Pressemitteilungen

Die etwa fünf Gramm schwere Großohrfledermaus spürt auch im Unterholz ruhende Insekten auf

Schwirrflug als Jagdstrategie:
Neotropische Fledermäuse spüren ruhende Insekten auch im Unterholz auf

Auf dem Speiseplan von neotropischen Großohrfledermäusen (Micronycteris microtis) stehen unter anderem Libellen, Käfer und Zikaden. Oft machen die nachtaktiven Säuger Beute, wenn diese Insekten im dichten Unterholz auf Blättern ruhen. Unter derartigen Bedingungen scheint eine Echoortung fast unmöglich. Wie gelingt es den Fledermäusen also, die bewegungs- und lautlose Beute aufzuspüren? Und welche visuellen Reize, Gerüche oder Laute könnten den Dschungelbewohnern neben der Echoortung beim Jagen... [mehr]
 

Vom HIV-Verstärker zum Laborhelfer: Ulmer Forscher entwickeln Nanofibrillen zur Optimierung der retroviralen Genübertragung

Ein Zufallsbefund aus der AIDS-Forschung könnte schon bald die Gen- und Stammzellforschung voranbringen. Vor einigen Jahren haben Wissenschaftler um die Ulmer Professoren Jan Münch und Frank Kirchhoff in Zusammenarbeit mit der Peptidforschungsgruppe von Professor Wolf-Georg Forssmann an der Medizinischen Hochschule Hannover festgestellt, dass Bruchstücke eines Proteins im menschlichen Sperma faserartige Strukturen ausbilden, so genannte Amyloidfibrillen. Diese „klebrigen Stäbchen“, im konkreten... [mehr]
 
Prof. Iris-Tatjana Kolassa

8. UUG-Vortragsreihe:
Sudoku, Psycho-Trauma und Tumorzellen

Informatik, Psychologie und Medizin – auch bei ihrer inzwischen achten öffentlichen Vortragsreihe „Wissen erleben – Uni Ulm in der Stadtmitte“ im Februar kann die Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG) mit einer äußerst kontrastreichen Themenmischung aufwarten. Darüber freut sich nicht zuletzt Dietrich Engmann, ehrenamtlicher Geschäftsführer der UUG und unermüdlicher Organisator der Vorträge, ausnahmslos samstags um 11 Uhr im Studio der Sparkasse Ulm in der Neuen Mitte: „Wir wollen ja die ganze... [mehr]
 

Ulmer Forschung ermöglicht Weltrekord:
Organische Solarzelle erreicht Wirkungsgrad von zwölf Prozent

Das Ulmer Institut für Organische Chemie II und Neue Materialien ist mit seiner Ausgründung, der Heliatek GmbH, Entwickler und Hersteller von organischen Solarfolien, weiter auf Erfolgskurs: Gerade hat ein akkreditiertes Prüfinstitut organischen Solarzellen des Unternehmens eine Zelleffizienz von zwölf Prozent bescheinigt. Für diesen Weltrekord auf einer Standardgröße von 1,1 Quadratzentimetern ist ein so genannter Absorber, der an der Universität Ulm entwickelt und synthetisiert wurde,... [mehr]
 

Deutschlandstipendien vergeben:
70 Talente der Uni Ulm erhalten Förderung

Mit einem Deutschlandstipendium studiert es sich leichter: 70 kluge Köpfe der Universität Ulm haben am Montag in feierlicher Atmosphäre ihre Förderurkunden erhalten. Im laufenden Wintersemester bekommen die ausgezeichneten Studierenden 300 Euro monatlich. Die Hälfte dieses Betrags stammt von Unternehmen oder Privatpersonen, die andere Hälfte vom Bund. Viele private Förderer nutzten die Veranstaltungen, um die Urkunden persönlich zu übergeben. „Mit der Stipendienvergabe fängt das Jahr gut an.... [mehr]
 

Fettige Kost an kalten Tagen bevorzugt:
Biologen untersuchen Futterwahl von Vögeln auf der Schwäbischen Alb

Die kalte Jahreszeit stellt Vögel, die nicht in den warmen Süden fliegen, vor Herausforderungen bei der Nahrungssuche: Viele Futterquellen sind gar nicht oder nur unzureichend vorhanden, erschwerend kommt womöglich eine Schneedecke hinzu. Um den gefiederten Tieren zu helfen, richten viele Menschen zusätzliche Futterstellen ein – unter Experten eine strittige Praxis. Aber welche Nahrung bevorzugen einheimische Vögel im Winter? Und inwiefern beeinflussen  etwa das Wetter oder der Waldtyp die... [mehr]
 

Verleihung der Deutschlandstipendien 2012/13:
Doppelt so viele Förderzusagen für Ulmer Studierende

70 Studierende der Universität Ulm erhalten am Montag, den 14. Januar (17:30, Casino des Universitätsklinikums), Deutschlandstipendien. Damit werden im Wintersemester 2012/2013 mehr als doppelt so viele junge Menschen wie im Vorjahr gefördert. Deutschlandstipendiaten bekommen 300 Euro monatlich. Diese Mittel stammen zur einen Hälfte aus der Privatwirtschaft, also von Unternehmen und Einzelpersonen, und zur anderen Hälfte vom Bund. „Auch angesichts steigender Studentenzahlen müssen wir in... [mehr]
 

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