Vorgehensweise bei Arbeitsunfällen

Das Unfallgeschehen soll - neben der ärztlichen Versorgung - möglichst umfassend im Sinne einer späteren Nachvollziehbarkeit in Hinblick auf mögliche straf- und zivilrechtliche Folgen dokumentiert werden.

  • Bevor die im Folgenden beschriebene Dokumentation zum Unfallgeschehen erfolgt, hat die ärztliche bzw. notärztliche Versorgung des Verunfallten absoluten Vorrang (siehe Alarmplan).
  • Informieren Sie die Rettungskräfte - je nach Schwere des Unfallgeschehens. Im Zweifelsfall zögern Sie nicht, den Notarzt zu rufen (112).
  • Der oder die Verunfallte darf in keinem Fall allein oder in Begleitung eines Kollegen oder einer Kollegin in einem Privatfahrzeug ärztliche Hilfe aufsuchen.
  • Die Behandlung eines Arbeits- oder Wegeunfalles sollte in jedem Fall von einem Durchgangsarzt (von den Berufsgenossenschaften anerkannte Ärzte) durchgeführt werden.
  • Angaben zur Person.
  • Wann und wo geschah der Unfall.
  • Angaben zu Zeugen des Unfallgeschehens.
  • Mittels (digitaler) Fotografie möglichst frühzeitig das Geschehen umfassend dokumentieren.
  • Unfallbeteiligte Gegenstände und Materialien sichern und nach Maßgabe der Gefährdung möglichst nicht verändern
  • Erstatten Sie eine Unfallanzeige.
  • Informieren Sie unverzüglich die für Sie zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit oder deren Vertreter in der Abteilung V-5.

Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen der Unfallanzeige benötigen, wenden Sie sich bitte an Frau Elze.

Haben Sie außer einem Körperschaden auch einen Sachschaden erlitten, wenden Sie sich bitte an die, Abteilung I-2 Recht und Organisation.

Kontakt

  • Elke Brax
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Tel. +49(0)731 50-22131
  • Fax +49(0)731 50-22156
  • Hausanschrift:
  • Universität Ulm
  • Dezernat V / Abt. V-5
  • Staudingerstraße 8
  • 89081 Ulm