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Direkt nach der Präparation
werden die Schichten auf ihre Qualität hin untersucht. Dies geschieht
an einem Röntgendiffraktometer der Fa. Philips (PW 1825). Mit der
Eulerwiege ist es möglich, auch zur Oberfläche verkippt liegende
Netzebenen zu untersuchen. Aus den verschiedenen Scanarten kann man folgende
Informationen erhalten:
- Art der Schicht
Mit einem Theta-2Theta Scan über einen weiten Bereich kann man
mit Hilfe der Lage und der Intensitäten der Peaks feststellen,
welche Achse(n) der Elementarzelle senkrecht zur Substratoberfläche
orientiert ist (sind) und ob fremde Phasen im Film enthalten sind.
- Gitterparameter
Aus den 2 Theta-Werten dreier verschieden orientierter Netzebenen kann
man die Gitterparameter berechnen.
- Qualität
des Films Mit einem Omega-Scan, der auch Rocking Kurve genannt wird,
kann man Aussagen über die Güte des Films machen. Typische
Halbwertsbreiten unserer Filme liegen zwischen 0.2 und 0.3 Grad.
- In-plane-Orientierung
und Verzwillingung Mit einem Phi-Scan an einer schiefen Substratnetzebene
und einem an einer schiefen Filmnetzebene kann man die Verdrehung der
Filmachsen relativ zur Substratachse bestimmen. Verzwillingungen erkennt
man an der Aufspaltung der Filmpeaks in zwei nah beieinander liegende.
Ansprechpartner:
Annette Feucht
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