Zentrum für Lehrerbildung
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Wir über uns. - 2:
Lehrerbildung an der Universität Ulm.- 2.1:
Der Weg zur Lehrerin / zum Lehrer. - 2.2:
Spezifische Studienvoraussetzungen . - 2.3:
Der Aufbau der Studiengänge. - 2.4:
Prüfungsordnungen. - 2.5:
Modulbeschreibungen. - 2.6:
Vorlesungsverzeichnis. - 2.7:
Fächerangebot an der Universität Ulm. - 2.8:
Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium (EPG). - 2.9:
Bildungswissenschaftliches Begleitstudium. - 2.10:
Schulpraxissemester. - 2.11:
Module Personale Kompetenz (MPK). - 2.12:
Erste Staatsprüfung. - 2.13:
Wissenschaftliche Arbeit. - 2.14:
Mündliche Prüfungen. - 2.15:
Ermittlung der Gesamtnote. - 2.16:
Der Weg zum Vorbereitungsdienst. - 2.17:
Der Vorbereitungsdienst. - 2.18:
Einstellung in den Schuldienst.
- 2.1:
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Prüfungsausschuss Lehramt . - 4:
Stipendien für Lehramtsstudierende. - 5:
Informationen SoSe 2012. - 6:
Informationen WiSe 2012/2013. - 7:
Erstsemesterbroschüre 2009/2010. - 8:
Zentren für Lehrerbildung.
Der Aufbau der Studiengänge
Aus welchen Bausteinen besteht ein Lehramtsstudium?
Die Grundstruktur der Lehramtsstudiengänge für Gymnasien in Baden-Württemberg ist landesweit in der
Gymnasiallehrerprüfungsordnung (GymPO I) einheitlich geregelt. Die Studiendauer beträgt 10 Semester (Ausnahmen: Bildende Kunst und Musik).
Die zentralen Bausteine des Studiengangs sind:
- ein fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Studium in zwei Fächern, den späteren Unterrichtsfächern,
- eine wissenschaftliche Arbeit in einem der beiden gewählten Fächer,
- ein Ethisch-Philosophisches-Grundlagenstudium (EPG),
- ein Bildungswissenschaftliches Begleitstudium,
- ein Schulpraxissemester,
- Veranstaltungen zu Weiterentwicklung der Personalen Kompetenz (MPK) sowie
- in jedem der beiden gewählten Fächern eine abschließende mündliche Prüfung.
Welche Ziele haben die einzelnen Bausteine des Studiums?
Fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Studium
Das fachwissenschaftliche Studium in zwei Fächern, den späteren Unterrichtsfächern, bildet die größten Bausteine des Studiums. Die Veranstaltungen in Form von Vorlesungen, Übungen und Praktika vermitteln eine solide fachwissenschaftliche Basis für den späteren Lehrerberuf. Fachdidaktische Veranstaltungen vermitteln, wie bzw. welche fachwissenschaftlichen Inhalte in der Schule umgesetzt werden.
Ethisch-Philosophisches-Grundlagenstudium
Das Grundlagenstudium umfasst zwei Veranstaltungen. In der Ersten werden ethisch-philosophische Grundfragen und Grundpositionen behandelt. Die hierauf aufbauende Veranstaltung verknüpft fachwissenschaftliche und ethische Fragestellungen.
Bildungswissenschaftliches Begleitstudium
Im Bildungswissenschaftlichen Begleitstudium erwerben Sie grundlegende Kompetenzen in Schulpädagogik und Pädagogischer Psychologie. Zentrale Themenfelder sind, Lehren, Lernen, Unterricht, Entwicklung der Schule und des Lehrerberufs sowie Lehrprofessionalität.
Schulpraxissemester
13 Wochen des fünften Semesters verbringen Sie als Praktikant an einer Schule. Dort nehmen Sie am gesamten Schulleben teil, insbesondere am Unterricht in Form von Hospitationen und angeleitetem eigenem Unterricht.
Personalen Kompetenz
Ziel der Veranstaltungen ist der Ausbau von Schlüsselqualifikationen für den späteren Beruf als Lehrer, zum Beispiel Gesprächskompetenz, Durchsetzungsvermögen, Umgang mit Belastungen, Erfolgen und Misserfolgen, Zeitmanagement oder Arbeitsorganisation.Wissenschaftliche Arbeit Die Wissenschaftliche Arbeit ist vergleichbar mit einer Masterarbeit. Sie kann in einem der beiden gewählten Fächer angefertigt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt vier Monate.
Abschließende mündliche Prüfungen
Den Abschluss des Studiums bilden die beiden 60-minütigen mündlichen Prüfungen in den Fächern. Die Prüfung erstreckt sich zu zwei Dritteln auf gewählte Schwerpunktgebiete. Die restliche Zeit entfällt auf die Prüfung von Grundlagen- und Überblickswissen.
Welche Anteile haben die einzelnen Bausteine im Lehramtsstudium?
Die Graphik zeigt die Anteile der einzelnen Bausteine im Studium. Die fachwissenschaftliche Ausbildung bildet das Schwergewicht der Inhalte. In Ihrem Studium werden Sie hierfür die meiste Zeit verwenden. Viele fachwissenschaftliche Veranstaltungen werden gemeinsam mit Studierenden aus den entsprechenden Bachelor-Studiengängen besucht.
Pädagogische und fachdidaktische Veranstaltungen dagegen nehmen dagegen nur einen sehr kleinen Raum ein. Im zweiten Ausbildungsabschnitt (Vorbereitungsdienst) wendet sich die Situation. Die fachwissenschaftlichen Inhalte werden vorausgesetzt. Fachdidaktische, pädagogische und erziehungswissenschaftliche, sowie psychologische Inhalte stehen im Vordergrund.
Wie sind die einzelnen Bausteine des Studiums aufgebaut?
Das Lehramtsstudium ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine sinnvolle Zusammenfassung von Lehrveranstaltungen, zum Beispiel Vorlesungen, Übungen oder Praktika zu einem Themenbereich.Zum Beispiel besteht das Modul „Angewandte Mathematik für Lehramtskandidaten“ aus drei Veranstaltungen zu diesem Themenbereich: Programmierpraktikum, Numerische Mathematik sowie Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Module werden in der Regel benotet. Die Notenbildung erfolgt durch Prüfungsleistungen, zum Beispiel in Form von Klausuren oder mündlichen Prüfung. Die Modulnoten fließen in die Gesamtnote ein.
Landesweit einheitlich geregelt ist, in welchem Umfang, gemessen in Leistungspunkten, Module zu den einzelnen Bausteinen erfolgreich belegt werden müssen. Die Aufteilung der insgesamt 300 Leistungspunkte auf die einzelnen Bausteine zeigt die folgende Tabelle. Welche Module im einzelnen zu besuchen sind, regeln die jeweiligen Prüfungsordnungen der einzelnen Universitäten.
Fachwissenschaftliches Studium
Die fachwissenschaftlichen Module bilden den Kern des Studiengangs. In nahezu jedem Semester finden sich fachwissenschaftliche Verantaltungen.
Fachdidaktisches Studium
In jedem Fach sind meist zwei Module zu belegen. Ein Modul soll vor dem Praxissemester besucht werden. Dieses Basismodul dient der Vorbereitung auf das Praxissemester in der Schule. Sinnvoll ist die Teilnahme im dritten oder vierten Semester. Das zweite fachdidaktische Modul ist für das Hauptstudium (sechstes bis neuntes Semester) vorgesehen.
Schulpraxissemester
Der sinnvollste Zeitpunkt für das Praxissemester ist das fünfte Semester (September bis Dezember). Die Zeit nach Weihnachten können Sie für Kompaktveranstaltungen, z.B. EPG oder Bildungswissenschaften nutzen.
Ethisch-Philosophisches Begleitstudium (EPG)
Das EPG umfasst zwei Module, EPG I und EPG II. Die Veranstaltungen können zu einem beliebigen Zeitpunkt im Studium besucht werden. EPG I sollte vor EPG II besucht werden. Günstig ist es, das EPG I im Grundstudium und das EPG II im Hauptstudium zu belegen.
Bildungswissenschaftliches Begleitstudium
Das Bildungswissenschaftliche Begleitstudium umfasst drei Module. Die Module Grundlagenstudium Bildungswissenschaften und Grundlagenstudium Lehren, Lernen und Unterrichten können zu einem beliebigen Zeitpunkt im Studium besucht werden. Sinnvoll ist es eines der Module im Grund-, das andere im Hauptstudium zu besuchen. Das Modul Paxis-Reflexion baut auf schulpraktische Erfahrungen auf und sollte daher im Anschluss an das Praxissemester besucht werden.
Module Personale Kompetenz
Die beiden Module können zu einem beliebigen Zeitpunkt im Studium besucht werden.
Wissenschaftliche Arbeit
Die Wissenschaftliche Arbeit ist nicht zwingend, wie im Schaubild dargestellt im neunten oder zehnten Semester anzufertigen. Das Thema kann nach dem Bestehen der Zwischenprüfung vergeben werden, so dass die Arbeit auch zu einem früheren Zeitpunkt geschrieben werden kann.
Mündliche Prüfung
Die Prüfungen bilden den Abschluss des Studiums. Diese Prüfungen werden zweimal im Jahr, jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit (April bzw. Oktober) abgenommen. Wird die erste der beiden Prüfung im zehnten oder einem früheren Semester abgelegt, so können die beiden Prüfungen auf zwei aufeinander folgenden Prüfungstermine gelegt werden.






