Dr. Roberto Rojas

Roberto Rojas begann seinen beruflichen Werdegang in Peru mit einer Ausbildung als klinischer Psychologe und als Psychotherapeut. Daran anschließend arbeitete er von 1993-1997 als Dozent an der Katholischen Universität von Peru und als Verhaltenstherapeut. Durch die Unterstützung des DAAD kam er nach Deutschland, wo er von 1998-2001 an der Universität Tübingen promovierte. Von 2002-2006 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich der Gesundheitspsychologie am Institut für Sportwissenschaft der Universität Stuttgart. Ferner absolvierte er von 2002-2005 die Ausbildung zum Psychotherapeuten an der Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie. Seit Oktober 2005 ist er approbierter Psychologischer Psychotherapeut, Fachrichtung Verhaltenstherapie. Von 2006-2013 arbeitete er als Stationspsychologe an der Schön Klinik Roseneck, wo er sich vertieft mit der Behandlung von Posttraumatischer Belastungsstörung, komplizierter Trauer, chronischen Depressionen, Borderline-Störung, Essstörungen, Tinnitus, Angststörungen und Zwangsstörungen beschäftigte. Die Weiterbildung zum Supervisor absolvierte er von 2010-2012 am Institut für Fort- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie, Bad Dürkheim. Seit Juli 2012 besitzt er die Anerkennung als Supervisor an der Bayerischen Privaten Akademie für Psychotherapie und seit April 2014 auch am Aus- und Weiterbildungsinstitut für Verhaltenstherapie und angewandte Psychologie (AWIP) in Ulm. Im Juni 2013 bekam er die Zertifizierung als EuroPsy-Psychologe bei der European Federation of Psychologists` Associations (EFPA). Seit Oktober 2013 ist er am Institut für Psychologie und Pädagogik als akademischer Mitarbeiter und Geschäftsführer der psychotherapeutischen Hochschulambulanz tätig. Zudem absolvierte er im Jahr 2015 die Weiterbildung als verhaltenstherapeutisch orientierter Selbsterfahrungsleiter beim Zentrum für Psychotherapie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Kontakt

 

 

 

Roberto Rojas
Geschäftsführung der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz (PHSA) der Universität Ulm

Roberto Rojas
☎ +49-(0)731/5521 8102
℻ +49-(0)731/5521 6711

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Forschungsinteressen

Depression und Posttraumatische Belastungsstörung

  • Psychische Belastungen und Resilienzfaktoren bei Mitarbeitern des Rettungsdienstes
  • Biologische und psychosoziale Marker depressiver Störungen
  • Auswirkung psychotherapeutischer Interventionen auf biologische und psychosoziale Parameter depressiver, sowie traumatisierter Personen (PTBS)
  • Kognitive Reaktivität bei chronischen Depressionen
  • Emotionale Reaktivität und Stressbelastung als Prädiktoren eines Rezidivs bei remittiert depressiven Personen

Anhaltende Trauerstörung

  • Ätiologie, Symptomatologie und Behandlung der komplizierten Trauerreaktion

Chronische Erkrankungen

  • Auswirkungen von Psychotherapie und Sport auf die Lebensqualität HIV-positiver und krebskranker Menschen

Auszeichnungen

  • 10/2016: Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) für die Arbeit mit dem Titel "Therapieverfahren zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit anhaltender Trauer"

Wissenschaftliche Tätigkeit

  • Seit 10/2013: Akademischer Mitarbeiter und Geschäftsführer der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz, Institut für Psychologie & Pädagogik, Universität Ulm

  • Seit 01/2012: Internationaler Gutachter für die Forschungsabteilung der Katholischen Universität von Peru (Universidad Católica del Perú), Lima

  • 01/2010-03/2013: Lehre am Psychologischen Institut, Prof. Dr. Martin Hautzinger, Eberhard- Karls-Universität Tübingen

  • Seit 02/2008: Durchführung der Studie „Effekte von emotionaler und kognitiver Reaktivität bei remittiert depressiven Personen“ in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen

  • 01/2006-12/2010: Translation Consulting Editor (Spanish) am „International Journal of Psychology“

  • 01/2002-06/2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft. Arbeitsbereich: Verhalten – Erziehung – Gesundheitsförderung, Prof.  Dr. Wolfgang Schlicht, Universität Stuttgart

  • 09/1997-12/2001: Promotion im Fach Psychologie an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Prof. Dr. Martin Hautzinger, Eberhard- Karls-Universität Tübingen

  • 01/1993-09/1997: Dozent und Forscher an der Institut für Psychologie, Katholische Universität von Peru.

Kongressbeiträge

  • Rojas, R., Ilg, T., Geissner, E. & Hautzinger, M. (2016). Auswirkungen von automatischen Gedanken und psychologischer Flexibilität auf die depressive Symptomatik und Rückfallwahrscheinlichkeit remittierter Depressiver. Poster beim 50. Kongress der DGPs, 18.-22.09.16, Leipzig.

  • Rojas, R. & Rossi, R. (2015). Gruppentherapeutische Behandlung der anhaltenden Trauerstörung. Workshop beim 9. Workshopkongress für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Dresden.

  • Rojas, R., Geissner, E. & Hautzinger, M. (2014). Automatische negative Gedanken, irrationale Einstellungen und psychologische Inflexibilität als Prädiktoren eines Rückfalles bei remittierten Depressiven. Poster beim 32. Symposium der Fachgruppe für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Braunschweig.

  • Rojas, R., Geissner, E., Schirm, E. & Hautzinger, M. (2013). Auswirkungen der kognitiven Reaktivität auf die Vorhersage eines depressiven Rückfalles bei von Major Depression remittierten Patienten. Vortrag bei 8. Workshopkongress für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Trier.

  • Rojas, R., Geissner, E., Schirm, E. & Hautzinger, M. (2012). Effekte von stimmungsinduzierter kognitiver, emotionaler Reaktivität und Stressereignissen auf die Vorhersage eines depressiven Rückfalles bei von Major Depression remittierten Patienten. Vortrag bei 48. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Bielefeld.

  • Rojas, R., Lumbeck, G. & Neuburger, R. (2011). Durch Annahme des Verlustes zu neuen Perspektiven. Schwerpunkte der Trauergruppe. Vortrag am Psychologischen Institut der Ludwig-Maximilian Universität, Februar, München.

  • Rojas, R., Geissner, E., Schirm, E. & Hautzinger, M. (2010). Auswirkungen von stimmungsinduzierter kognitiver, emotionaler Reaktivität und Stressereignissen auf die Vorhersage eines depressiven Rückfalles bei von Major Depression remittierten Patienten. Vortrag bei 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Bremen.

  • Rojas, R. & Hautzinger, M. (2009). Kognitive Reaktivität bei von Major Depression remittierten Patienten nach der Provokation trauriger Stimmung. Poster präsentiert bei 27. Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie, Zürich.

  • Rojas, R., Hautzinger, M. & Schlicht, W. (2008). Effects of Psychotherapy and Exercise-Training on Psychosocial and Physiological Parameters of HIV-1 Positive Persons. Poster presented at the International Congress of Psychology, Berlin.

  • Rojas, R., Schlicht, W., Eimert, L. & Leidig, E. (2007). Einfluss sportlicher Betätigung auf das Körperkonzept und die Lebensqualität krebskranker Jugendlicher und junger Erwachsener. Vortrag beim 8. Kongress für Gesundheitspsychologie, Schwäbisch Gmünd.

  • Rojas, R. (2006). Teilnahme zum Expertenworkshop: Leitlinie für die Rehabilitation von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin.

  • Rojas, R., Schlicht, W., Eimert, L. & Leidig, E. (2003). Sport und Körperselbstbild bei krebskranken Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Vortrag bei Frankfurter Krebssymposium, Frankfurt.

  • Rojas, R. & Schlicht, W. (2003). Einflussfaktoren auf die Compliance bei einer Sportintervention mit HIV-1 Infizierten. Vortrag bei Tübinger Symposium zur Prävention, Tübingen.

  • Rojas, R., Schlicht, W., Eimert, L. & Leidig, E. (2002). Sport in der Rehabilitation krebskranker Jugendlicher und junger Erwachsener. Vortrag bei Arbeitstagung "Psychoonkologische Forschung - eine Standortbestimmung" der Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der Deutschen Krebsgesellschaft, Freiburg.

Ausgewählte Publikationen

Rojas, R., Ilg, T., Geissner, & Hautzinger, M. (2016). Impact of Automatic Thoughts and Psychological Flexibility on Depressive Symptoms and on Relapse of Remitted Depressed Persons. Verhaltenstherapie, 26, 270-277.

Rosner, R., Pfoh, M., Rojas, R. et al. (2015). Anhaltende Trauerstörung. Ein Therapiemanual. Hogrefe Verlag.

Rojas, R., Geissner, E., Schirm, E. & Hautzinger, M. (2014). Kognitive Reaktivität und Stressbelastung als Prädiktoren eines Rezidivs bei remittiert depressiven Personen. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 43(1), 17-26.

Rojas, R., Geissner, E., & Hautzinger, M. (2014). DAS-18 Form A und Form B: Entwicklung und psychometrische Überprüfung von zwei vergleichbaren Kurzversionen der Skala Dysfunktionaler Einstellungen (DAS). Diagnostica, online Zugriff.

Rojas, R., Schlicht, W. & Hautzinger, M. (2004). Auswirkungen der Compliance auf den psychophysischen Effekt einer Sportintervention bei HIV-1 Positiven. Zeitschrift für Sportpsychologie, 11 (1), 2-9.

Rojas, R., Schlicht, W. & Hautzinger, M. (2003). Effects of exercise training on health-related quality of life, psychological well-being, immune status and cardiopulmonary fitness in an HIV-1 positive population. Journal of Sports & Exercise Psychology, 25, 440-455.

Rojas, R., Schlicht, W., Hautzinger, M., Escobar, L. & Bock, J. (2002). Sport und Psychotherapie: Wirkungen auf psychosoziale und physiologische Zustände bei HIV-1 positiven Menschen. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 10 (4), 147-156.

Rojas, R. (2001). Vergleich zwischen den Auswirkungen eines Sport- und eines psychotherapeutischen Programms auf die Lebensqualität HIV-1 positiver Menschen. Regensburg: S. Roderer Verlag.

Rojas, R. (2001). Dos actitudes frente a las enfermedad y su influencia en la salud (Zwei verschiedene Grundeinstellungen zur Krankheit und deren Einfluss auf die Gesundheit). Zeitschrift „La Jornada“. Suplemento „Letra S“: Salud, Sexualidad, SIDA, México, D.F., März.

Rojas, R., Kegelmann, R., Höfelein, M., Bader, A., Schlicht, W. & Hautzinger, M. (2000). Die Auswirkungen eines Sportprogrammes auf die Lebensqualität, das körperliche Befinden und den Immunstatus bei HIV-1 positiven Menschen. In N. H. Brockmeyer, R. Brodt, K. Hoffmann, G. Reimann, M. Stücker, & P. Altmeyer (Hrsg.), HIV-Infekt. (pp. 781-788), Berlin/Heidelberg.