Innovations- und Technologiemanagement - Seminar (BA/MA)

SeminartitelInnovations- und Technologiemanagement (BA/MA)

Dauerein Semester (WS 2016/2017)
Themenvergabe06. Juli 2016, 18 Uhr im H8
LeitungProf. Dr. Leo Brecht
ITOP-Mitarbeiter


Inhalte

 

 

 


Anmerkungen

 

Themen


Das ITM-Seminar baut auf den Vorlesungen PM I, TIM I, PM II, ProMM I und ProMM II. Zu den jeweiligen Seminarthemen werden die TPM-Vorlesungen aufgeführt, welche als Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar gelten

 

Im Rahmen der Arbeit sollen Lösungsansätze für spezifische Fragestellungen aus dem Bereich Technologie- und Prozessmanagement entwickelt werden.

Vorkenntnisse oder Voraussetzungen, die bestimmte Themen erfordern, werden durch den Betreuer des Seminars nach der Vergabe durch die Vorlage des Notenspiegels überprüft. Bitte melden Sie sich nur für ein Thema dessen Voraussetzungen Sie erfüllen. Sofern nicht anders vermerkt, wird jedes Thema nur einmal vergeben.

 

Leiter Prof. Dr. Leo Brecht

Innovation Analytics

Ziel der Arbeit ist es, auf der Basis einer Literaturstudie quantitative Modelle des TIM zu identifizieren, zu beschreiben und mit einzelnen, selektiv ausgeführten Beispielen zu untermauern.

Voraussetzung: Vorlesung TIM IV Innovation Analytics
 
Prof. Dr. Leo Brecht

Disruptive Innovation

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Modell von Chesborough zur disruptiven Innovation nach Method Engineering Gesichtspunkten zu beschreiben und an einem konkreten Praxisfall anzuwenden.

Voraussetzung: Vorlesung TIM I oder PM II oder ProMM I oder ProMM II
Leiter Prof. Dr. Leo Brecht

Furgal Innovation

Unter Furgal Innovation versteht man, Innovationen auf der Basis beschränkten Ressourcen oder unter Kostenrestriktionen zu identifizieren und in neunen Produkten umzusetzen. Die Arbeit soll die Methode der Furgal Innovation beschreiben und an einem konkreten Praxisfall anwenden.

Voraussetzung: Vorlesung TIM I oder PM II oder ProMM I oder ProMM II
Leiter Prof. Dr. Leo Brecht

Predictive Innovation

Unter Predictive Innovation versteht man eine Innovationsmethode, welche sukzessive Innovationsalternativen identifiziert und bewertet, dadurch wird das Innovationsrisiko reduziert. Die Arbeit hat das Ziel, die Methode der Predictive Innovation zu beschreiben und an einem Praxisfall anzuwenden

Voraussetzung: Vorlesung TIM I oder PM II oder ProMM I oder ProMM II

 

Leiter Prof. Dr. Leo Brecht

Insight Innovation

Unter Insight Innovation versteht man auf der Basis öffentlich verfügbarer Unternehmensinformationen, Kenntnisse zu Innovationsfeldern eines Unternehmens oder generell zu Innovationen und zum Stellenwert der Innovation im Unternehmen zu identifizieren. Die Arbeit hat das Ziel, unter Anwendung des Tools Rapidminer ein Vorgehen zu entwickeln, um Innovation Insights von Unternehmen zu generieren.

Voraussetzung: Vorlesung TIM IV oder PM II oder ProMM I oder ProMM II

 

Leiter Prof. Dr. Leo Brecht

Innovation und Unternehmensperformance

Die Arbeit hat das Ziel, über eine Literaturanalyse aktuelle Studien zu identifizieren, welche den Zusammenhang zwischen Innovationsfähigkeit und Unternehmensperformance kausal erklärt.

Voraussetzung: Vorlesung TIM I oder IV oder PM II oder ProMM I oder ProMM II

 

Leiter Thomas Mahnke

 

 

 

Leiter Thomas Mahnke

 

 

 

 
Leiter Thomas Mahnke

Schnittstellen im Dienstleistungsproduktmanagement – Service Development

Ziel der Arbeit ist es aus der Literatur heraus die Process Owner des Service Development zu identifizieren und Schnittstellen zum Produktmanagement und anderen Bereichen zu definieren.

Voraussetzung: Vorlesung Produktmanagement I oder II

 
System dynamics Modell für Commodity KPIs

Ziel der Arbeit ist es, basierend auf der Literatur, die Wirkungsbeziehungen zwischen bereits definierten KPI aus dem Commodity-Kontext zu identifizieren. Dazu sind auch bestehende KPI-Modelle (DuPont, etc.) zu betrachten, um daraus Erkenntnisse für die Wirkungszusammenhänge der eigenen KPI abzuleiten.


Voraussetzung: keine

 

Service Ideation als Prozess des Dienstleistungsproduktmanagements

Ziel der Arbeit ist es, den Service-Ideation-Prozess hinsichtlich seiner eingesetzten Techniken zu untersuchen. Wichtig dabei ist zu überprüfen, welche Kreativitätstechniken direkt dem Bereich Dienstleistungen zuzuordnen sind und welche aus dem Produktmanagement adaptiert werden und in welcher Weise.

Voraussetzung: Vorlesung Produktmanagement I oder II

 

Leiter Thomas Mahnke

 

 

 

 
Leiter Thomas Mahnke

 

 

 


Leiter Thomas Mahnke

 

 

 

Leiter Thomas Mahnke

 

 

 
Leiter Thomas Mahnke

 

 

 

Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

 

Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

 
Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 


Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

 

Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

 
Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

 

 
Leiter Daniel Gentner

 

 

 

 

Leiter Daniel Gentner

Was sind die größten Innovationstrends?

Das Ziel der Arbeit ist, mit Hilfe der bibliometrischen Analyse und Reports für ein zu definierendes Thema zu ermitteln. Dazu wird ein Tool zur Bibliometrie verwendet, mit dessen Hilfe Trends identifiziert und nachfolgend analysiert werden können.

Voraussetzung: Masterstudierende bevorzugt, bestenfalls mit Vorlesung TIM III

 

Sind B2B-Unternehmen mit Social Media erfolgreich?

Ziel der Arbeit ist es, Methoden und Techniken zur quantitativen Erfolgsmessung von Social Media aus der Literatur zu analysieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dies beinhaltet besonders die Identifikation und Analyse potenzieller Erfolgsfaktoren und KPI.

Voraussetzung: keine

 

Integration der Geschäftsmodellinnovation in die Produkt- und Dienstleistungsmanagementprozesslandkarte

Das Ziel der Arbeit ist die Identifizierung der Schnittstellen des GMI-Prozesses zu anderen Prozessen der Produkt- und Dienstleistungsmanagementprozesslandkarte.

Voraussetzung: bevorzugt Masterstudierende, bestenfalls TIM II, Produktmanagement I

 

Social Media Analytics im Kontext der Commoditisierung von Produkten

Ziel der Arbeit ist es, auf Basis der Social-Media-Literatur Begriffe der Kundenbedürfnisbefriedigung zu identifizieren. Ggf. ist dabei auch eine Social-Media-Analyse notwendig.

Voraussetzung: keine

 

Entrepreneurship im B2B und B2C

Ziel der Arbeit ist es, Ansätze des Entrepreneurships zu untersuchen und die wesentlichen Aspekte des Entrepreneurships aufzuzeigen.


Voraussetzung: keine

 

Bewertung von Kundenbeziehungen im B2B

Welchen Wert stiftet eine einzelne Kundenbeziehung einem Unternehmen? Welche Parameter kennzeichnen eine erfolgreiche Kundenbeziehung? Diese und weitere Fragen stellen sich heute nicht nur B2C sondern auch zunehmend B2B-Unternehmen. Messsysteme aus dem Bereich Controlling sind bislang vor allem auf Produkt-, Prozess-, oder Organisationsebene ausgerichtet. Der ökonomische Wert einzelner Kunden (Customer Value) oder Kundengruppen aus Anbietersicht wird dabei kaum erfasst (Köhler 2000). Ziel der Arbeit ist die Analyse aktueller Bewertungsmethoden in der Literatur auf Anwendbarkeit in B2B-Unternehmen.

Voraussetzung: keine

 

Hazard-Modelle und deren Einsatz bei der Bestimmung der Abwanderungswahrscheinlichkeit von Kunden

Welche Kunden weisen eine bestimmte Wahrscheinlichkeit auf, dass sie den Kontakt zum Unternehmen in Zukunft abbrechen werden? Welche Einflussfaktoren bedingen die Abwanderung von Kunden? Diese und weitere Fragen werden heute versucht mit verschiedenen Modellen im Rahmen der sog. Churn-Analyse zu beantworten. Eine der verwendeten Modellkategorien sind Hazard-Modelle. Ziel der Arbeit ist eine Evaluation dieser Modelle aus aktueller Literatur auf deren Vorzüge und Limitationen bei der Untersuchung der Kundenabwanderung in Unternehmen.

Voraussetzung: Masterstudierende bevorzugt

 

Customer Analytics – Ermittlung des aktuellen Stands der Forschung

Die Generierung, Verarbeitung und Auswertung von Kundendaten einzelner Kunden, um Rückschlüsse z. B. auf deren Potenzial, Bedarfe und Zufriedenheit zu schließen, beschäftigt Wissenschaft und Praxis seit den letzten 50 Jahren. Durch die zunehmende Datenverfügbarkeit gewinnt dieses Forschungsfeld heute an Popularität. Ziel der Arbeit ist die Ermittlung des aktuellen Stands der Forschung im Bereich Customer Analytics unter Verwendung der Bibliometrischen Analyse, im Rahmen derer aktuelle und zukünftige Forschungsthemen aus Publikationen ermittelt werden können.

Voraussetzung: TPM Schwerpunkt, Masterstudierende bevorzugt, bestenfalls mit Vorlesung TIM III

 

E-Commerce und Verfügbarkeit elektronischer Kundendaten in B2B-Unternehmen

Inwieweit sind B2B-Unternehmen heute dazu in der Lage, möglichst automatisiert Informationen über ihre Kunden am Markt zu gewinnen? Wie ausgeprägt sind elektronische Kundenkanäle in der Industrie und welche Informationen lassen sich daraus über Kunden generieren? Ziel der Arbeit ist es, verschiedene elektronische Kanäle zu untersuchen, die zur Nutzung von Kundenanalysen im B2B herangezogen werden.

Desweiteren gilt es zu überprüfen, inwieweit diese Kanäle für die zukünftige Nutzung von Kundenanalysen verwendet werden sollen.

Voraussetzung: keine

 

Kundenprofile in B2B-Unternehmen

Welche Informationen sind zu welchem Zeitpunkt entlang des sog. Customer Buying Cycle über einen einzelnen Kunden verfügbar? Aus welchen Quellen stammen diese Informationen? Welchen Nutzen stiften diese Informationen und was zeichnet ein vollständiges Kundenprofil aus? Diese und weitere Fragen stellen sich heute nicht nur B2C- sondern auch B2B-Unternehmen. Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet der Customer Buying Cycle. Ziel ist es, unter Einbezug einer umfangreichen Literaturrecherche ein detailliertes Referenzprofil für B2B-Kunden und dessen Veränderung über die Lebensdauer des Kunden aufzuzeigen.

Voraussetzung: keine

 

Identifikation potenzieller Neukunden in B2B-Unternehmen

Wie können in B2B-Märkten aus potenziellen Neukunden (Prospects) diejenigen ausgewählt werden, für die ein Produkt besonders in Frage kommt (Leads) und wie müssen diese Leads weiterentwickelt werden, damit es zum Kaufabschluss kommt? Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Literatur auf Lösungsansätze zu dieser Fragestellung. Dabei soll evaluiert werden, inwieweit sich einzelne Ansätze für die Anwendung in B2B-Unternehmen eignen.

Voraussetzung TPM Schwerpunkt, Masterstudierende bevorzugt

 

Customer Lifetime Value (CLV) und Prüfung auf Anwendbarkeit im Maschinen- und Anlagenbau

Berechnungen des Kundenwerts oder des Potenzials, das ein Kunde entlang seines zukünftigen Lebenszyklus einem Unternehmen bereithält sind Gegenstand verschiedenster Modelle in der Literatur. Anwendungsfokus liegt hier meist auf B2C-Branchen und Produkten sowie Dienstleistungen, die von Kunden besonders häufig und in kurzen Abständen gekauft werden. Vereinzelte CLV-Modelle zielen auf nicht-vertragsbasierte Kundentransaktionen ab, die sehr selten stattfinden und daher Ähnlichkeiten zu typischen Transaktionsmustern in der Industrie aufweisen. Ziel der Arbeit ist eine Evaluation dieser Modelle aus der Literatur auf Anwendbarkeit und Aussagefähigkeit für Käufe im Maschinen- und Anlagenbau.

Voraussetzung: Masterstudierende bevorzugt

 

Das Produktmanagement an der Schnittstelle zum Vertrieb

Welche Aufgaben nimmt das Produktmanagement in B2B-Unternehmen im Umgang mit dem Kunden ein und wie grenzen sich diese Aufgaben von der klassischen Vertriebstätigkeit ab? Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines detaillierten Aufgabenprofils des Produktmanagers im Umgang mit dem Kunden an der Schnittstelle zum Vertrieb sowie ein Prozessmodell, das die Leistungsbeziehungen zwischen Produktmanagement und Vertrieb in diesem Aufgabenbereich abbildet.


Voraussetzung: Vorlesung Produktmanagement I oder II


Kundenanalyse mit KNIME

Der Konstanz Information Miner (KNIME) ist eine freie Software für die interaktive Datenanalyse. KNIME ermöglicht durch ein modulares Pipelining-Konzept die Integration von zahlreichen Verfahren des maschinellen Lernens und des Data-Mining. Anwendungsfelder sind neben der pharmazeutischen Forschung auch die Finanzdatenanalyse sowie Business Intelligence und Kundenpflege. Ziel der Arbeit ist eine Evaluation, welche Möglichkeiten KNIME im Bereich der Kundenanalyse bereithält sowie die Implementierung eines Workflows, der aus einem Kundendatensatz Informationen über einzelne Kunden, z. B. deren Kauverhalten oder Potenzial, bereithält.

Voraussetzung: keine

 

 

Bearbeitung Die Themen können nach Absprache mit dem jeweiligen Betreuer in Gruppen oder alleine bearbeitet werden. Zur Erlangung des Leistungsnachweises ist die Anfertigung einer Seminararbeit sowie einer Präsentation (15 Minuten) mit anschließender Diskussion (5 Minuten) notwendig.

 

Meilensteine

 

Zwischenpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Abgabe der Seminararbeiten:
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Endpräsentation:
Zeitpunkt und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

Allgemeine Anforderungen
  • analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • selbssttändige, zielorientierte und systematische Arbeitsweise
  • gewünscht: erfolgreicher Abschluss

         Weitere Informationen siehe Webpage www.uni-ulm.de/mawi/itop.html