Molekulare Psychologie

Gegenstand der Abteilung ist die Erforschung der molekularen Grundlagen von menschlichem Verhalten. Klassische Zwillingsstudien haben gezeigt, dass interindividuelle Differenzen in Persönlichkeitseigenschaften wie Ängstlichkeit eine erbliche Komponente besitzen. Durch den Fortschritt in der Molekulargenetik ist es nun möglich geworden, die entsprechenden Abschnitte auf der DNA zu identifizieren, die Unterschiede in diesen Bereichen erklären.

Neue Studie online: Testen Sie hier Ihre Tendenzen zur Smartphone-Übernutzung
(es gibt direkt ein Feedback!) - Opens external link in new windowwww.smartphone-addiction.de 

Neuigkeiten

09.06.2016
Dr. Sebastian Markett von der Universität Bonn war zu Gast in der Abteilung und hat einen Vortrag/Workshop zum Thema "resting state fMRT" gegeben.

08.06.2016
Christian Montag hat eine neue Übersichtsarbeit zum Thema „Psychoinformatik" in dem Fachjournal „Computational and Mathematical Methods in Medicine“ veröffentlicht. Gemeinsam mit Kollegen aus London und Bonn gibt er einen Überblick über die Möglichkeiten, unter anderem Daten aus dem Internet of Things in der psychologischen Forschung zu berücksichtigen. Zusätzlich wird ein Ausblick in Richtung Psychoneuroinformatik gegeben.
Hier geht es zum Opens external link in new windowArtikel

17.05.2016
Cornelia Sindermann hat ihre erste Forschungsarbeit als Erstautorin in Frontiers in Psychology veröffentlicht. In ihrer Studie zeigte sich, dass der 2D:4D Marker der Hand bei Frauen mit der Persönlichkeitseigenschaft Neurotizismus im Zusammenhang steht. Das untersuchte Fingerlängenverhältnis gilt als Marker für den pränatalen Testosteronspiegel. Im Detail waren bei Frauen eher weibliche Hände (in Form von längeren Zeige- zu Ringfingern) mit höheren Neurotizismus-Werten assoziiert. Neurotische Menschen neigen eher zu Ängstlichkeit, depressiven Verstimmungen und sind eher launisch. Besonders anzumerken ist, dass sich der beobachtete Zusammenhang sowohl in einer Stichprobe aus Ulm als auch in einer Stichprobe aus Beijing zeigte. Hier geht es zur Studie: Opens external link in new windowLink

22.03.2016
Ab sofort ist Christian Montag Gastprofessor an der University of Electronic Science and Technology of China (UESTC). Die Universität befindet sich in Chengdu, einer Metropole im Westen von China. Der Großraum Chengdu umfasst 14 Millionen Einwohner. Gemeinsam mit dem international renommierten Forscherteam um Prof. Keith Kendrick, Prof. Ben Becker und Prof. Adam Guastella erforscht Christian Montag den Einfluss von Oxytocin auf das menschliche Gehirn im Kontext von klinischen Störungsbildern aber auch neuroökonomischen Fragestellungen. Christian Montag wird in den nächsten Jahren zwei-drei Monate pro Jahr in der vorlesungsfreien Zeit in Chengdu zahlreichen deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten nachgehen. Hier geht es zu der offiziellen Labor-Webseite in China: Opens external link in new windowwww.neuscan.org

Als weitere Verstärkung für das Team in China ist Cornelia Sindermann vor Ort an der UESTC für die Betreuung des Genlabors mitverantwortlich. Cornelia Sindermann hat im März 2016 ihren Master in Psychologie absolviert und promoviert nun über die biologischen Grundlagen pro- und antisozialer Tendenzen. Die Datenerhebung in China wird einen wichtigen Bestandteil ihrer Doktorarbeit darstellen.

Cornelia Sindermann vor Ort im Genlabor in Chengdu

19.02.2016:
Benjamin Becker von der UESTC in Chengdu, China und Christian Montag haben eine Übersichtsarbeit über die neurobiopsychologischen Grundlagen von der Partydroge Ecstasy in dem neu erscheinenden Buch „Neuropathology of Drug Addictions and Substance Misuse" veröffentlicht. Zur Buchreihe: Opens external link in new windowLink

18.02.2016:
Martin Melchers von der Universität Bonn hat unter anderem gemeinsam mit Christian Montag eine neue Studie über Empathie und Persönlichkeit in „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht. In der Arbeit zeigen sich in Stichproben aus China, Deutschland, Spanien und den USA robuste Zusammenhänge zwischen Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Empathie. Hier findet sich der Artikel: Opens external link in new windowLink

16.02.2016:
Bernd Lachmann untersucht in einer neu erscheinenden Studie in „Psychiatry Research" wie Lebenszufriedenheit und problematische Internetnutzung im Zusammenhang stehen. Es ist zwar schon länger bekannt, dass eine Übernutzung des Internets mit geringerer Lebenszufriedenheit assoziiert ist - neu ist allerdings, dass diese Zusammenhänge für Männer und Frauen unterschiedlich ausfallen. Bei Frauen finden sich interessanterweise stärkere Zusammenhänge zwischen den beiden genannten Variablen, obwohl sie insgesamt geringere Internetsucht-Werte als Männer zeigen. Diese neue Arbeit zeigt, dass es möglicherweise für Männer und Frauen unterschiedliche Schwellen gibt, an denen ein Zuviel an Internetnutzung die Lebenszufriedenheit beeinträchtigt. 
Mehr zu dem Artikel hier: Opens external link in new windowLink

Kontakt

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  • Prof. Dr. Christian Montag
  • Heisenberg-Professor

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