Anwendungsfach/Projekt - Entwicklung und Gestaltung von Serious Games, Sommersemester 2017

Lernziele

Die Studierenden sind in der Lage eine projektorientierte Arbeit im Bereich Serious Games detailliert zu planen.

Sie sind vertraut mit der Theorie und Praxis von Serious Games, sowie mit Methoden zur Gestaltung und Implementierung von solchen Spielen. Sie sind in der Lage, ihre Ergebnisse angemessen zu dokumentieren und im Rahmen von Vorträgen überzeugend zu präsentieren.

Die Eigenständigkeit in den team- und projektorientierten Aufgaben führt zu einer vertieften Kompetenz, Methoden der Konzeption, der Analyse, der Erstellung und der Evaluation von Serious Games anzuwenden. Die Studierenden erwerben zudem die Kompetenz in interdisziplinären Teams aus Medieninformatikern und Psychologen zielorientiert an gemeinsamen Fragestellungen zu arbeiten.

Inhalt

In diesem zweisemestrigen Anwendungsfach werden Kenntnisse über Einsatz und Gestaltung von digitalen Lernspielen, sogenannten Serious Games, im Hinblick auf deren kognitive und affektive Wirkung unter Analyse bestehender Serious Games vermittelt. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbstständig Lernspielkonzepte zu konzipieren, technisch umzusetzen und nach eigens entwickelten Fragestellungen in Bezug auf Adaptivität, emotionale/motivationale Wirkung und/oder Lernleistung zu evaluieren.

Allgemeines

Das Anwendungsfach wird als interdisziplinäre Veranstaltung durchgeführt. Neben Teilnehmern aus der Medieninformatik können Psychologiestudierende (Master) in Form eines einsemestrigen Seminars teilnehmen.

Zu Beginn des Semesters sollen die Grundlagen zu Serious Games selbstständig erarbeitet und gegenseitig präsentiert werden. In einer zweiten Phase kann in 4-er Teams mit der Entwicklung eigener Serious Games begonnen werden. Diese werden im Sommersemester konzipiert und im anschließenden Wintersemester realisiert und evaluiert.

Leistungsnachweis

Die Vergabe der Leistungspunkte basiert auf der erfolgreichen Teilnahme am zweisemestrigen Anwendungsfach. Dies ergibt sich aus der aktiven Teilnahme an Besprechungen und Diskussionen, der schriftlichen Konzeptionspapiere und Zwischenpräsentationen, der schriftlichen Ausarbeitung und der Abschlusspräsentation.

Die Modulnote ergibt sich als gewichtetes Mittel aus den Ergebnissen der oben genannten Leistungen.

 

 

Einordnung

siehe Modulhandbuch

Das Anwendungsfach kann um ein 4-Punkte-Modul ergänzt werden, und ist dann auch als Projektmodul für Studierende der Informatik anrechenbar.

Weitere Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 12

LSF-Eintrag