Bernd-Streitberg-Preis: Herausragende Resultate für Absolventinnen der Mathematischen Biometrie

Universität Ulm

Die Deutsche Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft zeichnet jährlich die besten biometrischen Master- und, seltener, Bachelorarbeiten in Deutschland mit dem Bernd-Streitberg-Preis aus.  
 
Der noch junge Studiengang Mathematische Biometrie startete 2008. Seit Ulmer Master-Absolventinnen sich das erste Mal für den Bernd-Streitberg-Preis bewerben konnten, sind vier von sieben Auszeichnungen nach Ulm gegangen.  
 
Die diesjährigen Preisträgerinnen Alexandra Bühler und Regina Stegherr präsentierten als eingeladene Rednerinnen ihre Arbeiten auf der gemeinsamen Konferenz der Deutschen, Schweizer, Österreichischen und Polnischen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft Ende August in Wien. In ihrer Bachelorarbeit hat Alexandra Bühler eine innovative kausale Analyse der Auswirkungen von Krankenhausinfektionen erstellt. Die Masterarbeit von Regina Stegherr liefert eine erste Lösung des lange offenen Problems unbeobachteter Baseline-Biomarkerwerte in Beobachtungsstudien mit verzögertem Studieneintritt; ihre Ergebnisse wurden bereits erfolgreich in der Diabetesversorgungsforschung angewendet.  
 
Dazu Professor Jan Beyersmann, der die preisgekrönten Arbeiten betreut hat: "Ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs Mathematische Biometrie ist die Verbindung einer sorgfältigen Ausbildung in Mathematik und Stochastik mit einem klaren Anwendungsschwerpunkt in den Lebenswissenschaften. Die Serie von Bernd-Streitberg-Preisträgerinnen aus Ulm zeigt deutlich den Erfolg des Studiengangs." 

Die Preisträger und Preisträgerinnen 2017
Alexandra Bühler bei der Präsentation in Wien
Regina Stegherr bei der Präsentation in Wien