Müllvermeidung und Recycling

In Deutschland wird das Thema Müllvermeidung und Recycling sehr ernst genommen. Müll wird konsequent getrennt, sortiert und wenn möglich dem Recycling zugeführt.

Getränkepfand

Auf Getränkeverpackungen (Mehrwegverpackungen) aus Glas und Plastik wird in Deutschland Pfand erhoben.
Anders als in vielen anderen Ländern wird aber in Deutschland auch auf die meisten Einwegverpackungen (Verpackungen, die nach Gebrauch nicht wieder benutzt werden, Glas, PET oder Dosen) bei Getränken Pfand erhoben, allerdings ist dies abhängig von der Füllmenge und vom Inhalt. Säfte sind z.B. oft pfandfrei, für Wasser und Erfrischungsgetränke wie Cola müssen Sie fast immer Pfand zahlen. Achten Sie beim Kauf von Glas-, Plastikflaschen und Getränkedosen auf das Logo der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH.
Ist dies auf der Getränkepackung, so müssen Sie dafür 0,25 € Pfand zahlen.
Leere Flaschen können Sie immer dort zurückgeben, wo Sie sie auch gekauft haben und an allen größeren Verkaufsstellen, die ebenfalls Getränke mit Pfand und mit diesem Verpackungsmaterial verkaufen. Achten Sie dabei darauf, die Einwegdosen und Flaschen nicht zu beschädigen, könnte es Probleme bei der Rückgabe geben!

Der Grüne Punkt
Logo der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH

Mülltrennung

Wie Müll genau getrennt wird, unterscheidet sich oft von Stadt zu Stadt.

  • Gelber Sack und Gelbe Tonne (für „Wertstoffe“)
    Für gebrauchte Verkaufsverpackungen (Kunststoffe, Metalle und Verbundstoffe, für die kein Pfand erhoben wird), z.B. Joghurtbecher, Plastiktüten, Konservendosen, Milch- und Saftverpackungen, die mit "Dem Grünen Punkt" gekennzeichnet sein können. Gelbe Säcke gibt es in Bürgerbüros und an den Recyclinghöfen.
  • Glas (Glascontainer für verschiedene Glasfarben in der Nachbarschaft, zusammen mit Papiercontainern)
    Für saubere Flaschen (für die kein Pfand erhoben wird) und Glasdosen, aber keine Fensterscheiben, keine Glühbirnen und keine Spiegel.
  • Papier und Pappe (blaue Mülltonne)
    Für jegliches Papier, z.B. Zeitschriften, Zeitungen, Verpackungsmaterial aus Pappe, kein beschichtetes Papier (Milch- und Saftverpackungen) und keine Papiertaschentücher!
  • Biotonne für biologisch abbaubaren Müll (braune Mülltonne) wie Obst- und Gemüseabfall, Essensreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Pflanzen, etc.
  • Restmüll für alle sonstigen Abfälle
    Alles was noch übrig bleibt, gehört in den Restmüll. Denken Sie aber daran, dass für den Restmüll relativ hohe Entsorgungsgebühren verlangt werden, während die Entsorgung aller anderen Wertstoffe (außer Biotonne) kostenlos ist.
  • Recyclinghöfe für Sperrmüll, Sondermüll und Elektroabfälle
    Es gibt über die Stadt verteilt Recycling- bzw. Wertstoffhöfe, in denen alle Arten von Sondermüll (Farben, Lacke, Batterien), Sperrmüll (Möbel, Teppiche, Holzabfälle, Fensterscheiben etc.) und auch Elektrogeräte abgegeben werden können. Daneben können Sie dort auch Papier und Pappe, Glas und Gelbe Säcke abgeben. Wertstoffhöfe erreichen Sie am besten mit dem Auto.

Erkundigen Sie sich, wie in Ihrem Studentenwohnheim oder in Ihrer Wohngemeinschaft der Müll getrennt wird.

Mehr Informationen (u. a. auch Listen, welcher Müll genau wohin gehört) finden Sie auf den Webseiten der Entsorgungsbetriebe für Ulm und Neu-Ulm:www.ebu-ulm.de und www.awb-neu-ulm.de