Institut für Verteilte Systeme
- 1:
Forschung.- 1.1:
Methodik. - 1.2:
Aktuelle Forschungsfelder. - 1.3:
Anwendungsfelder.
- 1.1:
- 2:
Projekte. - 3:
Publikationen. 4: - 5:
Lehre. - 6:
Abschlussarbeiten. - 7:
Studentische Projekte. 8: - 9:
Mitarbeiter. - 10:
Offene Stellen.
Forschungsausrichtung Institut für Verteilte Systeme an der Universität Ulm
Kaum ein Computer funktioniert heute noch isoliert, der Trend zur Verteilung von Aufgaben auf miteinander vernetzte Computersysteme hält ungebrochen an. Egal ob PC oder Smartphone, elektrischer Stromzähler oder Waschmaschine: ohne Netzwerk und entfernten Dienstzugriff wären viele unserer elektronischen Helfer nur halb so nützlich.
Leslie Lamport, einer der Urväter der Verteilten Systeme, bringt es auf den Punkt: You know you have [a distributed system] when the crash of a computer you’ve never heard of stops you from getting any work done.
Zukünftige Trends verstärken diesen Effekt noch: Egal ob Cloud-Computing, Wireless Sensor Networks oder vernetzte Fahrzeuge – Verteilung und Vernetzung sind in der Zukunft unabdingbare Voraussetzung für die Mehrzahl der IT Systeme.
Dem gegenüber stehen eine Reihe von Problemen, denen sich die Informatik bis heute stellen muss:
Alle anzeigen / Alle verbergen
-
Skalierbarkeit
-
Bestehende und zukünftige Verteilte Systeme werden aus Tausenden oder gar Millionen autarker Computersysteme bestehen, die drahtlos oder drahtgebunden Informationen austauschen. Das „Internet der Dinge“, Sensornetze oder Fahrzeugnetze sind einige offensichtliche Beispiele.
Wie können Algorithmen und Protokolle so ausgelegt werden, dass Verteilte Systeme dieser Größenordnung noch reibungslos funktionieren und weiter wachsen können?
-
Zuverlässigkeit
-
Verteilte Systeme sind zunehmend an kritischen Prozessen wie der Steuerung von Geschäftsabläufen, Energieversorgung oder Transport beteiligt. Fehler gefährden potentiell hohe Sachwerte oder gar Menschenleben.
Wie kann die notwendige Zuverlässigkeit dieser Systeme sicher gestellt werden?
-
Sicherheit und Datenschutz
-
Bei vielen der genannten Beispiele werden sensitive oder persönliche Daten verarbeitet.
Wie können diese vor Angriffen und Missbrauch geschützt werden?
-
Selbstorganisation
-
Bei den vorher genannten Größenordnungen von verteilten Systemen wird klar, dass diese nicht mehr durch Menschen manuell koordiniert und verwaltet werden können.
Bei der Installation, im Regelbetrieb und im Fehlerfall müssen diese Systeme vielmehr ein großes Maß an Autonomie und Selbstorganisation aufweisen.
-
Beherrschbarkeit von Komplexität
-
Die zunehmende Komplexität dieser Systeme macht Entwicklung und Betrieb immer schwieriger.
Können zukünftige Verteilte Systeme so gestaltet werden, dass sie für Entwickler und Benutzer noch beherrsch- und verstehbar bleiben?
Diese Anforderungen bieten auch nach Jahrzehnten der Forschung immer noch spannende Herausforderungen, denen wir uns am Institut für Verteilte Systeme mit großem Enthusiasmus widmen.
Unsere Vision sind Verteilte Systeme, die auf sehr große Dimensionen skalieren, die dabei zuverlässig und sicher sensitive Daten verarbeiten und die selbstorganisierend und mit inhärenter Einfachheit sowohl aus Entwickler- und Benutzersicht beherrschbar bleiben.
Um dieses Ziel zu realisieren, beschäftigen sich unsere Arbeiten mit den folgenden Themenfeldern:
Methodik
- Formale Methoden in Verteilten Systemen
- Simulation von Verteilten Systemen
- Prototyping Verteilter Systeme
- Entwurf und Architekturen Verteilter Systeme
Aktuelle Forschungsfelder
- Fehlertolerante Verteilte Systeme
- Security und Privacy in Cyber-physical Systems
- Kommunikation für multimediale Anwendungen
- Dynamische drahtlose multi-hop Netzwerke
Anwendungsfelder
- Automotive und Intelligente Transport Systeme
- Industrial Control Systems
- Cloud Computing
- Serviceorientierte Geschäftsanwendungen
News
Vortragsankündigung: Das IT-Netz der Universität Ulm
Im Rahmen der Vorlesung "Fortgeschrittene Konzepte der Rechnernetze" (Prof. Dr. Kargl) lädt das Institut für verteilte Systeme zu einem öffentlichem Gastvortrag von Karl Gaissmaier zum Thema "Das IT-Netz der Universität Ulm" ein. Karl Gaissmaier ist für das kiz der Universität Ulm im Bereich Infrastruktur, Servicegruppe Netzwerk und Telefonie als Senior-Netzwerkadministrator tätig. In seinem Gastvortrag wird er einen Überblick über das lokale Netz der Universität Ulm geben.... [mehr]7. WMAN 2013 in Stuttgart
Frank Kargl ist Mitorganisator des 7. WMAN Workshops, der heute im Rahmen der Netsys 2013 in Stuttgart statt findet [mehr]Gastvorträge zu Web- und IT-Sicherheit im Februar 2013
In Kooperation mit dem Institut für Medieninformatik präsentiert das Institut für Verteilte Systeme im Februar zwei Gastvorträge zum Thema Web-Sicherheit. Aus dem Alltag eines Pentesters – David Elze (Daimler TSS)8.2.2013, 14:15, O28/H21Anhand eines realen Beispiels aus dem Alltag eines Penetration Testers wird aufgezeigt, wie die Kombination von einfachen Angriffsvektoren innerhalb einer Web-Applikation zur Kompromittierung eines Systems führen kann. Zusätzlich wird es eine... [mehr]IEEE Vehicular Networking Conference 2012
Call for Papers läuft noch bis 5. August. [mehr]Kurs "Security and Privacy in Intelligent Transportation Systems"
Vom 18.-20.7. hält Prof. Kargl einen Kurs zu "Security and Privacy in Intelligent Transportation Systems" am NICTA Forschungsinstitut in Sydney. [mehr]Kontakt
Institut für Verteilte Systeme
Albert-Einstein-Allee 11
89081 Ulm
Sekretariat
Anja Fink
Telefon: +49 731 50-24140
Telefax: +49 731 50-24142
Besucheranschrift
James-Franck-Ring
Gebäude O27, Raum 349
89081 Ulm


