Erinnern in Ulm: Begleitaktivitäten zur Ausstellung

Mit der Doppelausstellung „Erinnern in Ulm“ wird 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus der demokratische Neubeginn nach Kriegsende im Haus der Stadtgeschichte und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg beleuchtet.

Dazu gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm an dem sich auch das ZAWiW beteiligt. Folgende Aktivitäten werden durchgeführt:

Ideenwerkstatt

Unter dem Motto "Mehr Demokratie wagen" sollen Jung und Alt in einem Workshop über die Zukunft unserer Demokratie austauschen und gemeinsam Ideen für neue Formen der Teilhabe sammeln. In Form von Wahlplakaten sollen diese Ideen dokumentiert und künstlerisch aufbereitet werden. Diese Wahlplakate sollen eine aktive Bereicherung für die Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte darstellen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium durchgeführt.

ErzählCafé mit persönlichen Gegenständen der Familiengeschichte

In diesen ErzählCafés können sich "Zeitzeugen" aller Generationen in kleinen Gesprächskreisen zu persönlichen Gegenständen aus der Familiengeschichte austauschen und von ihren Erfahrungen und Erinnerungen im Umgang mit dem Nationalsozialismus ins Gespräch kommen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass man sich selbst mit einem solchen persönlichen Gegenstand einbringt. Gedacht wird dabei an Gegenstände wie Briefe, Fotos, Abzeichen oder andere Utensilien aus dem täglichen Leben. Die Gegenstände sollen in einem „Regal der Erinnerung“ im Original oder als Foto dokumentiert werden.

Möchten Sie an einem ErzählCafé teilnehmen, so schreiben Sie einfach an das ZAWiW:

  • ZAWiW
  • Universität Ulm
  • 89069 Ulm
  • Fax: 0731/50-26609
  • E-Mail: info(at)zawiw.de

  • Hier finden Sie den entsprechenden Flyer.

Ulmer Bilder der Erinnerung

In weiteren Erzählcafés, einem „offenen Regal der Erinnerung“ mit persönlichen Gegenständen von Ulmer Bürgern/-innen sowie in einem generationenübergreifenden Workshop zu „Ulmer Bildern der Erinnerung“ gibt es weitere Möglichkeiten, die Ausstellungsinhalte mit eigenen Beiträgen zu bereichern und mit anderen in einen Dialog über das Gesehene und Erlebte zu treten. Die ErzählCafes werden in Kooperation zwischen dem Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) und dem ZAWiW veranstaltet. An dem generationenübergreifenden Workshop zu „Ulmer Bildern der Erinnerung“ im April 2015 beteiligt sich zudem die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Ansprechpartner