34 Hörsaalgestaltung

Titel:Hörsaalgestaltung
Künstler:Thea Obergfell
Standort:Außenfassade Hörsaal Südost
Erstellt:1990
Material:Farbe auf Beton

Im lnnen- und Außenbereich des Hörsaals H20 bezieht sich ein gemalter Raum auf die vorhandene architektonische Situation.

Innen H 20

Eine Diagonalbewegung. die dem Treppenlauf entgegengesetzt ist, trägt eine graphische räumliche Faltung. In diesem Raum sind plastische und lineare Raumkörper eingeschrieben Gleichzeitig bilden diese Raumgegenstände den Raum, indem sie sich ambivalent auf ihn beziehen Die reale Faltung der Hörsaalwände wird durch die graphische räumliche Faltung geöffnet.

Außen H 20

Im Außenbereich setzen strukturierte Flächen und Raumkörper die baulich vorhandene Faltung der Hörsaalwände fort. Das lineare Gerüst nimmt die durch Sprossen gegliederte Fensterwand auf. Der gemalte Raum, die Raumkörper und das lineare Gerüst verhalten sich räumlich ambivalent, wodurch der reale Raum irritiert wird.

Thea Obergfell

1962 geboren am 23 Juni in Aarau (Schweiz)
1981 Abitur
1982- Studium der Kunsterziehung und Malerei bei den Professoren Groß und Sonderborg an der staatlichen Akademie der 9 Bildenden Künste Stuttgart

seit 1990 freischaffend
Lebt und arbeitet in Stuttgart

Ausstellungen:

1986 Ausstellung der Künstler des Schwarzwald-Baar Kreises Städtische Galerie Schwenningen, Villingen Schwenningen
1988 Jahresausstellung des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart
1990 "K R H Sonderborg und 24 Schüler“ Walter Bischoff
Galerie Stuttgart

Kunst am Bau

1989 Deckengemälde. Universität Hohenheim Fruwirthstr.46., Hohenheim
1990 Innen und Außen Wandmalerei am und im Hörsaal H20,027 Universität Ulm


Stipendium:
1990 Landesgraduierten Stipendium Malerei