Berufsbegleitender Studiengang Innovations- und Wissenschaftsmanagement (M.Sc.)
- geplant ab Wintersemester 2013/2014

Innovations- und Wissenschaftsmanagement

Unternehmen ebenso wie öffentliche Forschungseinrichtungen weisen einen stetig wachsenden Transformationsbedarf auf. Der Wettbewerbsdruck bei Unternehmen führt zum Zwang, ständig die Effizienz und Effektivität zu verbessern. Gleichzeitig sind Unternehmen gefordert, neue und innovative Produkte in immer kürzeren Zeiträumen am Markt einzuführen. Auch auf Forschungseinrichtungen lastet der Innovationsdruck: Der Forschungsoutput muss mit effizientem Ressourceneinsatz gewährleistet werden. Daher ist Management Know-how zur Führung und Weiterentwicklung der Forschungsorganisation notwendig. Diesen Themensträngen widmet sich das Studienprogramm „Innovations- und Wissenschaftsmanagement“. Die Kernelemente des Programms, Management Essentials und Prozessmanagement bilden das Fundament des Masterstudiengangs. Darauf bauen die beiden Vertiefungsrichtungen Technologie- und Innovationsmanagement sowie Wissenschaftsmanagement auf. Der Studiengang vermittelt neue und erprobte Methoden zu Innovation, Wissenschaftsmanagement, Effizienz- und Effektivitätssteigerung.

Die Absolventen werden auf Berufe in den Bereichen Unternehmensentwicklung (Corporate Develop­ment), Produkt- und Marktmanagement, Forschung und Entwicklung sowie Supply Chain Management vorbereitet. Einsatzgebiete finden sich in allen Branchen einschließlich der Unternehmensberatung (Strategieberatung oder Operations-Management-Beratung) und in Forschungseinrichtungen oder an Hochschulen.

Durch ein sowohl forschungs- als auch praxisnahes Studium besitzen die Studierenden nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs Innovations- und Wissenschaftsmanagement selbständiges Innovationspotenzial in der Produktentwicklung und -optimierung. Sie besitzen ebenso Kompetenzen in der Projekt-Durchführung und der Präsentation von Projektergebnissen in allgemein verständlicher Form. Die Absolventen sind außerdem in der Lage, Veränderungsvorhaben in ihren Unternehmen umzusetzen und Effizienz- und Effektivitätsgewinne zu erzielen. Sie werden dazu befähigt, Führungspositionen in Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen zu übernehmen.

Der Masterstudiengang

Der Masterstudiengang Innovations- und Wissenschaftsmanagement verbindet wichtige Aspekte des Managements von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen mit Themen des strategischen und operativen Prozessmanagements. Die Studierenden erarbeiten sich Kenntnisse in zentralen Themen wie Strategie-, oder Finanz- und Nachhaltigkeits­management. Dabei liegt der Fokus auf den Bereichen Prozesse, Innovationen und Wissenschaft. Neben der kundenorientierten Gestaltung, Lenkung und Weiterentwicklung betrieblicher Prozesse werden wichtige Referenzprozesse, z.B. aus den Bereichen Supply Chain oder der Geschäftsmodell-Innovation analysiert und nach Möglichkeit im eigenen Unternehmen angewendet.

Der Schwerpunkt Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) verbindet drei zentrale Bereiche: Strategie & Innovation, Prozesse und Technologie. Der Bereich Strategie & Innovation legt den Schwerpunkt auf die Zukunftssicherung des Unternehmens durch Innovationen, während der Bereich Prozesse auf die operationelle Exzellenz zur Umsetzung von Strategien und Innovationen fokusiert. Und der Bereich Technologie setzt seinerseits betriebliche Prozesse um - man denke etwa an Produktionstechnologien oder Informations- und Kommunikationstechnologien.

Im Schwerpunkt Wissenschaftsmanagement (WM) wird die Organisation und Steuerung von Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen erklärt. Den Studierenden wird die praxis- und entscheidungsrelevante Führung der Wissensproduktion vermittelt.

Der Studiengang Innovations- und Wissenschaftsmanagement ist als berufsbegleitendes Studium konzipiert. Er ist auf 90 Leistungspunkte (ECTS) ausgelegt und schließt auf Grund seiner methodisch-wissenschaftlichen Ausrichtung mit dem Grad "Master of Science" ab. 60 Leistungspunkte werden durch berufsbegleitend studierte Module und 30 durch die Masterarbeit erworben. In den Modulen werden unterschiedliche Lehrformen (Online-Anteile, Präsenzphasen, Webinare, Gruppen- und Projektarbeiten) kombiniert. Im Curriculum ist ausreichend Flexibilität belassen, um auf unterschiedliche Vorerfahrungen und Vorkenntnisse eingehen zu können. Der unterschiedliche Kenntnisstand wird durch Wahlmodule ausgeglichen.