ACM-Programmierwettbewerb

ACM steht für "Association for Computing Machinery", die älteste und größte Informatikervereinigung der Welt. Die 1947 gegründete Vereinigung zählt heute weltweit rund 80000 Mitglieder. Die Organisation mit Hauptsitz in New York fördert die Fähigkeiten von Studenten der Informatik und Berufstätigen in Informatikbereichen. Aus diesem Gedanken heraus entstand auch der ACM International Collegiate Programming Contest, die Weltmeisterschaft im Programmieren. Die Teilnehmerschaft rekrutiert sich größtenteils aus Studenten der Fächer Mathematik und Informatik.
1970 gestartet als interner Wettbewerb der University of Texas, hat sich der ACM Contest inzwischen zu einer weltweiten Veranstaltung entwickelt, die über drei Runden ausgetragen wird:

  1. Der Contest beginnt mit lokalen Wettbewerben an den einzelnen Hochschulen und Vorausscheidungen unter mehreren Hochschulen.
  2. Die besten Teams vertreten dann ihre Universität auf einem der weltweit 33 Regionalwettbewerbe.
  3. Die 80 besten Teams der Regionalwettbewerbe werden schließlich zu den (meistens in den USA veranstalteten) World Finals eingeladen, wo 10000 Dollar Preisgeld und der Weltpokal vergeben werden.

Die Uni Ulm war in den letzten Jahren sehr erfolgreich in diesem Wettbewerb:

  1. Bei den europäischen Regionalwettbewerben der Jahre 1995-2004 haben Teams der Uni Ulm insgesamt fünf 1. Plätze, sieben 2. Plätze und zwei 3. Plätze belegt.
  2. Dadurch war die Uni Ulm in den Jahren 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003 und 2004 jedes Mal bei den World Finals vertreten. Als bisher bestes Ergebnis wurde 2000 in Orlando der 3. Platz erreicht.

Weiter Informationen gibt es unter ACM Programming Contest