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Wie wirkt sich die Landnutzung auf die Artenvielfalt aus?

Auch ohne ein Experte zu sein, fällt die
Vielfalt der Pflanzen auf dieser Wiese auf

Exkursion ins Grünland
Das ist nur eine der Fragen, auf die in den Biodiversitäts-Exploratorien eine Antwort gesucht wird. In über 35 Arbeitsgruppen werden auf unterschiedlich genutzten Flächen alle Aspekte des Lebens abhängig von der jeweiligen Nutzung untersucht – von den Bodenorganismen über Pflanzen und Insekten bis zu Vögeln und Fledermäusen.
Gut 30 Interessierte, unter anderem Vertreter der Behörden, Grundstücksbesitzer und Naturschutzbeauftragte, nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei einer Informationsveranstaltung im Haupt- und Landgestüt Marbach über die Biodiversitätsforschung in Grünlandbeständen auf der Schwäbischen Alb zu informieren.
Forscher der Universitäten Bern, Darmstadt, Göttingen, München und Ulm stellten ihre Projekte und erste Ergebnisse vor. Prof. Nico Blüthgen von der Universität Darmstadt zum Beispiel referierte über Blüten und Bestäuber. Auf intensiv genutzten Flächen sinkt demnach die Diversität der Blütenpflanzen um ein Drittel bis zur Hälfte. Die Anzahl der Bienen- und Schmetterlingsarten geht dadurch stark zurück. Fliegenarten dagegen nehmen zu, da sie nicht so auf bestimmte Blütenpflanzen spezialisiert sind.
Für viele Zuhörer nicht überraschend war die Erkenntnis, dass sich intensive Landnutzung negativ auf die Artenvielfalt auswirkt.
Bei der anschließenden Exkursion zu einer Untersuchungsfläche im Grünland in Münsingen konnten sich die Teilnehmer vor Ort ein Bild von der Arbeit der Biologen machen.
Für langfristig sichere Aussagen und damit verbundene Empfehlungen an die Landnutzer wünschen sich die Wissenschaftler eine Fortführung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Langzeituntersuchungen. Die Biodiversitäts-Exploratorien umfassen drei beispielhafte Untersuchungsgebiete im ganzen Bundesgebiet: Schorfheide-Chorin (Brandenburg), Hainich-Dün (Thüringen) und Schwäbische Alb (Baden-Württemberg).
Von Martina Fischer
