Ziele des Kurses

Der Kurs vermittelt die mathematischen Grundlagen der Schadenversicherungsmathematik und erklärt die wesentlichen Teile der Themengebiete Risikomodelle, Tarifierung, Reservierung und Risikoteilung. Der Inhalt des Kurses wurde auf die von der DAV nach PO III zu diesem Gebiet angegebene Stoffübersicht im Rahmen der DAV-Grundwissenprüfung Schadenversicherungsmathematik abgestimmt. Er eignet sich idealerweise zur Einarbeitung in die Thematik sowie zur Vorbereitung auf die entsprechende DAV-Grundwissenprüfung nach PO III.

Bearbeitungsaufwand

Da der Kurs Schadenversicherungsmathematik erstmals zum Wintersemester 2009/10 angeboten wurde, liegen nur wenige Rückmeldungen zur Einschätzung bezüglich des Bearbeitungsaufwands vor. Die nachfolgende Einschätzung basiert auf diesen Rückmeldungen in Kombination mit den Erfahrungen aus ähnlich strukturierten Kursen.

Durchschnittlich werden benötigt:

  • für den Lehrtext: 4 Stunden pro Woche
  • für die Beispiele und Übungen: 2 Stunden pro Woche
  • für die Kursübungen: 5 Stunden pro Kursübung

Schadenversicherungsmathematik

Ziele des Kurses

Der Kurs vermittelt die mathematischen Grundlagen der Schadenversicherungsmathematik und erklärt die wesentlichen Teile der Themengebiete Risikomodelle, Tarifierung, Reservierung und Risikoteilung. Der Inhalt des Kurses wurde auf die von der DAV nach PO III zu diesem Gebiet angegebene Stoffübersicht im Rahmen der DAV-Grundwissenprüfung Schadenversicherungsmathematik abgestimmt. Er eignet sich idealerweise zur Einarbeitung in die Thematik sowie zur Vorbereitung auf die entsprechende DAV-Grundwissenprüfung nach PO III.

Voraussetzungen zur Kursteilnahme

Neben den in den Zulassungsvoraussetzungen geforderten mathematischen Grundlagen werden Grundkenntnisse in der Risikotheorie vorausgesetzt. Idealerweise wrude vor dem Besuch dieses Kurses die DAS-Grundwissenprüfung "Stochastische Risikomodellierung und Statistische Methoden" erfolgreich absolviert, alternativ das Wissen entsprechend der Aktuar DAV-Lernziele für "Stochastische Risikomodellierung und Statistische Methoden" angeeignet.

Bearbeitungsaufwand

Da der Kurs Schadenversicherungsmathematik erstmals zum Wintersemester 2009/10 angeboten wurde, liegen nur wenige Rückmeldungen zur Einschätzung bezüglich des Bearbeitungsaufwands vor. Die nachfolgende Einschätzung basiert auf diesen Rückmeldungen in Kombination mit den Erfahrungen aus ähnlich strukturierten Kursen.

Durchschnittlich werden benötigt:

  • für den Lehrtext: 4 Stunden pro Woche
  • für die Beispiele und Übungen: 2 Stunden pro Woche
  • für die Kursübungen: 5 Stunden pro Kursübung

Der Kurs findet jeweils im Wintersemester statt.

Termine und Anmeldung

Mit dem Kurszertifikat wird ein Aufwand von 9 ECTS bestätigt.

Inhalte des Kurses

Kurseinheit 1: Risikomodelle

Kapitel 1: Grundlagen der Risikomodelle

  1. Schadenzahlen und Schadenhöhen
  2. Gesamtschaden
  3. Schadenkennzahlen
  4. Prämienkalkulation
  5. Schadenreservierung
  6. Risikoteilung
  7. Individuelle und kollektive Betrachtung
  8. Ausgleich im Kollektiv

Kapitel 2: Individuelles Modell

  1. Einführung
  2. Bedeutung der Annahmen
  3. Verteilung des Gesamtschadens

Kapitel 3: Kollektives Modell

  1. Einführung
  2. Bedeutung der Annahmen
  3. Verteilung des Gesamtschadens
  4. Modellierung der Basisschäden
  5. Modellierung der Großschäden
  6. Modellierung der Kumulschäden

Kurseinheit 2: Tarifierung

Kapitel 4: Grundlagen der Tarifierung

  1. Bruttoprämie
  2. Risiko- und Tarifmodelle
  3. Eigenschaften von Prämienkalkulationsprinzipien
  4. Praxisnahe Prämienkalkulationsprinzipien
  5. Kapitel 5 Daten und Tarifierungsstatistiken
  6. Verbandsstatistiken
  7. Großschadenproblematik
  8. Bedeutung der multivariaten Verfahren

Kapitel 6: Modelle und Schätzverfahren

  1. Einfluss von Merkmalen
  2. Ausprägungsklassen von Risikomerkmalen
  3. Tarifmerkmale
  4. Ausgleichsverfahren
  5. Modelldiagnose

Kapitel 7: Selektionseffekte in Tarifen

  1. Unterschiedliche Bestandszusammensetzung
  2. Credibility-Verfahren
  3. Markovsche Prozesse
  4. Bonus-Malus-Prämienkalkulationsprinzip
  5. Beitragsrückerstattung und Rabattbedarf

Kurseinheit 3: Reservierung

Kapitel 8: Grundlagen der Reservierung

  1. Schadenrückstellungen
  2. Grundaufgaben der Schadenreservierung
  3. Abwicklungsdreiecke
  4. Schätzer und Prädiktoren
  5. Methoden und Modelle

Kapitel 9: Grundmodelle und Basisverfahren

  1. Abwicklungsmuster
  2. Basisverfahren
  3. Verallgemeinerungen
  4. Zusammenhänge
  5. Modifikationen der Basisverfahren

Kapitel 10 Anwendungsbezogene Fragen

  1. Probleme bei der Anpassung der Basisverfahren
  2. Zuverlässigkeit von Prognosen
  3. Unterschiedliche Abwicklungsdreiecke

Kurseinheit 4: Rückversicherung und Risikoteilung

Kapitel 11: Formen und Gründe der Risikoteilung

  1. Risikoteilung zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer
  2. Risikoteilung zwischen Versicherungsunternehmen

Kapitel 12: Kennzahlen bei Risikoteilung

  1. Proportionale Risikoteilung
  2. Nichtproportionale Risikoteilung
  3. Der Entlastungseffekt

Kapitel 13: Prämien bei Rückversicherung

  1. Die Exposure-Tarifierung
  2. Die Erfahrungstarifierung
  3. Die Tarifierung mit Verteilungsannahmen

Kurseinheit 1: Risikomodelle

Kapitel 1: Grundlagen der Risikomodelle

  1. Schadenzahlen und Schadenhöhen
  2. Gesamtschaden
  3. Schadenkennzahlen
  4. Prämienkalkulation
  5. Schadenreservierung
  6. Risikoteilung
  7. Individuelle und kollektive Betrachtung
  8. Ausgleich im Kollektiv

Kapitel 2: Individuelles Modell

  1. Einführung
  2. Bedeutung der Annahmen
  3. Verteilung des Gesamtschadens

Kapitel 3: Kollektives Modell

  1. Einführung
  2. Bedeutung der Annahmen
  3. Verteilung des Gesamtschadens
  4. Modellierung der Basisschäden
  5. Modellierung der Großschäden
  6. Modellierung der Kumulschäden

Kurseinheit 2: Tarifierung

Kapitel 4: Grundlagen der Tarifierung

  1. Bruttoprämie
  2. Risiko- und Tarifmodelle
  3. Eigenschaften von Prämienkalkulationsprinzipien
  4. Praxisnahe Prämienkalkulationsprinzipien
  5. Kapitel 5 Daten und Tarifierungsstatistiken
  6. Verbandsstatistiken
  7. Großschadenproblematik
  8. Bedeutung der multivariaten Verfahren

Kapitel 6: Modelle und Schätzverfahren

  1. Einfluss von Merkmalen
  2. Ausprägungsklassen von Risikomerkmalen
  3. Tarifmerkmale
  4. Ausgleichsverfahren
  5. Modelldiagnose

Kapitel 7: Selektionseffekte in Tarifen

  1. Unterschiedliche Bestandszusammensetzung
  2. Credibility-Verfahren
  3. Markovsche Prozesse
  4. Bonus-Malus-Prämienkalkulationsprinzip
  5. Beitragsrückerstattung und Rabattbedarf

Kurseinheit 3: Reservierung

Kapitel 8: Grundlagen der Reservierung

  1. Schadenrückstellungen
  2. Grundaufgaben der Schadenreservierung
  3. Abwicklungsdreiecke
  4. Schätzer und Prädiktoren
  5. Methoden und Modelle

Kapitel 9: Grundmodelle und Basisverfahren

  1. Abwicklungsmuster
  2. Basisverfahren
  3. Verallgemeinerungen
  4. Zusammenhänge
  5. Modifikationen der Basisverfahren

Kapitel 10 Anwendungsbezogene Fragen

  1. Probleme bei der Anpassung der Basisverfahren
  2. Zuverlässigkeit von Prognosen
  3. Unterschiedliche Abwicklungsdreiecke

Kurseinheit 4: Rückversicherung und Risikoteilung

Kapitel 11: Formen und Gründe der Risikoteilung

  1. Risikoteilung zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer
  2. Risikoteilung zwischen Versicherungsunternehmen

Kapitel 12: Kennzahlen bei Risikoteilung

  1. Proportionale Risikoteilung
  2. Nichtproportionale Risikoteilung
  3. Der Entlastungseffekt

Kapitel 13: Prämien bei Rückversicherung

  1. Die Exposure-Tarifierung
  2. Die Erfahrungstarifierung
  3. Die Tarifierung mit Verteilungsannahmen