Ihr neues Fach Wirtschaftsphysik versteht die Universität Ulm als einen integrierten Studiengang, der die Fächer Physik, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik eng miteinander verflicht. Pate gestanden hat für die Konzeption des Faches die Wirtschaftsmathematik, die ebenfalls eine Ulmer Studiengangsneuentwicklung darstellt. Seit ihrer Einführung im Jahr 1977 ist sie von zahlreichen deutschen Universitäten und Hochschulen kopiert worden. Der Arbeitsmarkterfolg ihrer Absolventen kann als überdurchschnittlich gut gelten. Analog dazu prognostizieren die Experten auch dem neuen Fach Wirtschaftsphysik hohe Akzeptanz in Wirtschaft und Industrie. Das Curriculum, an dem sich Physik und Mathematik zu zwei Dritteln, die Wirtschaftswissenschaften mit etwa 20 und die Informatik mit etwa 13 Prozent beteiligen, hat diese Akzeptanz und Marktgerechtigkeit in besonderer Weise im Auge.
Anläßlich der bevorstehenden Eröffnung des neuen Studiengangs Wirtschaftsphysik an der Universität Ulm zum Wintersemester 1998/99 erläutert der Ulmer Studiendekan für Physik, Prof. Dr. Wolfgang Hüttner (Tel. 0731-50-22831), Einzelheiten in einer Pressekonferenz, die am
Donnerstag, dem 25. Juni 1998, 11.00 Uhr
im Präsidialbüro der Universität auf dem Oberen Eselsberg,
89081 Ulm, Albert-Einstein-Allee 5
stattfindet. Alle Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.