M4M: Erfahrungen zur Interkulturalität

Ein wesentliches Element von M4M ist die Begegnung von Menschen unter-schiedlicher Kultur. Unterschiedliche Ansichten in Bezug auf den Alltag oder aber auch ganze Weltanschauungen, verschiedene Verhaltens- und Ausdrucksweisen, Prägungen, Werte etc. können dabei entdeckt werden. Manches sofort, manches erst verzögert, manches bleibt verborgen. Aber es geht nicht nur um Unterschiede, sondern auch um Ähnliches, vielleicht sogar Gleiches.

Interkulturalität ist bildlich gesprochen der Brückenbau bei den Begegnungen verschiedener Kulturen: Kennenlernen des Ungewohnten, Finden von Trennendem wie Verbindendem, Hinterfragen eigener Positionen gehört ebenso dazu - Interkulturalität bedeutet respektvollen Austausch und ist Grundlage für gegenseitige Akzeptanz.

Auf dieser Webseite sollen nun Beispiele gesammelt werden, dafür werden folgende Themen angeboten:

Thema "Alltagsgegenstände" (damit beginnend im Projektjahr 2011/12)

Beschreibung eines Ihnen wichtigen oder für Sie interessanten Alltagsgegenstands - aus der eigenen Kultur oder aus einer fremden: Um welchen handelt es sich? Warum ist er für Sie bedeutsam oder interessant? Was symbolisiert er für Sie ggf.? Gerne auch mit Foto.

Thema "Internationales Kochbuch" (damit beginnend im Projektjahr 2012)

Beschreibung eines typischen Gerichts (Essen/Getränk) mit Rezept, nicht zu schwer, um es nachzukochen.

Innerhalb dieses Diskurses soll es um das Kleine, die Akzente im Alltag gehen. Und es geht darum, dass diese Website Anlass bietet, über das Genannte miteinander in Kontakt zu kommen - bei persönlichen Treffen, bei Exkursionen, bei Jours fixes oder z.B. per E-Mail, um weitere interkulturelle Brücken zu bauen. Auch sprachliche Brücken können gebaut werden, indem Mentor(inn)en helfen, englische Beiträge der PhD Students auf Deutsch zu übersetzen und umgekehrt.

Bitte senden Sie Ihren Beitrag , der bei "Alltagsgegenstände" veröffentlicht werden soll, per E-Mail an Nicola Haff. Beiträge zum "Internationalen Kochbuch" bitte ebenfalls per E-Mail an Nicola Haff

Weiterführende Fragestellungen in Gesprächen miteinander könnten dabei z.B. sein:

Falls Sie nach Deutschland gekommen sind:

  • Was habe ich in Deutschland entdeckt, was sich von meiner Heimat unterscheidet, ich so aber nicht erwartet hätte?
  • Was ist in Deutschland so ähnlich wie zu Hause, was ich so auch nicht erwartet hätte?

Falls Sie aus Deutschland sind:

  • Was habe ich an Unterschieden im Kontakt mit den Ausländern entdeckt, was ich so nicht erwartet hätte?
  • Was habe ich an Gemeinsamkeiten entdeckt, die ich so nicht erwartet hätte?

Für beide Gruppen:

  • Wie hat sich mein Bild von Deutschland geändert, wie war es vorher, wie ist es jetzt, was hat sich bestätigt, was nicht? Wie das Bild anderer Länder, ggf. meines Herkunftslands?
  • Was habe ich im interkulturellen Austausch gelernt und was möchte ich gerne noch lernen?
  • Welche Fragen habe ich an die andere Kultur?
  • Oder auch: was bedeutet Heimat für mich?

An dieser Stelle sei auch auf den E-Learning-Kurs der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg "Interkulturelle Kompetenzen erwerben" hingewiesen, der vom 14.10.-11.11.11 stattfindet.
Nähere Informationen in der Kursausschreibung (PDF).

Kalender

Leckere, selbstgemachte Erdbeermarmelade: ein Stück "Zu Hause-Gefühl" auf dem Frühstückstisch. (Bildquelle: sör alex / photocase.com)
Leckere, selbstgemachte Erdbeermarmelade: ein Stück "Zu Hause-Gefühl" auf dem Frühstückstisch. (Bildquelle: sör alex / photocase.com)
Heimat? Typisch deutsch? Aber wo ist der röhrende Hirsch? (Bildquelle: aussi97 / photocase.com)
Heimat? Typisch deutsch? (Bildquelle: aussi97 / photocase.com)