EMU-Event
zur 40-jährigen Geburtstagsfeier der Uni Ulm
Samstag 7.7.07

Axel Baune repariert eine Ballast-Scheibe.

Eine Ballastsaite ist eine Erfindung von Wolfgang Neumann, Dieter Trüstedt und Paul Fuchs.
Jeder hat seine Variante entwickelt.
Ursprünglich kommt das Instrument von Wolfgang Neumann - er hatte während einer Feier
in seiner Studentenkommune im Treppenhaus einen großen Marmeladen-Eimer an die Decke
montiert, eine Stahlsaite eingesetzt und ein paar Stockwerke tiefer einen Eisenstab befestigt.
Der Eisenstab kam von einer Baustelle - ein Absperrungsstab.
Das Instrument besteht also aus 3 Klangelementen:
Der Resonzkörper Eimer - die Stahlsaite - der Klangkörper Eisenstab.

Diese Eisenstäbe sind nachwievor die besten Klangkörper, weil sie in ihrer Vorzeit viel mit
Hammerschlägen traktiert wurden.

Siehe auch die Ballastsaite in Wikipedia im Kontext Musiktherapie.
Sie taucht dort sehr oft auf - zusammen mit dem Bassrohr - ebenfalls eine Erfindung aus dem Hause
Trüstedt. Jetzt offenbar Standard-Instrumente in der Gruppenimprovisation.

Noga Gratevol (Tochter von Ursula Ritter) links und Erwachsene rechts spielen
die Ballastsaiten auf dem Aktionshof des Musischen Zentrums Universität Ulm.

Bunte Tees waren auch versprochen. Andhi Pabst füllt sie ein.
Die Karaffen hat Isolde Werner von Ikea besorgt.

Kinder spielen und hören und rechts der Künstler Dennis Thies nach der Einweihung
seines Kunstwerks "warten" im Botanischen Garten der Universität Ulm

Ballast-Saiten-Installation auf dem Aktionshof des MUZ, Musisches Zentrum Universität Ulm.

Axel Baune erklärt Computermusik im Musiklabor der EMU - Experimentelle
Musik Universität Ulm - des MUZ.