Abschlussarbeiten

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Laufende Arbeiten


3.
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N., N.
Classification of Virtual Switch Approaches for Clouds
Master Thesis
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
2015
noch nicht publiziert

Marker: MA, AA, StefanWesner, JanSiersch

Zusammenfassung: With the rise of Cloud Middleware solutions such as OpenStack virtual switches such as Open vSwitch have evolved to address the need for Network Virtualization similarly to the well established virtualization for CPUs, Memory etc. For smaller Cloud settings and lower bandwidth demands a full software switch such as Open vSwitch is sufficient to handle the workload and to achieve reasonable switching times. For commercial grade and large scale installation a range of hardware supported products have emerged such as Junipers Open Contrail, VMware NSX or Midokuras MidoNet. Furthermore hardware vendors have started to build virtual switches into their Network Interface Cards such as Mellanox Connext X3 Pro delivering virtually a large number of NICs towards the virtualization environment. The goal of this thesis is to deliver not only a survey of technology options that are currently available but to find a taxonomy to compare the different technological options. For a selected subset representing typical representatives for the different options a test- and validation method allowing a comparison in terms of key properties derived in the previous step must be planned, designed and implemented.

2.
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N., N.
Design and Implementation of an Availability Measuring Tool for Cloud-based Virtual Machines
Bachelor Thesis
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
2015
noch nicht publiziert

Marker: BA,AA, JoergDomaschka

Zusammenfassung: follow the link to find out more

1.
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N., N.
Transformation of Java Applications
Masterarbeit, Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
2014
noch nicht publiziert

Marker: JoergDomaschka, MA, DA

Zusammenfassung: As any imperative programming languages, Java has an operation-centric view on applications: The code as a sequence of operations changes the application state. The interweaving of logic and state is very strong so that a separated view on both is barely possible. In particular, tracking state and changes of the state from outside the application code is only possible with huge efforts. On hardware-level, however, such a change tracking is easily possible using dirty-bits. This thesis aims at changing Java applications such that their state is stored and managed independent from the logic. The means of choice shall be an application-unaware code transformator. Using the transformed version of the application, it shall be easily possible to track changes and histories of (portions of) the state. In particular, this transformation shall enable to easy find changes between the application state at two points in time (diffs).

Bemerkung: Wie alle imperative Programmiersprachen hat Java als objektorientierte Sprache eine Operations-zentrische Sicht auf Anwendungen. Der Code als eine Folge von Anweisungen ändert den Zustand der Anwendung. Dabei ist auf programmiersprachlicher Ebene die Verwebung von Code und Zustand so stark, dass eine getrennte Darstellung und Verarbeitung von beidem kaum möglich ist. Insbesondere ist es schwierig Teile des Zustands zu beobachten und auf eventuelle Änderungen zu reagieren wie dies zum Beispiel durch Dirty-Bits in Hardware relativ einfach möglich ist. Diese Fähigkeit erlaubt eine einfache und vor allem orthogonale Programmierung von Funktionen wie zum Beispiel Zustandstransfer und Snapshoting, wie sie für eine Migration der Anwendung oder im Kontext von Fehlertoleranzmechanismen erforderlich sind. Im Zuge dieser Arbeit sollen Ansätze zur Speicherdarstellung analysiert werden, insbesondere solche, die eine Write-Once Eigenschaft aufweisen und somit leicht auslesbar sind. Anschließend soll eine Strategie gefunden werden (eine Teilmenge von) Java Anwendungen so zu transformieren, dass sie leicht zu snapshotten sind. Insbesondere sollen leicht Diffs zwischen verschieden Snapshots gebildet werden können. Diese Strategie soll schließlich prototypisch umgesetzt werden.

Abgeschlossene Arbeiten


1994

18.
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Matern, Jürgen
Leistungsmessungen an einem ATM-Netz
Studienarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Juli 1994

Zusammenfassung: Die Vernetzung der einzelnen Computer weltweit nimmt immer größere Ausmaße an. Der technische Fortschritt der Übertragungsmedien ging über einfache Telefondrähte, dann Koaxialkabel und anderen breitbandigen Kupferleitungen. Neuerdings werden die ersten Netze mit Glasfasern aufgebaut. Auch die Anforderungen der Anwender and die Computernetze steigen ständig an. Man erwartet heute schon Dienstintegration (ISDN) und variable Datenraten. Videokonferenzen (oder einfacheres Telefonieren) sollen über ein und dasselbe Netz möglich sein. Ein Netz, das all dies leisten soll, ist ATM. In dieser Arbeit wird ein Überblick über die grundlegenden Ideen hinter ATM gegeben, sowie der interne Aufbau beschrieben. Das lokal installierte ATM-Netz wurde mit den in der Arbeit beschriebenen Messmitteln untersucht und die Messergebnisse der Übertragungsleistung dokumentiert.

17.
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Sinner, Christian
Integration von Planungs- und Simulationskomponenten in ein Netzwerkmanagementsystem
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Mai 1994

Zusammenfassung: Ein System zur Planung und Simulation von Netzwerken als Bestandteil eines integrierten Netzwerkmanagements sollte möglichst viele Phasen des Lebenszyklus eines Netzwerkes unterstützen. Gesucht wurde eine Modell, das möglichst alle Lebensphasen eines Netzwerkes abdeckt. Dazu mußten die für die einzelnen Phasen relevanten Informationen zur Verbindung von Simulations- und Managementsystem und die zugehörigen Schnittstellen definiert werden. Anschließend wurden drei am Markt verfügbare Planungs- und Simulationssysteme untersucht (MIL-3 Opnet 2.4, BONeS Designer 2.6 und CACI Comnet III), ob sie diesem genügen und inwieweit sie mit gängigen Netzwerkmanagementsystemen (Cabletron Spectrum, Sun NetManager) kooperieren können. Durch die Bank beschränken sich die Simulationssysteme auf zwei ganze Phasen, nämlich Anstoß und Entwicklung. Dabei legen die zwei schlechteren Produkte dem Nutzer auch dabei noch Steine in den Weg, sei es durch Abstürze (Comnet) oder durch umständliche Bedienung (Opnet). Auch die zum schnellen Austausch der Informationen nötigen Schnittstellen sind allenfalls rudimentär vorhanden. Nur Designer hat den Eindruck eines brauchbaren und durchdachten, wenn auch teuren Werkzeuges hinterlassen.

16.
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Birk, Martin
Bereitstellung analoger und digitaler METEOSAT Daten
Studienarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
April 1994

Zusammenfassung: Diese Arbeit entstand aus dem Wunsch aktuelle Wetterbilder direkt vom Erzeuger, also dem Satelliten, zu empfangen. Als Einstieg wurde METEOSAT ausgewählt, weil bei diesem geostationären Wettersatelliten die aufwendige Nachführung der Antenne entfällt. Die Aufgabe bestand darin, sowohl das analoge, als auch das digitale Wetterbildformat zu empfangen und auf einem Computer zur Weiterverarbeitung bereitzustellen. Die Anlage für hochauflösende Digitalbilder sollte aufgebaut belassen werden und in der zweiten Stufe wurden diese Bilder in ein Informationssystem integriert.

15.
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Schimpf, Roland
Empfang von Meteosat Satellitenbildern und deren Einspeisung in ein LAN
Studienarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
1994

1993

14.
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Sinner, Christian
Entwicklungsstudie Optoelektrischer Stecker für Polymerfasern
Studienarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
November 1993

Zusammenfassung: Der zu entwickelnde optoelektrische Stecker soll sowohl für den Einsatz bei der Gebäudeverkabelung als auch in KFZ's verwendet werden können. Der Schwerpunkt der Arbeit lag bei der Realisierung der Empfängergruppe, deren Leistungsdaten an einer Testeinrichtung gemessen wurden. Hierbei wurde das Problemfeld der gesamten Übertragungsstrecke aufgezeigt und dann diese in einzelne Module aufgetrennt, deren spezielle Probleme im Einzelnen theoretisch wie praktisch durchgegangen wurden. Abschließend erfolgte eine Übersicht über vergleichbare Systeme und eine Bewertung des Systems.

13.
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Gerhardt, Jochen
Ramanspektroskopische Untersuchungen an Oligoamiden
Diplomarbeit
Institut fü Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
September 1993

Zusammenfassung: Beim Übergang vom vollständig geordneten Kristall in die isotrope Schmelze können bei z.B. bei Polymeren neben Phasenübergängen zwischen verschiedenen Kristallmodifikationen auch solche Übergänge beobachtet werden, bei denen bereits einzelne charakteristische Merkmale einer Flüssigkeit, wie z.B. Orientierungs- und Konformationsunordnung oder das Fehlen einer Fernordnung, auftreten. Wunderlich charakterisiert 3 verschiedene Zwischenphasen (Mesophasen) vor dem Schmelzzustand: Flüssigkristalline Phase - Plastische Phase - CONDIS-Phase. Zyklische Oligoamide zeigten in DSC-Messungen interessante Vorumwandlungen, die das Auftreten einer defektgesättigten Phase vor dem Schmelzen erwarten lassen. Im Rahmen dieser Arbeit wurden diese Ringsysteme auf Konformationsänderungen bei Phasenumwandlungen untersucht. Als besonders sensibel für Konformationsänderungen gilt hierbei der aliphatische Bereich einer Kette bzw. eines Ringes. In diesen Ketten führen dominierende Abstoßungskräfte zu einer gestreckten linearen Zickzackkette, bei der die einzelnen C-C-Bindungen in trans-Stellung (180°) vorliegen. Unter Energiezufuhr können die Bindungen auch in die Konformation gauche- bzw. gauche (-60°, 60°) übergehen (gauche-Stellung = Konformationsdefekt). Die Ramanspektroskopie ermöglicht die Identifizierung defektkonformativer Banden und kann somit als spektroskopische Sonde für die Untersuchung einer CONDIS-Phase dienen. In dieser Arbeit wurden die Phasenübergänge des zyklischen c-(AL)2 und der zyklischen Dimere c-(8.10), c-(10.12) und c-(12-.14) vom Diamin-Dicarbonsäuretyp spektroskopisch untersucht. Anhand des C-C-Streckschwingungsbereiches konnte der Anteil von gauche-Bindungen in den aliphatischen Ringsequenzen quantitativ bestimmt werden. Bei Raumtemperatur wurde hierbei eine so geringe Anzahl von gauche-Bindungen festgestellt, dass bei allen Ringen in der Tieftemperaturstruktur die Amidgruppe in der Falte liegen dürfte. Während sich für das Lactam c-(AL)2 nur eine geringe Zunahme der Defektkonzentration in der Mesophase einstellt, ergibt sich für die zyklischen Dimere beim Übergang in die Hochtemperaturphase eine so starke Zunahme des Defektanteils, dass in den aliphatischen Sequenzen über 50% der Bindungen in gauche-Konformation vorliegen. Anhand der ramanspektroskopischen Untersuchungen konnte somit die Existenz einer CONDIS-Phase gezeigt werden.

12.
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Leibing, Bernd
Monte-Carlo Berechnung des T/p Diagramms für ein Ensemble flexibler Moleküle
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Mai 1993

Zusammenfassung: Viele organische Molekülkristalle und Polymere zeigen beim Phasenübergang vom vollständig geordneten Kristall zur Schmelze eine Zwischenphase, die CONDIS Phase (conformational disordered crystals). Trotz der vielen experimentellen Beobachtungen, gibt es nur sehr wenige theoretische Arbeiten, die den CONDIS Phasenübergang beschreiben. Das Ziel dieser Arbeit ist mit Hilfe der Monte-Carlo Methode nachzuprüfen, ob dieses Modell fähig ist, ein T/p Phasendiagramm vollständig wiederzugeben. Das vorhandene FORTRAN Simulationsprogramm (J. Hahn, 1992) wurde auf eine moderne, zukunftsweisende UNIX Plattform portiert, um die extreme Datenmenge, die bei der Simulation anfällt, verarbeiten zu können. Um die Auswertung der vielen Simulationsdaten zu erleichtern, wurden mehrere Programme zur graphischen Darstellung erstellt. Bei den Simulationen stellte sich heraus, dass sich die MC Methode nicht dazu eignet, den Phasenübergang selbst genauer zu untersuchen, da das System dabei dazu tendiert in zwei Phasen aufzuspalten. Es zeigte sich, dass das Auftreten einer CONDIS Phase hauptsächlich vom Geometriefaktor G des Modells abhängt, welcher die maximale Formänderung der Konformere beschreibt. Durch Verändern der Modellparameter wurden Systeme gesucht, für die das zugehörige T/p Phasendiagramm bei tiefen Temperaturen einen direkten Phasenübergang vom vollständig geordneten Kristall zur isotropen Schmelze zeigt, welcher für hohe Temperaturen in die beiden Phasenübergänge "geordneter Kristall zum CONDIS Kristall" und "CONDIS Kristall zur Schmelze" aufspaltet. Für ein System, bei dem das Defektkonformer eine höhere Energie als das der Grundstruktur hat, sowie für ein System mit isoenergetischen Konformeren konnte ein solches Phasendiagramm berechnet werden.

1992

11.
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Weihe, Volker
Streuphänomene an atmosphärischem Wasser
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Oktober 1992

Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wurden Streuphänomene an atmosphärischem Wasser mit Hilfe der Mie'schen Streutheorie untersucht. Die Rechnungen wurden für verschiedene Größenparameter ka und Winkelbereiche durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als Farbwerte auf dem Bildschirm dargestellt und ermöglichen eine visuellen Eindruck der Streuphänomene. Für Tropfen, deren Radius kleiner als 10-8 m sind, überwiegt die Rayleighstreuung. Bei größeren Tropfen sind Partialwellen höherer Ordnung beteiligt und es ergibt sich eine kompliziertere Winkelabhängigkeit. Der Hof wird von Tropfen mit einem Radius ab etwa 5 µm bis etwa 50 µm hervorgerufen. Je kleiner der Tropfen, desto größer der Hof. Die Glorie entsteht bei Tropfen mit einem Radius zwischen ungefähr 3 µm und 30 µm. Auch hier gilt: je kleiner der Tropfen, desto größer der Öffnungswinkel der Ringe. Der Regenbogen zeigt sich ab einer Tropfengröße von etwa 20 µm. Dann sind die Maxima allerdings so breit, dass sich die Abhängigkeit des Brechungsindexes von der Wellenlänge kaum bemerkbar macht. Es entsteht ein sogenannter "weißer" Regenbogen. Je größer der Tropfen, desto schmaler sind die Maxima, Regenbögen sind nur bis zu einem Tropfenradius von etwa 0,3 mm zu erkennen. Bei großen Tropfen nähern sich die Ergebnisse der Mie-Theorie den Ergebnissen der geometrischen Optik.

10.
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Marie Alain Köhler, Laurent
Ramanspektroskopische Untersuchungen an oligomeren Modellsubstanzen
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Juni 1992

Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wurden Bleicarboxylate im Hinblick auf ihr Schmelzverhalten Raman-spektroskopisch untersucht. Die Kettenlänge der Carboxylate variierte bei geradzahliger Anzahl an C-Atomen von 8 bis 18, der Temperaturbereich erstreckte sich von Zimmertemperatur bis 120 °C. Es wurde im Bereich der Rocking-CH3-Schwingung von 800-910 cm-1 gemessen, in dem Konformationsänderungen des Kettenendes der Beobachtung zugänglich sind. Die Ergebnisse der Messungen bestätigen, dass beim Übergang aus der kristallinen Phase in die erste Zwischenphase Konformationsumwandlungen am Kettenende stattfinden. Beim Übergang in die zweite Zwischenphase - sofern diese vorliegt - ändert sich die Konzentration der erfassten Defekte am Kettenende in deutlich geringerem Ausmaß; dies steht in Übereinstimmung mit der Vorstellung, dass bei diesem Phasenübergang vorwiegend Defekte ins Ketteninnere eingebaut werden. Für den Übergang aus der zweiten Zwischenphase in die isotrope Schmelze wurde beobachtet, dass die Defektkonzentration des Kettenendes weitgehend konstant blieb. Dies widerspricht nicht der Vermutung, dass diese zweite Zwischenphase sich wie eine condis-Phase (nach Wunderlich) verhält; da jedoch nur Defekte des Kettenendes erfasst werden, kann keine bestätigende Aussage für das Verhalten des ganzen Moleküls getroffen werden. Bei den verschiedenen Phasenübergängen konnte die Reihenfolge des Defekteinbaus in Verbindung mit theoretischen Berechnungen in erster Näherung erklärt werden.

1988

9.
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Schwede, Jens
Physikalische Aspekte schneller Datenübermittlung - Aufbau eines ETHERNET-Netzwerkmonitors
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
März 1988

Zusammenfassung: Aufgabe dieser Arbeit war es, einen Netzwerkmonitor zu entwickeln, mit dessen Hilfe sowohl der aktuelle Zustand des lokalen Rechnernetzes an der Universität Ulm untersucht werden kann, als auch Betriebsparameter über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet und ausgewertet werden können. Die Einsatzmöglichkeiten des Monitors wurden an typischen Aufgabenstellungen getestet und die dabei gewonnenen Daten graphisch ausgewertet.

1984

8.
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Pauschinger, Dieter
Aufbau eines rechnergesteuerten Meßwerterfassungssystems zu einem FIR-Spektrometer und quantitative Messungen an Polymeren
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
November 1984

Zusammenfassung: Ausgangspunkt dieser Arbeit war das Problem der Verbesserung der Auswertemöglichkeiten an einem FIR-Spektrometer (Michelson-Interferometer). Die Dokumentation erfolgte bisher ausschließlich als Ausdruck auf Papier. Für spätere Auswertungen und Analysen auf einem Rechner sind die Daten nur noch über sehr umständliche Digitalisierungsverfahren zugänglich. Ziel war es, die erhaltenen Messwerte dauerhaft auf handelsüblichen Datenträgern abzuspeichern um sie rechnerunterstützt auswerten zu können. Gleichzeitig wurde eine Vollautomatisierung der Messapparatur angestrebt. Die Ausführung erfolgte mit einer Interface-Karte 4832 der Fa. Meilhaus Elektronik GmbH; sie ist rechnerseitig mit einer parallelen Schnittstelle (IEEE-488) ausgerüstet und kann geräteseitig 14 Data-Ports zu je 4 Pins unabhängig sowohl als INPUT-Port als auch als OUTPUT-Port ansprechen. Die Entwicklung einer Schaltung und die dazu notwendige Software zur Steuerung des FIR stellt das Kernstück dieser Arbeit dar. Mit dieser Entwicklung können nun die Geräteparameter vom Rechner eingestellt, die Messwerte (Interferogramm) erfasst und schließlich beides zusammen mittels der Koppelsoftware in einer Datei auf dem Rechner abgelegt werden.

7.
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Göppel, Heinrich
Ramanspektroskopische Untersuchungen an flüssigkristallinen Substanzen
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
April 1984

Zusammenfassung: Im Unterschied zu Kristallen gibt es bei Flüssigkristallen zwischen der festen Phase und der isotropen flüssigen Phase eine oder mehrere Zwischenphasen, die sogenannten Mesophasen. Die Mesophasen sind mikroskopisch dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Molekülen noch eine ein- oder zweidimensionale Fernordnung, mindestens aber eine Richtungsfernordnung vorliegt. Mit Hilfe der Schwingungsspektroskopie ist es möglich, Aussagen über die Konformation der Moleküle, insbesondere über die Konformation der Alkylreste, zu erhalten. Dies liefert Aussagen darüber, wie die Bildung von flüssigkristallinen Mesophasen durch den Anbau von Alkylresten unterstützt wird. Aufgabe der vorliegenden Arbeit war es, in den Ramanspektren eines flüssigkristallinen Polymers und einer niedermolekularen Modellsubstanz die longitudinale akustische Mode (LAM) zu identifizieren und ihr Verhalten in den einzelnen flüssigkristallinen Mesophasen zu beobachten. Bei den Messungen waren sowohl bei dem Polymer als auch bei der niedermolekularen Modellsubstanz keine LAMs sichtbar. Die Messungen im C-C-stretching-Gebiet zeigen, dass sowohl in den Alkylresten als auch im Spacer keine all-trans-Konfiguration mehr vorliegt. Daraus folgt allerdings nicht zwingend, dass keine LAM existiert, den Reneker und Fancone haben die Verhinderung der LAM durch Defekte nur für wenige Defekttypen nachgerechnet. Auch theoretische Überlegungen zur Polarisierbarkeit (bei den LAMs 1. und 2.Ordnung) zeigen, dass sich die Existenz einer LAM nicht vollständig ausschließen lässt.

1982

6.
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Rupp, Wolfgang
Über Flüssigkristalle und flüssigkristalline Polymere
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Dezember 1982

Zusammenfassung: Zwischen der kristallinen (festen) Phase und der isotropen (flüssigen) Phase tritt bei einigen organischen Substanzen eine Zwischenphase (Mesophase) auf: die kristalline Flüssigkeit oder der Flüssigkristall. Hierbei handelt es sich um eine Phase, die einerseits in vielen Eigenschaften anisotrop ist, andererseits aber ebenso beweglich sein kann wie eine niederviskose Flüssigkeit. Eine Aufgabe dieser Arbeit war es, eine Messapparatur zur experimentellen Bestimmung der orientierungselastischen Konstanten von nematischen Flüssigkristallen und polymeren Flüssigkristallen aufzubauen. Die elastischen Konstanten der drei Grunddeformationen konnten für EBBA und MONO angegeben werden, wobei sich zeigte, dass die Konstanten der niedermolekularen Modellsubstanz MONO um einen Faktor 2-3 größer sind als die des Flüssigkristalls EBBA. Die Ergebnisse wurden auf der Grundlage der Maier-Saupe-Theorie diskutiert, woraus als wichtigste Folgerung zu nennen ist, dass in der Nähe der Phasenumwandlung nematisch-isotrop eine annormales Temperaturverhalten zu beobachten ist, das durch Änderungen in der Nahordnungsstruktur erklärt werden kann. Da die Deformation des polymeren Flüssigkristalls nur im nichtorientierten Zustand beobachtet werden konnte, lässt sich für diese Substanz nur eine mittlere elastische Konstante abschätzen, die überraschenderweise dieselbe Größenordnung hat wie die Konstanten der niedermolekularen Modellsubstanz.

5.
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Abele, Hermann
Raman-Spektroskopische Untersuchungen an CH2-Kettensystemen
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Juli 1982

Zusammenfassung: Für die Verarbeitung einer der am häufigsten verwendeten Kunststoffe (Polyäthylen) ist das Verhalten in der Schmelze und der Übergang zum Festkörper von besonderer Bedeutung. Mikroskopisch sind es zwei Faktoren, die diesen Übergang beeinflussen: einmal die Konformationsumwandlung des Moleküls selbst und zum anderen die Wechselwirkung der Ketten untereinander. Bei sehr hohen Drucken spaltet sich dieser Übergang auf; es tritt zum Schmelzübergang noch zusätzlich eine Festkörper-Fest­körperphasenumwandlung auf. An Modellsubstanzen (den Zykloalkanen (CH2)22 und (CH2)24) die unter Normaldruck ein ähnliches Verhalten zeigen, sollten die Eigen­schaften dieser Phasenumwandlungen temperaturabhängig Raman-Spektroskopisch untersucht werden. Zu diesem Zweck wurde eine temperierbare Messzelle gebaut. Die qualitative Auswertung der Ramanspektren erwies sich als sehr schwierig, da über die Lage der Banden und deren Intensitäten bisher kaum Untersuchungen vorliegen. Aus der möglichen Zuordnung kann allgemein festgestellt werden, dass der Übergang von der Tieftemperaturphase zur Hochtemperaturphase vorwiegend auf Konformationsumwandlungen des Moleküls zurückzuführen ist, während beim Übergang zur Schmelze keinerlei ähnliche Beobachtungen gemacht werden (Fernordnungsänderungen sind wohl entscheidend). In der Tieftemperaturphase liegen die Zykloalkane vermutlich in einer monoklinen oder triklinen Subzelle vor. Das Zykloalkan selbst besteht aus zwei parallelen trans-Kettensegmenten mit zwei 200-Falten der Sequenz ggtgg. In der Hochtemperaturphase besteht sehr wahrscheinlich eine kristalline Struktur. Um nötige Bandenabtrennungen möglich zu machen wurde, ein Messwerterfassungssystem entwickelt, welches im Rahmen dieser Arbeit aber nur noch angetestet werden konnte.

4.
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Klink, Ottmar
FIR-Spektroskopische Untersuchungen an flüssigkristallinen Substanzen
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Juli 1982

Zusammenfassung: In den letzten Jahren gewannen Flüssigkristalle in der Technik mehr und mehr an Bedeutung, unter anderem in der Elektroopitk, beim Bau von Kameraverschlüssen, Fenster mit variabler Lichtdurchlässigkeit, Polarisationsfiltern, etc.. Auch bieten sich einige Flüssigkristalle für Temperaturmessungen an, da deren Reflexionsfarben stark temperaturabhängig sind. Sie finden bereits Anwendung in der zerstörungsfreien Materialprüfung und der medizinischen Diagnostik. Eine Charakterisierung der Phasenübergänge von Flüssigkristallen ist nicht nur von technologischen Interesse sondern bietet darüber hinaus auch Aussagen über Strukturparameter der betreffenden Stoffe. Bei den in dieser Arbeit untersuchten Substanzen handelte es sich um: Poly-Methacryloyloxy-hexamethylenoxy-butoxy-phenyl­benzoat (PMMA), Dekamethylenoxy-butoxyphenylbenzoat (DMBB) und Eth­oxybenzyliden-butylanilin (EBBA). Ihre flüssigkristallinen Phasen und deren Umwandlungen konnten FIR-spektros­kopisch erfasst und teilweise charakterisiert werden. Es zeigte sich, dass der Phasenübergang kristallin / nematisch am deutlichsten spektroskopisch zu beschreiben ist, da sich hier die Charakteristik der Spektren signifikant ändert. Die anderen an diesen Substanzen auftretenden Übergänge äußern sich lediglich durch schwache Bandenverschiebungen und Intensitätsänderungen derselben, was zur genaueren Charakterisierung weitere Messungen mit anderen Methoden (z.B. DSC, Polarisation) erforderlich macht. Bei EBBA wurde eine zweite kristalline Phase im Bereich unterhalb des ersten flüssigkristallinen Übergangs beobachtet, bei der die Spektren Veränderungen zeigen, die darauf schließen lassen, dass diese Phase bei Temperaturen, die bis zu 30 °C unterhalb der Umwandlungstemperatur Tk-n liegen, nicht stabil ist.

1980

3.
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Bürkle, Karl-Rainer
IR-Spektroskopische Untersuchungen von Phasenübergängen in CH2-Kettensystemen
Diplomarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Dezember 1980

Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wurde versucht durch IR-spektroskopische Konformations­analyse Rückschlüsse auf die Defektstruktur der Moleküle zu ziehen. Die untersuchten Substanzen waren Zykloalkane, die als Modellsysteme für Faltungslamellen gelten. Bei den längeren Ringalkanen (CH2)72 und (CH2)96 konnten zwei stabile Modifikationen festgestellt werden: eine orthorhombische in den schmelzkristallisierten Proben und eine trikline in den lösungskristallisierten Proben. Die kürzeren Ringalkane kristallisieren ausschließlich in der triklinen Modifikation. Es konnte gezeigt werden, dass in der orthorhombischen Modifikation eine 110-Falte vorliegt, die in Übereinstimmung mit atomistischen Rechnungen durch die Sequenz ğğ(80)gtg realisiert wird. Diese Falte führt im IR-Spektrum zu Absorptionen bei 1369 l/cm, 1350 l/cm und ca. 1300 l/cm, die wagging-Schwingungen bder speziellen Defektsequenzen zugeordnet werden. Bei (CH2)22 wurde speziell der Festkörperphasenübergang bei 279 K untersucht, der im Vergleich zum Schmelzübergang eine wesentlich größere Wärmetönung aufweist. Es konnte gezeigt werden, dass dabei die Konzentration der intramolekularen Defekte start zunimmt. Für die molekulare Struktur ergab sich in der Tieftemperaturphase eine trikline Subzelle und 200-Falten der Konformation ggtgg. In der Hochtemperaturphase liegen die 110-Falten vor wie im schmelzkristallisierten (CH2)96. Außerdem wird pro Kettenstrang ein Rotator aktiviert (gtğ-Sequenz). Beim Schmelzübergang werden keine weiteren intramolekulare Defekte eingebaut, d.h. die Form des Moleküls bleibt erhalten. Der Schmelzübergang ist offenbar lediglich durch den Verlust der Fernordnung der Moleküle gekennzeichnet.

1979

2.
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Arnold, Rudolf
Infrarotspektroskopische Untersuchungen an n-Alkanen und Cycloalkanen
Zulassungsarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
Juli 1979

Zusammenfassung: Viele Eigenschaften der kondensierten Materie werden Defekten (Abweichungen von der Idealstruktur) verursacht. Aus diesem Grunde ist es wichtig, Informationen über die Struktur, die Energie und die Konzentration solcher Defekte zu erhalten. Eine Möglichkeit dazu bietet die Infrarotspektroskopie, da Abweichungen von Idealstrukturen häufig charakteristische Veränderungen des Infrarotspektrums verursachen. In dieser Arbeit wird versucht, insbesondere eine für Polymere wichtigen Defekttyp, nämlich die Kettenfalte, mit Hilfe geeigneter Modellsubstanzen, den Cycloalkanen, quantitativ zu untersuchen. Bei den Messungen wurde insbesondere der Spektralbereich zwischen 1400cm-1 und 1200 cm-1 untersucht. Durch die numerische Abtrennung von Einzelbanden kann der Einfluss der Falten quantifiziert und die Konzentration, bezogen auf die Anzahl der CH2-Gruppen, gemessen werden. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass die Faltenkonfiguration auch den rocking-Bereich (780 cm-1 bis 680 cm-1) und den bending-Bereich (1480 cm-1 bis 1430 cm-1) charakteristisch beeinflusst. Dort treten bei den Cycloalkanen Banden auf, die in den Spektren der n-Alkane vollständig fehlen.

1978

1.
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Bölstler, Hans
Ramanspektroskopische Untersuchungen an n-Paraffinen und Zykloparaffinen
Zulassungsarbeit
Institut für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm,
August 1978

Schlüsselwörter: DA, Prof. Dr. W. Pechhold, Dr. H.P. Großmann

Zusammenfassung: Raman hat schon in seien ersten Veröffentlichung über den nach ihm benannten Ramaneffekt darauf hingewiesen, dass Zahl, Lage und Intensität von Linien, die im Streuspektrum einer Substanz auftreten, charakteristische Eigenschaften des streuenden Mediums sind. Die Unterschiede in den von verschiedenen Substanzen erhaltenen Streuspektren hängen offenbar eng mit dem Aufbau der jeweiligen Moleküle bzw. deren Anordnung untereinander zusammen. Eine der großen Anwendungsmöglichkeiten des Ramaneffektes besteht somit in der Strukturaufklärung von Molekülen und Kristallen. In der vorliegenden Arbeit wurden n-Paraffine und Zykloparaffine ramanspektroskopisch untersucht. Zum Verständnis komplizierter aus Kettenmolekülen aufgebauter Festkörper können Ergebnisse aus Untersuchungen dieser einfachen Kristalle behilflich sein. Von ganz besonderem Interesse sind dabei Messungen an Zykloparaffinen, da sie in vieler Hinsicht als Modellsystem für Kettenfalten in Polyäthylen angesehen werden können und in diesem einfachen System spezifisch untersucht werden können. Die Ergebnisse der Messungen an Ringen verschiedener Größe zeigen neben den LAM-Moden und ihren höheren Ordnungen bei ca. 500 cm-1 eine charakteristische Bande, deren Lagen von n unabhängig ist. Da n-Paraffine in diesem Bereich keine Banden besitzen, kann diese Bande einer faltenspezifischen Schwingung zugeordnet werden (dies geschieht in guter Übereinstimmung mit Schwingungsrechnungen von Hölzl, Schmid und Hägele). Weiter wurden Spektren im Bereich der Gruppenschwingungen untersucht.

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