Requirements-Engineering

Requirements-Engineering beschäftigt sich mit Methoden, Formalismen und Werkzeugen zur Ermittlung, Formulierung und Analyse von Anforderungen an Software-gestützte Systeme. Zentral bei unseren Aktivitäten im Requirements-Engineering steht die Idee der Modellbildung, d.h. die abstrakte, weitgehend formale Beschreibung eines Systems in einer Form, die es ermöglicht, einerseits Anforderungen entsprechend zu präzisieren (ohne die Implementierung vorwegzunehmen) und anderseits Systemstrukur und -verhalten zum frühest möglichen Zeitpunkt im Rahmen einer Systementwicklung studieren zu können.
Konkret betrachtete Fragestellungen sind:

  • Grundlagen, Zusammenhänge, Schnittstellen und Integration verschiedener bestehender Ansätze
  • Koexistenz und Mischung verschiedener Formalismen
  • Konsistenz- und Vollständigkeitskriterien für Modelle oder präzise semantische Definitionen einzelner Modellierungskonzepte
  • Methodik und Rechnerunterstützung bei der Entwicklung von (formalen) Spezifikationen aus informellen Problemstellungen
  • Einsatz formal fundierter Methoden
  • (horizontale und vertikale) Verfolgbarkeit ("traceability") von Anforderungen
  • Integration nicht-funktionaler Anforderungen
  • allgemeine Aspekte der Werkzeugunterstützung für das Requirements-Engineering