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		<title>Universität Ulm: Aktuelle Meldungen</title>
		<link>http://www.uni-ulm.de/</link>
		<description>die letzten 10 Meldungen im Überblick</description>
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			<title>Universität Ulm: Aktuelle Meldungen</title>
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			<description>die letzten 10 Meldungen im Überblick</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 06 Jun 2013 14:20:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Wie wirkt sich die Landnutzung auf die Artenvielfalt aus?</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/wie-wirkt-sich-die-landnutzung-auf-die-artenvielfalt-aus.html</link>
			<description>Das ist nur eine der Fragen, auf die in den Biodiversitäts-Exploratorien eine Antwort gesucht wird....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Das ist nur eine der Fragen, auf die in den Biodiversitäts-Exploratorien eine Antwort gesucht wird. In über 35 Arbeitsgruppen werden auf unterschiedlich genutzten Flächen alle Aspekte des Lebens abhängig von der jeweiligen Nutzung untersucht – von den Bodenorganismen über Pflanzen und Insekten bis zu Vögeln und Fledermäusen.</b>
Gut 30 Interessierte, unter anderem Vertreter der Behörden, Grundstücksbesitzer und Naturschutzbeauftragte, nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei einer Informationsveranstaltung im Haupt- und Landgestüt Marbach über die Biodiversitätsforschung in Grünlandbeständen auf der Schwäbischen Alb zu informieren. 
Forscher der Universitäten Bern, Darmstadt, Göttingen, München und Ulm stellten ihre Projekte und erste Ergebnisse vor. Prof. Nico Blüthgen von der Universität Darmstadt zum Beispiel referierte über Blüten und Bestäuber. Auf intensiv genutzten Flächen sinkt demnach die Diversität der Blütenpflanzen um ein Drittel bis zur Hälfte. Die Anzahl der Bienen- und Schmetterlingsarten geht dadurch stark zurück. Fliegenarten dagegen nehmen zu, da sie nicht so auf bestimmte Blütenpflanzen spezialisiert sind.
Für viele Zuhörer nicht überraschend war die Erkenntnis, dass sich intensive Landnutzung negativ auf die Artenvielfalt auswirkt. 
Bei der anschließenden Exkursion zu einer Untersuchungsfläche im Grünland in Münsingen konnten sich die Teilnehmer vor Ort ein Bild von der Arbeit der Biologen machen. 
Für langfristig sichere Aussagen und damit verbundene Empfehlungen an die Landnutzer wünschen sich die Wissenschaftler eine Fortführung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Langzeituntersuchungen. Die Biodiversitäts-Exploratorien umfassen drei beispielhafte Untersuchungsgebiete im ganzen Bundesgebiet: Schorfheide-Chorin (Brandenburg), Hainich-Dün (Thüringen) und Schwäbische Alb (Baden-Württemberg).
Von Martina Fischer
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			<category>Pressemitteilung: Forschung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 14:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Experten und Eltern gefragt:&lt;br&gt;Thema Inklusion beleuchten</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/experten-und-eltern-gefragtbrthema-inklusion-beleuchten.html</link>
			<description>Reizthema oder nicht? Die gesellschaftspolitische Debatte über den gemeinsamen Unterricht von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Reizthema oder nicht? Die gesellschaftspolitische Debatte über den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern in Regelschulen ist jedenfalls in vollem Gange. Wie zumeist in solchen Fällen mit grundverschiedenen Positionen: Mit einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Juni, will das Sozialpädiatrische Zentrum der Uni-Kinderklinik nun zur Meinungsbildung beitragen (Hörsaal Kinder- und Jugendmedizin Michelsberg, Eythstr. 24/16.30 bis 19 Uhr). </b>Dazu sind neben Ärzten und Therapeuten insbesondere Pädagogen und betroffene Eltern eingeladen, nicht zuletzt zum Erfahrungsaustausch. <br /> <br />&quot;Wir möchten eine Zwischenbilanz auf dem langen Weg hin zu mehr Inklusion in Schulen ziehen und stellen neben eigenen Untersuchungen nationale und internationale wissenschaftliche Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen aus der Region zur Diskussion&quot;, sagt der Kinderneurologe und Leiter des Zentrums, Professor Harald Bode. Er selbst wird eingangs verschiedene Aspekte zum Thema ansprechen, ebenso die Ludwigsburger Professorin Katrin Merz-Atalik. <br /> <br />&quot;Wir wissen, dass vor allem die Lehrer durch das Thema Inklusion vor viele neue und ungewohnte Aufgaben gestellt werden und wollen sie deshalb ganz besonders zu einer Teilnahme ermuntern, erklärt Professor Bode. Zugleich solle die Veranstaltung Eltern bei der Entscheidungsfindung helfen. &quot;Denn einerseits steigt in Sachen Inklusion die Nachfrage ebenso wie die Bereitschaft zu neuen Wegen, andererseits sehen wir bei Eltern und Pädagogen auch Skepsis mit der Folge, dass sich nicht wenige Eltern behinderter Kinder weiter für einen Sonderschulbesuch ihres Kindes entscheiden.&quot; 
Von Willi Baur
<b>Programm:</b>
 
16.45 Integration / Inklusion von Kindern mit Lernstörungen und Behinderungen in Regelschulen – die Sicht von Eltern und Fachleuten (H. Bode; Ulm)
16.45 – 17.30 <br />Wissenschaftliche und empirische Erkenntnisse zum integrativen/ inklusiven Unterricht - Konsequenzen für die Ausgestaltung einer inklusiven Bildungslandschaft (K. Merz-Atalik; Ludwigsburg)
17.30 – 18.15 <br />Erfahrungsberichte über Inklusion:<br />- von Kindern mit Körperbehinderung an einer Grundschule (K. Stupperich, A. Hirschle; Ulm)<br />- von Förderschülern in einer Regelgrundschule in Baden-Württemberg (K. Dinkelaker; Ulm)<br />- von Förderschülern, aktuelle Situation in Bayern (C. Danke; Neu-Ulm)
18.15 – 19.00 Diskussion
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			<category>Pressemitteilung: Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 14:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fluch und Segen Kortison</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/home2/press/current-topic/kortison-bei-arthritis.html</link>
			<description>Die DFG fördert Wissenschaftler vom Institut für Allgemeine Zoologie und Endokrinologie bei der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles Thema</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 14:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hochrangige chinesische Delegation an der Universität Ulm:&lt;br&gt;Kooperationsvertrag mit dem Tongji Medical College unterzeichnet</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/hochrangige-chinesische-delegation-an-der-universitaet-ulmbrkooperationsvertrag-mit-dem-tongji-me.html</link>
			<description>Das Tongji Medical College in Wuhan zählt zu den führenden medizinischen Einrichtungen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[D<b>as Tongji Medical College in Wuhan zählt zu den führenden medizinischen Einrichtungen der Volksrepublik China. Vor mehr als 100 Jahren von einem deutschen Arzt gegründet, unterhält das College der Huazhong University of Science and Technology (HUST) seit den 1980-er Jahren Beziehungen zur Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. Jetzt hat eine hochrangige Delegation, darunter der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Tongji, Professor An-Min Chen, Ulm besucht. Mit dem Universitätspräsidenten Professor Karl Joachim Ebeling und Professor Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät, hat Chen am Dienstag einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet. </b>Die künftig weiter gestärkte Zusammenarbeit soll den Austausch von Forschern, Studierenden sowie die wissenschaftliche Kooperation umfassen – insbesondere auch in Verbindung mit der International Graduate School in Molecular Medicine Ulm. Deren Leiter, Professor Michael Kühl, Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Biologie, hat bereits sieben „Summer Schools“ in der Millionenstadt Wuhan durchgeführt mit dem Ziel, exzellente Promovenden zu rekrutieren. Erst vor zwei Monaten war eine Delegation der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm am Tongji Medical College begrüßt worden, um einerseits in Vorträgen die wissenschaftlichen Schwerpunkte vorzustellen und andererseits die am heutigen Tag unterschriebene Kooperationsvereinbarung vorzubereiten. 
Professor An-Min Chen bedankte sich für die Ulmer Unterstützung bei der Medizinerausbildung, schließlich seien etliche führende Ärzte in Wuhan in Deutschland ausgebildet worden. Nachdem die Partner ihre Einrichtungen samt Forschungsschwerpunkten und Ausbildungskonzepten vorgestellt hatten, besuchte die chinesische Delegation die neue Chirurgie. „Wir haben unsere Zusammenarbeit in der Medizin begonnen, können uns aber Kooperationen in vielen weiteren Bereichen vorstellen“, haben die Gäste von der HUST anlässlich der Vertragsunterzeichnung betont (Koordinator des Kooperationsprogramms: PD Dr. Dieter Brockmann).
Verantwortlich: Annika Bingmann]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung: Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fluch und Segen Kortison &lt;br&gt; DFG fördert die Erforschung von Therapieeffekten und Nebenwirkungen von Glucocorticoiden in entzündlichen Knochenerkrankungen</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/fluch-und-segen-kortison.html</link>
			<description>Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die nicht nur sehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die nicht nur sehr schmerzhalft ist, sondern auch zur Verformung der betroffenen Gelenke und Knorpel führen kann, bis hin zu deren Zerstörung. Ein Mittel der ersten Wahl ist seit über 60 Jahren das Glucocorticoid-Medikament Kortison, ein chemischer Abkömmling des körpereigenen Nebennierenhormons Kortisol, das unter anderem bei Stress ausgeschüttet wird, um im Körper Energiereserven zu mobilisieren. Doch das Kortison ist für die Patienten Fluch und Segen zugleich. Denn die entzündungshemmende Wirkung ist von möglichen starken Nebenwirkungen wie Knochenschwund und Diabetes begleitet. </b>
Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogrammes „Osteoimmunology – IMMUNOBONE“ Fördermittel für weitere drei Jahre erhalten, um die Kortisonwirkung bei rheumatoider Arthritis zu erforschen. Knapp 300 000 Euro erhält Professor Jan Peter Tuckermann, Leiter des Instituts für Allgemeine Zoologie und Endokrinologie, für die Erforschung der zellulären Wechselwirkungen zwischen Knochen- und Immunsystem, die bei der Behandlung von chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen mit Glucocorticoiden eine Rolle spielen. „Unser Fokus liegt dabei speziell auf rheumatoiden Krankheitsformen, in denen Autoimmunreaktionen zum Tragen kommen. Das Problem besteht für die Patienten darin, dass die durch die Krankheit ohnehin schon geschädigte Knochensubstanz durch das Kortison zusätzlich angegriffen wird“, so der Osteoporose-Forscher. 
<b>Gestörter Knochenaufbau verursacht Osteoporose</b>
Die DFG würdigt in der Bewilligung des Projektes „Zelltyp-spezifische Wirkung von Glucocorticoiden auf die Entzündung und Knochendichte bei der Rheumatoiden Arthritis“ nicht zuletzt die Vorarbeiten und bereits erbrachten Ergebnisse der Forschergruppe. So konnte diese bereits nachweisen, dass bei der Kortison-bedingten Osteoporose vor allem die Störung des Knochenaufbaus für die krankhafte Rückbildung der Knochensubstanz verantwortlich ist. „Früher dachte man, dass für den Knochenabbau bei der Langzeittherapie mit hohen Kortison-Dosen allein die knochenfressenden Osteoklasten verantwortlich sind. Heute wissen wir aber, dass hier die Vorläuferzellen der knochenbildenden Osteoblasten bei ihrer Ausdifferenzierung gestört werden. So kann nicht ausreichend viel Knochenmasse nachgebildet werden, wie der Organismus regulär in Knochenumbildungsprozessen abbaut“, so der 44-jährige Projektleiter. 
<b>Nicht nur Immunzellen spielen bei arthritischen Prozessen eine Rolle </b>
Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass die zelltypspezifischen Mechanismen bei der <link fileadmin/website_uni_ulm/presse/uni_ulm_aktuell/Kortison_bei_Arthritis.pdf - download><img alt="Initiates file download" src="fileadmin/img/icons/download.gif" />Wirkung von Kortison bei arthritischen Entzündungsprozessen</link> ganz unterschiedlich sind. Hierbei wurden verschiedene mausbasierte Gelenkentzündungsmodelle durchgetestet: Die Glucocorticoid-Wirkung wird bei bestimmten Arthritis-Erkrankungen bei Mäusen – wie auch bei allergischen Entzündungen – über die so genannten T-Zellen vermittelt. „Diese weißen Blutzellen, die im Knochenmark gebildet werden, gehören zur Immunabwehr. Durch Kortison werden die T-Zellen daran gehindert, autoentzündlich wirkende Zytokine wie das Interleukin 17 (IL -17) freizusetzen, die für den Angriff des Immunsystems auf körpereigene Gewebe verantwortlich sind“, erläutert Dr. Ulrike Baschant, die das Projekt bearbeitet hat. Andere arthritische Entzündungsmodelle zeigten hingegen, dass die T-Zellen dort keine Rolle spielten. „Vorläufige Ergebnisse lassen überraschenderweise darauf schließen, dass hier gerade Nicht-Immunzellen involviert sind“, staunen die Biologen. Die Wissenschaftler möchten nun herausfinden, welche Zelltypen bei der Kortison-bedingten Unterdrückung insbesondere von Anti-Körper-abhängigen, arthritischen Prozessen eingebunden sind, in denen Autoimmunreaktionen eine Schüsselrolle spielen. 
Entzündungs- und Knochenbildungsprozesse werden durch den Glucocorticoid-Rezeptor und seine molekulare Konfiguration (als Monomer oder Dimer) auf sehr vielfältige Weise moduliert. So ergibt sich ein äußerst komplexes Zusammenspiel von Knochen- und Immunzellen. „Bisher wurden Knochen- und Immunsystem weitgehend isoliert voneinander betrachtet. In Anbetracht der Tatsache, dass Immunzellen im Knochenmark gebildet werden – und umgekehrt –, Knochensubstanz von Immunzellen modifiziert wird, erscheint diese jahrelange Praxis recht eigenartig“, findet Tuckermann. Nun rücken die Wechselwirkungen zwischen Immun- und Knochensystem mehr und mehr in den Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung.
<b>Projekt ist Teil des DFG-Schwerpunktes &quot;Immunobone&quot; gefördert</b>
Mit ihrem Kortison-Projekt gehören die Ulmer Wissenschaftler zum DFG-Schwerpunktprogramm 1468 „Osteoimmunology – IMMUNOBONE – A Program to Unravel the Mutual Interactions between the Immune System and Bone“, das genau diese Wechselwirkungen zum Thema hat. Das interdisziplinäre Forscherkonsortium, das nun 21 Projektgruppen umfasst, geht – wie die DFG kürzlich mitteilte – mit insgesamt 6,8 Millionen Euro in die zweite Förderperiode. 
Für die Universität Ulm bedeutet die Aufnahme in das DFG-Schwerpunktprogramm eine weitere Stärkung des neu etablierten muskulo-skeletalen Forschungsschwerpunktes, bei dem Erkrankungen rund um den Muskel- und Knochenapparat im Mittelpunkt stehen. Nicht zuletzt weil auch eine zweite Forschergruppe der Ulmer Uni in das „Immunobone“-Forscherkonsortium aufgenommen wurde: das Frakturheilungsprojekt aus dem Forschungsbereich Biologie der Knochenheilung und Knochenregeneration von Professorin Anita Ignatius. Mit der erfolgreichen Bewilligung des Folgeantrages knüpft der Endokrinologe Tuckermann an seine Forschungen am Fritz-Lipmann-Institut (FLI) für Altersforschung in Jena an, die bereits im Rahmen dieses DFG-Schwerpunktes gefördert wurden. Bis zu seinem Wechsel an die Universität Ulm im letzten Jahr war Jan Peter Tuckermann Nachwuchsgruppenleiter am FLI. 
Verantwortlich: Andrea Weber-Tuckermann 
Quelle Grafik: Ulrike Baschant]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung: Forschung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 May 2013 13:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Tödliche Nervenkrankheit ALS:&lt;br&gt;Stoffwechselfaktor PGC-1α beieinflusst Verlauf bei Männern</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/toedliche-nervenkrankheit-alsbrstoffwechselfaktor-pgc-1a-beieinflusst-verlauf-bei-maennern.html</link>
			<description>Wieso lebt der Physikprofessor Stephen Hawking seit mehreren Jahrzehnten mit der neurodegenerativen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wieso lebt der Physikprofessor Stephen Hawking seit mehreren Jahrzehnten mit der neurodegenerativen Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), während andere Betroffene nach wenigen Monaten sterben? Anhand von zwei ALS-Patientenkollektiven und Untersuchungen am Mausmodell haben Ulmer Forscher um Professor Albert Ludolph und Dr. Patrick Weydt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Berlin, Salzburg, Umeå und Strasbourg einen möglichen Erklärungsansatz gefunden: Bei der Frage wer wann erkrankt, scheint das Protein PGC-1α, das den Zellstoffwechsel reguliert, eine Rolle zu spielen. Offenbar beeinflussen Varianten des PGC-1α-Gens, so genannte SNPs, Krankheitsbeginn und -verlauf der ALS. Diesen Effekt konnten die Wissenschaftler überraschenderweise nur bei männlichen Patienten nachweisen. </b>Der Fachartikel der Mediziner und Naturwissenschaftler ist im Journal „Human Molecular Genetics“ erschienen. Die Publikation ist ein erstes Produkt des ALS-Forschungszentrums, das im Januar gemeinsam mit einem Virtuellen Helmholtz-Institut (Schwerpunkt ALS) an der Universität Ulm eröffnet wurde. Tatsächlich trifft die heimtückische Krankheit ALS, die eine Degeneration der Motoneurone und somit Lähmungen und Muskelschwund auslöst, Männer etwas häufiger als Frauen. Jährlich erkranken zwei bis drei von 100 000 Personen -- oft&nbsp; im sechsten Lebensjahrzehnt. Die meisten Patienten sterben etwa drei bis fünf Jahre nach Krankheitsbeginn. Man unterscheidet eine &quot;familiäre&quot; Form mit erblicher Komponente und die sporadische ALS.
<b>Untersuchungen an zwei Patientenkohorten und im Mausmodell</b><br />Bei den neurodegenerativen Erkrankungen Morbus Huntington (&quot;Veitstanz&quot;) und Parkinson scheinen bestimmte Varianten des Proteins PGC-1α den Krankheitsausbruch zu beeinflussen. Um die Rolle der fraglichen SNPs bei der sporadischen Amyotrophen Lateralsklerose nachzuvollziehen, haben die Autoren ihr Vorkommen&nbsp; bei 590 deutschen ALS-Patienten (237 Frauen, 353 Männer) überprüft. Viele Proben stammten aus dem ALS-Register Schwaben. 
Die Ergebnisse der genetischen Untersuchung wurden dann mit dem Alter bei Krankheitsausbruch und -- wenn vorhanden -- dem Todeszeitpunkt korreliert. Mit interessanten Ergebnissen: Patienten starben durchschnittlich acht Jahre früher, wenn bei ihnen eine bestimmte PGC-1α-Variante (rs11737023) homozygot vorlag. Außerdem gab es Hinweise auf einen früheren Krankheitsbeginn bei den Betroffenen. „Diesen Effekt haben wir lediglich bei Männern gefunden. Bei Frauen hatte&nbsp; die Genvariante keine Auswirkungen&quot;, sagt Patrick Weydt, Arzt und Forscher an der Ulmer Universitätsklinik für Neurologie. 
In einer schwedischen ALS-Patientenkohorte (198 Frauen, 268 Männer) konnten die Autoren den Effekt&nbsp; des fraglichen SNPs bestätigen: Männer, aber nicht Frauen mit&nbsp; der Variante starben früher. Ihre Krankheitsdauer war um die Hälfte verkürzt. 
Aber welche Mechanismen liegen dem Einfluss von PGC-1α zugrunde? Dieser Frage gingen die Forscher anhand eines bewährten Mausmodells der familiären ALS nach. Lag PGC-1α bei den Nagern nicht in voller Länge vor, konnten sie ebenfalls einen krankheitsbeschleunigenden Effekt nachweisen -- allerdings wieder nur bei männlichen Tieren. Dieses geschlechtsspezifische Phänomen hängt womöglich mit dem Wachstumsfaktor VEGF-A zusammen. Außerdem interagiert PGC-1α mit androgen- und östrogenähnlichen Rezeptoren. Um molekulare Grundlagen zu verstehen, sind aber weitere Studien nötig. 
 „Unsere Untersuchungen zeigen erstmals, dass PGC-1α auch Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von ALS hat. Bislang wurde eine modulierende Wirkung lediglich für Morbus Huntington und Parkinson vermutet&quot;, sagen die Erstautorinnen Dr. Judith Eschbach, Birgit Schwalenstöcker und Dr. Selma Soyal. Bemerkenswert seien zudem die auf Männer begrenzten Auswirkungen der PGC-1α-Variante. 
Insgesamt könnten die gewonnenen Erkenntnisse neue Therapieoptionen bei ALS eröffnen. „Bisher werden betroffene Männer und Frauen gleich behandelt. Vielleicht sollte über eine geschlechtsspezifische Therapie nachgedacht werden“, so Patrick Weydt. Ein weiterer Ansatzpunkt für künftige Studien: Der PGC-1α-Effekt war bei den untersuchten Patienten stärker als im Mausmodell der familiären ALS. Womöglich ist der Verlauf der sporadischen Amyotrophen Lateralsklerose also einfacher zu beeinflussen. 
<b>Gebündelte Kompetenz im ALS-Forschungszentrum<br /></b>Im ALS-Forschungszentrum an der Universität Ulm erforschen Wissenschaftler unter der Leitung von Professor Albert Ludolph die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose. In enger Zusammenarbeit sollen Mitglieder des Virtuellen Instituts der Helmholtz Gemeinschaft „RNA Dysmetabolismus bei Amyotropher Lateralsklerose und Frontotemporaler Demenz“ neue Erkenntnisse in die Praxis übertragen. Zum Institut gehören die Universitäten Ulm, Umeå (Schweden), Strasbourg (Frankreich)&nbsp; sowie das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). 
Die Ulmer Universitätsklinik für Neurologie gilt als führend in der ALS-Forschung und verfügt mit dem ALS-Register Schwaben über ein großes Patientenkollektiv. Bei der aktuellen Studie wurden die Forscher zusätzlich von der Thierry Latran-Stiftung, gegründet von einem ALS-Patienten, unterstützt. 
Von Annika Bingmann 

Judith Eschbach, Birgit Schwalenstöcker, Selma Soyal, Hanna Bayer, Diana Wiesner, Chizuru Akimoto, Anne-Charloth Nilsson, Anna Birve, Thomas Meyer, Luc Dupuis, Karin Danzer, Peter M Andersen, Anke Witting, Albert C Ludolph, Wolfgang Patsch, Patrick Weydt. PGC-1α is a male-specific disease modifier of human and experimental amyotrophic lateral sclerosis. Human Molecular Genetics. <link http://hmg.oxfordjournals.org/content/early/2013/05/21/hmg.ddt202.abstract?sid=8f28a559-43fd-46e9-895d-5ab2ca526704 _self external-link-new-window><img alt="Opens external link in new window" src="uploads/RTEmagicC_822912531b.gif.gif" height="10" width="14" />DOI:10.1093/hmg/ddt202</link>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung: Forschung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 May 2013 12:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Dr. h.c. aus Argentinien:&lt;br&gt;Prof. Wolfgang Schmickler ist Ehrendoktor der Nationalen Universität Córdoba</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/dr-hc-aus-argentinienbrprof-wolfgang-schmickler-ist-ehrendoktor-der-nationalen-universitaet.html</link>
			<description>In der Theoretischen Elektrochemie gilt Professor Wolfgang Schmickler als feste Forschergröße....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>In der Theoretischen Elektrochemie gilt Professor Wolfgang Schmickler als feste Forschergröße. Jetzt hat ihm die Nationale Universität Córdoba im Zuge ihrer 400-Jahres-Feier die Ehrendoktorwürde verliehen.</b> Über die Wissenschaft hinaus ist der Leiter der Ulmer Arbeitsgruppe theoretische physikalische Chemie der argentinischen „Universidad Nacional de Córdoba“ seit etlichen Jahren eng verbunden. Viele seiner Mitarbeiter an der Uni Ulm haben argentinische Wurzeln. Ein wichtiger Grund: In dem südamerikanischen Land hatte die Elektrochemie immer einen hohen Stellenwert. In Deutschland ist sie erst durch das wachsende Interesse an der Batterieforschung und Elektromobilität wiederentdeckt worden. 
&nbsp;„Schmickler zählt zu den wichtigsten theoretischen Elektrochemikern weltweit. Die Anzahl der Wissenschaftler, die in diesem Bereich ein vergleichbares Werk<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>vorzuweisen haben, lässt sich an einer Hand abzählen“, sagte Professor Ezequiel Leiva in seiner Laudatio bei der feierlichen Verleihung. Die Wissenschaftler sind alte Bekannte: Leiva hat zwei Jahre lang als Alexander von Humboldt-Stipendiat in Wolfgang Schmicklers Gruppe gearbeitet. 
Er würdigte die Forschungsleistungen des Ulmers in der Grenzflächen- und Elektrochemie und hob besonders seine fundamentalen Erkenntnisse zur Elektrochemischen Doppelschicht, zu Reaktionen beim Elektronen- und Ionentransfer sowie Adsorptionsprozessen hervor. Weiterhin zählen die Elektrokatalyse, die Ablagerung von Metallen und seit einiger Zeit die Nano-Elektrochemie zu Schmicklers wissenschaftlichen Schwerpunkten. Anders als seine experimentell arbeitenden Kollegen forscht er nicht im Labor, sondern auf Papier und am Computer. So hat der Ulmer Wissenschaftler Theorien und Modelle für molekulare Prozesse in der Elektrochemie entwickelt. 
Die Nationale Universität Córdoba wurde von Jesuiten gegründet und ist die älteste Hochschule Argentiniens. Sie war Ausgangspunkt der Universitätsreform von 1918, zu deren Prinzipien die Autonomie der Hochschulen, die Teilnahme aller Hochschulgruppen an der Universitätsleitung und der freie Zugang zur Universität gehörten. Die von Studierenden und der argentinischen Regierung durchgesetzte Verfassung wurde Vorbild für viele Universitäten weltweit. Mit mehr als 100 000 Studentinnen und Studenten zählt die Nationale Universität Córdoba zu den größten und bekanntesten Hochschulen Lateinamerikas. 

Verantwortlich: Annika Bingmann]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung: Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 May 2013 11:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tödliche Nervenkrankheit ALS:&lt;br&gt;Stoffwechselfaktor PGC-1α beeinflusst Verlauf bei Männern</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/home2/press/current-topic/toedliche-nervenkrankheit-als.html</link>
			<description>Der Stoffwechselfaktor PGC-1α scheint Beginn und Verlauf der Nervenkrankheit ALS zu steuern. Diesen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles Thema</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 May 2013 10:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Katja Schilling in Ascona ausgezeichnet&lt;br&gt;Neuer Ansatz für die Zerlegung von Versicherungsrisiken</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/neuer-ansatz-fuer-die-zerlegung-von-versicherungsrisikenbrkatja-schilling-in-ascona-ausgezeichnet.html</link>
			<description>Bei einem internationalen Workshop von Nachwuchswissenschaftlern über Entwicklungen bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Bei einem internationalen Workshop von Nachwuchswissenschaftlern über Entwicklungen bei Versicherungsrisiken im schweizerischen Ascona ist Katja Schilling von der Universität Ulm neben Andrés Villegas von der City University (Großbritannien)&nbsp; mit dem Preis für die beste Präsentation ausgezeichnet worden. </b>Sie hatte dabei einen neuen Ansatz für die separate Berechnung von Kapitalmarkt- und Langlebigkeitsrisiken in Lebensversicherungsprodukten vorgestellt und beispielhaft auf garantierte Rentenfaktoren angewendet. Dieser Ansatz beseitigt Schilling zufolge die grundlegenden Probleme bisheriger Methoden. Insbesondere könne damit auch der zeitliche Verlauf unterschiedlicher Risiken ermittelt werden. 
„Ausgangspunkt ist die Berechnung von Verpflichtungen aus Lebensversicherungen&nbsp; mittels stochastischer Methoden“, erklärt Katja Schilling, Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Modellierung, Analyse und Simulation in der Wirtschaftsmathematik“, deren Arbeit im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Risikomanagement und Solvency II“ des Instituts für Versicherungswissenschaften entstanden ist. 
„Um beurteilen zu können, welche Risikoquellen das Gesamtrisiko resultierend aus den Verpflichtungen hauptsächlich treiben, muss dieses Gesamtrisiko adäquat zerlegt werden. Unseren Ansatz hierfür versuchen wir nun so allgemein zu beschreiben, dass damit ein Großteil der Lebensversicherungsprodukte analysiert werden kann. Als Beispiel für die Anwendbarkeit untersuchen wir garantierte Rentenfaktoren näher“, so die Nachwuchsforscherin. 
Garantierte Rentenfaktoren, eine Zusatzoption bei fondsgebundenen Rentenversicherungen, gewährleisten dem Kunden bestimmte Konditionen bei der Umwandlung des angesparten Vermögens in eine Rente und werden bereits bei Vertragsabschluss vereinbart. „Das heißt, dass die Versicherer damit langjährige Optionen einräumen, die sie unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren kalkulieren müssen, vor allem von Fonds-, Zins- und Sterblichkeitsentwicklungen.“ Die Frage dabei: Welchen Anteil haben die einzelnen Risiken am Gesamtrisiko, das sich aus diesen Garantien für den Versicherer ergibt? 
Während bisherige Ansätze hier unter anderem keine Eindeutigkeit der Zerlegung lieferten, ermögliche das jetzt vorgestellte Verfahren eine zuverlässige dynamische Aufteilung des absoluten Risikos auf verschiedene Risikoquellen, die in diesem Zusammenhang überdies quantifiziert und vergleichbar gemacht würden. „Das ist ein wichtiger Aspekt für Versicherungsunternehmen, die ihr Risikomanagement verbessern und Produkte anbieten wollen, die Risikofaktoren bestmöglich berücksichtigen“, ist Katja Schilling überzeugt. 
Von Willi Baur

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			<category>Pressemitteilung: Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 May 2013 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Deutsch-russischer Austausch Ulm-Krasnojarsk:&lt;br&gt;Neue Euler-Stipendiaten führen 20-jährige Tradition fort</title>
			<link>http://www.uni-ulm.de/en/homepage/news-details/article/deutsch-russischer-austausch-ulm-krasnojarskbrneue-euler-stipendiaten-fuehren-20-jaehrige-tradit.html</link>
			<description>Seit Anfang Mai verfassen fünf russische Studierende der Siberean State Aerospace University...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Seit Anfang Mai verfassen fünf russische Studierende der Siberean State Aerospace University (SibSAU) Teile ihrer Masterarbeiten an der Universität Ulm.</b> Dabei werden<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Lidia Golub, Veronika Ronker, Daria Mashurova,<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Evgenii Zhukov und<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Anastasiia Spirina aus Krasnojarsk von deutschen und russischen Wissenschaftlern am Institut für Nachrichtentechnik betreut. Das Leonhard-Euler-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) macht den vierwöchigen Aufenthalt der angehenden Informatiker möglich. Zuvor sind die jungen Russinnen und Russen über neun Monate in Krasnojarsk mit Stipendienmitteln unterstützt worden. In dieser Zeit haben sie auch Deutsch gelernt. 
Auf dem Eselsberg forschen die angehenden Informatiker zu Sprachdialogsysteme beziehungsweise zur Spracherkennung: Wie können Teilnehmer einer Konversation automatisch erkannt und ihre Aussagen bedeutungsgemäß klassifiziert werden? sind für sie wichtige Fragen, die mit Algorithmen beantwortet werden. Ihre Masterarbeit abgeben und verteidigen werden die jungen Leute im heimatlichen Krasnojarsk. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Alumni des Euler-Programms nach dem Masterabschluss in Deutschland promovieren und arbeiten. Die einstigen Stipendiaten Maxim Sidorov, Tatiana Gasanova und Sergey Zablotskyi sind die besten Beispiele: Heute betreuen sie selbst Masterarbeiten von Euler-Studenten. 
<b>Lange Wartelisten für Euler-Programm<br /></b>Insgesamt gehören fünf Doktoranden und zwei Postdocs aus Krasnojarsk zur Ulmer Gruppe von Professor Wolfgang Minker <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>(Institut für Nachrichtentechnik), dem der Austausch besonders am Herzen liegt. Auf russischer Seite ist Professor Eugene Semenkin Schlüsselperson der Kooperation: „Für das Euler-Programm führe ich lange Wartelisten. Deshalb haben zurzeit nur die besten Studierenden Chancen auf einen Platz in Ulm“, sagte der Forscher aus Krasnojarsk bei seinem letzten Deutschlandbesuch im April. 
Wissenschaftler beider Länder haben in den vergangenen 20 Jahren gemeinsame Journalbeiträge veröffentlicht und binationale Workshops organisiert. Neben dem fachlichen Austausch ist die Qualifizierung von Nachwuchsforschern für die russische Hochschullehre ein wichtiges Ziel des Euler-Programms, das sich vor allem an künftige Ingenieure und Naturwissenschaftler wendet. „Ich kenne keine Kooperation von der so viele junge Leute profitieren“, sagt Dr. Reinhold Lücker, Leiter des International Office an der Uni Ulm.
Verantwortlich: Annika Bingmann

Das Bild zeigt: 
Die Euler Stipendiaten Daria Mashurova, Evgenii Zhukov, Veronika Ronker, Lidia Golub (1. Reihe, 3. bis 6. v.l.) sowie Anastasiia Spirina (2. Reihe, rechts) aus dem sibirischen Krasnojarsk. Bei ihren Masterarbeiten und dem Ulm-Aufenthalt werden sie von Prof. Wolfgang Minker (Institut für Nachrichtentechnik, 2. Reihe links) und Dr. Reinhold Lücker (2. Reihe, 2.v.l.), Leiter des International Office, unterstützt. Wichtige Ansprechpartner sind auch die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Maxim Sidorov, Tatiana Gasanova (1. Reihe 1., 2. v.l.) sowie<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Sergey Zablotskyi (2. Reihe, 3. v.l.) 
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			<category>Pressemitteilung: Studium</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 15:49:00 +0200</pubDate>
			
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