Datenmanagementpläne

In einem Datenmanagementplan (DMP) beschreiben Wissenschaftler, wie sie den Umgang mit Forschungsdaten in ihrem Projekt bzw. Forschungsvorhaben handhaben werden.

Die erste Version eines DMPs wird im Idealfall bereits vor Projektbeginn oder in der Anfangsphase eines Projekts erstellt und anschließend aktuell gehalten. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den relevanten Fragen soll verhindern, dass im Laufe des Projekts oder nach Projektende Probleme auftreten. Solche Probleme können beispielsweise sein, dass Daten verloren gehen, unzureichend dokumentiert werden oder eine spätere Nachnutzung in anderen Kontexten schon deshalb nicht möglich ist, weil keine Einverständnis hierfür eingeholt wurde.

In Datenmanagementplänen werden in der Regel folgende Fragen beantwortet:

  • Wie mit den Forschungsdaten während und nach dem Projekt umgegangen wird
  • Welche Arten von Daten gesammelt, verarbeitet und erstellt werden
  • Welche Methoden und Standards bei der Erstellung, Verarbeitung und Dokumentation der Daten angewandt werden
  • Ob Daten geteilt werden / frei verfügbar sein werden (Open Data) & auf welche Art
  • Wie Daten gepflegt und aufbewahrt werden
  • Welche Ressourcen (Hardware, Software, Personal, Weiterbildung, …) benötigt werden

Datenmanagementpläne sind im anglo-amerikanischen Raum bereits zu einem Standard geworden. Auch in Deutschland werden sie zunehmend gefordert, sei es durch Drittmittelgeber wie die Europäische Kommission oder durch Forschungseinrichtungen, insbesondere auch Universitäten.

Projekte, die am „Open Data Pilot“ der Europäischen Kommission in „Horizon 2020“ teilnehmen, sind dazu verpflichtet, einen Datenmanagementplan einzureichen. Auch DFG-Projekte sollen bei der Antragstellung einen Abschnitt zum vorgesehenen Forschungsdatenmanagement verfassen, wenn systematisch Forschungsdaten erhoben werden für die eine Nachnutzung in Frage kommt.

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