praesertim quia dulcius irritant
animum nova et rara quam usitata,
quamvis meliora fuerint et maiora

Meister Eckhart (149,1 f Prol.gen. LW I) (1260-1328 n.Chr.)

Insbesondere weil das Neue und Ungewöhnliche einen süßeren Reiz
und eine angenehmere Erregung auf den Geist ausübt als das Gewohnte,
selbst wenn dies besser und bedeutender sein mag.

aus dem Buch "Esse est Deus", Reiner Monstetten, Alber Verlag

"Meister Eckharts christologische Versöhnung von Philosophie und Religion und ihre Ursprünge in der Tradition des Abendlandes"

Auch die oben zitierte Übersetzung des Satzen von Meister Eckehart ist von Reiner Manstetten