EMU-Protokoll
12. März 2010

Viele Besprechungen, Kanzler-Besuch, Vernetzungen,
Kompressionen, Proben.

KOKON - Barock-Collagen - Computer-Bild-Live

Partitur für Ehingen - Kokon.2 - siehe
http://www.uni-ulm.de/emu/protokolle/protokoll2010/
und dort die kokon2-01.mp3 bis kokon2-07.mp3 herauskopieren -
und natürlich die Partitur selbst:
http://www.uni-ulm.de/emu/protokolle/protokoll2010/partitur-kokon.pdf
Hier spielen:
Christine Söffing, Klaus Schmidtke und Dieter Trüstedt.

Die Eröffnung ist am Freitag 19. März 2010 um 18 Uhr.
Der Speth'sche Hof soll ein Museum für Moderne Kunst werden -
und wir spielen zu Eröffnung.

Das zweite Stück von uns ist eine Barock-Collage
Konzept: Tobias Hornberger
Laptops: Roland Jetter, Klaus Schmidtke und Dieter Trüstedt

Und die dritte Aktion:
Computerprojektionen - live: Andhi Pabst


Dokumentation Ehingen / Eröffnung Museum für Moderne Kunst

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Andhi Pabst - Computergrafiken - live - Museum für Moderne Kunst / Ehingen / 19. März 2010

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Laptop - Ensemble / EMU-ENSEMBLE / Museum für Moderne Kunst / Ehingen / 19. März 2010

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Christine Söffing / emu-ensemble / Museum für Moderne Kunst / Ehingen / 19. März 2010
Spiel des Chin-Instrumentes im Stück KOKON der EMU

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Tobias Hornberger - Student der Medieninformatik Universität Ulm und Mitglied des
EMU-ENSEMBLES und Andhi Pabst - Diplom-Informatiker und ehemaliger Student
der Medieninformatik Universität Ulm -
Diskussion über das zukünftige WEB-RADIO der EMU

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Links das "Auge" / Dieter Trüstedt
Rechts "Streifen" / Andhi Pabst
Museum für Moderne Kunst, Ehingen
19. März 2010


http://www.emu-ensemble.de/

Die EMU hat jetzt eine eigene Internet-Domain - verwaltet von Klaus Schmidtke
Von dieser Seite geht es weiter auf die Universitäts-Internet-Seite und die anderen Aktivitäten
(Ob der "Dr. Dieter Trüstedt" wichtig ist ? - Vielleicht nur "Dieter Trüstedt et al." ?

Auf jeden Fall: Unbedingt für diese Seite werben - und für Christines Farben und für die Windharfe, die Konzerte etc.

Alle Protokolle sind unter http://www.uni-ulm.de/emu/protokolle/ ab 2003
bzw. in http://www.uni-ulm.de/einrichtungen/muz/emu/protokolle.html


Hallo Radio-Techniker,
noch eine prinzipielle Frage: Wie soll denn eigentlich die GEMA-Gebühr
aufgebracht werden (385 Euro pro Jahr)?
Zumindest die Musik von Isolde und Tobias ist ja sicher GEMA-pflichtig.
Mit der GEMA ist da nicht zu scherzen:
"Die Nutzung von GEMA-Repertoire in einem Webradio ohne GEMA-Lizenz
ist rechtswidrig. Der Betreiber des Webradios verletzt fremde
Rechtspositionen, die der Komponisten, Textdichter und Verleger, die
von der GEMA wahrgenommen werden. Deshalb macht sich der Betreiber des
Webradios schadensersatzpflichtig.
Außerdem erfüllt dies den Straftatbestand des § 106 UrhG. Das Strafmaß
beträgt bis zu drei Jahre Haft."
Viele Grüße, Andhi


GEMA

ist eine unangenehme und undurchsichtige Zensur-Behörde siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/GEMA

sie bewertet deine musik und teilt dir punkte zu -
weniger nach noten- und vorzeichenmenge, sondern nach gutdünken der behörde -
popmusiker kriegen weniger, kirchen-, schul- und opernmusik am meisten -
ein konzert neuer musik im rundfunk kostet 6.000 euro und das notenmaterial
extra nochmal 3.000 euro -
hat jemand gefragt, warum so selten neue musik im radio produziert wird ?
siehe "beehovengroschen für neue musik" http://www.echtzeithalle.de/?id=121

wenn ich eigene musik oder improvisierte musik oder meine autorenmusik oder
experimentelle musik spiele - und in der gema bin - bekomme ich weniger heraus
als ich verpflichtet bin (wäre) für meine eigene musik an die gema abzuführen.
(es ist unklar, ob ich als gema-mitglied nicht-angemeldete stücke ohne weiteres
spielen darf und ob ich dafür selbst an die gema zahlen muss).

wir haben aber keinerlei geschäftsbeziehung zur gema, weder in der einen
noch in der anderen richtung eines geldflusses -

also kriegt die gema von uns keinen pfennig !
(und wenn sie eine rechnung an uns stellt, können wir die gema wegen betrugs verklagen).
(ausserdem müßte die gema überhaupt erstmal beweisen, ob unsere musik eine musik im
sinne der gema ist, sie hat da so ihre eigenen vorstellungen - und warum soll ich mich
um die musikvorstellungen einer gema kümmern ?).

das bedeutet noch lange nicht, dass unsere arbeiten und musikstücke nicht
urheberrechtlich geschützt sind - sie sind es ! - keiner darf sie kommerziell nutzen
ohne uns zu fragen - das ist tatsächlich so, wenn wir eigene arbeiten veröffentlichen.
sie bleiben unser geistiges eigentum - was auch immer die gema meint, auch eine gema
darf sich nicht an unserer musik vergreifen
. sie weiss das !

Wer Näheres von der GEMA-Seite wissen will:

Jens Gaisser
Tel 0711-2252-761
GEMA Stuttgart
jgaisser@gema.de

Konzept-Erweiterung - Förderung des EMU-WEB-RADIOS durch die GEMA:
Wir bitten die GEMA um Förderung, denn die GEMA hat in ihren Texten pausenlos den
Spruch: .... für uns also des großen deutschen Musikmarkts, die sozialen und kulturellen Mittel bereitzustellen, die für das Wachsen und Gedeihen der musikalischen Kultur in Deutschland notwendig sind....
Siehe: http://www.nmz.de/artikel/soziale-und-kulturelle-aufgaben-der-gema-ihre-erfuellung-und-ihre-gefaehrdungen

Sehr interessant ist der Artikel der Piraten Partei - siehe

http://wiki.piratenpartei.de/GEMA-Reform

Wenn es ungünstig läuft, fällt aufgrund vollkommen untransparenter weiterer Kriterien noch weiteres Geld davon ab. D.h., der Interpret, der seine eigene Musik spielt, zahlt mehr Geld an die GEMA, als der Urheber (in diesem Fall derselbe!) dafür erhält.

Forderung: Die Forderung ist deshalb die Gebührenfreiheit des eigenen Werkes, d.h. Wenn Interpret und Urheber die gleiche Person oder Gruppe sind, müssen weder Gebühren bezahlt noch eine Anmeldung durchgeführt werden.

Die oben genannten Punkte sind meiner Meinung nach nur relevant, wenn jemand in der GEMA ist und GEMA gemeldete Stücke spielt.

Wir werden im Kontext WebRadio mit der GEMA verhandeln.
Eigentlich hätten wir auch Isoldes und Tobias` Beiträge in unseren Aufführungen bei der GEMA melden müssen.


http://www.uni-ulm.de/einrichtungen/muz/windharfe.html

Die Windharfe klingt wunderbar, fantastisch.- auch jetzt gerade.
Das leise Tickern im Hintergrund wird noch beseitigt - und stereo wird sie auch noch.

Gerade bellt ein Hund in der Windharfe, das klingt lustig !


Hermann von Helmholtz

Dabei plädierte die Bundesbildungsministerin mit deutlichem Blick auf die Universität [Ulm] aber gleichzeitig auch dafür, geisteswissenschaftliche Ambitionen nicht aufzugeben. Annette von Schavan - Bundesbildungsministerin

Vielleicht ist es nur Zufall -
Annette Schavan warnte in ihrer Rede zum Entstehen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, ein Helmholtz-Institut für Elektrochemie und Elektromobilität, vor der Vernachlässigung der Lehre und der Geisteswissenschaften.

hier der Vortrag von Annette Schavan schavan-artikel-19mrz2010.htm in der Süd-West-Presse vom 16. März 2010

Auszug aus Wikipedia - Hermann von Helmholtz
1852 gelang ihm die Messung der Fortpflanzungsgeschwindigkeit von Nervenerregungen. Anknüpfend an diese physiologischen Forschungen beschäftigte er sich mit der Physiologie des Hörens und Sehens. Er entwickelte eine mathematische Theorie zur Erklärung der Klangfarbe durch Obertöne, die Resonanztheorie des Hörens und darauf basierend Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik (1863).
Werke u.a. Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik, Vieweg, Braunschweig 1863, Nachdruck: Minerva-Verlag, Frankfurt/Main 1981, ISBN 3-8102-0715-2
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_von_Helmholtz

In der Agnesstraße liegt die Ausgabe der TONEMPFINDUNGEN von 1913 - ein wirklich ehrwürdiges Buch.
Interessant sind darin die Diskussionen mit Musikern.
Hermann von Helmholtz hat auch Theorien und Formeln zur Wirbelbildung entwickelt.
Mathematisch ausgearbeitete Untersuchungen über Naturphänomene wie Wirbelstürme, Gewitter oder Gletscher machten Helmholtz zum Begründer der wissenschaftlichen Meteorologie.

{Das heißt, dass wir an den Turbulenzen und Zirren weiterarbeiten sollten.}


http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghai

Shanghai paßt gerade so zwischen München und Ulm - 120 km im Durchmesser, 20 Mill. Einwohner, 26 Universitäten und Hochschulen, Flugdauer München-Shanghai 11 Stunden, Shanghai ist der größte Container-Hafen der Welt / und Ehingen ist musikalische Partnerstadt von Shanghai, siehe: http://www.ds-shanghai.de/index.php?id=1822 - also bleiben wir dran, an Ehingen -
immerhin hat Andhi Pabst als erster Grafiken in der städtischen Galerie für Moderne Kunst Ehingen ausgestellt - am 19. März 2010 / und Mai - Oktober ist in Shanghai die Weltausstellung.

Blick aus dem Fenster von Johanna Trüstedt in Shanghai Ostern 2006 - siehe Internet-Adresse oben.
http://www.luise37.de/2006/bilder-aus-shanghai/


IPCC - Bericht

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/greenpeace_IPCC-bericht_dt.pdf

Klimabericht unserer Erde - jetzt auch in deutscher Übersetzung

ich denke dabie an Markus Quante und seinen Wettervortrag in Lüneburg und Ulm.