5 Le Poète et sa Muse


Titel:

Le Poète et sa Muse
Künstlerin:Niki de Saint Phalle
Standort:im Teich am Nordeingang der Universität
Erstellt:1976-78
Material:Stahl, Polyester, Blattgold, Farbe

Der Dichter und seine Muse hat seinen endgültigen Platz in dem kleinen See nördlich der Universität auf dem oberen Eselsberg gefunden, um dort seine Muse, seine beflügelte Anima, in rot und gold für die Schule des Geistes, der Inspiration und der Wissenschaft - vielleicht auch zur Erinnerung, dass nicht nur Intellekt, sondern auch Seele zur Wissenschaft gehört.
Der Dichter mit zu ihr erhobenem Gesicht trägt als Krawatte eine Schlange, ein Zeichen dafür, genau wie im Paradies, sich (ver)führen zu lassen, ein Hauch des Mysteriösen.
Der Original-Titel heisst im Französischen: "Le Poète et sa Muse" und weist hin - bei der dortigen Vorliebe für Wortspiele - auf das Verb s'amuser, sich amüsieren, sich unterhalten oder amuser, belustigen.

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Niki de Saint Phalle

1930 geboren am 29. Oktober in Paris als Tochter des Compte de St. Phalle
1933 Umzug der Familie nach New York, Schule des Sacre-Coeur Klosters
1951 Rückkehr nach Europa, nach psychischem Zusammenbruch, Beginn mit Malen.
1960 Beginn der Zusammenarbeit mit Jean Tinguely
1963 Übersiedlung nach Soisy-sur-Ecole bei Paris    
1982 zog Sie in ein Gebäude, dass wie eine Shinx war.
2000 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Hannover ernannt.
2002 Niki de Saint Phalle starb am 21. Mai 2002 im Alter von 71 Jahren im Süden des US-Bundesstaates Kaliforniern in San Diego.

Ausstellungen und Großobjekte:
1956 Erste Einzelausstellung in St. Gallen (Schweiz)
1960 Erste Tirs (Schiessaktionen und Schiessbilder)
1961 Gruppenausstellung "Nouveaux Reálistes in Paris und Nizza, Museum of Modern Art New York
1962 Errichtung des großen dynamischen Labyrinths "dylaby" mit Raysse, Rauschenberg, Spoerri, Tinguely und Ultvedt im Stedelijk Museum, Amsterdam
1965 Die ersten NANAS entstehen
1966 Moderna Museet in Stockholm, "HON" (Sie) zusammen mit Tinguely und Ultvedt
1967 "Paradis fantastique" im französischen Pavillon "Expo 67" Montreal
1968 Ausstellungen in Zürich, London, Paris, Düsseldorf, New York
1969 bewohnbare Skulptur-Häuser Ausstellungen in Hannover, Luzern, München
1970 Installation des PARADIS FANTASTIQUE in Stockholm Errichtung des "GOLEM", einer riesigen Spielfigur für einen Kinderspielplatz in Jerusalem, Ausstellungen in Brüssel, Paris, Genf, London,"Daddy"
1973/74 Nana-Piscine St. Tropez, "Dragon" in Knokke 3 Nanas in Hannover
1975/76 Ausstellungen in Arles, Beirut, Bern, Rotterdam.
1982 mit Jean Tinguely: Strawinsky-Brunnen, Paris
1988 mit Jean Tinguely Brunnen-Plastiken in Chateau-Chinon, Biennale Venedig
1998 Fertigstellung des monumentalen Architekturprojekts "Garten des Tarock" in der Toskana 

https://www.youtube.com/watch?v=KoExAm9OXr0&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=s5MUxuY4Hbw



http://nikidesaintphalle.org/