Projekthintergrund

Am Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“, der im Zuge des „Missbrauchsskandals“ 2010 eingerichtet wurde, hat die Unterarbeitsgruppe III des BMBF neben gezielten Forschungsanstrengungen zur Verbesserung des Grundlagenwissens und zur Translation von Fachwissen in die Praxis, auch eine breite Initiative in der Aus-, Fort- und Weiterbildung gefordert. Auch im Zuge der Erhebungen der Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Frau Dr. Bergmann, wurde eine mangelnde Qualifizierung von möglichen Erstansprechpersonen von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf das Thema der Prävention von sexuellen Missbrauch deutlich und die Forderung nach einem Ausbau von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen formuliert. Viele der Betroffenen hatten nach eigenen Angaben nie eine Ansprechperson gehabt, der sie von der sexuellen Gewalt berichten konnten und fanden keine angemessene Hilfe.

Vor diesem Hintergrund förderte das BMBF von 2011-2014 die Entwicklung des Online-Kurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauchs“.

Verlauf des Projektes

In der Projektlaufzeit fanden drei Testkurse statt. Fast 2000 Teilnehmende aus den pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Berufen haben den Kurs erfolgreich abgeschlossen und ein Zertifikat über die Teilnahme erhalten.

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