Forschung / Laufende Projekte

Auf dieser Seite finden Sie eine Liste der derzeit am Institut laufenden internen und externen Forschungsprojekte. 

EU Forschungsprojekte

The  MELODIC  platform  will  enable  data-intensive  applications  to  run  within  defined security,  cost,  and performance  boundaries  seamlessly  on  geographically  distributed  and  federated  cloud  infrastructures.  MELODIC will thereby realise the potential of heterogeneous cloud environments for big data and data-intensive applications by  transparently  taking  advantage  of  distinct  characteristics  of  available  private  and  public  clouds,  dynamicallyoptimise resource utilisation, consider data locality, conform to the user’s privacy needs and service requirements, and counter vendor lock-in. Hence, the main objective of the MELODIC project is to enable data-aware application deployments on geographically distributed and federated cloud infrastructures.

Im Projekt CloudSocket - Business and IT-Cloud Alignment using a Smart Socket wird mit einem Gesamtbudget von 4.084.850,00€, gemeinsam mit den Partnern BOC, Atos, Ymens, Fhoster, bwcon, Mathema, FORTH und Fachhochschule Nordwestschweiz, an einer Plattform zur Unterstützung des Konzepts Business-Process-as-a-Service (BPaaS) von der Modellierung der Geschäftsprozesse bis zur Ausführung und Analyse der Dienste in der Cloud geforscht und entwickelt.

Nationale Projekte

Das Forschungsprojekt ProThOS wird vom BMBF mit einem Gesamtbudget von 1M€ gefördert. In diesem Projekt wird eine Laufzeitumgebung für die effiziente Ausführung von taskbasierten Anwendungen entwickelt. Die Abhängigkeits- und Granularitätsinfrmationen werden dabei vom Compiler bereitgestellt, um eine einfache Programmierbarkeit zu gewährleisten. Dabei wird das Betriebssystem mit einbezogen, um Lokalitätseigenschaften bestmöglich zu berücksichtigen. Das Kooperationsprojekt wird von der Universität Ulm koordiniert.

Das Projekt ViCE -  Virtual Open Science Collaboration Environment …

Die elektronische Datenverarbeitung hat die Wissenschaft in den letzten 20 Jahren nachhaltig verändert. In jedem Fachgebiet kamen neue,computergestützte Formen der Datenerhebung,und -bearbeitung hinzu. Die zunehmende Nutzung von Virtuellen Forschungsumgebungen (VFU) erlaubt eine einrichtungs- und fächerübergreifende Kollaboration, eine bessere Integration des wiss. Nachwuchses und den Einsatz in der Lehre. In einigen Fachdisziplinen sind die Herausforderungen zur Nutzung von VFUs bereits gelöst, andere wollen den Schritt in diese Richtung vollziehen. Die notwendigen technischen Infrastrukturen sind in der Regel vorhanden. Jedoch ist noch keine standardisierte und breit verfügbare Lösung vorhanden, die Forschenden mit Bedarf an digitalen Workflows einfach zur Verfügung stehen. Diese Lücke soll von zwei Seiten, einmal “von oben” aus Anwendersicht mit ganz konkreten Bedarfen und zum anderen “von unten” aus Rechenzentrumssicht mit passgenauen Angeboten geschlossen werden. Das Projekt verhilft den wissenschaftlichen Rechenzentren zu einem klaren Verständnis der Bedarf der Communities zur besseren Unterstützung heterogener Anforderungen seitens ausgewählter Fachwissenschaften. Indem die Rechenzentren mit den Fachdisziplinen gemeinsame Vorstellungen entwickeln und daraus Planung und Organisation der Infrastrukturen für wissenschaftliche Projekte ableiten, können sie mit beherrschbarem Aufwand wichtige Basisinfrastrukturen und IT-Prozesse bereitstellen. Das bildet die Grundlage für zukünftige Organisationsstrukturen an Rechenzentren für einen dauerhaften Betrieb, nachhaltige Geschäftsmodelle und proaktive Beratung neuer Communities.

Das Projekt "Nachhaltige Rechenzentren Baden-Württemberg - EcoRZ"...

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ausgehend von einer Technologieanalyse die Potenziale der Steigerung der Energieeffizienz und der Bereitstellung von Flexibilität im Bereich der Rechenzentren für Baden-Württemberg zu bestimmen. Dabei werden stets Elektrizität, Wärme und Kälte integriert und über die Grenzen des Rechenzentrums hinaus betrachtet. Rechenzentren bilden zunehmend die infrastrukturelle Basis für Wirtschaftstätigkeit in nahezu allen Branchen. Vor diesem Hintergrund wird ein Instrumentarium zur Standortanalyse ausgearbeitet, das sowohl seitens der Rechenzentrumsbetreiber zur Standortentscheidung als auch seitens der Politik zur Identifikation von Handlungsbedarfen eingesetzt werden kann. Kern dieser Standortanalyse ist die Erarbeitung eines Sets von Nachhaltigkeitsindikatoren, die sowohl harte wie auch weiche Standortfaktoren erfassen. Zudem werden unter Einbeziehung der Projektergebnisse Potentiale hinsichtlich einer Verminderung von Treibhausgasemissionen, Energieeinsparungen sowie Arbeitsplätzen (inkl. Multiplikatoreneffekte) quantifiziert. Der Transfer in die Praxis erfolgt durch eine projektbegleitende Kommunikation sowie der Anwendung der Ergebnisse auf konkrete Rechenzentren.

Weitere Projekte

Das ursprünglich im EU Projekt XtremeOS entstandene Virtual Nodes Framework wird zusammen mit dem Institut für verteilte Systeme weiterentwickelt. Das Framework bietet die Möglichkeit zur Realisierung von fehlertoleranten verteilten Systemen.

Weitere Informationen auf der Projektseite zum Virtual Nodes Framework.

Vergangene EU Forschungsprojekte

Das Projekt Paasage- Model-based Cloud Platform Upperware ist ein Integrierter Projekte mit einem Gesamtbudget von  8.401.778€ und den Partnern SINTEF, STFC, HLRS, University of Stuttgart, INRIA, CETIC, FORTH, be.wan ,EVRY, Sysfera, Flexiant, Lufthansa Systems, AG GWDG, Automotive Simulation Center Stuttgart e.V., University of Oslo, University of Ulm

Im Projekt CACTOS - Context-Aware Cloud Topology Optimisation and Simulation wird mit einem Gesamtbudget von 3.45 M€ wird zusammen mit den Partner Realtech AG, Queen's University Belfast, Flexiant, FZI Karlsruhe, Umea Universitet und Dublin City University Modelle und Methoden erforscht die Ausführung von Cloud Anwendungen auf Basis diverser Parameter und unter Berücksichtigung heterogener Hardwareinfrastruktur optimal und damit energieeffizient auszuführen.

Das Projekt POLCA - Programming Large Scale Heterogeneous Infrastructures bringt Partner aus Industrie und Forschung zusammen um die Programmierbarkeit von eingebetteten Systemen und Höchstleistungsrechnern zu verbessern. Das dreijährige Projekt mit einem Gesamtbudget von 3,15M€ bringt mit den Partnern Universität Stuttgart/HLRS, Universität Twente, CETIC, IMDEA, Maxeler Technologies und Recore Systems Expertise aus den Bereichen Höchstleistungsrechnen und eingebetteter Systeme zusammen.

Vergangene Nationale Projekte

Im vom BMBF geförderten Forschungsprojekt MyThOS wird ein reduziertes, auf die Bedürfnisse von rechenintensiven Anwendungen optimiertes Betriebssystem entwickelt. Dabei sind insbesondere Fragestellungen wie zukünftige heterogene Hardwaresysteme mit einer hohen Anzahl von Rechenkernen adressiert werden können von Interesse. Das zum 1.10.2013 beginnende Vorhaben hat ein Gesamtbudget von 1,3M€ und erfolgt zusammen mit den Partnern Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart, Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Alcatel-Lucent Deutschland AG, Bell Labs und der Universität Siegen. Das Vorhaben wird von der Universität Ulm koordiniert.