Abschlussarbeiten

diese Seite druckenzur StartseiteKontaktHomepage durchsuchenthis page in English

Diplom- und Staatsexamenarbeiten bei Prof. Dr. P. Ziemann, M. Trautvetter zurück zur Übersicht
   

Ursachen des 1/f Rauschens in Metallfilmen beim Übergang kristallin-amorph

 

Allgemeine Kurzinformation zum Thema:

Weithin bekannt in Metallproben ist das 'weiße' Rauschen: Auf Grund thermischer Fluktuationen der Elektronen kommt es zu Spannungsschwankungen <U²> an einem Widerstand R, die frequenzunabhängig sind. Zur Messung dieses Rauschens muss kein Strom durch die Probe fließen. Weniger bekannt ist das 'Widerstandsrauschen', welches bei Stromfluss beobachtet werden kann und verursacht wird durch Widerstandsschwankungen, die wiederum ihre Ursache in atomaren Umlagerungen innerhalb der Probe haben. Dieser Typ des Rauschens zeigt eine Frequenzabhängigkeit, die sich häufig als ~1/f herausstellt.

 

 

 

Aufgabenstellung:

In der Diplomarbeit soll nun untersucht werden, wie sich dieses 1/f-Rauschen quantitativ verhält, wenn ein polykristalliner Ausgangsfilm systematisch durch Ionenbestrahlung gestört wird, bis er schließlich in einen glasartigen Zustand überführt ist ('amorphes Metall'). Eigene Untersuchungen weisen darauf hin, dass chemisch-aktive Fremdatome einen wesentlichen Einfluss auf das 1/f-Rauschen nehmen können. Dieser Punkt soll genauer untersucht werden.

 

Angewandte Techniken:

Präparativ: Aufdampf- und Vakuumtechnik zur Filmherstellung (vorhanden)

Messtechnik: Hochempfindliche Rauschmessung (Spektralanalysator, Lock-in-Technik) (vorhanden)

Defekterzeugung: Ionenbestrahlung bei tiefen Temperaturen