Sandra Mai

Sandra Mai studierte Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit den Vertiefungsfächern Kognitionspschologie, Klinische Biopsychologie, Neuropsychologie und Psychiatrie. Im Jahr 2013 erwarb sie dort ihren M.Sc. In Kooperation mit der Arbeitsgruppe Neurophysiologie der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Erlangen untersuchte sie in ihrer Bachelor- und Masterarbeit die Emotionsverarbeitung bei Patientinnen mit Anorexia nervosa und gesunden Jugendlichen unter Betrachtung einer zetralnervösen Ebene (EEG, ereigniskorrelierte Potentiale), einer peripherphysiologischen Ebene (Herzrate, Hautleitfähigkeit) und einer Verhaltensebene. Von 2009 bis heute hat sie verschiedene Praktika absolviert und war tätig als wissenschaftliche Hilfskraft. Von November 2013 bis März 2014 war sie tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm im Rahmen von Projekten zu E-Health und zur Versorgungsforschung bei Kindern  und Jugendlichen mit seltenen chronischen Erkrankungen. Seit April 2014 promoviert sie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Dr. Olga Pollatos und ist dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische & Gesundheitspsychologie beschäftigt.

Publikationen

Kontakt

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Sandra Mai
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sandra Mai
☎ +49-(0)731/50 31732
℻ +49-(0)731/50 31739
Π 43.3.112

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Forschungsinteressen

  • Forschungsschwerpunkt: Emotionsverarbeitung und Essverhalten
    Interozeption, Emotionswahrnehmung und -verarbeitung bei gesundem und pathologischem Essverhalten, Essstörungen wie Anorexia und Bulimia nervosa, Adipositas; Neuronale und peripherphysiologische Korrelate von Interozeption und Emotion, Alexithymie, Emotionen und Körperwahrnehmung, Körperschemastörungen.
  • Forschungsschwerpunkt: Gesundheit, Prävention und Ernährung
    Gesundheitsförderung, Förderung emotionaler Kompetenzen, Präventionsmaßnahmen in Hinblick auf gesundes Ernährungs- und Bewegungsverhalten, Körperwahrnehmung
  • Forschungsschwerpunkt: Schmerz
  • Methodische Schwerpunkte in allen Forschungsbereichen
    Peripherphysiologische Parameter: Herzrate, Herzratenvariabilität, Elektrodermale Aktivität (EDA), EMG; EEG und evozierte Potentiale, funktionelle Bildgebung, transkranielle Magnetstimulation (TMS), Neurofeedback, Eyetracking.

Wissenschaftliche Tätigkeiten und Praktika

Wissenschaftliche Tätigkeit

04/2014 -
02/2015
Mitarbeit im Kooperationsprojekt der Baden-Württemberg Stiftung "Komm mit in das gesunde Boot"
Seit April 2014Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Abteilung für Klinische & Gesundheitspsychologie, Institut für Psychologie und Pädagogik Universität Ulm
11/2013 - 03/2014Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
2010 - 2013Studium der Psychologie (M.Sc.) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Thema der Masterarbeit: "Verarbeitung affektiver und nahrungsbezogener Stimuli bei Jugendlichen mit Anorexia nervosa: Eine EKP-Studie."
09/2013 - 10/2013Wissenschaftliche Hilfskraft in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
06/2013 - 08/2013 

Wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Allgemeine Psychologie, Universität Bamberg

2011 - 2013

Wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe "Neurophysiologie" der Kinder und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Erlangen

2008 - 2010Studium Psychologie (B.Sc.) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
2008Abitur am Olympia-Morata-Gymnasium, Schweinfurt

Praktika

04/2013 - 07/2013 Forschungspraktikum an der Professur für Allgemeine Psychologie, Universität Bamberg
03/2012 - 08/2012Praktikum der Tagesklinik für Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Erlangen
09/2010 - 10/2010Forschungspraktikum in der Arbeitsgruppe "Neurophysiologie" der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Erlangen
08/2009 - 10/2009Praktikum beim Sozialpsychiatrischen Dienst OASE, Bamberg

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Fachgruppen Gesundheitspsychologie, Biologische und Neuropsychologie, Allgemeine Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie.

Publikationen

Georgiou, E., Mai, S., & Pollatos, O. (2016). Describe Your Feelings: Body Illusion Related to Alexithymia in Adolescence. Frontiers in Psychology, 7.

Pittino, F., Mai, S., Huckauf, A., & Pollatos, O. (2016). Effects of Hunger on Sympathetic Activation and Attentional Processes for Physiological Computing. Paper presented at the Proceedings of the 3rd International Conference on Physiological Computing Systems, Lisbon, Portugal (pp.152-160). Portugal: Scitepress.

Pollatos, O., Herbert, B. M., Mai, S., & Kammer, T. (2016). Changes in interoceptive processes following brain stimulation. Phil. Trans. R. Soc. B, 371(1708), 20160016.

Horndasch, S., Heinrich, H., Kratz, O., Mai, S., Graap, H., & Moll, G. H. (2015). Perception and evaluation of women's bodies in adolescents and adults with anorexia nervosa. European achives of psychiatry and clinical neuroscience, 1-11.

Mai, S., Gramann, K., Herbert, B. M., Friederich, H.-C., Warschburger, P., & Pollatos, O. (2015). Electrophysiological evidence for an attentional bias in processing body stimuli in bulimia nervosa. Biological Psychology, 108, 105-114.

Lehre

  • Neuroscientific methods in current research in health and clinical psychology (SS 17)
  • Neurowissenschaftliche Methoden im Kontext aktueller Forschung in Gesundheit und Klinischer Psychologie (WS 16/17)
  • Seminar Aktuelle Forschungsthemen in der Klinischen und Gesundheitspsychologie unter Betrachtung verschiedener neurowissenschaftlicher Methoden (SS 16)
  • Seminar „Biopsychologische Methoden in der Gesundheitspsychologie“ (WS 15/16)
  • Seminar „Biopsychologische Methoden und deren Anwendung in der Gesundheitspsychologie“ (SS15)
  • Seminar „Ess- und Gewichtsstörungen: Grundlagen und Behandlung“ (SS15)
  • Übung Applied Cognitive Systems “Biological Psychology” (WS 14/15)