M4M: Erfahrungen

Erfahrungen der Doktorand(inn)en und Mentor(inn)en

An dieser Stelle werden Erfahrungen und Meinungen der Doktorand(inn)en und der Mentor(inn)en wiedergegeben, um einen Einblick in M4M und die Realisierung der Programmideen zu bieten. (Stand: Jan./Feb. 2011)
[Auf der englischsprachigen Seite finden Sie die Doktorand(inn)en und englischen Meinungen der Mentor(inn)en.]


Angelika und Friedrich Sackmann, Mentoren, wohnhaft in Pfaffenhofen

Wir sind ehemalige Lehrer (Sprachen bzw. kaufmännische Fächer) und lieben den Kontakt mit aufgeschlossenen jungen Leuten und die Kommunikation mit erfahrenen Senioren. Mit europäischen Schüleraustauschprojekten haben wir bereits positive Erfahrungen gesammelt.

 Mit M4M lernen wir freundliche Doktoranden aus fremden Kulturen kennen. Wir können diesen helfen, eine deutsche Familie zu erleben, sich im unübersichtlichen Warenangebot zurecht zu finden, das regionale und kulturelle Umfeld zu erkunden und auftretende Probleme zu bereden.

Die gute Organisation von M4M ermöglicht mittels monatlicher Treffen (Jours fixes), Veranstaltungen und Kurzreisen unkomplizierte Kontakte zwischen Doktoranden und Senioren.

Frank Luwe, Mentor, Blaubeuren, gemeinsam mit Heide Rau

Gemeinsam mit Heide Rau betreue ich vier indische Doktoranden.
Unsere Unternehmungen:

Heide Rau, Mentorin, Blaubeuren

Neben den indischen Doktorand(inn)en betreue ich noch zusätzlich eine aus Italien.
Der Austausch mit diesen jungen, freundlichen und gebildeten Menschen ist eine Bereicherung und macht Spaß. Wir lernen ständig Neues über ihre Kultur und erfahren, aus welchen Perspektiven sie uns und unsere Lebenswelt betrachten.
Für mich persönlich: alle erfreulichen Aspekte meiner Berufstätigkeit erlebe ich so im Ruhestand wieder.

 

Christa Glöggler, Mentorin, Westerstetten

Durch M4M wird der Kontakt und die Kommunikation mit Menschen aus anderen Ländern (wie z.B. Pakistan, Indien, China, Schweden usw.) ermöglicht. Studierende und Mentoren lernen sich kennen und respektieren. Aufgrund von Exkursionen, Veranstaltungen und Treffen lernt man die Kultur und die Lebensgewohnheiten anderer Länder kennen. Ich freue mich diese jungen Leute unterstützen zu können.
„Der Standpunkt einer Kultur ist immer der Standpunkt ihrer Menschlichkeit“ (Adalbert Stifter)


Carmen Bauer, Mentorin, Neu-Ulm

Als Mentorin kann ich den ausländischen Doktorand(inn)en bei Alltäglichem Unterstützung bieten, z.B. beim Kauf eines Fahrrads, beim Vertrautwerden mit Verhaltensregeln im Straßenverkehr oder durch Hinweise auf besondere Veranstaltungen wie die Ulmer Kulturnacht. Außerdem biete ich, wenn man sich versteht, auch einfach gerne Kontakt zu meiner Familie, damit sich die ausländischen Gäste hier in Deutschland wohl fühlen. Ich glaube, dass das etwas Wichtiges ist. Und ich kann dabei auch viel über andere Kulturen lernen.

 

Carmen Bauer mit der Uni-Studentin
Wenhui Li beim chinesischen
Frühlingsfest 2011.

Dr. Dorothea Leupold, Mentorin, Erbach

Ich bin Kinderärztin und seit fast 12 Jahren im Ruhestand. Seit 2009 bin ich Mentorin von Yu Qi aus China und seit 2010 – gemeinsam mit Dr. Christa Gonnermann – von Tanusree Paul aus Bangladesch.

Ich halte das Projekt M4M für sehr sinnvoll, weil sich dadurch für beide Seiten positive Aspekte ergeben: für die jungen Leute aus anderen Ländern die Möglichkeit, außerhalb ihres beruflichen Umfelds private Kontakte zu knüpfen und die Lebensgewohnheiten der Menschen in Deutschland und besonders in Ulm und um Ulm herum kennen zu lernen, für mich persönlich, weil ich dadurch Kontakt mit jungen Menschen aus anderen Ländern bekomme und etwas über deren Verhältnisse erfahren kann.

Ich halte es für wichtig, den Kontakt zu dem oder der Mentee bereits vor deren Anreise nach Ulm aufzunehmen. Man kann ihnen Zugverbindungen vom Ankunftsflughafen vermitteln oder Ähnliches und sie vom Bahnhof abholen. Besonders in den ersten Wochen scheint es mir notwendig, die Mentees zu begleiten und sie in ihrem (verständlichen) Heimweh nicht allein zu lassen.

 

 

Fragebogen für die Erfahrungen (DOC)