Assessment und Tutorials

Der englische Begriff „Assessment“ stammt vom lateinischen Verb „assidere“ ab, welches „daneben sitzen“ bedeutet. Idealerweise besteht beim Assessment also eine enge Verbindung zwischen Lehrenden und Lernenden. Aufgabe des Assessment ist es, Studierende in ihrem Lernprozess zu unterstützen und abgestimmte Hilfen anzubieten. In der Lernforschung wird dies als „Scaffolding“ bezeichnet – die Lernprozess wird durch ein Gerüst strukturiert.
Besonders in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) besteht das Problem, dass Studierende im Laufe des Semesters den Anschluss verlieren. Deshalb haben sich elektronische Übungsaufgaben und Selbstlerntests bewährt, die Studierende semesterbegleitend bearbeiten und so eine kontinuierliche Rückmeldung über ihren Kenntnis- und Verständnisstand der Lehrveranstaltungsinhalte erhalten.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie E-Learning-Inhalte, Übungen und Tutorials erstellen können. Je nachdem ob es primär darum geht, Lernstoff zu präsentieren, Gelerntes einzuüben, anhand von Aufgaben zu vertiefen oder Kenntnisstand und Wissensfortschritt zu überprüfen sind unterschiedliche Szenarien geeignet. Das ZEL unterstützt Konzeption wie Implementierung abwechslungsreicher Lernaktivitäten.
- Für einfach strukturierte Aufgaben ist der Einsatz eines
Lernmanagementsystems eine naheliegende Option. Über eine integrierte Autorenkomponente lassen sich Arbeitsaufgaben bereitstellen und strukturieren. - Möchten Sie E-Learning-Lektionen außerhalb einer Lernplattform erstellen, können Sie verschiedene Open-Source-Autorenwerkzeuge nutzen, zum Beispiel
eXeLearning,
docendo oder
Hot Potatoes. - Eine weitere Option um Tutorials zu produzieren, ist das Filmen Ihres Bildschirms. So können Sie Vortragsfolien mit Ton anreichern oder ein Programm zu erläutern. Zur Bildschirmaufzeichnung sind einzelne Lizenzen des Programms
Camtasia fvorhanden, eine kostenlose Alternative ist
Jing. - An der medizinischen Fakultät stehen TED-Systeme zur Verfügung, mit denen sich Abstimmungen und Quizzes im Hörsaal realisieren lassen.
- Fachspezifische Autorenwerkzeuge sind auf die methodischen Anforderungen des Lehrgebiets abgestimmt. Ein Beispiel ist
CASUS, ein fallorientiertes Lern- und Autorensystem für die Aus- und Weiterbildung von Medizinern.
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