Weitere Informationen zur Sicherheit im Laborbereich und beim Umgang mit Gefahrstoffen

  • Die Regel GUV-R 120 (Laboratorien) der Gesetzlichen Unfallversicherung in Verbindung mit der Technischen Richtlinie TRGS 526 (Laboratorien) bestimmt das Verhalten im Laborbereich. Die Regel GUV-R 120 ist durch die Laborrichtlinie GUV-I 850.0 ersetzt worden.
  • In Ergänzung zu den genannten Gesetzen und Regeln konkretisiert die Regel GUV-SR 2005 den Umgang mit Gefahrstoffen insbesondere im Bereich der Hochschulen.
  • Die Regel GUV-V A1 regelt insbesondere alle Fragen zum Thema Prävention.
  • Die GUV-R 120 und die GUV-A 1 liegen in englischer Sprache vor.

Laborordnung

Die allgemeine Laborordnung der Universität Ulm mit einem Anhang über Einschränkungen für Jugendliche und werdende Mütter beim Umgang mit Gefahrstoffen dienst als Orientierung und ersetzt nicht das Erstellen einer Betriebsanweisung und einer Gefährdungsbeurteilung sowie die Belehrung der Mitarbeiter. Eine verkürzte Laborordnung (allgemeiner und spezieller Teil) ist in englischer Sprache verfügbar.

Betriebsanweisungen

Die Betriebsanweisung dient der übersichtlichen und verständlichen Information über Gefahrstoffe vor Ort. Neben der Beschreibung des Gefahrstoffes werden hier die Gefahr für Mensch und Umwelt, Maßnahmen bei einem Unfall, Erste-Hilfe-Regeln und Angaben zur Entsorgung verzeichnet. Anhand der Betriebsanweisung werden die Mitarbeiter mindestens einmal jährlich mündich, in verständlicher Sprache und arbeitsplatzbezogen belehrt. Der Gegenstand der Belehrung wird protokolliert und von den Teilnehmern entsprechend unterzeichnet. Die Betriebsanweisung soll im Gefahrenbereich gut sichtbar angebracht werden. Wir stellen Ihnen eine Auswahl von Betriebsanweisungen als Vorlage zur Verfügung. Diese Vorlagen dienen als Muster; für die endgültige Form der Betriebsanweisung ist der Einrichtungsleiter verantwortlich. Sollten Sie Vorlagen aus dem Netz verwenden, beachten Sie bitte die Vorgaben der TRGS 555 (Betriebsanweisungen).

Gefahrstoffkataster

Das zentrale Gefahrstoffkataster DaMaRIS der Universität Ulm stellt für den Bereich der Universität und der vorklinischen Einrichtungen die geforderten Informationen zur Verfügung; darüber hinaus können Sicherheitsdatenblätter, Einzelstoffbetriebsanweisungen und Etiketten erstellt werden. Falls Sie noch nicht als Nutzer registriert sind, wenden Sie sich bitte an Herrn PD Dr. E. Kaufmann. Das ehemalige Gefahrstoffkataster CHRIS steht bis auf weiteres zur Verfügung - allerdings wird dessen Verwendung nicht mehr empfohlen. Zusätzliche Stoffinformationen liefern z.B. das Altstoffverzeichnis EINECS der EU und die Datenbank GESTIS des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Ein Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe, Tätigkeiten finden Sie in einer Gesamtliste.

Kontakt

PD Dr. rer. nat. Eckhard Kaufmann
Gefahrstoffbeauftragter

Telefon
+49 (0)731 50-23886
Fax
+49 (0)731 50-22156

Abt. Arbeits- und Umweltschutz
Staudingerstraße 8
89081 Ulm

Umgang mit Gefahrstoffen

Der Umgang mit Gefahrstoffen ist bundesweit durch das Chemikaliengesetz geregelt, die Gefahrstoffverordnung und eine Vielzahl von Technischen Regeln konkretisieren die praktische Umsetzung des Gesetzes.

Gefahrstoffe können explosionsgefährdend, brandfördernd, leichtentzündlich, hochentzündlich, gesundheitsschädlich, ätzend, reizend, sensibilisierend, giftig, sehr giftig oder kanzerogen sein. Entsprechend diesen Gefährdungen werden diese Stoffe aufgrund der Gefahrstoffverordnung in unterschiedliche Schutzstufen eingeteilt, welche wiederum mit konkreten Sicherheitsauflagen verbunden sind.

Bei der Ermittlung der korrekten Schutzstufe stellt die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung einen zentralen Baustein dar. Die Gefährdungsbeurteilung beinhaltet Informationen über toxische Eigenschaften des Stoffes, Informationen des Herstellers, Angaben über das Ausmaß der Exposition, physikalisch-chemische Wirkungen und die Möglichkeit einer Substitution durch weniger gefährliche Stoffe. Zur Erleichterung der Durchführung einer solchen Beurteilung stellen wir eine Reihe von entsprechenden Formblättern zur Verfügung. Die Gefahrstoffverordnung fordert auch die aktualisierte Führung eines Gefahrstoffverzeichnisses, welches neben der Stoffinformation, dem entsprechenden Sicherheitsdatenblatt, Kennzeichnungsvorschriften, die Stoffmenge und den entsprechenden Standort verzeichnet.

Teilweise müssen Gefahrstoffe in Sicherheitsschränken untergebracht werden.

Gefahrgut

Herr Heinz Dockter ist als Gefahrgutbeauftragter ADR/RID/ADN und als Verantwortliche Person nach 1.3 IATA-DGR der Universität Ulm bestellt. Er ist Ansprechpartner für alle Institute mit Versenderpflichten und berechtigt, Versendeerklärungen (shipper´s declaration for dangerous goods) zu unterschreiben.

Gefahrgutbeauftragter der Universität Ulm
(externer Mitarbeiter)

Heinz Dockter
Telefon +49 (0)8222 6429

Plattener Straße 25
89331 Burgau

Gefahrstoffkataster

Das zentrale Gefahrstoffkataster DaMaRIS der Universität Ulm stellt für den Bereich der Universität und der vorklinischen Einrichtungen die geforderten Informationen zur Verfügung; darüber hinaus können Sicherheitsdatenblätter, Einzelstoffbetriebsanweisungen und Etiketten erstellt werden. Falls Sie noch nicht als Nutzer registriert sind, wenden Sie sich bitte an Herrn PD Dr. E. Kaufmann. Das ehemalige Gefahrstoffkataster CHRIS steht bis auf weiteres zur Verfügung - allerdings wird dessen Verwendung nicht mehr empfohlen. Zusätzliche Stoffinformationen liefern z.B. das Altstoffverzeichnis EINECS der EU und die Datenbank GESTIS des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Ein Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe, Tätigkeiten finden Sie in einer Gesamtliste.

Betriebsanweisungen

Die Betriebsanweisung dient der übersichtlichen und verständlichen Information über Gefahrstoffe vor Ort. Neben der Beschreibung des Gefahrstoffes werden hier die Gefahr für Mensch und Umwelt, Maßnahmen bei einem Unfall, Erste-Hilfe-Regeln und Angaben zur Entsorgung verzeichnet. Anhand der Betriebsanweisung werden die Mitarbeiter mindestens einmal jährlich mündich, in verständlicher Sprache und arbeitsplatzbezogen belehrt. Der Gegenstand der Belehrung wird protokolliert und von den Teilnehmern entsprechend unterzeichnet. Die Betriebsanweisung soll im Gefahrenbereich gut sichtbar angebracht werden. Wir stellen Ihnen eine Auswahl von Betriebsanweisungen als Vorlage zur Verfügung. Diese Vorlagen dienen als Muster; für die endgültige Form der Betriebsanweisung ist der Einrichtungsleiter verantwortlich. Sollten Sie Vorlagen aus dem Netz verwenden, beachten Sie bitte die Vorgaben der TRGS 555 (Betriebsanweisungen).

Laborordnung

Die allgemeine Laborordnung der Universität Ulm mit einem Anhang über Einschränkungen für Jugendliche und werdende Mütter beim Umgang mit Gefahrstoffen dienst als Orientierung und ersetzt nicht das Erstellen einer Betriebsanweisung und einer Gefährdungsbeurteilung sowie die Belehrung der Mitarbeiter. Eine verkürzte Laborordnung (allgemeiner und spezieller Teil) ist in englischer Sprache verfügbar.

Weitere Informationen zur Sicherheit im Laborbereich und beim Umgang mit Gefahrstoffen

  • Die Regel GUV-R 120 (Laboratorien) der Gesetzlichen Unfallversicherung in Verbindung mit der Technischen Richtlinie TRGS 526 (Laboratorien) bestimmt das Verhalten im Laborbereich. Die Regel GUV-R 120 ist durch die Laborrichtlinie GUV-I 850.0 ersetzt worden.
  • In Ergänzung zu den genannten Gesetzen und Regeln konkretisiert die Regel GUV-SR 2005 den Umgang mit Gefahrstoffen insbesondere im Bereich der Hochschulen.
  • Die Regel GUV-V A1 regelt insbesondere alle Fragen zum Thema Prävention.
  • Die GUV-R 120 und die GUV-A 1 liegen in englischer Sprache vor.