Scientific Innovation

Montag, 22. April 2013, 18:30 Uhr   
N 24 / Hörsaal 13, Universität, Oberer Eselsberg

Prof. Dr. Karsten Löhr
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Heidenheim  

Wie kann die Wissenschaft dabei helfen, Innovationen zu schaffen? Und was ist überhaupt „wissenschaftlich“ am Innovationsmanagement?
Mit dem Titel „Scientific Innovation“ unternimmt Professor Löhr einen Blick hinter die üblichen Kulissen aus Erfolgsgeschichten und Fallbeispielen bei der Behandlung dieses Themas. In diesem Sinn stellt sich eine Innovation als Ergebnis von Managementprozessen dar, welche außer einer zielorientierten Projektarbeit und einer marktorientierten Wirtschaftlichkeit auch eine wissenschaftliche Vorgehensweise beinhalten. Es ist gerade dieser wissenschaftliche Ansatz, der die professionelle Leistung eines Innovationsmanagers unterscheidet von der zufälligen Fügung zu etwas Neuem. Konkret bedeutet das:
Das sokratische Verfahren der Überführung von Unwissen in Wissen gilt gleichermaßen für Innovationen.
Das platonische Liniengleichnis als Verbindung zwischen geistigen Vorstellungen und realen Tatsachen lässt sich auch auf den Innovationsprozess anwenden.
Die epistemologische Prüfung von wissenschaftlicher Wahrheit stellt zweckmäßige Kriterien für ein Innovationsprojekt bereit.
Schließlich werden dadurch die kantischen Fragen zur Vernunft im Sinne einer „Innovationswissenschaft“ beantwortet.
Literatur: Karsten Löhr, Innovationsmanagement für Wirtschaftsingenieure, Oldenbourg Verlag München 2013.

Konditionen

Eintritt frei