Anrechnung von Hochschulleistungen


Durch das Wirtschaftsprüfungsexamens-Reformgesetz vom 1. Januar 2004 wurden neue Zugangswege zum Beruf des Wirtschaftsprüfers ermöglicht. Nach § 13b Wirtschaftsprüferordnung (WPO) können Leistungen aus einem Hochschulstudium, deren Gleichwertigkeit in Inhalt, Form und Umfang zu denen in § 4 Wirtschaftsprüferprüfungsverordnung festgestellt wird, auf die Prüfungsgebiete "Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre" und/oder "Wirtschaftsrecht" angerechnet werden. Damit verkürzt sich das Wirtschaftsprüfungsexamen um die Prüfungsgebiete "Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre" und ggf. "Wirtschaftsrecht". Es entfallen bis zu drei schriftliche Aufsichtsarbeiten und die entsprechenden Teilbereiche in der mündlichen Prüfung.

Voraussetzung für die Anrechnung

Bedingung für die Anrechnung von Prüfungsleistungen im Wirtschaftsprüfungsexamen ist der erfolgreiche Abschluss des Studiums. Darüber hinaus ist eine Anerkennung der Hochschulleistungen auf das Wirtschaftsprüfungsexamen nur innerhalb von acht Jahren nach Abschluss des Studiums, aus dem sie stammen, möglich.