Abschlussarbeiten

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Bachelorarbeit bei Dr. U. Wiedwald zurück zur Übersicht
   

Präparation größenselektierter Kupferteilchen

Allgemeine Kurzinformation zum Thema:
Metallische Nanoteilchen sind zum Beispiel für das Wachstum von Nanoröhren oder generell als katalytisches Material interessant. Weiterhin wurde in vorherigen Arbeiten (siehe zum Beispiel [1]) gezeigt, dass metallische Cu Nanoteilchen nach langsamer Oxidation hohl werden, diese also eine Hohlkugel aus Kupferoxid bildet. Dieses als nanoskaligen Kirkendall-effekt bezeichnete Phänomen soll auf Basis der im Institut für Festkörperphysik etablierten Technik der inversen Mizellen untersucht werden. Dazu werden Kupfer Nanoteilchen mit Durchmessern zwischen 2 und 10 nm bei Teilchenabständen zwischen 30 und 100 nm präpariert.
Aufgabenstellung:
Kupfer Nanoteilchen verschiedener Durchmesser (3-10 nm) werden auf Si Substraten präpariert. Hierbei kommt die im Institut für Festkörperphysik vielfach genutzte Technik der inversen Mizellen zum Einsatz. Nach anschließender Plasmabehandlung werden die Nanoteilchen in den rein metallischen Zustand überführt.

Angewandte Techniken:
Nach der Präparation der Kupfer Nanoteilchen werden diese mittels Rasterelektro-nenmikroskopie auf Größe und Gestalt untersucht. Das Oxidationsverhalten ausgewählter Proben wird mit Hilfe der Photoelektronenspektroskopie unter Ultrahochvakuumbedingungen bestimmt. Weiterführende experimentelle Arbeiten sind als studentische Hilfskraft oder im Rahmen einer Masterarbeit möglich.

 

[1] R. Nakamura et. al., JOURNAL OF APPLIED PHYSICS 101, 074303 (2007).