebunden sind (vom kiz betriebene PC-Pools und Server) sowie bei WLAN- und VPN-Anmeldung in Verbindung mit einer zusätzlich registrierten Druckberechtigung
    • durch Nutzung eines im Drucksystem sowie mit Hostnamen im DNS registrierten Rechners (direktes Drucken)
    • durch Nutzung eines im Drucksystem sowie mit Hostnamen in einem Firewall-System separat registrierten Rechners (Drucken via Firewall-System)
  • Einsatz von Access Control Lists (ACLs): Standardmäßig können nach Verifizierung am Print-Spooler-System sämtliche Ausgabegeräte (bzw. Queues) genutzt werden; um die Druckberechtigung für bestimmte Ausgabegeräte (z.B. Arbeitsgruppen-Drucker) gezielt auf ausgewählte Personen (auf der Basis von Accounts) oder Gruppen (auf der Basis von Instituts-, Abteilungs- oder anderen Gruppen-IDs wie Studierende) zu beschränken, ist die Möglichkeit von Queue-ACLs implementiert; der Zugriff auf Ausgabegeräte kann dabei  wahlweise über Einschluss- oder über Ausschluss-Verfahren sowohl für Personen und/oder für Gruppen eingestellt werden.
  • Das Drucksystem verarbeitet ausschließlich PostScript. Zum Ausdruck muss ein generischer PostScript-Treiber verwendet werden. Für die verschiedenen Queues werden passende PPDs über die Website des kiz zum Download bereitgestellt.
  • Die Abrechnung der Ausdrucke erfolgt automatisiert auf Basis der Zähler (Hardware) der Ausgabegeräte bei Verwendung entsprechender MIBs (Management Information Base) sowie durch die Abfrage via SNMP (Simple Network Management Protocol). Abweichend davon:
    • Bei den Großformatdruckern erfolgt die Abrechnung auf Basis von Preview-Zählern (Software).
    • Bei hochwertigen Farblasern mit integrierter Fiery werden Software-Preview-Zähler verwendet und im Nachhinein ersetzt durch periodisch ausgelesene Hardware-Zähler an der Fiery CommandWorkstation.
    • Die eingesetzten Xerox-Farblaser weist bei der Abrechnung die Besonderheit auf, dass hier drei unterschiedliche Zähler bei einem Druckjob (schwarz/weiß, wenig Farbe, viel Farbe) ausgewertet werden können. Die Ermittlung dieser Werte ist im Print-Spooler-System implementiert auf der Basis MIB/SNMP
  • Für jeden Druckjob wird nach Beendigung eine Benachrichtigungs-E-Mail mit detaillierten Infos zu Druckmenge, Kosten, Abrechnungs-Kostenstelle, Uhrzeiten und Ausgabe-Ort  versendet,  bei Studenten zusätzlich auch die Info über das verbleibende Druckkontingent.
  • Automatische Erzeugung von Bannerpages auf auffälligem (farbigem) Papier zur einfachen Trennung von Druckjobs unterschiedlicher Nutzer.
  • Bei Großformatdruckern: Automatisierte Erstellung von Auftragsdatenblättern mit miniaturisierter Vorschau und Detailinformationen zum Druckjob, u.a. mit Kennzeichnung, ob eine anschließende Laminierung (matt oder glanz) gewünscht ist. Um eine optimale Ausnutzung der Papierrolle abhängig von der maximalen Papierbreite des Druckers sowie der Länge und Breite des aktuellen Druckjobs zu erzielen, werden die Druckaufträge zur weiteren Verarbeitung (Ripping, Nesting) an einen Vorrechner der Großformatdrucker gesendet.
  • Verteilung und Gruppierung von Druckjobs aus generischen Queues mit ein bis drei angeschlossenen Druckern mit unterschiedlichen Methoden und dem Ziel, Bannerpages einzusparen und dem Nutzer das Auffinden seiner Ausdrucke bei der Abholung zu erleichtern.
  • Beim Abbrechen (Canceln) von Druckaufträgen wird eine E-Mail-Benachrichtigung versendet, die Angaben zum Grund des Abbruchs enthält. Beispiel: Gerät außer Betrieb, Quota überschritten (bei Studierenden), Black-Listing von Druckjobs (Problem-Jobs), Format-Fehler und weitere.
  • Verwaltung von Druckkontingenten (Quotas) bei Studenten: Neben dem eigentlichen Verbrauch wird ein einstellbares Freikontingent (ggf. aus Qualitätssicherungsmitteln finanziert) berücksichtigt, außerdem Gültigkeitszeitraum, gekauftes Guthaben (Chipkarte), reklamiertes Guthaben, gesponsortes Guthaben (ggf. aus Fakultätsmitteln)  sowie aus ein aus vorhergehenden Abrechnungszeiträumen übertragenes Guthaben. Ein individuelles und zeitlich befristetes Hochsetzen der Quota ist möglich (temporäres Dispo).
  • Aktuell eingesetzte Ausgabegeräte:
    • HP Laserjet 9050
    • HP Laserjet P4515
    • HP Laserjet M603
    • HP Laserjet M606
    • HP Color LaserJet 4700
    • HP Color LaserJet M651

Nutzergruppen

Mitglieder der Universität

Dienstleistungszeiten

24 x 7 x 365 (Annahme von Druckjobs durch den Spooler sowie Ausdrucke in den PC-Pools)

An Werktagen und während des Semesters werden die Drucker in den PC-Pools in der Regel täglich zweimal geprüft und ggf. Papier und Toner aufgefüllt.

Die zentralen Ausgabegeräte (u.a. Großformatdrucker) werden von Operateuren betreut. Die in den Queues dieser Geräte auflaufenden Druckjobs werden rund um die Uhr abgearbeitet. Die Ausdrucke werden am Service-Point Shop in O26 während der Öffnungszeiten zur Abholung ausgelegt.

Antragsmodalitäten

Der Dienst kann grundsätzlich von jedem Rechner aus genutzt werden, entweder direkt oder auch über einen institutseigenen Printserver. Die Authentifizierung erfolgt dabei alternativ auf die folgende Weise:

  1. Verwendung des persönlichen kiz-Accounts (IDM), wobei eine Buchung des Druck-Abonnements erforderlich ist, die durch den Kostenstelleninhaber einmal bestätigt werden muss; abgerechnet wird über die im Druck-Abonnement angegebene Kostenstelle. Nutzer, die sich am WLAN oder VPN anmelden, haben sich genauso wie bei einer Anmeldung an einem vom kiz betriebenen windows- oder unix-System für das Drucksystem authentifiziert sofern das Druck-Abonnement im IDM existiert.
  2. Registrierung des druckberechtigten Hosts (PC/Server) mit seinem DNS-Namen; die Abrechnung erfolgt dann über die bei der Registrierung angegebene Kostenstelle; die Druckberechtigung wird über den "Service-Antrag C" beantragt.

Gebühr / Entgelt

In Abhängigkeit von der Nutzergruppe und evtl. Freikontingenten ist dieser Dienst kostenpflichtig. Es gilt die Entgelt- und Gebührenordnung des kiz in Verbindung mit der jeweils gültigen Preisliste für die einzelnen Ausgabearten.

Kommunikations- und Informationszentrum (kiz)

  • Helpdesk

    Kontaktieren Sie uns bei Fragen und Problemen zu den Services des kiz:
    Mo - Fr  8 - 18 Uhr
    +49 (0)731/50-30000
    helpdesk(at)uni-ulm.de
    Kundenportal
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  • Service-Points

    An den Service-Points können Sie uns persönlich aufsuchen.
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  • Identitätsmanagement

    Self Service Funktionen des Identitätsmanagementsystems (IDM):

    • Berechtigungen verwalten
    • Dienste abonnieren
    • Passwörter ändern
    • ...

    IDM Self Services
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  • Literatursuche

  • kiz von A bis Z

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