GI-EMISA-Arbeitskreis: Flexible service- und prozessorientierte Informationssysteme

Rasche Anpassbarkeit an sich verändernde Bedingungen entscheidet in zunehmendem Maße über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Agilität wird immer mehr als Wettbewerbsvorteil erkannt, um aktuellen Trends wie zunehmende Produkt- und Servicevariablilität und verkürzte Innovationszyklen begegnen zu können. Derzeit wird Agilität oft durch rigide und inflexible Informationssysteme erschwert und Änderungen zu komplexen und zeitaufwendigen Unterfangen gemacht. Die Gründe dafür liegen häufig ind der engen Integration der Unternehmenssoftware mit anderen Applikatoinen und der im Anwendungscode fest verdrahteten Prozesslogik.

Prozessorientierte Anwendungssysteme bieten in Kombination mit service-orientierten Architekturen vielversprechende Perspektiven für eine neue Generation von flexiblen Informationssystemen. Einerseits erlauben es prozessorientierte Systeme, Geschäftsprozesse explizit zu beschreiben und damit unabhängig von den Anwendungsfunktionen zu ändern. Andererseits versprechen servoce-orientierte Architekturen durch die lose Kopplung von Anwendungen eine Lösung on Bezug auf die derzeitige Integrationsproblematik.

Deshalb drängen vermehrt Technologien in den Markt wie Workflow Management, Business Process Management, Business Rule Engines, Enterprise Application Integration oder service-orientierte Architekturen (SOA), welche Unterstützung vom Geschäftsprozessen und -regeln im Fokus haben. Ziel all dieser Technologien ist es, die Effizienz und Flexibilität von Unternehmen zu steigern und die Interaktion mit Kunden und Geschäftspartnern zu verbessern. Die Einführung dieser Technologien führt allerdings zu einem Paradigmenwechsel bei der Realisierrung von Informationssystemen imd erfordert radikales Umdenken.

Der Arbeitskreis bietet Praktikern und Wissenschaftlern gleichermaßen eom Forum, über Herausforderungen zu diskutieren, welche in diesem Zusammenhang entstehen.

Nächstes AK-Treffen:

EMISA-Jahrestagung, Universität Hamburg, Oktober 2011