Modul Masterarbeit

Die Studierenden erweitern im Rahmen dieses Moduls die Fähigkeit, ein Thema aus der aktuellen Forschung des Innovations- und Wissenschaftsmanagements unter Beachtung wissenschaftlicher Kriterien selbständig zu erarbeiten und darüber hinaus eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Über die Ergebnisse erstellt der Studierende eine wissenschaftliche Arbeit.

Regelungen zum Modul Masterarbeit enthalten die Rahmenordnung sowie die Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung (FSPO). Insbesondere ist der §16c Abs.1 Satz 2 der Rahmenordnung zu beachten: "Soweit die jeweiligen FSPO nichts anderes regeln, ist der Antrag auf Zulassung zur Bachelor- und Masterarbeit spätestens drei Monate nach Ablegung der letzten Modulprüfung zu stellen."

Leitung
Prof. Dr. Leo Brecht, Studiengangsleiter Innovations- und Wissenschaftsmanagement

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Die geplante Aufnahme der Masterarbeit muss zunächst bei der SAPS-Geschäftsstelle angezeigt werden. Verwenden Sie dazu das Formblatt "Anzeige der Masterarbeit".
Lassen Sie das Formblatt von Ihrem betreuenden Dozenten gegenzeichnen und fügen Sie einen Auszug aus Ihrem "Transcript of Records" bei, damit nachvollzogen werden kann, dass Sie die für die Anmeldung notwendige Zahl von 48 Leistungspunkten erreicht haben.

Sie erhalten daraufhin einen Gebührenbescheid und können sich, sofern Ihre beiden Gutachter der Fakultät angehören, mit dem Formular "Antrag auf Zulassung zur Masterarbeit" direkt beim Studiensekretariat anmelden. Sofern ein externer Gutachter in die Masterarbeit involviert ist, muss der Prüfungsausschuss die Arbeit genehmigen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die SAPS-Geschäftsstelle. Sobald der Eingang der von Ihnen entrichteten Gebühr erfolgt ist, werden Sie zur Durchführung der Masterarbeit zugelassen.

Die inhaltliche Planung Ihrer Masterarbeit erfolgt anhand des Formblatts "Skizzierung des Arbeitsplans", welchen Sie mit dem Betreuer Ihrer Masterarbeit abstimmen.

Inhalte des Moduls

Die angebotenen Themen entstammen dem Fachgebiet des Technologie- und Innovationsmanagements oder des Wissenschaftsmanagements, gegebenenfalls in Verbindung mit angrenzenden Disziplinen. Sie sind üblicherweise den jeweiligen Forschungsgebieten der Dozenten zuzuordnen. Jeder Studierende erhält ein individuelles Thema.

Voraussetzungen

Zur Masterarbeit kann nur zugelassen werden, wer mindestens 48 Leistungspunkte erbracht hat oder wessen Antrag auf Zulassung zur Masterarbeit nach Einzelfallprüfung durch den Fachprüfungsausschuss genehmigt wurde.
Die Zeit von der Themenstellung bis zur Abgabe der Masterarbeit beträgt zwölf Monate in Teilzeit oder sechs Monate in Vollzeit. Der Fachprüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit um höchstens drei Monate verlängern. Der Antrag bedarf der Zustimmung des Betreuers der Arbeit.

Leistungsnachweise

Schriftliche Ausarbeitung der Masterarbeit und Abschlussvortrag.

Standards und Vorlagen

Auf den Webseiten des Instituts für Technologie- und Prozessmanagement finden Sie eine Sammlung an Vorlagen und Hinweisen für die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten:

Vorlagen für Wissenschaftliche Arbeiten

Der Umfang (Seitenzahl) der Arbeiten kann sich, abhängig vom jeweiligen Thema, stark unterscheiden. Bitte treffen Sie dazu eine Absprache mit Ihrem Betreuer.

Themenvorschläge

Strategische Produktpositionierung: Plattformbau – eine Methode zur Reduktion der Variantenvielfalt

 

Skizze des Inhalts:

Unternehmen im B2B werden heute zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, kundenindividuelle Produktlösungen zu entwerfen. Dies ist mit einer hohen Zahl an Varianten und entsprechender Komplexität in den Unternehmensprozessen verbunden. Eine Plattform wirkt der Variantenvielfalt entgegen, wodurch Kundenanforderungen schneller begegnet werden kann. Kosten und Investitionsaufwand werden entsprechend optimiert.

Ziel der Arbeit ist die Ausarbeitung eines detaillierten Prozesses für eine Plattformstrategie aus theoretischen Grundlagen der Literatur. Dabei sollen Funktionen und Produktmodule entbündelt, Schlüsselmodule definiert und analysiert sowie zukünftige Schlüsselmodule bestimmt und abschließend validiert werden. Darauf aufbauend gilt es das Prozessmodell anhand eines konkreten Produktes zu testen. Wesentlicher Bestandteil dieser praktischen Anwendung ist die Evaluation der Durchführbarkeit unter Verwendung einschlägiger qualitativer und quantitativer Kriterien.


Einordnung in Forschung am iTOP:

Die Masterarbeit ist im Themenfeld Produktmanagement angesiedelt. Sie verbindet aktuelle Forschung mit einem praktischen Anwendungsfall.


Kontakt:

Prof. Dr. Leo Brecht


Der „Service-Product Manager“ -Ein Rollenmodell im Umgang mit Smart Product-Service Systems

 

Skizze des Inhalts:

Das Konzept des Product Service-Systems erlaubt es Unternehmen, individuelle Kundenanforderungen durch die Erweiterung herkömmlicher Produkte um Dienstleistungen oder ein ganzheitliches Geschäftsmodell zu fokussieren. Im Zeitalter intelligenter, vernetzter Produkte werden diese Dienstleistungen um Datendienste erweitert, die deutlich umfangreichere Kundenlösungen mit erhöhtem Nutzenversprechen erlauben.

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Rollenmodells, das die Anforderungen aus dem Themenfeld „Smart Service“ in das herkömmliche Produktmanagement trägt. Grundlage ist dabei die Analyse von Bestandteilen generischer Rollenmodelle aus der Literatur. Eigenschaften von Smart Services und das Management dieser bilden darauf aufbauend die Voraussetzung für eine umfangreiche Charakterisierung des „Service-Product Managers“. Dessen Relevanz im Unternehmen kann mittels einer empirischen Studie evaluiert werden.


Einordnung in die Forschung am iTOP:

Die Masterarbeit ist im Themenfeld Produktmanagement angesiedelt und erweitert das herkömmliche iTOP Produktmanagement-Modell um einen Fokus auf den Umgang mit intelligenten Produkten und Dienstleistungen.


Kontakt:

Daniel Gentner


Das Produktmanagement Ökosystem im Zeitalter von Smart Product-Service Systems

 

Skizze des Inhalts:

Das Konzept des Product Service-Systems erlaubt es Unternehmen, individuelle Kundenanforderungen durch die Erweiterung herkömmlicher Produkte um Dienstleistungen oder ein ganzheitliches Geschäftsmodell zu fokussieren. Im Zeitalter intelligenter, vernetzter Produkte werden diese Dienstleistungen um Datendienste erweitert, die deutlich umfangreichere Kundenlösungen mit erhöhtem Nutzenversprechen erlauben.

Ziel der Arbeit ist die Beschreibung eines Produktmanagement Ökosystems mit allen zukünftig relevanten internen und externen Partnern sowie den Kommunikationswegen zwischen diesen. Das Modell eines zukünftigen Ökosystems soll dabei helfen, neuen Anforderungen bei der Realisierung von Smart Product-Service Systems, den daraus resultierenden Möglichkeiten für Datendienste und neuen Geschäftsmodellen im Produktmanagement gerecht zu werden. Grundlage ist dabei eine Analyse bestehender Literatur über Kommunikationsnetzwerke und die Kooperation mit Partnern. Die Konkretisierung eines derartigen Ökosystems auf einen spezifischen Unternehmensfall ist denkbar.


Einordnung in die Forschung am ITOP:

Die Masterarbeit ist im Themenfeld Produktmanagement angesiedelt und erweitert das herkömmliche ITOP Produktmanagement-Modell um organisationsbezogene Fragestellungen als Reaktion auf die Digitalisierung in der Industrie.


Kontakt:

Daniel Gentner


Market Launch – Lösung des Trade-Offs zwischen Time-to-market, Entwicklungskosten und der Produktqualität in einem praktischen Anwendungsfall

 

Skizze des Inhalts:

Angesichts hohem Softwareanteil in heutigen Produktlösungen wird die Produktentwicklung mit einer Dynamik konfrontiert, die bisher nur im Bereich Softwareentwicklung bekannt war. Dieser Trend facht bekannte Diskussionen über den optimalen Markteintrittszeitpunkt an. Strategische Fragestellungen, wie: „Wann ist eine frühe Lösung am Markt wichtiger als ein vollständig ausgereiftes und mehrfach überarbeitetes Angebot?“ oder „Wann übersteigen die Entwicklungskosten den Mehrwert, den ein Kunde durch erhöhten Produktnutzen erhält?“ werden zu Beginn eines Entwicklungsprojektes gestellt.

Ziel der Arbeit ist die Übertragung eines theoretischen quantitativen Modells zur Bestimmung des optimalen Markteintrittszeitpunktes auf einen praktischen Anwendungsfall im Unternehmen. Voraussetzung ist dabei die Analyse verschiedener Modelle auf ihre praktische Anwendbarkeit. Darauf aufbauend soll eine Market-Launch-Problemstellung eines konkreten Produkts im Unternehmen auf wesentliche Entscheidungsparameter heruntergebrochen werden mit denen das gewählte theoretische Modell zur Umsetzung gebracht werden kann. Aussagefähigkeit und Nutzen des Modells für die Praxis gilt es im Nachgang zu erörtern.


Einordnung in die Forschung am iTOP:

Die Masterarbeit ist im Bereich Produktmanagement angesiedelt mit einem Fokus auf das Themenfeld analytische Modelle entlang des Produktlebenszyklus.


Kontakt:

Daniel Gentner


Agilität entlang der operativen Produktlebenszyklusphasen von der Spezifikation bis hin zum Market Launch

 

Skizze des Inhalts:

Im Bereich Softwareentwicklung sind agile Methoden weit verbreitet. Da heutige Produkte zunehmend Softwarekomponenten aufweisen, werden die Anforderungen der Softwareentwicklung auf die herkömmliche Produktentwicklung übertragen, die weitestgehend vom klassischen Stage-Gate Prozess dominiert wird. 

Ziel der Arbeit ist die Analyse bestehender agiler Entwicklungsmethoden in der Literatur auf ihre Anwendbarkeit entlang des operativen Produktmanagement-Prozesses. Vor allem die Entwicklungsphase von der Spezifikation bis hin zur Markteinführung ist von starren Prozessen geprägt und bietet Raum für Agilität. Neben Anwendungsmöglichkeiten sollen im Rahmen dieser Arbeit außerdem Potentiale eines agilen Vorgehens im Vergleich zu herkömmlichen Methoden in den genannten Subprozessen des iTOP Produktmanagementmodells analysiert werden. Die Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf einen praktischen Anwendungsfall im Unternehmen ist denkbar.


Einordnung in die Forschung am iTOP:

Die Masterarbeit ist im Bereich Produktmanagement angesiedelt mit einem Fokus auf Prozesse und Methoden.


Kontakt:

Daniel Gentner


Eine quantitative Portfoliomanagement-Anwendung für Smart Product-Service Systems

 

Skizze des Inhalts:

Das Konzept des Product Service-Systems erlaubt es Unternehmen, individuelle Kundenanforderungen durch die Erweiterung herkömmlicher Produkte um Dienstleistungen oder ein ganzheitliches Geschäftsmodell zu fokussieren. Im Zeitalter intelligenter, vernetzter Produkte werden diese Dienstleistungen um Datendienste ergänzt, die deutlich umfangreichere Kundenlösungen mit erhöhtem Nutzenversprechen erlauben.

Ziel der Arbeit ist die Ausarbeitung eines quantitativen Modells zur Portfoliooptimierung, das die Erweiterung von Produkten um weitere Leistungen, wie beispielsweise Datendienste berücksichtigt. Auf Basis der Analyse bestehender Portfoliomanagement-Modelle soll die Anwendbarkeit dieser auf Dienstleistungen erörtert werden. Eine wesentliche Voraussetzung dabei ist die Quantifizierung des Nutzens bzw. Mehrwerts den Kunden durch Leistungen eines Produkt-Service Gefüges erfahren.


Einordnung in die Forschung am iTOP:

Die Masterarbeit ist im Themenfeld Produktmanagement angesiedelt mit einem Fokus auf Dienstleistungen und der Digitalisierung in der Industrie.


Kontakt:

Daniel Gentner


Preisstrategien industrieller Dienstleistungen – Eine Analyse und Bewertung unter dem Gesichtspunkt verschiedener strategischer Ausrichtungen

 

Skizze des Inhalts:

Im Business-to-Business (B2B) werden immer häufiger industrielle Dienstleistungen als Differenzierungsmöglichkeiten von Produkten eingesetzt. Dabei werden unterschiedliche Strategien verfolgt, die einen sehr starken oder weniger starken Fokus auf industrielle Dienstleistungen legen. Grundsätzlich haben die B2B-Unternehmen erkannt, dass diese Art von Differenzierung ein hohes Zukunftspotenzial hat und setzen immer mehr auf diese Option. Bisher haben es jedoch nur wenige Branchen und Unternehmen geschafft, die Option der industriellen Dienstleistungen optimal einzusetzen und im Unternehmen sowie beim Kunden zu implementieren. Dabei liegen große Schwierigkeiten, dem Kunden den Mehrwert industrieller Dienstleistungen zu vermitteln. Dies wirft einige Problemstellungen auf, die die bisherige Literatur in diesem Kontext nicht vollständig lösen kann.

Das Ziel dieser Arbeit ist für jede (insgesamt vier) Dienstleistungsstrategieoption, die optimalen Preisstrategien zu bestimmen und ein Vorgehensmodell zu entwickeln, das die Auswahl einer geeigneten Preisstrategie unterstützt. Dabei werden auf Basis der bestehenden Literatur Preisstrategien aus dem B2C und dem B2B analysiert, nach einem eigenen definierten Kriterienkatalog bewertet und konkret beschrieben. Die analysierten Preisstrategien anschließend auf Basis der Charakteristika der vier Dienstleistungsstrategieoptionen zugeordnet. Das Vorgehensmodell beschreibt zum einen die Auswahl einer geeigneten Preisstrategie für eine industrielle Dienstleistung, zum anderen enthält es Determinanten des Marktes, des Unternehmens etc., die die Auswahl der Preisstrategie des Unternehmens beeinflusst.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen und beinhaltet sowohl theoretische, als auch praxisrelevante Aspekte. Thematisch tangiert die ausgeschriebene Forschungsarbeit ein Forschungs- und Promotionsprojekt am ITOP. Eine intensive Betreuung des Studierenden ist sichergestellt.


Kontakt:

Thomas Mahnke


Implementierung des Geschäftsmodellinnovationsprozesses (GMI) in die Produkt- und Dienstleistungsmanagement-Prozesslandkarte

 

Skizze des Inhalts:

Die Entwicklung und Implementierung der Geschäftsmodellinnovation in Unternehmen findet immer häufiger Anwendung. Die Produktmanager, als Verantwortliche für das Management der Produkte und industriellen Dienstleistungen über den gesamten Produktlebenszyklus, haben die Herausforderung, die entsprechenden Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu implementieren. Die bereits entwickelte Prozesslandkarte des Produkt- und Dienstleistungsmanagements sieht einen begleitenden Prozess der Geschäftsmodellinnovation vor. Eine konkrete Auseinandersetzung mit den prozessualen Inhalten, wie Inputs, Outputs, Rollenverteilung etc. fehlt. Die bestehende Literatur weist potenzielle Ansätze aus, die jedoch unvollständig sind.

Das Ziel dieser Arbeit ist im Kontext des Produkt- und Dienstleistungsmanagements, den Prozess der Geschäftsmodellinnovation auf Makro- und Mikroprozessebene konkret zu beschreiben und in die Prozesslandkarte einzuordnen. Die bestehende Literatur wird dabei zunächst analysiert. Anschließend erfolgen eine Ausarbeitung des Prozesses sowie eine empirische Untersuchung. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse kann der GMI-Prozess in die Prozesslandkarte des Produkt- und Dienstleistungsmanagements integriert werden. Unternehmen haben somit die Möglichkeit, Geschäftsmodelle für Produkte und Dienstleistung nach einem systematischen Vorgehen zu entwickeln und zu implementieren.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen und beinhaltet sowohl theoretische, als auch praxisrelevante Aspekte. Thematisch tangiert die ausgeschriebene Forschungsarbeit ein Forschungs- und Promotionsprojekt am ITOP. Eine intensive Betreuung des Studierenden ist sichergestellt, weiterhin existiert am ITOP ausreichend Grundlagenliteratur.


Kontakt:

Thomas Mahnke


Informationssystemmanagement (ISM) im Kontext Industrie 4.0 und industrieller Dienstleistungen – Eine Implementierung des ISM-Prozesses in die Produkt- und Dienstleistungsmanagement-Prozesslandkarte

 

Skizze des Inhalts:

Unternehmen im Business-to-Business (B2B) haben erkannt, dass neue Herausforderungen durch Industrie 4.0 und das Angebot an industriellen Dienstleistungen auch im Hinblick auf ihr Informationssystem auf sie zukommen. Bisher ist das Informationssystem als Enabler prozessual aufgetreten. Zukünftig wird es eine wesentliche Rolle zum Managen von Produkten und Dienstleistungen einnehmen. Besonders in der Datenbereitstellung (Stichwort Big Data) und dem Management von Software und Hardware Tools bei Industrie 4.0 und Dienstleistungsprodukten wird das ISM benötigt.

In diesem Zusammenhang und in der Implementierung in den Produkt- und Dienstleistungsmanagementprozess bedarf es einer kritischen Auseinandersetzung der Makro- und Mikroprozesse des ISM.

Das Ziel dieser Arbeit ist im Kontext der Industrie 4.0 und industrieller Dienstleistungen, den Prozess des ISM auf Makro- (und ggf. Mikroprozessebene) konkret zu beschreiben und in die Prozesslandkarte des Produkt- und Dienstleistungsmanagements einzuordnen. Die bestehende Literatur wird dabei zunächst analysiert. Anschließend erfolgen eine Ausarbeitung des Prozesses sowie eine empirische Untersuchung. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse kann der ISM-Prozess in die Prozesslandkarte des Produkt- und Dienstleistungsmanagements integriert werden. Unternehmen können somit zum einen ihr ISM entsprechend anpassen und zum anderen ihre Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe des neu ausgerichteten ISM managen.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen und beinhaltet sowohl theoretische, als auch praxisrelevante Aspekte. Thematisch tangiert die ausgeschriebene Forschungsarbeit ein Forschungs- und Promotionsprojekt am ITOP. Eine intensive Betreuung des Studierenden ist sichergestellt, weiterhin existiert am ITOP ausreichend Grundlagenliteratur.


Kontakt:

Thomas Mahnke


Entwicklung industrieller Dienstleistungen – Techniken, Rollen, Unterschiede zum Produktentwicklungsprozess

 

Skizze des Inhalts:

Im Business-to-Business (B2B) werden immer häufiger industrielle Dienstleistungen als Differenzierungsmöglichkeiten von Produkten eingesetzt. Das Managen industrieller Dienstleistungen ist dabei ein großes Thema bei Unternehmen und in der Wissenschaft. Es gibt bereits einige Ansätze, wie industrielle Dienstleistungen entwickelt werden sollen (Schlagwörter: New Service Development, Service Engineering). Bisher hat kein Ansatz detaillierte Informationen zu den konkreten Inhalten der einzelnen Prozesse der Dienstleistungsentwicklung geliefert. Besonders im Hinblick auf die Unterschiede zwischen Produkt- und Dienstleistungsentwicklung, vor allem in der „Service Ideation“ stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen.

Das Ziel dieser Arbeit ist, für den Prozess „Service Ideation“ Inputs, Outputs, Rollen bzw. Verantwortlichkeiten und besonders einzusetzende Kerntechniken zu definieren. Des Weiteren soll ein Vorgehensmodell entwickelt werden, wie die „Service Ideation“ zu erfolgen hat. Unternehmen können somit entsprechend der Ergebnisse dieser Arbeit ihren Dienstleistungsideenprozess implementieren.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen und beinhaltet sowohl theoretische, als auch praxisrelevante Aspekte. Thematisch tangiert die ausgeschriebene Forschungsarbeit einem Forschungs- und Promotionsprojekt am ITOP. Eine intensive Betreuung des Studierenden ist sichergestellt, weiterhin existiert am ITOP ausreichend Grundlagenliteratur.


Kontakt:

Thomas Mahnke


Key Performance Indicators zur Messung von Commodity-Faktoren im Kontext der Bestimmung des Commodity-Grades von Produkten – Eine literarische Analyse

 

Skizze des Inhalts:

Die Business-to-Business-(B2B)-Industrien sind in den letzten Jahren immer mehr von steigendem Wettbewerb betroffen. Unternehmen können sich mit ihren angebotenen Produkten (z. B. Maschinen und Werkzeuge) kaum am Markt differenzieren. Dies führt zu Preiskämpfen und sinkenden Gewinnmargen. Das Phänomen der Dedifferenzierung von Produkten wird auch „Commodity“ genannt. Commodities sind Produkte und Dienstleistungen in einem bestimmten Marktsegment, deren Value Proposition im Laufe der Zeit bis zu einem bestimmten Grad der Decommoditisierung konvergiert und sie letztendlich vom Kunden als ähnlich bzw. kaum unterscheidbar wahrgenommen werden. Die Commoditisierung bezeichnet den Prozess der Konvergenz der Value Proposition.

Die Unternehmen der B2B-Industrien suchen nach adäquaten Lösungen zur quantitativen Messung von Commodities sowie nach Strategien, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das Ziel dieser Arbeit ist, auf Basis festgelegter Commodity-Faktoren, wie Komplexität, Kundeninvolvement, Value added benefits etc. KPIs zur Messung dieser Faktoren zu identifizieren. Die zu determinierenden KPIs werden aus Literatur identifiziert und anhand der Primärkriterien an Kennzahlen (Objektivität, Validität und Beeinflussbarkeit) untersucht.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen und beinhaltet sowohl theoretische, als auch praxisrelevante Aspekte. Thematisch tangiert die ausgeschriebene Forschungsarbeit ein Forschungs- und Promotionsprojekt am ITOP. Eine intensive Betreuung des Studierenden ist sichergestellt, weiterhin existiert am ITOP ausreichend Grundlagenliteratur.


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Thomas Mahnke


System Dynamics im Commodity-Kontext – Aufstellung eines Wirkungsnetzes zwischen Commodity-Faktoren

 

Skizze des Inhalts:

Die Business-to-Business-(B2B)-Industrien sind in den letzten Jahren immer mehr von steigendem Wettbewerb betroffen. Unternehmen können sich mit ihren angebotenen Produkten (z. B. Maschinen und Werkzeuge) kaum am Markt differenzieren. Dies führt zu Preiskämpfen und sinkenden Gewinnmargen. Das Phänomen der Dedifferenzierung von Produkten wird auch „Commodity“ genannt. Commodities sind Produkte und Dienstleistungen in einem bestimmten Marktsegment, deren Value Proposition im Laufe der Zeit bis zu einem bestimmten Grad der Decommoditisierung konvergiert und sie letztendlich vom Kunden als ähnlich bzw. kaum unterscheidbar wahrgenommen werden. Die Messung des Commodity-Grades von Produkten rückt dabei immer mehr in den Vordergrund. Unternehmen bedürfen einer quantitativen Technik, die den Commodity-Grad bestimmt.

Im Rahmen bisheriger wissenschaftlicher Arbeiten wurde ein Ansatz entwickelt, der dies ermöglichen soll. Teil dieses Ansatzes sind Wirkungszusammenhänge zwischen einzelnen Faktoren, die zur Commoditisierung von Produkten herangezogen werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist, ein Wirkungsnetz zwischen den Commodity-Faktoren zu entwickeln. Die Entwicklung des Wirkungsnetzes wird zum einen auf bestehender Literatur beruhen, zum anderen durch eine empirische Erhebung mit Unternehmen erfolgen.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen und beinhaltet sowohl theoretische, als auch praxisrelevante Aspekte. Thematisch tangiert die ausgeschriebene Forschungsarbeit ein Forschungs- und Promotionsprojekt am ITOP. Eine intensive Betreuung des Studierenden ist sichergestellt, weiterhin existiert am ITOP ausreichend Grundlagenliteratur.


Kontakt:

Thomas Mahnke


Market Launch Planning - Strategie, Aktivitäten, Dokumentation

 

Skizze des Inhalts:

Um neue Produkte in einem Markt zu etablieren, sind vielerlei Aktivitäten notwendig. Wie einige empirische Untersuchungen der Vergangenheit gezeigt haben, ist der Market Launch der teuerste Prozess im Rahmen des Produktlebenszyklus. Um die Aufwendungen auf einem Minimum halten zu können, müssen Aktivitäten priorisiert und deren Ergebnisse im Vorfeld festgelegt werden. Das Ziel dieser Arbeit ist daher die literaturgestützte Entwicklung eines Market- Launch-Prozesses. In diesem soll eine Market -Launch-Strategie entwickelt werden, die anhand unterschiedlicher Aktivitäten operationalisiert wird.

Das Ergebnis der Arbeit soll ein Market-Launch-Prozess sein, der in einzelne Aktivitäten aufgeteilt ist, deren Ergebnisse anhand konkreter Techniken entwickelt und mit Hilfe von Templates erfasst und dargestellt werden. Außerdem sollen der Aufwand und der Erfolg der einzelnen Aktivitäten anhand von KPIs gemessen werden. Abgerundet wird die Arbeit durch den Test des Prozesses im Rahmen eines Fallbeispiels. Nach Möglichkeit soll außerdem die Relevanz der einzelnen Aktivitäten für unterschiedliche Branchen durch Befragungen der SAPS-Teilnehmer erhoben werden, damit die branchenindividuelle Spezifikation des Prozesses aufgezeigt werden kann.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen. Die Arbeit basiert dabei auf bisherigen theoretischen Arbeiten und einer praxisorientierten Überprüfung.


Kontakt:

Marc Oßwald


Market Launch Evaluation - Erfolgsmessung für den Post-Launch eines Produktes

 

Skizze des Inhalts:

Wie einige Publikationen der jüngeren Vergangenheit gezeigt haben, ist der Market Launch ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg eines Produktes. Neben der Entwicklung einer Market-Launch-Strategie müssen detaillierte operative Aktivitäten geplant und realisiert werden, um die Market-Launch-Strategie umzusetzen. Da diese operativen Aktivitäten komplex und umfangreich sind, ist ein hoher Ressourceneinsatz notwendig, um den Market Launch durchzuführen. Gleichzeitig ist der Erfolg eines Market Launches jedoch nur schwer bewertbar, jedoch absolut notwendig. Sowohl von praktischer als auch von  wissenschaftlicher Seite wurden bisher nur wenige Modelle publiziert, mit denen der Erfolg eines Market Launches bewertbar gemacht wird.

Das Ziel dieser Arbeit ist daher die theoriebasierte und empiriebasierte Beantwortung der Frage, wie der Erfolg eines Market Launches quantitativ bewertet werden kann. Das Ergebnis der Arbeit soll ein quantitatives Bewertungsmodell sein, mit dem sowohl der absolute Erfolg als auch der relative Erfolg (Benchmark) eines einzelnen Market Launches bewertet werden kann. Dieses Modell soll in einem Anwendungsfall überprüft werden.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen. Die Arbeit basiert dabei auf bisherigen theoretischen Arbeiten und einer praxisorientierten Überprüfung.


Kontakt:

Marc Oßwald


Produktsteuerung am Markt - Ein KPI-Modell

 

Skizze des Inhalts:

Befindet sich ein Produkt am Markt, so ist das Produktmanagement für dessen Erfolg verantwortlich. Durch die Veränderung des Wettbewerbsumfeldes, der Kundenbedürfnisse und der technologischen Rahmenbedingungen durchläuft das Produkt seinen Lebenszyklus. Hierbei verändern sich die produktbezogenen Erfolgsgrößen wie bspw. der Absatz, Umsatz, DB oder der Gewinn über die Zeit stark. Um die Attraktivität und den Erfolg seines Produktes zu sichern, veranlasst das Produktmanagement situationsabhängig produktbezogene Maßnahmen wie bspw. Design-to-cost-Projekte, Wertanalysen, Re-Engineering-Projekte, Cross-selling-Maßnahmen usw. Um die, in Abhängigkeit der jeweiligen Situation des Produktes richtigen Maßnahmen zur Verbesserung des Produktes treffen zu können, wird ein Mess- und Entscheidungsmodell benötigt.

Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein solches Entscheidungsmodell KPI-basiert zu entwickeln. Das Modell soll zur permanenten Überwachung und Bewertung des Produkterfolges verwendbar und so aufgebaut sein, dass die folgenden Fragen beantwortet werden können:
1. Wann müssen produktverändernde Maßnahmen angestoßen werden?
2. Welche produkverändernden Maßnahmen sollten angestoßen werden?
3. Welchen Effekt versprechen die Maßnahmen?
Durch das Modell soll dem Produktmanagement ein Cockpit an die Hand gegeben werden, mit deren Hilfe er die richtigen Maßnahmen erkennen kann und welches ihm diese direkt vorschlägt. Entwickelt werden soll dieses auf Basis der Literatur. Außerdem soll das Modell fallspezifisch angewendet und überprüft werden.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen. Die Arbeit basiert dabei auf bisherigen theoretischen Arbeiten und einer fallspezifischen praktischen Überprüfung.


Kontakt:

Marc Oßwald


Kundenbedarfsermittlung - Vergleich verschiedener Techniken zur Erfassung von Kundenbedürfnissen

 

Skizze des Inhalts:

Durch die zunehmende Globalisierung haben sich die Märkte der meisten Branchen von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt gewandelt. Vor allem für deutsche Unternehmen mit einer vergleichsweise hohen Kostenstruktur und hohen Entwicklungsaufwendungen für Neuprodukte ist es daher von großer Wichtigkeit, die Bedürfnisse des Kunden zu kennen und diese besser als der Wettbewerb zu erfüllen. Um die neuen Produkte so entwickeln zu können, dass diese dem Kunden den höchsten Nutzen bieten, müssen im Vorfeld der Produktentwicklung die Kundenbedürfnisse ermittelt werden. In den vergangenen Jahrzehnten sind daher sowohl in der Wissenschaft als auch der unternehmerischen Praxis zahlreiche Ansätze entwickelt worden, mit denen dies bewerkstelligt werden kann.

Das erste Ziel dieser Arbeit ist es daher, die verschiedenen Techniken und Vorgehensmodelle zur Ermittlung der Kundenbedürfnisse zu identifizieren, zu kategorisieren, zu beschreiben, zu vergleichen und auf ihre Anwendbarkeit hin zu überprüfen.
Nach der Identifikation und Bewertung der diversen Techniken soll als zweites Ziel der Arbeit überprüft werden, ob die im ersten Schritt erstellten Ergebnisse in technische Anforderungen (Lastenheft und Pflichtenheft), Verkaufspreise (value-based Pricing) und Market-Launch-Aktivitäten überführt werden können. Hierbei soll ein generischer Implementierungsprozess entwickelt werden.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen. Die Arbeit basiert dabei auf bisherigen theoretischen Arbeiten und einer praxisorientierten Überprüfung.


Kontakt:

Marc Oßwald


Ermittlung des Industrie-4.0-Potenzials von Produkten

 

Skizze des Inhalts:

Industrie 4.0 wird in immer mehr Branchen ein aktuelles und erfolgsrelevantes Thema. Neben der Vorbereitung und Entwicklung von technischen Standards und Plattformen als Basis zukünftiger Industrieprodukte gilt es jedoch auch, diese konkreten Industrie-4.0-Produkte kundenbedarfsgerecht zu entwickeln und den Ressourcenaufwand dadurch zu fokussieren.
Ein Modell, mit dem einerseits das ökonomische Potenzial eines Industrie-4.0-Produktes für das anbietende Unternehmen bewertet und andererseits das Problemlösungspotenzial dieses Produktes für den Kunden bewertet werden kann, existiert bis heute jedoch noch nicht.

Um diese Lücke zu schließen, soll in der vorliegenden Arbeit daher ein Modell entwickelt werden, mit welchem das ökonomische Potenzial eines Industrie-4.0-Produktes für das anbietende Unternehmen erfasst und bewertet kann. Außerdem soll das Problemlösungspotenzial für den Kunden bewertbar gemacht werden. Außerdem einbezogen werden sollen explizit die Plattformkonzepte und -anforderungen sowie die Geschäftsmodelle. Diese beiden Determinanten dürfen nicht vernachlässigt werden, weil im Besonderen der Erfolg von Industrie-4.0-Produkten von ihnen abhängt.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen. Die Arbeit basiert dabei auf bisherigen theoretischen Arbeiten und kann praxisorientiert überprüft werden.


Kontakt:

Marc Oßwald


Phase-out eines Produktes - Ein branchenspezifisches Entscheidungsmodell

 

Skizze des Inhalts:

Am Ende des Lebenszyklus eines Produktes muss dieses vom Markt genommen werden. Der phase-out ist einer der am wenigsten untersuchten Prozesse im Rahmen des Produktlebenszyklus. Lediglich wenige Autoren haben sich den Fragen gewidmet, wann ein Produkt vom Markt genommen werden sollte, welche konkreten Aktivitäten im Rahmen des phase-outs abzuarbeiten sind, warum phase-outs fehlschlagen oder welche Schwierigkeiten dabei auftreten können.

Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein Entscheidungsmodell für den phase-out zu entwickeln, mit dessen Hilfe eine Phase-out-Entscheidung getroffen werden kann. Außerdem soll der Fortschritt und der Erfolg eines phase-outs durch dieses Modell gemessen und bewertet werden. Des Weiteren soll auf empirischer Basis (Befragung der SAPS-Teilnehmer) erhoben werden, warum phase-outs in der Vergangenheit fehlgeschlagen sind und worin die Herausforderungen bzw. Probleme bei den einzelnen phase-outs bestanden. Das Ergebnis der Arbeit ist somit ein Modell zur Entscheidungsunterstützung vor dem phase-out und diverse Handlungsempfehlungen für die Umsetzung des phase-outs.


Einordung in die Forschung am ITOP:

Die Forschungsarbeit ist inhaltlich dem Produktmanagement zuzuordnen. Die Arbeit basiert dabei auf bisherigen theoretischen Arbeiten und einer praxisorientierten Überprüfung.


Kontakt:

Marc Oßwald


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