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Dies academicus 2012.
- 3.1:
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Uni Ulm Internal. - 5:
Publications. - 6:
Uni Ulm Internal.
Buntes Programm beim Musischen Tag:
MUZ blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Wenige Wochen vor dem Jahreswechsel zeigten Studierende des Musischen Zentrums (MUZ) beim Musischen Tag, was sie sich in den letzten Monaten erarbeitet haben. In diesem Sinne marschierte die Uni Bigband unter dem Dirigenten Michael Lutzeier – ähnlich wie beim Kunstpfad-Geburtstag im Juli - ins Stadthaus ein. „Seit diesem Sommer sind wir eine ,marching band‘ und jetzt wollen meine Musiker auch noch singen“, konnte Lutzeier gerade noch ankündigen, bevor die Bandmitglieder „On the sunny side of the street“ schmetterten. Es folgte Jazziges und ein Stück mit E-Gitarren sowie Klavier-Einlagen. „Wo außer beim
Musischen Tag bekommt man so tolle Unterhaltung kostenlos geboten?“ fragte dann auch MUZ-Sprecher Professor Lothar Kinzl.
In seiner Begrüßung ließ Kinzl Höhepunkte des künstlerischen Jahres wie die Ernennung des akademischen Künstlers Frank Raendchen zum Atelier-Leiter und Christine Söffings zur neuen MUZ-Leiterin sowie natürlich den
Kunstpfad-Geburtstag Revue passieren.
Tanzende Mandarinen und vietnamesische Maultrommeln
Währenddessen verteilten fleißige Helfer Mandarinen, die das gleichnamige Stück des Ensembles Experimentelle Musik und Kunst Universität Ulm (EMU) beziehungsweise des Universitätsballetts ankündigten. Zu experimentellen, von Christine Söffings Synästhesie inspirierten Klängen stellten die Tänzerinnen verschiedene Reifephasen der Südfrucht dar („Eine Mandarine zu acht“). Anschließend überzeugten sie mit einem klassischen Stück zu Musik von Tschaikowsky.
Experimentell angehaucht war dann auch der Auftritt des Uniorchesters. Unter dem Dirigenten Burkhard Wolf stellten die Musiker „The unanswered question“ des Komponisten Charles Ives. Bei diesem Werk spielten Holzbläser eine wichtige Rolle, dagegen standen beim folgenden EMU-Auftritt exotische Instrumente im Mittelpunkt. Die ungewöhnlichen Maultrommeln hatten Ensemblemitglieder von einer Vietnamreise mitgebracht. Eine Filmvorführung über das Weltkulturerbe „Halong-Bucht“ untermalte die fernöstlichen Klänge, die von Hirtenflöten ergänzt wurden.
Kunst und Theater zum Mitmachen
Das Improvisationstheater der Uni Ulm ließ das Publikum zunächst pantomimisch dargestellte Begriffe raten, dann gaben die Nachwuchsschauspieler eine Fortsetzungsgeschichte vom „Waschbären mit der Bratsche“ zum Besten.
Bei so vielen künstlerischen Aktivitäten rund um den kürzlich getauften Baitsch-Burri-Platz durfte die Pause natürlich nicht ungenutzt bleiben. Unter den Blicken des Publikums stellten Maler des Ateliers kreativ gestaltete Würfel her, die - von den Bill-Säulen am Uni-Südeingang inspiriert - übereinander gestapelt wurden. Parallel flimmerten Filme über das Fluxuskonzert zum Kunstpfadjubiläum und von einem sommerlichen Steinbruch-Besuch des Ateliers über die Stadthauswände.
Sambarhythmen im Stadthaus
Die Sambagruppe „Gato Sorriso“ unter der Leitung von Elli Nebel brachte ein Stück Rio nach Ulm. Die Zuschauer ließen sich vom Rhythmusgefühl und von der Lebensfreude der Aufführenden anstecken und klatschten eifrig mit. Etwas gemäßigtere Töne schlugen Sänger des Universitätschors an. Kurz vor dem 35. Chor-Geburtstag intonierten sie Stücke aus Frederick Loewes „My Fair Lady“. Den Taktstock hatte Dirk Gabriel in der Hand. Aufführungen der Klavierklasse und der Brassmaniacs („groovy, jazzy, funky“) rundeten den gelungenen Abend ab.
Übrigens hält auch das Jahr 2012 zahlreiche Höhepunkte für Musik- und Kunstfreunde an der Uni Ulm bereit: Unter anderem werden Jubiläen des Ateliers, des Universitätschors und der Gruppe EMU gefeiert. Im Wintersemester 2012 wird das Orchester 40 Jahre alt, die Uni Bigband feiert ihren 20. Jahrestag.
Von Annika Bingmann
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