Innovations- und Technologiemanagement (BA/MA)

Seminartitel

Technologie- und Prozessmanagement BA/MA

Dauer

Ein Semester (SS 17)

Themenvergabe

21. – 29.01.2017 online unter

http://econ.mathematik.uni-ulm.de:3838/semapps/stud_de/

http://econ.mathematik.uni-ulm.de:3838/semapps/stud_en/

Leitung

Professor Dr. Leo Brecht
ITOP-Mitarbeiter

Inhalte

Das TPM-Seminar baut auf den Vorlesungen PM I, TIM I, PM II, ProMM I und ProMM II. Zu den jeweiligen Seminarthemen werden die TPM Vorlesungen aufgeführt, welche als Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar gelten.

Im Rahmen der Arbeit sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen aus dem Bereich Technologie- und Prozessmanagement entwickelt werden.

Einzelheiten hierzu finden Sie als Aushang auf unserem schwarzen Brett am Institut.

Anmerkungen

Sofern nicht anders vermerkt, wird jedes Thema nur einmal vergeben.

 

Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf die Seminarthemen von Herrn Prof. Leo Brecht:

Leiter Prof. Leo Brecht

Die Themen, welche Prof. Brecht direkt betreut, stehen im Forschungskontext „Innovation und Unternehmensperformance“.

In der Literatur gibt es dazu eine Vielzahl von Studien und Papers in einschlägigen Journalen.

Ziel der Seminararbeit ist es, pro Seminararbeit zwei vorgegebene Papers durchzuarbeiten und deren Inhalt und die damit verbundene Konklusion wie folgt zu beschreiben. Die Papers werden vorab zur Verfügung gestellt. Der Vorteil dieser Arbeiten liegt in der klaren Abgrenzung der Inhalte und der strukturiert aufzuarbeitenden Form.

 

Die Seminare sind wie folgt aufzubauen

1.       Kurze Beschreibung der Ausgangslage und Motivation

2.       Darstellung des Innovationskonstruktes und Einbettung in das ITOP-TIM Prozesskonzept

3.       Kurze prägnante Darstellung des im Paper formulierten Zusammenhangs Innovation und Unternehmensperformance

4.       Beschreibung der Studie und deren Ergebnisse

5.       Ableitung von Managementimplikationen aus der Studie heraus

6.       Fazit

Voraussetzung: von Vorteil, aber nicht zwingend ist die Teilnahme an den Vorlesungen PM I, TIM I oder PM II

Leiter Prof. Leo Brecht

 

Thema 1: Capbility – Innovation – Performance - Basis der Arbeit sind die Papers

Paper 1.1: Toward an Innovation-Based Perspective on Company Performance, Lichtenthaler 2015

Paper 1.2: Learning orientation, firm innovation capability, and firm performance, Roger J. Calantone et al 2002

Voraussetzung: Master- oder Bachelorstudium

Leiter Prof. Leo Brecht

Thema 2: Innovation in Crisis – Performance - Basis der Arbeit sind die Papers

Paper 2.1: Determining the Connection between R&D Expenditures and Share-Price-Development: Kauffeldt et. al 2013

Paper 2.2: Toward an Innovation-Based Perspective on business Performance: Insights from the global financial crisis, Huthala 2013

Voraussetzung: Master- oder Bachelorstudium

Leiter Prof. Leo Brecht

Thema 3: Patent Patterns – Performance - Basis der Arbeit sind die Papers

Paper 3.1: Innovation assessment through patent analysis, Abraham 2001

Paper 3.2: Property Rights Protection, Innovation Competition, Patent Age and Firm Performance, Maresch 2015

Voraussetzung: Master- oder Bachelorstudium

Leiter Prof. Leo Brecht

Thema 4: R&D – Performance - Basis der Arbeit sind die Papers

Paper 4.1: The Effect of R&D Investments on Market Value of Firms: Evidence from the U.S., Germany, and Japan, Bae 2001

Paper 4.2: Advertising R&D Expenditure and the Market Value of the Firm, Chauvin, 2001

Voraussetzung: Master- oder Bachelorstudium

Leiter Prof. Leo Brecht

Thema 5: R&D – Performance - Basis der Arbeit sind die Papers

Paper 5.1: Research, development, and rm growth. Empirical evidence from European top R&D spending, Carcia 2012

Paper 5.2.: Financial Constraints, R&D Investment, and Stock Returns, Li 2013

 

Voraussetzung: Master- oder Bachelorstudium

Leiter Prof. Leo Brecht

Thema 6: Knowledge and Customer – Performance -  Basis der Arbeit sind die Papers

Paper 6.1: Innovation and business success: The mediating role of customer participation, Ngo, 2012

Paper 6.2.: Knowledge sharing, innovation and rm performance, Wang 2012

Voraussetzung: Master- oder Bachelorstudium

 

 

Leiter Daniel Gentner

Kundenanalyse unter Verwendung des Rapid Miner

Ziel der Arbeit ist es, die open source Software Rapid Miner auf Anwendungsmöglichkeiten in Bezug auf die Analyse von Kunden hin zu untersuchen. Dabei sollen sowohl relevante Analysebausteine (Knoten) analysiert werden, als auch eine praktische Anwendung z.B. einer Korrelationsanalyse anhand eines fiktiven Datensatzes aufgezeigt werden.

Voraussetzung: Masterstudium

Leiter Daniel Gentner

Regressionsmodell zur Berechnung des Customer Lifetime Value

Ziel der Arbeit ist die Gegenüberstellung von Regressionsmodellen zur Berechnung des Customer Lifetime Value und deren Prüfung auf Anwendbarkeit im B2B. Darauf aufbauend soll ein ausgewähltes Modell, das die Verwendung mehrerer Inputparameter erlaubt, anhand eines fiktiven Datensatzes getestet werden.

Voraussetzung: Masterstudium

Leiter Daniel Gentner

Bibliometrie im Themenfeld Kundenanalyse

Ziel der Arbeit ist die Ermittlung des aktuellen Stands der Forschung im Bereich Customer Analytics unter Verwendung der Bibliometrischen Analyse, im Rahmen derer aktuelle und zukünftige Forschungsthemen aus Publikationen ermittelt werden können.

Voraussetzung: Masterstudium, idealerweise TIM III

Leiter Daniel Gentner

Regressionsmodell zur Berechnung der Abwanderungswahrscheinlichkeit von Kunden

Die sog. Customer Churn Rate bezeichnet die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Kunden, z.B. zu Wettbewerbern. Ausgangspunkt der Arbeit bilden eine Auseinandersetzung und ein Vergleich von Regressionsmodellen, die in der Literatur für die Analyse von Kunden als geeignet angesehen werden. Darauf aufbauend soll eine Regressionsanalyse für einen fiktiven B2B Datensatz angewandt werden.

Voraussetzung: Masterstudium

Leiter Daniel Gentner

Produktmanagement an der Schnittstelle zum Vertrieb

Welche Aufgaben nimmt das Produktmanagement in B2B Unternehmen im Umgang mit dem Kunden ein und wie grenzen sich diese Aufgaben von der klassischen Vertriebstätigkeit ab? Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines detaillierten Aufgabenprofils des Produktmanagers im Umgang mit dem Kunden an der Schnittstelle zum Vertrieb sowie ein Prozessmodell, das die Leistungsbeziehungen zwischen Produktmanagement und Vertrieb in diesem Aufgabenbereich abbildet.

Voraussetzung: Produktmanagement I oder II

Leiter Daniel Gentner

Zusammenhang zwischen Unternehmensperformance und erfolgreichen Kundenanalysen im B2B

In einigen wissenschaftlichen Zeitschriften zum Thema Kundenanalyse konnte ein Zusammenhang zwischen der Fähigkeit Kunden standardisiert zu analysieren und der Unternehmensperformance aufgezeigt werden. Ziel der Arbeit ist es zum einen die Ergebnisse verschiedener Studien vergleichend darzustellen und zum anderen eine detailliertes Nutzenverspechen (Value Proposition) für die Durchführung von Kundenanalysen in b2b Branchen aufzuarbeiten.

Voraussetzung: Produktmanagement I oder II

Leiterin Dr. Birgit Stelzer

Wie formuliere ich ein Problem? – Systematisierung von Problemstellungen in Prozessen und Produktkontexten

Die Arbeit hat das Ziel, Problemstellungen in Unternehmensprozessen und Produktkontexten zu formulieren und zu systematisieren. Anschließend sollen bekannte Problemlösungsmethoden aus dem QM, dem Innovationsmanagement, Prozessmanagement oder Projektmanagement den Problemstellungen zugeordnet werden. Beispielhafte Lösungsansätze müssen für alle Problemkategorien angedeutet werden.

Voraussetzung: Prozessmanagement I oder Produktmanagement I oder TIM I

Leiterin Dr. Birgit Stelzer

TRIZ – Problemstellungen und Tools

Die Arbeit hat das Ziel, TRIZ als Methode zur Lösung komplexer Probleme darzustellen. Dabei sollen die Problemstellungen systematisiert und die jeweiligen TRIZ-Tools zugeordnet werden. Die Zuordnung erfolgt anhand konkreter Beispiele und literaturgestützt.

Voraussetzung: TIM I, Prozessmanagement I oder Produktmanagement I

Leiterin Dr. Birgit Stelzer

TRIZ – Praktische Lösung eines Prozess- und Produktproblems anhand der TRIZ Basic Software

Die Arbeit hat das Ziel, ein Prozess- und Produktproblem zu definieren und dieses mithilfe der TRIZ Basic Software zu lösen. Hierzu wird ein Mini-TRIZ-Workshop mit Studierenden durchgeführt. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die Arbeit mit ein.

Voraussetzung: TIM II

Leiterin Dr. Birgit Stelzer

Kombinationen klassischer Problemlösungs- und Kreativitätstechniken – eine systematische Literaturanalyse im Innovationskontext

Die Arbeit hat das Ziel, einen Literaturüberblick über bestehende Methodenkombinationen von Problemlösungstechniken (z.B. TRIZ, TOC, AHP) und Kreativitätstechniken (Assoziationstechniken, Provokationstechniken, Analogie- und Bildtechniken, z.B. Bionik, systematische Ideensuche) zur Prozess- und Produktoptimierung in einem systematischen Rahmen darzustellen. Außerdem sollen ausgewählte wissenschaftliche Studien anhand einem einheitlichen Raster beschrieben werden, wobei der Fokus auf dem Mehrwert der Methodenkombination gelegt werden soll.

Voraussetzung: TIM I

Leiterin Dr. Birgit Stelzer

TRIZ als Tool zur Konkretisierung von zukünftigen Geschäftsmodellen

Die Arbeit hat das Ziel, TRIZ als Tool zur Auflösung möglicher Dilemmata in der Definition und Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmodelle zu verwenden. Ausgangspunkt sind drei Geschäftsmodelle von Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Mögliche, zukünftige Dilemmata müssen formuliert und über das Tool TRIZ Trends gelöst werden. Hierzu wird ein Mini-TRIZ-Workshop mit Studierenden veranstaltet. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit mit ein.

Voraussetzung: TIM II

Leiter Thomas Mahnke

Integration der Geschäftsmodellinnovation in die Produkt- und Dienstleistungsmanagementprozesslandkarte

Das Ziel der Arbeit ist die Identifizierung der Schnittstellen des GMI-Prozesses zu anderen Prozessen der Produkt- und Dienstleistungsmanagementprozesslandkarte.

Voraussetzung: bevorzugt Masterstudierende, bestenfalls TIM II, Produktmanagement I

Leiter Thomas Mahnke

Gründungsmodelle von Start-ups

Die Arbeit hat das Ziel, bestehende und neue Formen der Gründung zu identifizieren, anhand definierter Charakteristika gegenüberzustellen und zu beschreiben.

Voraussetzung: keine

Leiter Thomas Mahnke

Finanzierungen von Start-ups

Die Arbeit hat das Ziel, bekannte und neue Finanzierungsansätze von Start-ups zu identifizieren, anhand ausgewählter Kriterien zu vergleichen und eine Empfehlung für die jeweilige Phase eines Start-ups zu geben.

Voraussetzung: keine

Leiter Thomas Mahnke

Lean Start-up: Ein neuer Ansatz für Entrepreneure

Die Arbeit hat das Ziel, den Lean Start-up Ansatz in Bezug auf Neugründungen zu untersuchen. Insbesondere gilt es die Ansätze des Lean Start-up verschiedener Autoren zu vergleichen und die wesentlichen Merkmale, sowie das Vorgehen des Ansatzes zu beschreiben.

Voraussetzung: keine

Leiter Thomas Mahnke

Profitabilitätsanalyse von unterschiedlichen Wettbewerbsstrategien

Die Arbeit hat das Ziel, Profitabilitätskennzahlen der drei Wettbewerbsstrategien (Diversifikation, Nische, Kostenführerschaft) zu identifizieren und ein jeweiliges Bewertungsmodell zur Messung der Profitabilität eines Unternehmens aufzustellen.

Voraussetzung: keine

Leiter Thomas Mahnke

Fähigkeitsanalyse differenzierter und commoditisierter Unternehmen

Das Ziel der Arbeit ist, Schlüsselfähigkeiten von Unternehmen zu identifizieren, die eine Differenzierungs- bzw. Commoditisierungs-Strategie verfolgen.

Voraussetzung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bearbeitung

Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit sowie einer Präsentation (ca. 10 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.

Meilensteine

 

Zwischenpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Abgabe der Seminararbeiten:
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Endpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Allgemeine Anforderungen

 

 

 

 
  • analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbständige, zielorientierte und systematische Arbeitsweise
  • gewünscht: Erfolgreicher Abschluss